Die heute in Kölns stattfindende Großdemo von Erdogan-Fans zeigt: Mitten unter uns schlummert ein enormes Potential an islamistischer Aggression. Und es bedarf nur eines kleinen Fingerschnippens durch einen mächtigen orientalischen Schutzherrn der Religion des Friedens, damit ein Aufstand unser Land in einen blutigen Bürgerkrieg stürzt. Ein Kommentar von David Berger

Die Stadt, die weltweit für ihren hohen Dom, Symbol für Gabe und Aufgabe abendländischer Kultur, bekannt ist, wird heute zum Schauplatz eines beängstigenden Schauspiels: Mehr als 30.000 überwiegend in Deutschland lebende Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip  Erdogan, darunter Tausende rechtsradikaler Türken, werden dort heute für jenen Mann demonstrieren, der derzeit die Türkei zu einer Diktatur nach dem ausdrücklichen Vorbild Adolf Hitlers umbaut.

Sieht man einmal davon ab, dass wir heute Abend vermutlich mit zahlreichen Nachrichten konfrontiert werden, die uns angesichts der Gewaltbereitschaft der Demonstranten erschrecken lassen, kann man jetzt schon zwei Feststellungen treffen:

Damit ist zunächst die Frage beantwortet, wo die Mehrheit der Deutschtürken politisch steht. Treffend hat dazu der Journalist Markus Hippeler geschrieben: „Seien wir ehrlich: diejenigen, die morgen für den Islamisten Erdogan demonstrieren (immerhin haben ihn 60 Prozent der Deutschtürken gewählt, 8 Prozent entfielen auf die rechtsextreme MHP), sind in unserem Land nie wirklich angekommen. Sie haben den deutschen Pass, um hier die Vorzüge zu genießen, sehen sich aber in Wirklichkeit als Mitglieder einer türkischen Kolonie mitten in Deutschland – mit eigenen Regeln und eigenem Führer.“

Und weiter:

„Die Demo ist eine Machtdemonstration für Erdogan und ein Mittelfinger in Richtung unserer Werte. Ein unerträglicher Zustand.“

Zum anderen ist die Frage beantwortet, die immer dann aufkommt, wenn wieder ein vom Islam motivierter Terroranschlag die Menschen in Europa erschüttert: Warum jetzt nicht tausende Muslime gegen den Terror in ihrem Namen auf die Straßen gehen. Bislang haben ums Islam-Appeasement bemühte Beschwichtigungshofräte uns immer wissen lassen, die in Deutschland lebenden Muslime würden dies sicher gerne tun, seien aber einfach nicht so gut organisiert, um eine größere Demonstration auf die Beine zu stellen. Dass das sehr wohl geht, zeigt sich nun.

Auf erschreckende Weise wird deutlich, dass man bei den in Deutschland lebenden Mulsimen mit dem islamistischen Terror offensichtlich weniger Probleme hat als mit den Werten der Demokratie und der offenen Gesellschaft.

Wer bislang angenommen hat, wir hätten nur mit den Islamisten, die in den letzten Monaten unter dem Schutz der Refugees-welcome-Mentalität zu uns kamen, ein Problem, der sieht sich nun eines bessern belehrt:

Mitten unter uns schlummert ein enormes Potential an islamistischer Aggression. Und es bedarf  nur eines kleinen Fingerschnalzens durch einen mächtigen orientalischen Schutzherrn der Religion des Friedens, damit ein Aufstand dieses Land in einen blutigen Bürgerkrieg stürzt.

Für die von der „Welt“  unseren Politikern nach französischem Vorbild empfohlene Ansage: Wenn ihr die Freiheit nicht wollt, packt um Himmels willen eure Koffer und geht“, scheint es längst zu spät.

Die geradezu masochistisch anmutende Servilität, mit der Merkel vor Erdogan und den Seinen auf die Knie geht, wird von hierher ganz gut verständlich.

© Screenshot youtube

10 Kommentare

  1. Die Deutschen befinden sich anscheinend in einer Art „Schockstarre“ wie das Kaninchen vor der Schlange. Da man in diesem Zustand kaum denken kann, fällt auch keinem Politiker irgend etwas Vernünftiges ein, im Gegenteil. Man kann oft kaum fassen was für schwachsinnige Äußerungen von dieser Seite kommen und schämt sich zu sehen wie sogar die Kirchen sich nicht entblöden der Politik auf ihrem rückgratlosen Gewährenlassen zu folgen.
    Ein hoher Würdenträger der Kirche der in vorauseilendem Gehorsam sein Kreuz ablegt ist untragbar und sollte den Dienst quittieren.
    Wie weit muß der türkische Despot am Bosporus eigentlich noch gehen bis ihr einmal Konsequenzen zieht anstatt eure Feigheit als „Deeskalationsversuche“ zu verkaufen?
    Wie lange wollt ihr noch krampfhaft versuchen Dinge zu vertuschen die inzwischen schon jeder weiß? Probleme verschwinden nicht indem man so tut als gäbe es sie nicht!
    Eher wacht ihr einmal auf und befindet Euch in „Germanistan“ inclusive Scharia und allem Drum und Dran. Dannn ist es allerdings zu spät!

  2. Sorry, aber wir befinden uns doch schon längst im Bürgerkrieg, Herr David Berger. Kann man so naiv sein, das nicht zu sehen oder nicht sehen zu wollen?

  3. Ich lese gerade ‚Unterwerfung‘ von Michel Houellebecq, worin geschildert wird, wie eine autoritäre muslimische Partei schleichend die Macht übernimmt, ganz demokratisch mit Hilfe der Sozialisten und sogar der Konservativen, um nur ja den Front National zu verhindern.

    Schon länger habe ich das Gefühl, dass die Gefahr eines Bürgerkrieges mit der Zeit immer größer wird. Meiner Ansicht nach war es von Anfang an ein Fehler historischen Ausmaßes, Millionen Muslime nach Deutschland zu holen respektive einreisen zu lassen. Das ging schon 1961 mit dem Anwerbeabkommen und den „Gastarbeitern“ los, die aber nach zwei Jahren nicht wieder zurückgingen, die keine Gäste waren, sondern Einwanderer, die dann ihren halbe, teilweise ganze Großfamilie nachkommen ließen, so dass aus einigen Hunderttausend dann eine Million und schließlich drei Millionen wurden.

    Inzwischen sind es schon weit über 16 Millionen Menschen „mit Migrationshintergrund“, wenn nicht schon weit über 17 Millionen auf ca. 65 Millionen indigene Deutsche. Und die meisten Parteien wollen diesen Anteil nochmals deutlich erhöhen.

    Wer ein wenig Ahnung hat von Geschichte, von Soziologie, von Psychologie, der müsste eigentlich wissen, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann, wenn die Einwanderer aus einem vollkommen anderen Kulturraum mit völlig anderen Wertmaßstäben und anderen Moralvorstellungen kommen, mithin völlig anders sozialisiert und erzogen wurden.

    Die deutsche Bevölkerung scheint aber, wie viele andere westeuropäischen auch, in einer Apathie gefangen zu sein, von der wir uns unbedingt fragen müssen, wo diese herrührt.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here