Große Aufregung in der Medienlandschaft. Weil die FAZ einen kritischen Beitrag zur Homo-Ehe veröffentlichte, steht sie nun am Pranger. Obschon niemand genau weiß, wer der Autor des Artikels ist, hat man die Hexenjagd nun einfach schon mal auf einen eröffnet, dem man solch einen Text zutraut: David Berger. Und natürlich hat sich auch umgehend ein Großinquisitor eingefunden. Wer käme hierfür mehr in Frage als Jakob Augstein? Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Am 30. Juni veröffentlichte die FAZ einen Artikel unter dem Titel Fremde Federn: Johannes Gabriel -Wir verraten alles, was wir sind, der für einiges Aufsehen sorgte. Zeitgleich erschien derselbe Artikel auch auf David Bergers viel gelesenem Internetblog Philosophia perennis (fast zwei Millionen Leser/Seitenaufrufe pro Monat) unter dem Titel ‘Regenbogenfamilien‘: Der Mensch ist kein Spielzeug.

Der Meinungs-Hegemon mag es nicht, wenn sich jemand aus dem von ihm vorgegebenen Korridor heraus bewegt

Da der Artikel einige sehr kritische Bemerkungen zum Thema Homo-Ehe enthielt, diese in einen größeren Kontext stellte, was sehr vielen überhaupt nicht behagte, brach ein heftiger Shitstorm vor allem über die FAZ herein, weniger bis gar nicht über Philosophia perennis. Diejenigen, die solches initiieren, wissen offensichtlich, wo sie ansetzen müssen, wo die Hebelwirkung am größten ist respektive wer sich am ehesten einschüchtern lässt.

Der ein oder andere mag an die Aktion Anfang Januar erinnert sein, als Tichys Einblick einen Artikel von mir publizierte und Roland Tichy dann heftige Reaktionen erntete, inklusive der Androhung einer Kündigungswelle bei Xing, wo Tichy damals noch als Herausgeber von Xing News tätig war.

Zwei Tage später nahm er meinen Artikel vom Netz und entschuldigte sich, was ihm aber keine Linderung des Sturms einbrachte, sondern erstmal eine Verstärkung desselben bis hin zu Morddrohungen.

Ähnlich also auch hier. Der Druck richtet sich vor allem gegen die FAZ, wie sie es wagen könnte, so einen Artikel zu publizieren, der sich außerhalb des Korridors bewegt, der vom Meinungs-Hegemon vorgegeben ist.

Was, wenn wir Augstein nicht hätten?

Und einer, der unbedingt zum Meinungs-Hegemon dazu gehören möchte – womöglich gibt es nichts auf der Welt, was er lieber möchte als das -, durfte da natürlich nicht fehlen. Wenn man auf jemanden straffrei einknüppeln darf, da wollen natürlich viele mit dabei sein. Und wenn es gegen die FAZ geht, da darf unser spezieller Freund Jakob Augstein natürlich nicht fehlen.

Also veröffentlichte er gestern in seiner Spiegel Online-Kolumne – wie hat er die eigentlich bekommen?, ach ja, da war doch was – einen, ich weiß gar nicht wie ich sagen soll – Text?, auf jeden Fall hat er etwas geschrieben und das Geschriebene mit Homophober ‚FAZ‘-Beitrag – Versteckt eure Kinder überschrieben. Und in diesem ich sag jetzt mal Text da lässt Augstein mal wieder so richtig die Sau raus, macht also das, was er am besten kann.

Viel Selbstverliebtheit und Eloquenz, wenig Redlichkeit und Intelligenz

Nun kann man dem „Freitag“-Verleger (die Wochenzeitung kaufte Augstein junior wohl mit Geld vom Pappi auf und machte sich selbst zum Chefredakteur oder jetzt Geschäftsführer) eines nicht absprechen: ein gewisses Unterhaltungspotenzial hat er tatsächlich. Das mag zum einen mit seiner extremen Selbstverliebtheit zu tun haben – Selbstverliebte haben fast immer eine gewisse Aura -, zum anderen mit einer gewissen Eloquenz.

Er kann ohne Zweifel Worte in einer beeindruckenden Geschwindigkeit aneinanderreihen, so dass sie meist tatsächlich rein grammatikalisch-syntaktisch nicht falsch sind, ja im weitesten Sinne des Wortes einen Sinn ergeben.

Intellektuell, wenn ich das vorwegnehmen darf, ist bei Jakob Augstein, auch wenn er sich noch so sehr wünschte, es wäre vollkommen anders, eher wenig zu holen. Und über das Charakterliche mag ich mir hier nicht äußern. Machen Sie sich hierzu bitte selbst ein Bild. Nun zum Inhalt seiner Kolumne von gestern.

Wenn Augstein didaktisch zu reduzieren versucht

Dem Autor des FAZ-/Philosophia perennis-Artikel wirft er natürlich sogleich „Homophobie“ vor. Ja klar, wenn jemand der Meinung ist, dass homosexuelle Partnerschaften nicht auf genau der gleichen Stufe stehen sollten wie heterosexuelle solche, was den staatlichen Schutz anbelangt, dann kann das nur durch eine Angststörung begründet sein.

So in etwa auf diesem Argumentationsniveau zieht es sich durch die gesamte Augstein-Kolumne durch. Und die Homo-Ehe wird selbstverständlich, wie inzwischen allgemein üblich im Orwellschen Neusprech zur „Ehe für alle“. Geschenkt.

Aus

„Und ist es wirklich so abwegig, was manche Gegner der Homo-Ehe behaupten, dass adoptierte Kinder ungleich stärker der Gefahr sexuellen Missbrauchs ausgeliefert sind, weil die Inzest-Hemmung wegfällt, und diese Gefahr bei homosexuellen Paaren besonders hoch sei, weil die sexuelle Outsider-Rolle eine habituelle Freizügigkeit erotischer Binnenverhältnisse ohne alle sexual-ethischen Normen ausgebildet habe?“ (Original)

wird bei Augstein:

„Schwule neigen dazu, alles zu vögeln, was ihnen vors Rohr kommt, und darum darf man ihnen keine Kinder anvertrauen.“

Dass bei Augstein ein Übergang zu Denken in Quantitäten und damit in Risikoabschätzungen stattfinden könnte, darf in diesem Leben wohl nicht mehr erwartet werden. Er ist ja schließlich kein Wissenschaftler, sondern Journalist. Für all diejenigen, die sich nicht nur für journalistische Elaborate interessieren folgende Fakten.

Fakten – Fakten – Fakten

Ich zitiere im folgenden aus dem Deutschen Ärzteblatt: „Homosexuelle Partnerschaften sind zumeist promiskuid. Marcus fand schon 1988 heraus, dass weniger als fünf Prozent der befragten homosexuell lebenden Männer in ihren Beziehungen als monogam eingestuft werden konnten. Und keine einzige Beziehung blieb länger als 60 Monate monogam (Marcus, 1988). Tatsächlich ist unter homosexuell lebenden Männern die Wahrscheinlichkeit lebenslanger Treue winzig (4,5 Prozent), bei (Hetero-)Ehepaaren liegt sie zwischen 75 und 90 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass selbst „verbindliche“ homosexuelle Beziehungen eine grundlegende Unfähigkeit zu sexueller Treue und derjenigen Verbindlichkeit haben, die zum Selbstverständnis der Ehe dazugehört.

Eine neue Studie aus Amsterdam (Mai 2003) belegt, dass Partnerschaften zwischen homosexuell lebenden Männern im Durchschnitt nicht länger als 1,5 Jahre halten. Innerhalb dieser angeblich monogamen Partnerschaften, so die Studie, hat in diesen 1,5 Jahren jeder Partner durchschnittlich noch zwölf andere Sexualpartner (acht Sexualpartner im Jahr).

In einer Studie waren von 49 Fällen, in denen Lehrer Schulkinder missbrauchten, 33 Prozent homosexueller Natur, was einer in etwa 15-mal höheren Wahrscheinlichkeit entspricht, für sexuellen Missbrauch verantwortlich zu sein, als es die Häufigkeit von homosexuell Lebenden in der Bevölkerung erwarten lässt.

Insgesamt ist nach einer Analyse von 19 Einzelstudien die Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu missbrauchen, bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher als bei heterosexuell Lebenden. Bei bisexuell Lebenden ist sie sogar 16-mal höher . . . was jedes Adoptionsrecht von Kindern für homosexuelle Männer zu einer unbedingt zu vermeidenden Gefährdung für die adoptierten Jungen macht!“ Soweit das Deutsche Ärzteblatt (2009; 106(49): A-2468 / B 2120 /C 2060).

Didaktische Reduktion für Augstein

Ich versuche, für Herrn Augstein herunter zu brechen, so dass auch er es eventuell verstehen könnte. Wenn tausend Kinder von homosexuellen Paaren adoptiert werden und tausend andere Kinder von heterosexuellen Ehepaaren, dann kommen auf einen missbrauchtes Kind bei dem Hetero-Paar zwölf (!) missbrauchte Kinder bei dem Homo-Paar. Ist das Homo-Paar bisexuell, dann sogar 16 (!) missbrauchte Kinder. Die Gefahr des Missbrauchs ist also um 1.100 bzw. 1.500 Prozent höher.

Zu den Angriffen gegen David Berger

Als Autor des FAZ-/PP-Artikels meinte Augstein David Berger ausmachen zu müssen. Dieser wird von Augstein als „schwules Maschinengewehr Gottes“ bezeichnet, als „schwuler Rechter“. Die Erfahrung der eigenen Diskriminierung bewahre ihn nicht davor, andere zu diskriminieren.

So wie Augstein das Wort verwendet, meint er offensichtlich nicht diskriminieren im Sinne von Diskrimination (Unterscheidung des Unterschiedlichen), sondern im Sinne von Diskriminierung (unreflektierte, sachlich nicht gerechtfertigte Benachteiligung oder gar Herabwürdigung). Berger würde auf eigentümliche Art zwischen „schwuler Selbstverachtung und Selbstüberhöhung schwanken“.

Er würde „Hate-Speech“ betreiben, sei „homophob“, obschon er selbst homosexuell sei, ja er sei ein „Schwulenfeind“ usw. usf.

Phrasendreschmaschine der dümmlichen Linken?

Auf diese ganzen Tiraden mag ich gar nicht näher eingehen. Man könnte Augstein jeden Satz auseinander nehmen. Das kann man bei ihm fast immer, das ist nicht schwer, aber ermündend und wenig erquicklich.

Dass er nicht zwischen Hass, der intensivsten negativen Emotion, zu der der Mensch fähig ist, und sachlich begründeten Einwänden zu unterscheiden vermag, dass er überhaupt jeden sachlichen Einwand – von Reflexionen auf der Metaebene und der Dialektik zwischen Privatperson und Staatsbürger ganz zu schweigen – auf diese, seine Ebene der niederen Emotionen herunterziehen zu müssen meint, spricht im Grunde für sich. Ich will ihn daher auch nicht umgekehrt als „dümmliche Phrasendreschmaschine der Linken“ titulieren.

Malleus Maleficarum

Nur eines noch. Interessant finde ich, dass er mit Genuss auf David Berger einzudreschen scheint, ohne überhaupt zu wissen, ob besagter Text, der Augstein derart in Wallung zu versetzen mochte, überhaupt von jenem stammt. Woran mich das erinnert?

An das später Mittelalter und die frühe Neuzeit. Auch damals reichte bereits der Verdacht aus. War dieser erstmal ausgesprochen, konnte alle Dämme ganz legal brechen. 1486 gab der Inquisitor Heinrich Kramer den Malleus Maleficarum in Druck. Und dieser Hexenhammer wurde über zwei Jahrhunderte ein richtiger Renner, ganz anders als Augsteins Freitag.

Bleibt noch die Eingangsfrage in der Überschrift zu beantworten. Die Antwort überlasse ich dem Leser. Sollte aber jemand zu der Antwort kommen: „Ein Verlust wäre das nicht, eher im Gegenteil“, nun ja, man möge mir das verzeihen, aber energisch widersprechen würde ich dem nicht unbedingt.

***

ManWearingTinFoilHatJournalistische Offenlegung:

Eine Warnung an die erstaunlich zahlreichen Verschwörungstheoretiker unter unseren Kollegen. Auch wenn sie bei der nachfolgenden Offenlegung eine kräftige Verschwörungs-Erektion vor sich her tragen, mögen sie bitte nicht vorschnell auf Twitter ihr Ejakulat verströmen lassen:

Beide Texte erscheinen, wie schon der Johannes Gabriel-Text, zwar parallel auf philosophia perennis und dem Blog von Jürgen Fritz. Das heißt aber nicht, dass Jürgen Fritz ein Pseudonym ist und der Text eigentlich von David Berger stammt, weil der einen Cousin hat, der auch Jürgen heißt.

**

(c) Foto: Drvec [Public domain], via Wikimedia Commons

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[…] provokanten Text weckte in sich sonst gerne seriös gebenden Journalisten auf einmal regelrechte Verschwörungsphantasien. Die Tatsache, dass sie zu „Johannes Gabriel“ kaum etwas im Internet fanden, kombiniert […]

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[…] hatte dann nur noch Jakob Augstein gefehlt, der in seiner SPON-Kolumne die Vermutungen schon fast als Fakt hinstellte und als […]

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[…] skandalträchtige Herausgeber des am Donnerstag erscheinenden Heftchens „Der Freitag“, Jakob Augstein, scheint voller Wut zu sein. Über die Vorgänge in […]

Lara Engelhardt
Gast
Lara Engelhardt

Man muss dies auch noch in einem anderen Kontext weiterdenken. Gemäß der Gender-Theorie ist ja das Geschlecht ein sozialer Konstrukt und somit beliebig formbar. Wenn wir also Homosexuellen mit der Ehe für alle das Adoptionsrecht einräumen, so ist dies gewissermaßen die Lizenz zur Reproduktion neuer Homosexueller – natürlich nur, wenn die Gendertheorie stimmen würde.

Aber es sind ja diesselben, die sowohl gendern als auch die Ehe für alle propagieren. Wenn sie mit diesen beiden Positionen also nicht in Widerspruch geraten wollen, kann das Ziel eigentlich nur das oben genannte sein.

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[…] 1,7 Millionen Besuchern pro Monat auf Platz 36,599, das heißt hat etwa doppelt so viele Leser wie Jakob Augsteins „Freitag“ (64.574) und liegt weit vor „The European“ (131.974) oder dem […]

Info68
Gast
Info68

Gute Beschreibung der Lage

DOKU

Kater F. vor 8 Minuten 5.7.2017

Als Journalist wundert mich nichts : in den Print- und ÖR Medien wimmelt es von sogenannten linksliberalen Journalisten. Alles was nicht ihrer Meinung und der Meinung der Bundestagsparteien enrspricht, wird nicht objektiv, sondern verzerrt dargestellt. Und alles, was neu ist – siehe Pegida und Trump – kann offenbar nicht mit rechten Dingen zugehen…

https://www.welt.de/politik/deutschland/article166290122/Tagesschau-Chef-gibt-Fehler-bei-Pegida-Berichterstattung-zu.html

UweB
Gast
UweB

Wobei die Kritik an der sogen. „Homo-Ehe“ ja nun wirklich nicht neu ist. Bereits damals rund um die Diskussionen um die eigentragene Partnerschaft, wurde das alles sehr viel und heftig kritisiert. Etliche Schwule und Lesben lehnten eine Homo_Ehe SELBST generell ab – und wollten KEINE Kopie des Hetero-.Modells. Also diskutiert, kritisiert und argumentiert wird da schon seit Jahrzehnten. Von daher fand ich auch die Propaganda der Cdu und Csu Leute verlogen, dass man nicht ausreichend Zeit für Diskussionen gehabt hätte angesichts der jüngsten Entscheidung zur Ehe Öffnung unter dem neuen Titel „Ehe für alle“. Das ist ein ur-alter Hut und… Mehr lesen »

UweB
Gast
UweB

Gibt es hierfür BELASTBARE Nachweise was „besonders hoch“ betrifft?

Zitat nachstehend aus: Regenbogenfamilien – Der Mensch ist kein Spielzeug

„Und ist es wirklich so abwegig, was manche Gegner der Homo-Ehe behaupten, dass adoptierte Kinder ungleich stärker der Gefahr sexuellen Missbrauchs ausgeliefert sind, weil die Inzest-Hemmung wegfällt, und diese Gefahr bei homosexuellen Paaren besonders hoch sei, weil die sexuelle Outsider-Rolle eine habituelle Freizügigkeit erotischer Binnenverhältnisse ohne alle sexual-ethischen Normen ausgebildet habe?“

12elfchen
Gast
12elfchen

Äußerst angewidert (!) habe ich den J.A. „Text“ gelesen. Dieses unappetitlich „Trigger durchwirkte Vokabular“ implementierte häufige Würgemomente.

Zu den hier dargelegten Kommentaren bzgl. „Goldener Löffel Boy“ notiere ich; dass wohl ein gewisser Druck plus der Wunsch nach einer linkischen Verjüngungskur dem J.A.Boy bestimmt Pate gestanden haben?! Deshalb presste er wohl seine gaga_Ergüsse in ein martialisch- unterbelichtetes Propaganda Korsett ?

Ob ihm wohl der Heiko dafür „irgendwo“ tätscheln wird ?

Summa summarum:
Beschämend + diffamierend = ARMSELIG & dumm!
( & das trotz Walser & Augstein…)

‚tschuldigung, mir wird schlecht.

luisman
Gast

Wenn wir Jakob Augstein nicht haetten, dann haetten wir Jakob Carlsson oder vielleicht Carlsson-Walser.

Selbst wenn wir ihn einen Augstein sein lassen, gibt es nicht so eine aus der Erfahrung geborene Regel: Die Vaeter erwirtschaften das Vermoegen, die Kinder sind vielleicht in der Lage es zu erhalten, die Enkel verfruehstuecken es dann. Jakob scheint den nicht vorhandenen Enkeln vorgreifen zu wollen.

Bei ad hominem Attacken darf man durchaus mit gleicher Muenze heimzahlen – siehe Trump 🙂

Marc André von Königsfeld
Gast

Adoption und Monogamie sind für Jakob Augstein heikle Themen. Ich glaube seine exzentrische Persönlichkeit geht auf die Beziehung mit seinen biologischen Vater Martin Walser zurück (Rudolf Augstein war nur sein rechtlicher Vater).

Ich denke das Kindeswohl hat bei J, Augstein auch bei einer Homo-Ehe höchste Priorität.

thombar
Gast
thombar

augstein? jakob? ist das dieser salonlinkenschnösel „born with a silverspoon in his mouth“? wenn wir den nicht hätten, stünde eine riesige menge an anderen salonlinken bereit, die gerne den medien und unseren politikern in den allerwertesten kriechen würden, weil sie sich mehr geld, mehr macht , oder mehr deutungsmacht erhoffen. diese art von salonlinken wird niemals aussterben. sie zeichnen sich dadurch aus, das sie von dingen wie ungerechtigkeit, armut, benachteiligung reden und urteilen, obwohl sie von natur aus noch niemals ernsthaft mit solchen existenziellen problemen / ängsten geplagt wurden. das tragische ist, das unsere medien, entscheider und politiker auf diese… Mehr lesen »

Jonathan Fünfziger
Gast
Jonathan Fünfziger

Was, wenn wir Jakob Augstein nicht hätten?
Antwort:
1. Dann wäre ein unbrauchbarer Millionär weniger in Hamburg, den die Allgemeinheit mit ihren Steuern alimentieren,und aushalten müsste.
2. Dann wäre einer weniger, dem man mit vollständiger Ignoranz begegnen müsste.
3. Dann gäbe es einen Mensch weniger, der in die Hölle kommt.

Dichter Tatenlos
Gast
Dichter Tatenlos

Genosse Augstein hat vielerlei Qualitäten. So wurde er ja auch schon in die Jahresliste der 10 schlimmsten Antisemiten der Welt aufgenommen. Man hatte wohl versehentlich seine Leer-Texte ernst genommen, dabei schwafelt der nur. Wenn wir Jakob Augisteini nicht hätten, dann – wäre Stegner der einzige Vordenker des sozialistischen Sprechgesangs; – würde ein anderer das Stroh in der Kopfkolchose der Halbintellektuellen dreschen; – gäbe es einen Roten Überriesen weniger und ein Schwarzes Loch mehr im Universum (alter Astronomen-Insiderwitz); – könnten ARD/ZDF niemals sagen: Gestern noch standen wir einen Schritt vor dem Abgrund, doch heute mit Augstein, da sind wir einen Schritt… Mehr lesen »

Ronald M. Hahn
Gast
Ronald M. Hahn

Tippfehler!
„ob besagter Text, der Augstein derart in Wallung zu versetzen mochte, überhaupt von jenem stand. “
HIer ist „stammt“ gemeint.

Hermann Gärtner
Gast
Hermann Gärtner

Es ist natürlich vermessen von Herrn Berger, so was wie oben „Und ist es wirklich so abwegig, was manche Gegner der Homo-Ehe behaupten, dass adoptierte Kinder ungleich stärker der Gefahr sexuellen Missbrauchs ausgeliefert sind, weil die Inzest-Hemmung wegfällt, und diese Gefahr bei homosexuellen Paaren besonders hoch sei, weil die sexuelle Outsider-Rolle eine habituelle Freizügigkeit erotischer Binnenverhältnisse ohne alle sexual-ethischen Normen ausgebildet habe?“ (Original) zu behaupten. Das Zitat verweist auf die Verinnerlichung des Postfaktischen beim Autoren. Fakt ist doch, dass es nie ein – Summerhill – eine Oderwaldschule – oder für Messdienerhintern offene Pfaffen gab. Daniel Cohn Bendit hat auch nie… Mehr lesen »

Fritz
Gast
Fritz

Nun betrachten wir es einmal nüchtern und allein das fällt in Anbetracht der Aussage eines ehemaligen Mitarbeiters des Spiegels nicht immer leicht, da man bereits am Nachmittag da schon gerne das ein oder andere Schlückchen genoß.

Also nüchtern betrachtet würde die Hamburger Kanalisation ohne Herrn Augstein entlastet werden. Kann man davon ausgehen, daß er seine gesammten Absonderungen, die statistisch mit einem Maximalausschlag von bis zu 1,5kg nicht nur ordentlich ins Gewicht, sondern auch ins Klosett fallen.

Kerstin
Gast
Kerstin

Wenn wir den Jakob Augstein nicht hätten…….wurde sich die Welt dennoch weiter drehen! Am besten ignorieren. So wie man das mit infantilen Burschen immer tun sollte. Zu dem zitierten Artikel des „Deutschen Ärzteblattes“: Als ich studierte ( Mitte der Achtziger), wurde Homosexualität noch als Erkrankung klassifiziert. Der Artikel stammt von 2003 (schon keine Erkrankung mehr, aber immer noch irgendwie „unnormal“). Heute würde dieses Blatt niemals mehr so eine Studie veröffentlichen, selbst wenn die Zahlen stimmen….. Und bald wird vielleicht eine Studie gebracht, die nachweist, dass Kinder „nur“ von Homosexuellen erzogen werden sollten (wenn das gültige Weltbild dann so lautet). Aber:… Mehr lesen »

Jana
Gast
Jana

Angeblich ist der Augstein ja der leibliche Sohn des H. Walser, weil der, so wird gemunkelt, die Frau vom alten Augstein… Ob wahr oder nicht – egal. Auch ich bin der Meinung, dass, egal wer nun tatsächlich sein leiblicher Vater sein sollte, er von beiden genetisch, bzgl. Intellekt, nicht sonderlich viel abbekommen haben kann. Seine Texte sind mE zumeist recht unreflektiert. Sein fehlendes Wissen trägt er in seinen Ergüssen dazu zu häufig recht plakativ vor sich her, als das ich überhaupt nur den leisesten Zweifel an seiner Dümmlichkeit hegen könnte. Nunja, sein intellektuell dürftiges Käsblättchen „Freitag“ vermeldet trotzdem steigende Auflagenzahlen,… Mehr lesen »

free yourself
Gast
free yourself

Herr Jakob Augsrein, weltbekannt als lupenreiner Antisemit, der, das wird man ja wohl noch sagen dürfen, obsessiv „Kritik an Israel“ übt, wobei man beim Lesen immer das Gefühl hat, es gehe dem Herrn beim Schreiben mindestens einer, wenn nicht mehr, ab, dieser Herr Augstein verkörpert für mich seit langem das Idealbild des ideologisch verblendeten antiaufklärerischen Linken der charmanten und damit gefährlicheren Art. Peinlich für jeden Linken, der Kant statt Marx bevorzugt und peinlich auch für die Linken insgesamt. Islamophil, antisemitisch, antiamerikanisch, pro-islamisch und putin-affin, verkörpert er für mich das Bild des nützlichen Idioten, den Mann ohne Eigenschaften, der in postmodernen… Mehr lesen »

Dunkeldeutscher
Gast
Dunkeldeutscher

Was der Augstein da von sich gibt,ist Hass und Hetze gegen „das schwule Maschinengewehr Gottes“(das ist ja wohl die pure Frechheit)und es ist dumm und beleidigend insgesamt. wo bleibt denn die maasregelungsbehörde ,wo die Sprachgestapo,wo soll das alles noch hinführen,es fehlt eigentlich nur noch der Aufruf zum Lynchen.

Cloé
Gast
Cloé

Also … in Anbetracht der Tatsache das es hier u.a. auch um Herrn Augstein geht, vielmehr um seine nicht vorhandenen Fähigkeiten … muß ich leider mitteilen, daß sich mir dieser Herr seid vielen Jahren akustisch und optisch einfach zu sehr aufdrängt. Wo immeres eine Gelegenheit gibt, wann immer sich ihm eine Kamera oder eine Zeitung bietet, – er rennt drauf zu. Dabei hat der herr mir absolut nichts anzubieten von dem ich sagen könnte meine Zeit ihn zu lesen oder ihm zuzuhören wäre nicht verloren. Ganz im Gegenteil, – der Herr ärgert mich. Er ärgert mich sowohl intellektuell als auch… Mehr lesen »

Jürgen Fritz
Autor

Hat dies auf gaystream rebloggt und kommentierte:

Journalistische Offenlegung:

Eine Warnung an die erstaunlich zahlreichen Verschwörungstheoretiker unter unseren Kollegen. Auch wenn sie bei der nachfolgenden Offenlegung eine kräftige Verschwörungs-Erektion vor sich her tragen, mögen sie bitte nicht vorschnell auf Twitter ihr Ejakulat verströmen lassen:

Beide Texte erscheinen, wie schon der Johannes Gabriel-Text, zwar parallel auf philosophia perennis und dem Blog von Jürgen Fritz. Das heißt aber nicht, dass Jürgen Fritz ein Pseudonym ist und der Text eigentlich von David Berger stammt, weil der einen Cousin hat, der auch Jürgen heißt.

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[…] Text erschien zeitgleich auf Philosophia perennis, ergänzt um das folgende Nachwort von David […]