Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

A. Vorbemerkung  von David Berger: Wir dokumentieren hier einen Beitrag, der am vergangenen Freitag auf dem Internetblog „Tichys-Einblick“ erschien, heute aber von der Redaktion gelöscht wurde. An der Stelle des Artikels heißt es dort nun:

„Der Beitrag ‚Warum Sie mit psychopathologisch gestörten Gutmenschen nicht diskutieren sollten‘ hätte hier nicht erscheinen dürfen. Unterstellung von Pathologie ist für TE keine politische Diskussionsbasis. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich. Roland Tichy und Redaktion bedauern das und bitten um Entschuldigung.“

Damit sich die Leser überhaupt ein Bild davon machen können, wofür sich hier Roland Tichy und wohl auch der nach Aussagen des Autors für den Kontakt mit ihm zuständige Fritz Goergen entschuldigen, dokumentieren wir hier den Text in ganzer Länge.

Im Unterschied zu Nannyjournalisten trauen wir unseren Lesern zu, dass sie sich eine eigene Meinung zu diesem Text bilden können und man ihnen eine solche Denkaufgabe durchaus zuMUTen und zutrauen kann – wenn man selbst den MUT dazu hat.

Zu dem genauen Hergang der Löschung des Artikels: „Kritik an Grünen: „Tichys Einblick“ entschuldigt sich und löscht Artikel“. Und wenn sie wissen wollen, was im Hintergrund noch eine Rolle gespielt hat, empfehlen wir folgenden Beitrag:  Ein Xing-Sturm im deutschen Kindergarten.

***

B. Hier nun der Originalartikel von Jürgen Fritz, so wie er auf Tichys Einblick erschienen ist

Normalerweise liegt es mir vollkommen fern, Menschen zu pathologisieren. Damit sollte man äußerst vorsichtig sein und wenn immer möglich davon absehen. In diesem speziellen Fall erscheint es mir aber notwendig, da ansonsten nicht verständlich wird, was in nahezu allen westlichen Gesellschaften seit einigen Jahrzehnten so gewaltig schief läuft. Und da ich hier keine Einzelpersonen anspreche respektive diagnostiziere, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, möchte ich mir heute diese Freiheit nehmen, von meinem Grundsatz ausnahmsweise abzurücken.

Grün-linke Gutmenschen sind – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank. Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch. Daher ist es auch weder sinnvoll noch empfehlenswert, sich auf größere Diskussionen mit ihnen einzulassen. Warum nicht?

Eine offene und ehrliche Diskussion setzt voraus, dass beide sich von besseren Argumenten und Fakten potentiell überzeugen lassen. Ansonsten hat die Diskussion ja gar keinen Sinn. Sie setzt die Bereitschaft zum Denken, zum Nachdenken, zur kritischen Überprüfung der eigenen Position und den gemeinsamen Willen zur Wahrheitsfindung voraus. Andernfalls sind es reine Machtkämpfe, in denen der Eine sich, dem Anderen und Umstehenden seine Überlegenheit demonstrieren und sich mit allen Mitteln durchzusetzen versucht.

Ersteres funktioniert bei psychopathologisch gestörten Gutmenschen aber nicht. Sie haben sich partiell von der Realität abgekoppelt und schweben in einer Welt der Negation jeglicher Negationen, was natürlich ein Widerspruch in sich ist, dessen sie aber wiederum nicht gewahr werden, weil sie nicht kritisch denken, vor allem sich selbst nicht reflektieren können.

Sie können Differenzierungen und Bewertungen von Menschen, die immer auch mit Negationen einhergehen, auch solche rein sachlicher Art, innerlich nicht ertragen, weil sie rein gefühlsgesteuert agieren und ihnen die Vorstellung, dass Menschen unterschiedlich, auch für die Gesellschaft unterschiedlich wertvoll, ja, viele sogar schädlich sind, unangenehme Gefühle bereitet und dies für sie der höchste und im Grunde einzige Maßstab ist, wie sich etwas anfühlt. Ganz wie beim Tier oder beim Kleinkind.

Grün-linke Gutmenschen meinen, wenn sie die Vorstellung unterschiedlicher Bewertungen, damit auch der Wertigkeit, mithin das Negieren von etwas zulassen, dass dann das Negative in sie hinein käme und da dies ihr Harmoniebedürfnis und ihr Bedürfnis mit allem verbunden, mit allem eins zu sein (Verschmelzungssehnsucht) und das eigene Ich aufzulösen, konterkariert, lehnen sie dies ab, was natürlich wiederum eine Negation darstellt, die ihnen aber nicht bewusst wird, da sie nicht denken, sondern primär fühlen.

Dem liegt ein tief gestörtes Verhältnis zum eigenen Ich, welches sich allererst aus Abgrenzung konstituiert und entwickelt, dem liegt Angst vor Bewertung, vor dem Gefühl der Minderwertigkeit sowie Realitätsverlust und schwere Traumatisierungen, die nie verarbeitet wurden, sowie die völlige Unfähigkeit der kritischen Selbstreflexion zu Grunde.

Mit derart gestörten Personen sollte man nicht großartig diskutieren. Man muss sie behandeln. Aber das müssen spezialisierte Fachärzte machen. Dies würde wiederum voraussetzen, dass die davon Betroffenen ihre Krankheit selbst erkennen und vor sich selbst eingestehen. Einem Alkoholiker kann man nur helfen, wenn er sich a) eingesteht, ein solcher zu sein, und b) die Bereitschaft und den festen Willen aufbringt, das ändern zu wollen, was alles andere als leicht ist.

Da dies bei den psychisch gestörten Gutmenschen fast nie der Fall ist – sie halten sich ja für gesund und die anderen für böse, zeichnen sich regelrechte Feindbilder (alle, die ihre Negation aller Negationen nicht teilen) – kann ihnen wahrscheinlich nicht geholfen werden, zumal wenn sie auch noch in der Mehrheit sind und sich permanent ihrer selbst gegenseitig versichern und sich so immer tiefer in die Pathologie hineintreiben. Ein Ausbrechen aus dieser Spirale wird in den meisten Fällen kaum möglich sein.

Mit ihnen diskutieren, ist daher sinnlos und wenn man sie argumentativ aushebelt und sie der Argumentation folgen können, was allerdings fast nie der Fall ist, da sie das Denken a priori und per se abwerten, weil sie es nicht so gut können, dann schotten sie sich von einem ab, weil das ihr von der Realität partiell losgelöstes Konstrukt stören, sie in ein inneres Ungleichgewicht (kognitive Dissonanzen) bringen würde, was unangenehme Gefühle verursacht und genau die versuchen sie ja rund um die Uhr zu vermeiden.

Da sie rein gefühlsgesteuert sind und angenehme Gefühle zum absoluten Maßstab ihres eigenen wie jedes anderen Daseins erheben, wollen sie dem, wenn immer möglich, aus dem Weg gehen. Dadurch stagnieren sie natürlich kognitiv und überhaupt seelisch, bleiben bis zu ihrem Tode im Grunde auf dem personal-psychisch-emotionalen Niveau von Kleinkindern.

Und mit Kleinkindern kann man nicht auf Augenhöhe diskutieren. Man muss sich um sie kümmern und für sie sorgen, ihnen die Welt erklären, was aber voraussetzt, dass sie zuhören und lernen wollen. Bei kleinen Kindern ist das immer der Fall. Sie sind geradezu lern- und wissbegierig und dankbar für Anstöße und Erklärungen. Wenn sie auf kognitive Dissonanzen stoßen, bauen sie ihr Weltbild so lange um, bis es wieder zur Realität passt. Sie passen also ihr Inneres, ihre Vorstellungswelt immer mehr der Realität, der tatsächlichen Welt an, so dass eine innere Entwicklung stattfindet, sowohl kognitiv wie auch emotional.

Genau das wollen die psychopathologisch gestörten Erwachsenen, die übrigens unsere Gesellschaft inzwischen weitgehend dominieren, aber nicht. Jemand, der nicht dazulernen will, der „so bleiben will, wie er ist“, ist geistig-seelisch im Grunde schon tot. Und mit so jemand diskutieren zu wollen, ist vergebliche Liebesmüh.

Schonen Sie also bitte Ihre Nerven und tun Sie es nicht. Reden Sie lieber mit denen, die geistig offen, die – abgesehen von kleinen psychischen Störungen, die wir wohl alle haben – innerlich weitgehend gesund sind. Das ist a) befriedigender für einen selbst und b) kann man so etwas Positives bewirken, indem man selbst von dem anderen lernt und dieser von einem, so dass beide vorankommen und sich weiterentwickeln können, was vielleicht eine Sinndimension unseres Daseins darstellt.

***

Foto: (c) David Berger

***

Literaturempfehlung: Rudolf Brandner – Analytik des Gutmenschen, erschienen in TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung, Sommer 2016, siehe auch hier

***

jurgen-fritz

Zum Autor: Jürgen Fritz  studierte Philosophie (Schwerpunkte: Erkenntnistheorie und Ethik), Erziehungswissenschaft (inklusive Lern- und Entwicklungspsychologie), Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt).

Für seine philosophische Abschlussarbeit wurde er mit dem Michael-Raubal-Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. Inzwischen ist er als freier Autor tätig.

210 Kommentare

  1. Erst kürzlich führte ich ein Gespräch mit so einem Linken Gehirn über die US Kriege und deren Ressourcenausbeutung. Alles wurde so verteidigt wie der Mainstream es propagiert, auch fakten griffen nicht und es wird eine Schein- und Traumwelt aufgebaut. Er hatte keine Gegenargumente mehr und es folgte nur noch das ich in die Politik gehen sollte, aber seine Meinung behielt er trotzdem.

  2. Nach Bemerkung meinem Artikel: Bis heute wusste ich nicht wie ich mit dieser traurigen Situation umgehen sollte. Ich konnte mir auch nicht erklären wie mein Sohn so geworden ist. Dieser Artikel hat mir geholfen zu verstehen, dass mein Sohn eine Mauer um sich gebaut hat. Ich möchte meinen Sohn zurückholen, weis aber noch nicht wie. Er liebt mich und ich liebe ihn.

  3. Artikel trifft auf meinem Sohn zu!
    ich möchte ihnen danken für ihre hervorragende Analyse. Ich habe einen Sohn 42 Jahre und habe immer wieder mit erstaunen festgestellt, dass eine politische Diskussion nicht möglich ist. Es ging soweit, dass er mir gegenüber respektlos und beleidigend wurde wenn seine Argumente ausgingen. Er lehnt es ab politische Information von mir zu lesen bzw. zu erhalten.

  4. Eine sehr gute Analyse von Herrn Fritz. Allerdings finde ich die Hinweise auf „Gefühle“ solcher Menschen wie z.B. sie wären „gefühlsgesteuert“ nicht adäquat genug für diese Emotionale Störung. Denn Psychopathen sind vielmehr Impuls gesteuert und von ihren echten, authentischen Gefühlen und Emotionen abgespalten. Mit solchen konfrontiert zu werden bereitet ihnen intensives Unbehagen.

  5. Diese links-grünen Gutmenschen sind unerträglich. Ich ertrage es nicht mehr, mit ihnen über Politik oder Kindererziehung zu debattieren. Sie leben in ihrer eigenen joint-geschwängerten Blumenwelt und machen sich die Welt widde widde sie ihnen gefällt. Da ist jedes Wort einfach nur zuviel. Einfach Mund halten und ins Elend rennen lassen…

  6. Fakt ist, das eine Diskusion mit Psychopathen und Weltenzerstörer keinen Sinn ergibt. Die lieben sich nur selbst, und die Eigene Dummheit. Menschlichkeit außer der eigenen, ist diesen Kreaturen abhanden gekommen. Die reden viel und glauben daran, das sich alles selber regeld. Und als Gutmenchen die ganze Welt retten und versorgen können. Die Dummen bleiben ja Sager, Steuerzahler und niedergand unsere Gesellschaft, unserer Zukunft.

  7. Der Artikel ist mittlerweile ein Klassiker. Hat mich gefreut, ihn noch einmal lesen zu können. Ich gebe dem Autor mittlerweile mehr Recht wie damals.

  8. Die Methode von Fritz mit geisteswissenschaftlichem Habitus besticht zunächst: Aus persönlichen Erfahrungen und theoretischen Konzepten leitet Fritsch gedanklich die Variablen A: „grün-roter Gutmensch“, B: „psychopathologisch gestört“ und C: „Fähigkeit zur Diskussion“ ab und beschreibt sie.

    Fritz selbst spricht in seinem Essay von „grün-linken Gutmenschen`. Der Begriff des `Gutmenschen` kann heute als diffamierende Beschreibung von Grünen und Linken durch die politische Rechte bezeichnet werden. Fritz meint also nicht die „irregeleiteten, gutgläubigen und naiven Gutmenschen“ unter den Grünen und Linken, sondern die Gruppe der Grünen und Linken an sich. Damit ist der Teil der Bevölkerung, die er mit seinem Essay adressiert, klar umrissen.
    So weit, so korrekt.

    Doch dann stellt er Zusammenhänge zwischen den Variablen in den Raum: „Und eben diese „grün-linken Gutmenschen sind – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank. Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch.“ und „Mit ihnen diskutieren, ist daher sinnlos.“

    Das tut er, obwohl der empirische Schritt fehlt, um die behaupteten Zusammenhänge zu belegen: Sind „links-grüne Gutmenschen“ tatsächlich häufiger psychopathologisch gestört als Nicht-Linke und -Grüne? Kann man mit Linken und Grünen tatsächlich weniger gut diskutieren als mit Menschen aus dem anderen Parteienspektrum? Als Philosoph, der gerne überheblich darauf hinweist, alle onthologischen Ebenen im Blick zu haben, hat die empirische Ebene vergessen. Aber vielleicht beherrscht er sie auch einfach nicht.

    Dennoch schließt Fritz mit totalitärem Gestus ab, „links-grünen Gutmenschen“ eine Diskussion zu verweigern und sie einer „Behandlung“ überantworten zu müssen. Aus Vermutungen wird eine pseudowissenschaftliche Realität mit Allgemeinheitsanspruch, vorgetragen mit einer von Bedeutung überladenen, aber unklaren Sprache, von der sich philosophische und psychologische Laien leicht blenden lassen.

    Offenbar möchte Fritz „alternative Fakten“ durch geisteswissenschaftliche Methoden schaffen, obwohl dies lediglich empirische Techniken wie repräsentative Befragungen oder journalistische Recherchen vermögen. Ohne Belege für seine Behauptung ist der Essay von Jürgen Fritz mit seinem unerlaubten Allgemeinheitsanspruch „in einer Weise (dazu geeignet), (…) den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer (…) (anzugreifen, da er) Teile der Bevölkerung (die Wähler des grünen und linken Parteienspektrums) beschimpft, böswillig verächtlich macht und verleumdet (…)”.

    Einfach ausgedrückt: Das ist Volksverhetzung.

    • Wer in mehreren Diskussionen mit linken und grünen „Gutmenschen“stand, wird die Aussagen von Jürgen Fritz umfänglich bestätigen können!
      Ihre Titulierung von Herrn Jürgen Fritz als „Fritz“ sowie Ihr geschwollener pseudowissenschaftlicher Duktus, läss schnell erahnen aus welchen Stall Sie kommen!
      Es mach sich ein fieser links-grüner Stallgeruch breit!
      Das schwingen der Volksverhetzungs-Keule sowie der Bezug auf „repräsentative Befragungen oder journalistische Recherchen“ verstärkt die Eindruck umsomehr, da hier zum Einen, ganz nach Art der Roten und Grünen, mit Drohung und Nötigung hantiert werden und zum Anderen ein völliger Realitätsverlust festzustellen ist. Eben links-grüne Diskussionskultur!
      Wer heute noch den Ergebnissen ein „repräsentative Befragungen“ Glauben schenkt, hat den Spruch „Ich glaube nur der Statitik die ich selber gefälscht habe!“ nicht verstanden. Zum Thema der journalistische Recherchen unserer Presstituierten im Mainstream, brauch man nicht mal mehr ein Wort zu verlieren!

    • Der Begriff der Psychopathologie u. seiner Erklärung durch Herrn Fritz trifft das Thema haargenau – nicht alle sind pathologisch… u. nicht jeder – manche schon – hetzt das Volk auf. Fritz hat den Wecker klingeln lassen, i am amused!

      Ihr Schreibstil gefällt mir. Denken Sie nach über :
      Die Verse im Koran, die sich beziehen auf den Ungläubigen, Apostaten,
      Diskriminierung der Frau, Aufruf zum Dschihad gehören zum politischen
      Islam, nicht jedoch zwingend zur gerechten Ausübung meines islam. Glaubens.
      Deshalb sind diese Verse aus einem „Deutschen Koran“ zu entfernen, sodann
      wird sich zeigen wer mit seinem Glauben in Frieden leben kann u. wer von der
      Ausbreitung u. Machtergreifung des Islam träumt.
      Kuffer : Person ohne Wert : Wer nicht zu Allah gehört ist eine Person ohne
      Wert : Diese „Bildung“ wird 4 – 8-jährigen Kindern in Moschee- Schulen ver-
      paßt. !! Allein mit dem Begriff des Kuffers können Sie alle Perversvitäten
      legitimieren. Wollen Sie das auch für Ihre Kinder …..?

      Schreiben Sie bitte ausführlich über diese Thema : DiTiB – Köln – Comic :
      Die Mutter erklärt der Tochter den Märtyrer : Moralisch Verwerfliches,
      Ungesetzliches ist erlaubt weil es meinen (islam.) Zielen dient !!
      Schreiben Sie !! über die Psychopathologie dieser Vorgänge :
      Der Märtyrer wird nie mehr Zahnschmerzen haben, ein anderes Kind be-
      kommt Zahnschwerzen => auf ewig : TV- Talk- Show für Kinder aus dem ara-
      bischen : mit den Jungfrauen paßte das noch nicht – mit deutschen Untertiteln

      Bitte schreiben Sie, schreiben Sie, Erstellen Sie den „Deutschen Koran“ !

      Gruß Gerd Soldierer, Worpswede

    • nicht empirisch belegt? Die Nazikeule ist der Beleg. Sie ist das Gegenteil von einem Argument und hat pathologisch eine kollektive Verdrängung unserer NS Vergangenheit als Ursache. So wurde N ausführlich aufgearbeitet, während S konsequent im Interesse aller Linken und Kommunisten dieser Welt verdrängt wurde . Währe dies nicht geschehen sähe unsere Gesellschaft heute anders aus Der Wert der Freiheit hätte einen viel höheren Stellenwert als S oder der Gleichheit was heute nicht der Fall ist.

    • Liebe Patrizia, Sie vergessen bei Ihren Ausführungen, dass Fritz keine Dissertation oder Magisterarbeit abliefern wollte. In diesem Falle hätte er natürlich Bezugsquellenhinweise in Richtung Fachbücher der Psychologie, Psychoanalyse und Psychiatrie geben können. Unerschöpflich kann man da Nachweise finden. Aber das wollte Fritz offensichtlich nicht, obwohl er nachweislich bewiesen hat, dass er wissenschaftlich arbeiten kann. Nein, da war einfach ein Bürger Fritz, der seine Meinung und seine Eindrücke geschildert hat und das ist genau das, was in unserem Lande Dank der grün-linken Gutmenschen kaum noch möglich ist. Hätte Fritz in seinen Ausführungen „rechts“ statt „rot-grün“ benutzt, würden die Gutmenschen applaudieren bis zum Umfallen und es gäbe keinen Begriff wie „Volksverhetzung“. Patrizia, Ihr Kommentar ist der „lebendige“ Beweis dafür, dass Fritz Recht hat.

  9. Das Schlimme bzw. Richtige am Artikel ist leider daß die Gesellschaft von den Gutmenschen mittlerweile weitestgehend dominiert wird und die Andersdenkenden, also die eigentlich Guten, diffamiert, ausgegrenzt und ins Abseits gestellt werden, so daß das gesamte System letztendlich an die Wand fahren wird. Der ‚Point of no return‘ wurde längst überschritten und beim ‚Reset‘ werden alle in irgendeiner Weise dran glauben müssen, auch die, die es nicht verdient haben !

    • In einer Demokratie entscheiden Argumente und Mehrheiten. Einfach „gut“ zu „schlecht“ umzudefinieren, was ja durch den schwammigen Begriff „Gutmenschen“ versucht wird, macht es sehr einfach, nicht wahr? Der Artikel will Mut zur Menschenfeindlichkeit machen. Es ist einfach bequem, weil man dann nicht zu argumentieren braucht. Was soll mit all den vermeintlich Kranken passieren? Einsperren, entmündigen oder gar töten? Zur Rettung der Menschheit? So ein Vorgehen hatten wir schon einmal in unserer Geschichte.

  10. Die Doku mentation: Warum sie mit psychopathologisch gestoerten gruen- linken Gutmenschen nicht diskutieren kannst.
    Der Beitrag war fuer mich sehr Lehrreich,,ich selbst habe einiges fuer mich persoenlich mit nehmen koennen, denn wer von uns ist schon perfekt? Naechsten-Liebe muss doch nicht bedeuten, dass ich geistig oder seelisch krank sein muss, Das bedeutet auch nicht unbedingt,dass ich ein Gutmensch bin, Wir haben doch alle irgentwo ein Ego. Sollte sich das aber egozentrisch ausbreiten, dann wuerde ich sagen bin ich ein Fall fuer den Psychather. Ein Mesch sollte immer bereit sein ein Kompromiss ein zugehen, anstatt mit dem Kopf durch die Wand gehen zu wollen .Das ist ebenm der Fehler bei den gruen-linken.

  11. Amerikanischer Psychiater: “Gutmenschen klinisch geisteskrank”

    «Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschen­gestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.»

    Quelle: Dr. Lyle Rossiter, “The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness.” (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn)

  12. Einer der treffendsten Beiträge die ich über diese Krankheit
    gelesen habe. Nur mit der Therapieempfehlung kann ich mich
    nicht einverstanden zeigen.
    Ein Patient ohne Krankheits- und Therapieeinsicht schädigt vor
    allem mal sich selbst. In letzter Konsequenz kann das seinen Tod
    zur Folge haben. Diese psychisch gestörten Gutmenschen, wie sie
    der Autor so euphemistisch umschreibt, schaden erst in zweiter
    Linie sich selbst.
    Zunächst und vor allem schaden sie uns normalen Menschen und
    ihr ungezügeltes Verhalten führt zum Untergang unserer
    Gesellschaft. Es kommt hinzu, dass deren Verhalten mit Krankheit
    allein nicht erschöpfend zu beschreiben ist, hier fehlt mir im
    Beitrag die Komponente Kriminalität!
    Aus diesen Gründen wird die Therapieempfehlung, mit
    Gutmenschen nicht mehr diskutieren zu wollen nicht helfen,
    im Gegenteil! Sie wird dafür sorgen, dass sich diese Seuche
    weiter exponentiell verbreiten wird.
    Hier hilft ein anderer Therapieansatz wesentlich effektiver
    nämlich, die total-OP mit anschließender Chemotherapie.
    Sonst haben diese Patienten keine Chance und unsere
    Gesellschaft keinen Schutz vor zeitnaher Vernichtung!

  13. […] Philosophia perennis, namentlich David Berger, war übrigens nicht nur der erste, der den ganzen Fall um die Löschung des Tichy-Artikels aufgriff, sondern auch derjenige, der meinen Text als erster neu veröffentlichte. Dies ist nicht das erste Mal, dass der Mann mehr Mut und Courage zeigt als viele andere. Der Artikel kann hier nachgelesen werden:  Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten […]

  14. […] Philosophia perennis, namentlich David Berger, war übrigens nicht nur der erste, der den ganzen Fall um die Löschung des Tichy-Artikels aufgriff, sondern auch derjenige, der meinen Text als erster neu veröffentlichte. Dies ist nicht das erste Mal, dass der Mann mehr Mut und Courage zeigt als viele andere. Der Artikel kann hier nachgelesen werden:  Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten […]

  15. Geisteskrank? Nun ja, wer überall nur noch Nazis sieht hat wohl wirklich nicht „alle Latten am Zaun“.
    Ich sehe in links-grünen eher religiöse Fanatiker, die glauben nur sie seien die Wissenden und die Guten.
    Und wer alleinig wissend und gut ist muss seine Positionen nicht hinterfragen und brauch Andersdenkenden kein Gehör schenken.
    Andersdenknde werden als Ungläubige gesehen die es zu belehren und zu bekehren oder aber zu dämonisieren und zu bekämpfen gilt.
    Der links-grüne Kampf gegen alles „rechte“ (= böse) ist nichts anderes als moralfaschistische Inquisition.

    Dass links-grüne Gutmenschen zwar gerne austeilen und Menschen mit Kampfbegriffen etikettieren („Wutbürger“, „PEDIGA-Nazis“, „ostdeutsche Fremdenfeinde“) ihre eigene Medizin nicht vertragen ist ja nichts neues.
    Dass die meisten Länder auf der Welt ihre Grenzen so gut es geht kontrollieren und deshalb nach gutmenschlicher Definition fremdenfeindlich und „nazi“ sind ignorieren sie dabei geflissentlich (Stichwort Realitätsverweigerung).

    Unter „Gutmensch“ indes verstehe ich nicht „gute Menschen“ sondern Leute die die Kosten, Lasten und negativen Folgen ihrer Ideologie anderen aufbürden während sie sich über die vermeintlich positiven Auswirkungen moralisch über andere erheben (was oft in Herrenmenschengebahren mündet).
    Ein Beispiel ist der saturierte Parteifunktionär, der lautstark für grenzenlose Einwanderung und Inklusion eintritt, seine eigenen Kinder aber lieber auf die Privatschule mit möglichst wenig fremdkultutrellen Migrantenkindern oder gleich auf ein Schweizer Internat schickt.
    Kurz: Gutmenschen sind Leute die Wasser preigen und Wein ssaufen; Gutmenschen sind ausdrücklich keine guten Menschen.

    Da den Betroffenen dieser Spiegel, der ihnen mit dem Begriff „Gutmensch“ vorgehalten wird nicht gefällt bellen sie eben laut.

  16. […] Der deutsche Autor und Philosoph Jürgen Fritz hat in einem Essay im liberal-konservativen Magazin namens Tichys Einblicke die „grünlinken Gutmenschen“ als geistig-psychisch krank bezeichnet und in seinem Text auch stringent argumentiert, warum er dieser Meinung ist. Der Beitrag wurde vom Herausgeber Roland Tichy nach heftigen Protesten zwischenzeitlich gelöscht und Tichy hat sich für die Publikation entschuldigt. (Anm. d. Red.: Wurde hier nun veröffentlicht) […]

  17. Der philosophische Artikel von Jürgen Fritz beleuchtet das Verhalten eines normalen, einfachen Bürgers, der mit Mühe und Not glaubt, die Indoktrinierung durch Regierung, abhängige Medien und leider auch sog. Wissenschaftlern verstanden zu haben. Sein Gehirn von diesem nun erworbenen Glauben wieder freizuschaufeln, geht über sein Vermögen. Darin liegt das Verbrechen derer, die wissentlich Falschmeldungen in die Welt setzen auf Kosten der armen Gläubigen – mit derem Geld!

  18. Klasse Artikel und auch viele gute Kommentare.. Dem kann ich mich nur anschließen. Meine Erfahrung ist aber auch, dass ganz viele in ihrer Denkweise, in ihrer Ideologie so festgefahren sind, dass jede Diskussion mit denen sinnlos ist , reine Zeitverschwendung. Was bei denen abläuft, hört sich an wie ein Tonband, das man einstudiert hat und immer gleich ablaufen lässt, inclusive der üblichen Totschlagargumente. Das beste Mittel dagegen ist die Ignoranz. Ich ignoriere sie, ich diskutiere gar nicht mehr, das wirkt. Ich nehme sie einfach nicht mehr ernst, Ende der Diskussion. Da waren schon manche irritiert. Sie wollen ja auch provozieren, laufen aber ins Leere.

  19. Mal ganz ehrlich? Sie haben recht und zwar vollkommen. Leider mußte ich die Erfahrung machen zwar nicht mit Grünen aber mit DDR Linken oder besser Stasi-Mitarbeitern. Auch hier war es sinnlos diskutieren zu wollen, deren Argumente wiederholten sich zum x-ten mal, ohne wirklich Wirkung zu zeigen. Es war als spule man ein Tonband ab. So sind die Grünen auch heute, ich glaube hier war eine komplette Gehirnwäsche am Werk.

    • Es ist direkt erschreckend, daß bei den „erkannten“ Ideologien Sozialismus, Feminismus, Genderismus und einem Dutzend weiterer das gleiche Unvermögen herrscht, einen vernünftigen Bezug zur Wirklichkeit zu erlangen wie es den Massen derzeit nicht gelingt, die Folgen der Masseneinwanderung im ganzen Umfang zu begreifen. Jede Widerrede ist ein Angriff auf ihre Ehre.

      Pervers, wenn der Zeitgeist den Charakter einer Ideologie annimmt.

  20. Vielleicht haben Linke und Grüne einfach nur die besseren Argumente, die auch auf Fakten beruhen? Atomkraft und Turbokapitalismus machen die Erde kaputt. Die Gravitation lässt man ja auch nicht in Frage stellen. Sie ist da, sie wirkt. Nennen Sie mich stur und unbelehrbar.

  21. Was mich interessieren würde, wie soll denn mit diesen Menschen, die an das Gute glauben und die deswegen pathologisiert werden, umgegangen werden? Diskussion kommt ja anscheinend nicht in Frage. Was schlägt Herr Fritz hier vor? Gewalt?

    • Stehen lassen ist eine Möglichkeit , aber dann klopfen die Idioten sich weiter gegenseitig auf die Schultern um nicht aus dem Dunstkreis ihrer Lügen zu entkommen !
      Hagen Grell (Youtube Channel) hat dazu vielleicht die Antwort ! Er spiegelt die Gutmenschen , nennen sie dich Nazi, Faschist , etc. , dann sage ihnen , dass sie das selber sind ! Ist Kindergartenniveau , aber manchmal muss man sich auf das Niveau dieser Leute eben herablassen um sie zu erreichen ! Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen , dass es funktioniert !

    • Herr Fritz pathologisiert nicht Menschen, die an das Gute glauben. Das tut er selbst. Und wahrscheinlich mehr als fast alle anderen. Er pathologisiert hochgradig infantile Erwachsene, deren Weltbild sich nahezu vollkommen von der Wirklichkeit abgekoppelt hat und die unfähig sind, ihre Fehlvorstellungen zu korrigieren, zusätzlich oft noch durch und durch korrupt sind.

      Und er schlägt vor, diese wahrscheinlich zumindest vorerst verlorene Seelen links liegen zu lassen und sich voll und ganz auf all die anderen zu konzentrieren, a) die, die ähnlich denken, um sich gegenseitig zu stützen, b) die noch Unentschlossenen und c) auf die im gegnerischen Lage, die aber geistig offen sind und zu Korrekturen ihres Weltbildes fähig.

      • Ist Herr Fritz zur Korrektur seines Weltbildes fähig? Mir scheint eher nicht. die Schubladen in die er Menschen steckt könnten nur von ihm selbst wieder geöffnet werden. Wer aber auf dem hohen Ross der Wahrheit sitzt, wie alle Ideologen, muss erst runtergeholt waren. Und wenn jeman von sich sagt, dass er „wahrscheinlich mehr als alle anderen“ an das Gute glaubt, sitzt er auf einem sehr hohen selbstgebautem Ross.

  22. Ich sehe hier keine psychopathische Erkrankung und will mich auch nicht auf solche Merkmale einer psychiatrischen Erkrankung einlassen. Mit scheint zur Heilung des derzeit erfahrbaren Niedergangs wichtiger, die der Natur des Menschen widersprechende Diskursunfähigkeit der linken Gesinnungsdiktatur auf die Schliche zu kommen. Und das viel einfacher, als es mithin angenommen wird.

    Die Grundlage der derzeitigen seltsamen Ideologie als Zusammenschluss von linken Gruppierungen und einer dem Eigennutz folgenden Finanz- und Industrieoligarchie im gemeinsamen Ziel, die Staaten abzuschaffen und in einer Art Menschenversuch, deren Identitäten zugunsten eines Einheitsmenschen zu gestalten, müssen irgendwo hergekommen sein. Denn die nicht diskutierfähigen Normen, sind allesamt aus einer viel früheren Zeit.

    Sie beginnt bei Karl Marx, geht über die Fabian Society und den Folgeorganisationen wie Frankfurter Schule ( aus denen die Grünen) hervorgingen. Hier propagierte man auf der Grundlage des dialektischen Materialismus von Marx und kruden Theorien der seinerzeitigen Eugenik Forschung (Fabian Society), sowie der Unantastbaren Theorien der Frankfurter Schule all jene Verwerfungen, die uns heute zu schaffen machen. Dazwischen stets anglo amerikanische Interessen, die mit der Zeit diese Bewegungen unterwanderten. So z.B. der CIA, der der Frankfurter Schule die Entnazifizierung übertrug. Daraus wurde dann das größte Umerziehungsprogramm in der Geschichte der Menschheit. Die Grünen, Die Antifas, aber mittlerweile auch die Politikergeneration wie Schröder oder Merkel sind infiziert. Der Rest in Wissenschaft und Asylindustrie sind nur partizipierende Mitläufer.

    Das Hauptproblem ist also keine Krankheit einzelner Infizierter, sondern die Tatsache, dass die im Auftrag des CIA mit Finanzierung anglo amerikanischer Globalisten agierende Frankfurter Schule ihre lange widerlegte „Kritik“ als Dogma vertritt und ihren Schülern keinen Millimeter Abweichung gestattet. Erst wenn die Frankfurter Schule um Adorno und Horkheimer und deren berühmte Sympathisanten wie Sartre entzaubert sind, was wissenschaftlich am Menschenbild der Frankfurter problemlos möglich wäre und dies in den ebenfalls infizierten (bezahlten) Medien thematisiert wird, ist der Spuk vorbei und die Idioten ( einfachen Menschen) verstehen den Unsinn, den die Frankfurter über die Welt gebracht haben. Sie sind also nicht krank, sie sind dem Zeitgeist geschuldet, bildungsfrei.

  23. Eine Begebenheit:

    Ich war mit Frau und Tochter zu einem Gartenfest eingeladen. Eine Frau aus der „Sozialindustrie“ setzte sich zu uns. Wir unterhielten uns angeregt über eine Stunde, bis ich auf die AfD zu sprechen kam. Als ich ihren Einwurf wg Schießbefehl (Petry) klären wollte, erhob sie sich und sagte: „Bis jetzt haben ich Sie für sehr sympathisch gefunden – aber jetzt nicht mehr!“ und entschwand.

    • mir erging es vor kurzem recht ähnlich. Habe mich angeregt und gut mit einer Frau am Lagerfeuer stehend unterhalten. Als wir dann zum Thema Migration/AfD kamen sagte sie völlig unvermittelt, die Fortsetzung des Gesprächs sei nicht hilfreich und entschwand binnen 3 Sekunden.
      Dazu fällt einem doch nichts anderes mehr ein als der Titel dieses Blogs.

  24. Aus eigener Erfahrung habe ich den gleichen Schluß gezogen, den Herr Fritz auch gezogen hat: Keine Diskussion mehr! Seitdem hat sich meine chronische Gastritis wieder zurückgebildet.

  25. Die Links-Grünen pathologisieren umgekehrt genau so. Das heißt aber nicht, daß man mit gleicher Münze zurückzahlen sollte.

    Ich sehe seit längerem nur noch, wie sich die Links und Rechts immer mehr einen Stellungskrieg liefern wie weiland im WW1. Die eine Seite hat sich ideologisch eingegraben und will der anderen Seite nicht weichen, die sich daraufhin auch eingegraben hat. So beharken sie sich fröhlich, ohne Rücksicht auf Verluste – und es trifft, wie immer, die weitgehend unbeteiligte Mitte.

    Mir geht dieser Kindergarten erheblich auf die Nerven. Ich will einfach nur, daß das aufhört.

    • @lawgunsandfreedom
      „Ich sehe seit längerem nur noch, wie sich die Links und Rechts immer mehr einen Stellungskrieg liefern wie weiland im WW1. Die eine Seite hat sich ideologisch eingegraben und will der anderen Seite nicht weichen, die sich daraufhin auch eingegraben hat. So beharken sie sich fröhlich, ohne Rücksicht auf Verluste – und es trifft, wie immer, die weitgehend unbeteiligte Mitte. Mir geht dieser Kindergarten erheblich auf die Nerven. Ich will einfach nur, daß das aufhört.“

      Das wird nicht aufhören, weil die Annäherung von Rechts und Links (nicht nur im Stil!) anzeigt, daß sich unser Gesellschaftssystem festgefahren hat. Seit es die bürgerliche Demokratie gibt, stand ‚Rechts‘ immer für Bewahren und Hemmen, ‚Links‘ dagegen (trotz aller revolutionären Phrasen) für Reformieren und Weiterentwickeln dieses Systems. Inzwischen gehts aber weder vorwärts noch rückwärts noch das kleinste Stück, also fehlt auch der Spielraum für ‚Rechts‘ und ‚Links‘, sich zu bewegen oder wenigstens mit neuen Inhalten zu profilieren..

      Dazwischen findet man so hilf- wie orientierungslose selbsternannte Repräsentanten der ‚Mitte‘, die sich mit dem diesmal wirklich endgültigen Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem…beschäftigen. Nach Kernenergie jetzt Flüchtlingspolitik. Mir kommt inzwischen der gesamte Politikbetrieb mehr oder minder pathologisch vor, nicht nur Teile davon. Eine Patentlösung habe ich auch nicht, aber ganz bestimmt wird keine aus diesem Betrieb kommen.

      • Ich weiß, daß das nicht aufhört. Schließlich verfolge ich dieses Spiel schon eine Weile. Aber wünschen darf ich mir das. Nach meiner Einschätzung wird das Ganze mit einem großen Knall enden und wir können nichts dagegen tun.

  26. Das Respektieren anderer Weltsichten fällt den meisten Menschen schwer, weil sie emotional in vergangenen Erfahrungen verankert sind. Politische und religiöse Sichtweisen haben in zwischenmenschlichen Beziehungen keinerlei tragende Funktion, da sie aus Ideologien und Dogmen bestehen.

    Lügen, Halbwahrheiten und Wahrheiten ringen um einen Platz in der Wahrnehmung von Kampfhähnen. Normal und vor allem menschlich ist das alles nicht!

    Nenne mir jemand ein einziges Problem, das NICHT von Politikern verursacht worden ist! Politiker behindern jede nur mögliche Lösung! Ohne Staatsgläubige wären Politiker arbeitslos!

    Um von der weltweit verbreiteten Staatsgläubigkeit abzulenken, gibt es demokratische Staaten und Schurkenstaaten. Kriminell sind alle, denn wir brauchen sie beim besten Willen wirklich nicht! Alles lässt sich viel einfacher und preiswerter organisieren.

    Das Affentheater um Adolf Hitler, das bis heute getrieben wird, wurde dem Postkartenmaler mit göttlicher Vorsehung noch nie gerecht. Er war einfach nur da. Die Staatsgläubigen wären auch jedem anderen Idioten [im Sinne des Wortes] hinterhergerannt. Auch der Widerstand bestand aus Staatsgläubigen.

    Die gefährlichste aller Religionen: Staatsgläubigkeit
    http://www.dzig.De/Die-gefaehrlichste-aller-Religionen-Staatsglaeubigkeit

  27. Sehr guter Artikel, der viele meiner Erfahrungen anspricht. 👍(y)
    Die meisten in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ticken so. Mittlerweile spreche ich nur ganz ausgewählt Realitäten an, lieber schweige ich, denn ich habe die Erfahrung gemacht, die Schopenhauer ungefähr wiefolgt in Worte fasst: Man glaubt, man hat es mit dem Verstand des anderen zu tun, bis man merkt, es ist nur der Wille (in etwa: unbewusster Drang der Selbstbehauptung), der antwortet.
    Trotz meiner diesbezüglich häufigen Verzweiflung, möchte ich dennoch die anderen nicht pathologisieren. Das stört mich ein wenig an dem Artikel.
    Ich sehe die Lage folgendermaßen:
    Das Weltbild gibt einem Sinn und Halt. Es wird nur geändert, wenn es gar nicht mehr anders geht, oft nach schmerzhaften Erfahrungen.
    Der Verstand spielt beim Bilden des persönlichen Weltbilds eine untergeordnete Rolle gegenüber unbewussten Vorgängen wie Erlebnissen, Emotionen, Erfahrungen, Identifikationen, Prägungen u.ä.
    Die meisten Weltbilder und Menschenbilder sind emotional-ideologischer Art und wenig durchdacht oder realitätsgeprüft.
    Es ist für mich schon seit längerem eine ganz wichtige Frage: WIE UND WODURCH KOMMT MAN ZUM EIGENSTÄNDIGEN DENKEN? Das müsste geklärt werden!

  28. Ach, dass man sich tatsächlich manchmal an die Zeiten von Franz Josef Strauß zurücksehnt: Zitat: „Ich liege lieber grob richtig als exakt falsch.“ In diesem Sinne: „Die spinnen, die Grünen“. Asterix

  29. Kann die hier benannten psychischen Verhaltensweisen nicht fachlich beurteilen, die praktischen Auswirkungen aber schon bestätigen. Beratungs- und Erkenntnisresistenz, kein Zugang zu Vernunftargumenten, die Kosten trägt der liebe Gott, sind auch garnicht hoch, alles wird gut, nach Ursachen und Verursachern, geschweige denn Profiteuren, fragen diese Alleswisser nicht, verblendet, ohne Sinn und Verstand ihre selbsterhöhte Einstellung durchsetzen wollend, usw. usf. Selbst ( früher oder auf anderen Gebieten) intelligente Leute derart gefangen in dieser lebensuntüchtigen Ideologie, dass ein Normalo nur noch auf die Darwinsche Entwicklungslehre setzen kann, Bekehrung fast sinnlos.
    Den Artikel hat Herr Tichy zwar zurück gezogen, in absehbarer Zeit wird man den jedoch zur Erklärung und zum „Verständnis“ dieser Blödheiten in Politik und bei den Pseudoeliten wieder hervorkramen. Die bisherigen Leser und Zustimmer sind der Masse zeitlich und erkenntnismäßig deutlich voraus. Frage : Darf man den Gutmenschen später die klassische Ausrede, „das haben wir nicht gewusst“, noch abnehmen / anerkennen?
    Antwort: Auf gar keinen Fall bei der Kostenfrage, diese sollen die Besserwisser selbst tragen! Ist enorm wichtig, weil Politik, Draghi, Juncker und Co. noch weitere immense Kostenpositionen geradezu – analog wie im Artikel beschrieben – unerschütterlich ausweiten.
    Also, Belehrung der Geisterbahnfahrer ohne Gurt bleiben lassen, dafür diese Spezies gut merken, und für die Turbulenzen vorbereiten! Und auf gar keinen Fall diese aktuell Hirnrissigen, später Schnellgewendeten zur BuW ankreuzen!

    • der entscheidende unterschied ziwschen herrn fritz und ihnen besteht darin, da sie eine meinung über bestimmte menschen vertreten mit denen sie diskutiert haben.

      herr fritz stellt so ein urteil als generelles urteil in den raum, um diskussionen zu verhindern und bezeichnet das was sie als ideoligieblind erkennen, als krankhaft.

      ihre einstellung kann ich nicht nur teilen, sondern teilweise als eigene beobachtung bestätigen.

      eine generelle vorveruteilung und diskussionsverweigerung a ´ la hr. fritz mit dem argument, die sind ja krank, missbillige ich aufs schärfste!

      • Im Prinzip haben Sie durchaus recht. Das Problem besteht aber eher darin, das diese ‚Gutmenschen‘ nicht diskutieren wollten und Ursache und Wirkung hier eventuell ja vertauscht sind.
        Ich persönlich habe vor etwas über einem Jahr einen dieser ‚Gutmenschen‘ ( mit akademischem Hintergrund und abgeschlossener beruflichen Laufbahn im öffentlichen Dienst ) mit dem ich schon länger befreundet war, mit dem Umstand konfrontiert, dass die Merkel alle wesentlichen Entscheidungen zur Grenzöffnung und anschließender Migrantenflut im Alleingang getroffen hätte, ohne das Parlament zu befragen, und dass dies ein Rechtsbruch gewesen sei (auch im Hinblick auf die Schengen-Verträge). Darauf bekam ich die Antwort: Das wäre auch nicht notwendig gewesen, weil man ja gewusst hätte, das dem sowieso alle zugestimmt hätten. Was wollen Sie denn DA noch diskutieren?

      • die parelellen zwischen den von ihnen angeführten „gutmenschen“ und der verweigerung einer diskussion a´la herr fritsch sind in der tat beachtlich. es gibt immer wieder momente wo sich jede weitere diskussion erübrigt oder gar verbietet.

        das hat aber alles nichts damit zu tun, das man menschen vorab als diskussionsunwürdig erklärt nur weil sie andere meinungen vertreten als man selbst, oder mit dem totschlagargument die gegenseite sei krank.

        sie diskutieren bis zu dem punkt , an dem es eben nicht mehr weiter geht. herr fritz will gar nicht diskutieren.

        dazwischen liegen welten!

  30. Dazu sehr passend:
    Der moderne Staat und die traumatisierte Persönlichkeit

    Die Grundthese des Vortrags ist es, dass der Staat sich in den mit letzten 150 Jahren mit seinen Sicherheits- und Schutzangeboten zunehmend als positive Bindungsfigur für die Bürger anbietet. Eine in der Bindungsbeziehung traumatisierte Person hat immer ein mehr oder weniger starkes unbewusstes Bedürfnis nach einer starken schützenden Bindungsfigur. Daher entsteht eine unbewusste emotionale Allianz zwischen Staat und traumatisierter Person. Den Staat als bedrohliches und unmoralisches Herrschaftsinstrument zu entlarven, ist daher für viele emotional bedrohlich und führt zur Abwehrhaltung.

  31. Naja,
    ich kann die rechte/konservative/nationale Klientel schon verstehen, daß sie gern auf den linken grünen Bösmenschen rumhackt. Aber die letzten 30 Jahre haben überwiegend Konservative regiert und die Grünen links überholt. So ist es nunmal. Verantwortlich für das Desaster sind nicht die Grünen, die sich treu geblieben sind, sondern die orientierungslose Rechte. Atomausstieg, doppelte Staatsbürgerschaft etc pp das waren mal alles linken Kernforderungen. Und jetzt? Haltet den Dieb..! Ihr…äh das tut mir leid.

  32. Das kann man ja mal als eine Meinung, einen Beitrag, werten und diskutieren. Hat die Mehrheit unserer Bevölkerung (und der Bevölkerungen aller Demokratien weltweit) ein entwicklungspsychologisches Problem? Ich meine, dass das keinesfalls so ist. Die beobachtbaren gravierenden Mißstände haben meiner Ansicht nach ihre Ursache in einer allgemeinen weltanschaulichen Desorientierung als Resultat des absichtlichen Ignorierens der geistig-religiösen Grundlagen, die unsere freiheitliche Lebensweise – Demokratie, etc. – hervorgebracht haben und heute ermöglichen. Folglich befinden wir uns auf dem geradlinigen Wege dahin, die Demokratie schlicht wieder abzuschaffen. Dies äußert sich derzeit insbesondere in der höchst alarmierenden Tendenz, dass Meinungen außerhalb des Mainstreams unter Androhung und Ausübung von roher Gewalt unterdrückt werden, anstatt sie als Bereicherung zu sehen und kritisch zu diskutieren. Die Schwelle dessen, was als grobe inakzeptable Beleidigung und daher verbots-wuerdig eingestuft wird, sinkt und sinkt….
    Wenn wir also der These des Autors versuchshalber einmal folgen, dann wäre meiner Ansicht nach vor allem die Betrachtung interessant, WIE es denn zu der beschriebenen Psychopathologie kommen könnte.

  33. Werden mit dem, was da auf „Tichys Einblick“ veröffentlicht wurde, Werte des freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaats vermittelt — oder gar die des „christlichen Abendlandes“ ?

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  34. Der Artikel mag ja ein Körnchen Wahrheit enthalten, die dann allerdings in anderer Ausprägung auch auf alle anderen ideologisch Verblendeten zuträfe. Uninteressant wird der Text aber durch die penetrante Herablassung, das lustvolle Ausbuchstabieren des vermeintlichen eigenen Hochstatus gegenüber den unverständigen „Kleinkindern“. Eitle Selbstbeweihräucherung dann auch hier in den Kommentaren. Wer lobend über seinen eigenen Text schreiben muß „Da hat jemand mitten ins Schwarze getroffen. Voll auf die Zwölf. Und zwar mit Schlagkraft.“ und sich passend dazu für sein Profilbild -schräg von unten natürlich- in Denkerpose inszeniert, der würde vielleicht selbst davon profitieren, einmal die psychologischen Hintergründe der eigenen Grandiositätsphantasien und Entwertungszwänge zu erkunden. Dann könnte er vielleicht in den „phatologischen Gutmenschen“ eines Tages Leidensgenossen erkennen, mit denen es zu reden lohnt.

    • ich gebe ihnen zu 100 % recht!

      wer so von sich selbst überzeugt ist, sich permanent selbst beweihräuchert und auf argumente nur mit der forderung nach textbelegen aus dem eignen, hier stehenden text reagiert , gibt ein sehr fragwürdiges selbstbild ab.

      wer niemals auf argumente eingeht und nur mantramäßig sich selbst überhöht, mit dem ist eine diskussion unmöglich und ärgerlich.

      ich hätte von einem philosophen / herrn fritz eindeutig mehr erwartet!

  35. Klasse Artikel Herr Fritz! Lassen Sie sich bitte nicht unter kriegen. Ich sehe die angesprochene Thematik ähnlich.
    Herr Tichy ist eben auch nur jemand, der sich ständig waschen möchte, dabei aber möglichst nicht nass werden will.

  36. Kann ich noch etwas beitragen?
    Überlegung eins: Die rotgrüne Gutmenschen-Welt schadet der wirklichen Welt; den „Silvester-Frauen“ in Köln und Hamburg, den Opfern der Messertäter und unserer vormals freien Gesellschaft insgesamt.
    Überlegung zwei: Die nächsten Anschläge und Todesopfer werden weiteren Gutmenschen die Augen öffnen. Vielleicht werden diese in ihrer Panik sogar Forderungen aufstellen, die das Ende unserer Freiheit und Demokratie bedeuten.

    Mir ist die vorbeugende und schon deshalb kontroverse Diskussion darüber lieber. Deshalb halte ich den Artikel von Herrn Jürgen Fritz für beachtlich und überlegenswert.

  37. Ich versehe den Text als ironischen Selbstbeweis. Im Text könnte man „grün-linke Gutmenschen“ durch ein beliebieges Klientel ersetzen und die Schlussfolgerungen wären ähnlich. Es geht ja um eine besimmte geistige Erkrankung und ihre Folgen. Hätte man aber „Marsmenschen“ oder „Fans von Bayern-München“ geschrieben, hätte jeder die Ironie verstanden. Und genau das ist eben das Problem hier. Bei „grün-linken Gutmenschen“ ist diese Form der Ironie nicht „gesellschaftsähig“ – die negative Resonanz maximal. Genau deshalb wurde dieses Klientel eben auch für den Artikel gewählt!
    Sich von so einem Klamauk angegriffen zu fühlen ist doch wirklich gestört: Jeder gesunde grün-linke Gutmensch hat per Definition so viel Selbsbewusstsein sagen zu können „ich bin ein grün-linker Gutmensch und geistig gesund“. Dann ist so ein Artikel nur alberner Müll den man ignoriert. Aber wenn man den Artikel als Angriff auf sich versteht, sollte man wirklich zum Arzt!

    • @Klara: „Jeder gesunde grün-linke Gutmensch hat per Definition so viel Selbsbewusstsein sagen zu können „ich bin ein grün-linker Gutmensch und geistig gesund“. “

      Dies würde voraussetzen, dass es gesunde grün-linke Gutmenschen gibt. Daran bestehen aber erhebliche Zweifel. Oder wie ist es zu erklären, dass gesunde grün-linke Gutmenschen den kranken grün-linken Gutmenschen politisch folgen? Das wäre dann schon wieder krank, oder?

    • ironie die keiner versteht ist keine ironie sondern eine plumpe provokation die noch nicht mal als solche gekennzeichnet wurde.

      in meinen augen wäre das unterste schublade bzw unfähigkeit

    • Ähnlich sehe ich dies ebenso.
      Ein mit „Ironie“, „Sarkasmus“, „Zynismus“ überdurchschnittlich gespickter provokanter Artikel, der – bewusst oder unbewusst – „getroffene Hunde zum Bellen“ gebracht hat …

  38. Hallo Herr Fritz,
    danke für den Artikel, ist bestimmt von Putin gehackt worden(Ironie).
    Die Meinungsmache hatten früher Zeitungsenten, neusprech Fake News.
    Hat niemand verwundert.
    Jetzt 2017 kommen wieder widerliche Bestrebungen zutage zum zensieren.
    Werbefuzzis go home…

  39. Herr Fritz, habe ihren Artikel auf tichy wegen der Überschrift erst garnicht gelesen.
    Nach der Lektüre gebe ich ihrer Analyse absolut recht, aber finde den Rat nicht mit diesen Menschen nicht zu diskutieren grundsätzlich falsch.

    Mit Kleinkindern diskutiert man zwar nicht aber man bringt ihnen Dinge bei.
    Anstatt die Diskussion zu unterlassen empfehle ich die Art dieser den Umständen anzupassen.

    Des öfteren habe ich die Erfahrung gemacht das Leute sich stark angegriffen fühlen wenn in einer Disskusion die Argumente ausgehen oder wiederlegt werden, sie fühlen sich bloss gestellt oder in die Enge gedrängt und das löst dann eine Trotzreaktion aus, einsehen tun sie aber nicht.
    Daher behaupte ich es ist in diesen Situationen besser einfache Fragen zu stellen und sie somit zumindest die gröbsten Lügen selbst entlarven zu lassen, statt eine These auf biegen und brechen belegen oder wiederlegen zu wollen.

    Natürlich gibt es Fälle wo selbst das nichtsmehr bringt, zum Beispiel die Menschen die jetzt zusätzlich zur abgenutzen Nazikeule auch noch Nazimethoden wie Einschüchterung durch körperliche Gewalt, Denunzationen und Mordrohungen auspacken, die kann man sich sicherlich sparen.
    Diese sind aber nur eine kleine laute Minderheit und unwichtig.

    Wichtig ist das man bei Freunden und Familie nicht aufgibt und sich vor allem nicht trennen lässt.

    Wenn der Diskurs ganz abbricht, bzw. erst garnicht geführt wird, werden die Gräben nur tiefer.

  40. Ich habe vor vielen Jahren mal selbst eine Arbeit zur Pathologie der linksgrünen Gutmenschen
    verfasst. Bis heute bin ich der Meinung, dass die Gründe für das „Gutseinwollen bis zum Erbrechen“ darin zu suchen sind, dass diese Menschen in ihren Familien überproportional viele Naziverbrecher vorfinden. Seien es die Eltern oder Großeltern, Onkel, Schwager oder sonstige Vorfahren. Das löst pathologisch gesehen einen Wiedergutmachungswahn aus, der auch auf andere übertragen werden kann. Im Gegenteil dazu wäre nicht pathologisch, diese Tatsache anzuerkennen und anzunehmen als gegeben und nicht mehr änderbar. Diese Sichtweise habe ich angenommen nach der Lektüre des Buches Politische Ponerologie von Andrzej Lobaczewski. Diese Abhandlung fordert geradezu, dass nach Ablösung der Nazizeit eine große gesellschaftliche Gruppe eine „neue“ pathologische Politik einführt.

  41. Ich hielte es nicht für unmöglich, Jürgen Fritz könnte sich später als Witzbold entpuppen, der sich einmal köstlich der ganzen rechten Szene amüsieren wollte.

    Nehmen wir einmal an, Jürgen Fritz hätte einen simplen Test-Text entworfen, so könnten hernach die Reaktionen sogar statistisch aufgearbeitet werden.
    Zum Beispiel ließe sich das ideologische Immunisierungs-Bedürfnis gegen Argumente innerhalb der antiliberalen rechten Szene wie an einem Lackmus-Streifen angesichts der Kommentare auswerten.
    (Ich höre schon die Diskurs-Analytiker jauchzen!)
    Auch die sich von einem eigentlich an Simplizität kaum zu unterbietenden Text (irgendwie) getroffen Fühlenden (Man beachte die Referenz!) ließen sich angesichts der Strategien ihrer Entgegnung systematisch auswerten. Sie erwidern zumeist in gar komplexer Weise auf einen allzu unterkomplexen Text-Inhalt, auf den sie sich nie zu antworten provoziert fänden, böte dessen Zusammenfassung ein Betrunkener in einer Kneipe in drei Sätzen.

    Mich erinnert dieser Artikel, den ein so raffinierter Ideologe wie Roland Tichy nur aus Oberflächlichkeit oder aus Zeitmangel hat redaktionell durchgehen lassen können, an den alten Spaß von Joachim Bürger.
    Vor einigen Jahren war dieser PR-Fachmann durch viele Talk-Shows gegangen und gab immer wieder provokativ und sogar mit intelligenten Wortspielen (Z. B. „Frauenbewegung mag ich, solange ich den Rhythmus bestimme.“) die Rolle des bekennenden antiliberalen Frauen-Verächters.
    Später outete er sich als Mann mit Witz, der einfach einmal der medial bis zum Überdruss präsenten Alice Schwarzer einen Widerpart bieten wollte. Die Talk-Show-Redaktionen hatten nie an der Ernsthaftigkeit seines klugen Unsinns gezweifelt, denn sie suchten skurrile Figuren. Abschließend hat er genüsslich vorgerechnet, wieviel Aufmerksamkeit er genau in Sende-Minuten bekommen hatte, die ihm sogar noch bezahlt worden waren!

    Ich bin auf die Auswertung von Jürgen Fritz – oder wie der Text-Provokateur auch in Wirklichkeit heißen mag – durchaus gespannt. 😉

  42. Ich hielte es nicht für unmöglich, Jürgen Fritz könnte sich später als Witzbold entpuppen, der sich einmal köstlich der ganzen rechten Szene amüsieren wollte.

    Nehmen wir einmal an, Jürgen Fritz hätte einen simplen Test-Text entworfen, so könnten hernach die Reaktionen sogar statistisch aufgearbeitet werden.
    Zum Beispiel ließe sich das ideologische Immunisierungs-Bedürfnis gegen Argumente innerhalb der antiliberalen rechten Szene wie an einem Lackmus-Streifen angesichts der Kommentare auswerten.
    (Ich höre schon die Diskurs-Analytiker jauchzen!)
    Auch die sich von einem eigentlich an Simplizität kaum zu unterbietenden Text (irgendwie) getroffen Fühlenden (Man beachte die Referenz!) ließen sich anhand ihrer Strategien der Entgegnung systematisch auswerten. Sie erwidern zumeist in gar komplexer Weise auf einen allzu unterkomplexen Text-Inhalt, auf den sie sich nie zu antworten provoziert fänden, böte dessen Zusammenfassung ein Betrunkener in einer Kneipe in drei Sätzen.

    Mich erinnert dieser Artikel, den ein so raffinierter Ideologe wie Roland Tichy nur aus Oberflächlichkeit oder aus Zeitmangel hat redaktionell durchgehen lassen können, an den alten Spaß von Joachim Bürger.
    Vor einigen Jahren war dieser PR-Fachmann durch viele Talk-Shows gegangen und gab immer wieder provokativ und sogar mit intelligenten Wortspielen (Z. B. „Frauenbewegung mag ich, solange ich den Rhythmus bestimme.“) die Rolle des bekennenden antiliberalen Frauen-Verächters.
    Später outete er sich als Mann mit Witz, der einfach einmal der medial bis zum Überdruss präsenten Alice Schwarzer einen Widerpart bieten wollte. Die Talk-Show-Redaktionen hatten nie an der Ernsthaftigkeit seines klugen Unsinns gezweifelt, denn sie suchten skurrile Figuren. Er hat abschließend genüsslich vorgerechnet, wieviel Aufmerksamkeit er genau in Sende-Minuten bekommen hatte, die ihm sogar noch bezahlt worden waren!

    Ich bin auf die Auswertung von Jürgen Fritz – oder wie der Text-Provokateur auch heißen mag – durchaus gespannt. 😉

  43. Bin neu hier und muß schon sagen, wer sich heutzutage alles „Philosoph“ nennen darf. Aber das ist ein anderes Thema, was mich mal interessieren würde, warum arbeitet ihr euch immer so zwanghaft an dem doch recht schwammigen Begriff „Gutmensch“ ab. Klar, das bringt Klicks (Jürgen „Eitel“Fritz: „… hatte der Artikel ja innerhalb von nur zwei Tagen bereits zigtausend Leser und über 10.000 „gefällt mir“. Hätte man ihn auch nur ein klein wenig beworben,“ (Ja, klar), „wäre es wahrscheinlich einer der, wenn nicht der erfolgreichste Artikel geworden, der je auf TE veröffentlicht wurde.“), und wenn auf die „Gutmenschen“ eingeschlagen wird, gemeinsam, da fühlt man sich gleich besser, die Linken, die Grünen, hahaha, die sind alle krank. Sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner der, wie soll ich euch nennen, der Vernünftigen, der „Realisten“?
    Außer der gemeinsamen Angst vor Veränderung, der Suche nach Sündenböcken für eigenes Versagen oder für eigene gescheiterte Lebenskonzepte, verbrämt als „Sorge um Deutschland“ und begleitet mit Jammern und Heulen über den „Untergang der Abendländischen Kultur“ (was ist genau damit gemeint: Philosophie? Dichtkunst? Alphabet? Algebra? Kalender? Wein, Bier, Kartoffeln? Kann nicht sein, alles „fremdländisch“!), bzw. dem eitlen Gieren nach „Öffentlichkeit“ von Gestalten wie hier Herrn Fritz, den „Vordenkern“, den „Wortführern“, den „etzten aufrechten „Journalisten“, den, aarrgh, „Philosophen“, die einen schönen großen dampfenden Haufen nach dem anderen machen, mitten in der Fußgängerzone, immer in der Hoffnung, Erregung zu generieren, oder, fast noch besser: verboten, gelöscht (=unterdrückt = unterdrückte Wahrheit) zu werden, ich muß den Satz jetzt zu Ende bringen, habt ihr alle vor euren Bildschirmen mit den speckigen Tastaturen und den verpilzten Mousepads nicht viel Gemeinsamkeiten. Wie sagt der deutsche Dichter Heinrich „Leitkultur“ Heine: „Selten habt ihr mich verstanden, selten nur verstand ich euch, doch wenn wir im Kot uns fanden, dann verstanden wir uns gleich.“
    Also: Hört auf zu jammern, das ewige Gejammere, mit Verlaub, kotzt mich an, das ist nicht Deutsche Art.

  44. An alle Grünpathologisch Inkludierten.
    Nehmt Euch den bösen Text mit auf Euer WischiWuschi. Lest ihn oft. Beschäftigt Euch mit Gerald Hüther. Lernt von ihm, wie gehirntechnisch Denken funktioniert. Lest den Text wieder und wieder.
    Nach einem Jahr dürftet Ihr bereits gesunde Zweifel an Eurer Fiktion vom selbstständigen Denken und der zugehörigen Meinungsbildung entwickelt haben.
    Dann nochmal ca. zwei Jahre der Selbstreflektion bei beständiger Zuhilfenahme der Hütherschen Meßergebnisse, und Ihr kommt in die Nähe von berechtigt Ernstgenommenwerden.
    Nur ganz wenige von Euch werden das durchhalten.
    Als Maßstab nehmt Ihr die Fähigkeit, das Regierungsnarrativ vom NSU anzuzweifeln.
    Solange Ihr nicht mal zum Zweifel in der Lage seid, liegt Eure Fähigkeit, Fragen zu stellen, unter ziemlich dickem Eis.
    Wenn Ihr diesen Kommentar nicht mal mit Wohlwollen interpretieren könnt, unter ewigem Eis.
    Finito Intelligenzia.

  45. Normalerweise liegt es mir vollkommen fern, Menschen zu pathologisieren. Damit sollte man äußerst vorsichtig sein und wenn immer möglich davon absehen. In diesem speziellen Fall erscheint es mir aber notwendig, da ansonsten nicht verständlich wird, was in nahezu allen westlichen Gesellschaften seit einigen Jahrzehnten so gewaltig schief läuft. Und da ich hier keine Einzelpersonen anspreche respektive diagnostiziere, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, möchte ich mir heute diese Freiheit nehmen, von meinem Grundsatz ausnahmsweise abzurücken.

    Braun-rechte Wutmenschen sind – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank. Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch. Daher ist es auch weder sinnvoll noch empfehlenswert, sich auf größere Diskussionen mit ihnen einzulassen. Warum nicht?

    Eine offene und ehrliche Diskussion setzt voraus, dass beide sich von besseren Argumenten und Fakten potentiell überzeugen lassen. Ansonsten hat die Diskussion ja gar keinen Sinn. Sie setzt die Bereitschaft zum Denken, zum Nachdenken, zur kritischen Überprüfung der eigenen Position und den gemeinsamen Willen zur Wahrheitsfindung voraus. Andernfalls sind es reine Machtkämpfe, in denen der Eine sich, dem Anderen und Umstehenden seine Überlegenheit demonstrieren und sich mit allen Mitteln durchzusetzen versucht.

    Ersteres funktioniert bei psychopathologisch gestörten Wutmenschen aber nicht. Sie haben sich partiell von der Realität abgekoppelt und schweben in einer Welt der Negation jeglicher Negationen, was natürlich ein Widerspruch in sich ist, dessen sie aber wiederum nicht gewahr werden, weil sie nicht kritisch denken, vor allem sich selbst nicht reflektieren können.

    Sie können Differenzierungen und Bewertungen von Menschen, die immer auch mit Negationen einhergehen, auch solche rein sachlicher Art, innerlich nicht ertragen, weil sie rein gefühlsgesteuert agieren und ihnen die Vorstellung, dass Menschen unterschiedlich, auch für die Gesellschaft unterschiedlich wertvoll, ja, viele sogar schädlich sind, angenehme Gefühle bereitet und dies für sie der höchste und im Grunde einzige Maßstab ist, wie sich etwas anfühlt. Ganz wie beim Tier oder beim Kleinkind.

    Braun-rechte Wutmenschen meinen, wenn sie die Vorstellung unterschiedlicher Bewertungen, damit auch der Wertigkeit, mithin das Negieren von etwas zulassen, dass dann das Negative in sie hinein käme und da dies ihr Harmoniebedürfnis und ihr Bedürfnis mit allem verbunden, mit allem eins zu sein (Verschmelzungssehnsucht) und das eigene Ich aufzulösen, konterkariert, lehnen sie dies ab, was natürlich wiederum eine Negation darstellt, die ihnen aber nicht bewusst wird, da sie nicht denken, sondern primär fühlen.

    Dem liegt ein tief gestörtes Verhältnis zum eigenen Ich, welches sich allererst aus Abgrenzung konstituiert und entwickelt, dem liegt Angst vor Bewertung, vor dem Gefühl der Minderwertigkeit sowie Realitätsverlust und schwere Traumatisierungen, die nie verarbeitet wurden, sowie die völlige Unfähigkeit der kritischen Selbstreflexion zu Grunde.

    Mit derart gestörten Personen sollte man nicht großartig diskutieren. Man muss sie behandeln. Aber das müssen spezialisierte Fachärzte machen. Dies würde wiederum voraussetzen, dass die davon Betroffenen ihre Krankheit selbst erkennen und vor sich selbst eingestehen. Einem Alkoholiker kann man nur helfen, wenn er sich a) eingesteht, ein solcher zu sein, und b) die Bereitschaft und den festen Willen aufbringt, das ändern zu wollen, was alles andere als leicht ist.

    Da dies bei den psychisch gestörten Wutmenschen fast nie der Fall ist – sie halten sich ja für gesund und die anderen für böse, zeichnen sich regelrechte Feindbilder (alle, die ihre Negation aller Negationen nicht teilen) – kann ihnen wahrscheinlich nicht geholfen werden, zumal wenn sie auch noch in der Minderheit sind und sich permanent in ihren sozialen Isolierzellen ihrer selbst gegenseitig versichern und sich so immer tiefer in die Pathologie hineintreiben. Ein Ausbrechen aus dieser Spirale wird in den meisten Fällen kaum möglich sein.

    Mit ihnen diskutieren, ist daher sinnlos und wenn man sie argumentativ aushebelt und sie der Argumentation folgen können, was allerdings fast nie der Fall ist, da sie das Denken a priori und per se abwerten, weil sie es nicht so gut können, dann schotten sie sich von einem ab, weil das ihr von der Realität partiell losgelöstes Konstrukt stören, sie in ein inneres Ungleichgewicht (kognitive Dissonanzen) bringen würde, was unangenehme Gefühle verursacht und genau die versuchen sie ja rund um die Uhr zu vermeiden.

    Da sie rein gefühlsgesteuert sind und angenehme Gefühle zum absoluten Maßstab ihres eigenen wie jedes anderen Daseins erheben, wollen sie dem, wenn immer möglich, aus dem Weg gehen. Dadurch stagnieren sie natürlich kognitiv und überhaupt seelisch, bleiben bis zu ihrem Tode im Grunde auf dem personal-psychisch-emotionalen Niveau von Kleinkindern.

    Und mit Kleinkindern kann man nicht auf Augenhöhe diskutieren. Man muss sich um sie kümmern und für sie sorgen, ihnen die Welt erklären, was aber voraussetzt, dass sie zuhören und lernen wollen. Bei kleinen Kindern ist das immer der Fall. Sie sind geradezu lern- und wissbegierig und dankbar für Anstöße und Erklärungen. Wenn sie auf kognitive Dissonanzen stoßen, bauen sie ihr Weltbild so lange um, bis es wieder zur Realität passt. Sie passen also ihr Inneres, ihre Vorstellungswelt immer mehr der Realität, der tatsächlichen Welt an, so dass eine innere Entwicklung stattfindet, sowohl kognitiv wie auch emotional.

    Genau das wollen die psychopathologisch gestörten Erwachsenen, die übrigens die äußersten Ränder unserer Gesellschaft inzwischen weitgehend dominieren, aber nicht. Jemand, der nicht dazulernen will, der „so bleiben will, wie er ist“, ist geistig-seelisch im Grunde schon tot. Und mit so jemand diskutieren zu wollen, ist vergebliche Liebesmüh.

    Schonen Sie also bitte Ihre Nerven und tun Sie es nicht. Reden Sie lieber mit denen, die geistig offen, die – abgesehen von kleinen psychischen Störungen, die wir wohl alle haben – innerlich weitgehend gesund sind. Das ist a) befriedigender für einen selbst und b) kann man so etwas Positives bewirken, indem man selbst von dem anderen lernt und dieser von einem, so dass beide vorankommen und sich weiterentwickeln können, was vielleicht eine Sinndimension unseres Daseins darstellt.

    • schöner spiegel für herrn fritz. ich fürchte nur er wird nicht hineinsehen, und wenn wird er sie nach belegen und textstellen fragen.

      • Tja, Fritzens Einlassung ist vollkommen substanzloser Agitprop-Stumpfsinn. Ein Text-Passepartout, das man auf alles anwenden kann — also auf nichts. Eine reine Schimpfkanonade mit ein, zwei unappetitlichen Insinuationen, die sich auf recht ungeschickte Weise versucht, terminologisch aufzupeppen. Wie man so einen Schwachsinn veröffentlichen und signieren kann, ist mir unbegreiflich. Ich weiß nicht, ob die Verleihung des Michael-Raubal-Preises von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg einen für den Rest seines Lebens davon befreit, über den Unfug, den man raushauen möchte, nachzudenken. Doch wenn solche, vor Selbstgerechtigkeit förmlich zerspringenden Gimpel sich für die geistige Avantgarde der Neuen Rechten halten dürfen, dann Prost Mahlzeit!

        Was Fritzens Fähigkeit und Bereitschaft zum Dazulernen anbelangt, habe ich ebenfalls meine Zweifel. Der „Erkenntnistheoretiker“ wird vermutlich nie etwas von Pessoa gelesen haben, aber seine These wohl bestätigen: „Der Schöpfer des Spiegels hat die menschliche Seele vergiftet.“

  46. Jürgen Fritz, vielen Dank für Ihren wertvollen und wichtigen Beitrag; -und seien Sie nicht traurig oder allzu genervt. Auch andere Leute hatten schon erhebliche Probleme und eine derartige Reaktion bestätigt die Korrektheit der Richtung, in die Sie sich bewegt haben: „getroffene Hunde bellen“. Sie haben es immerhin mit Bolschewisten und den von ihnen verführten zu tun. Deren Macht bröckelt, zunehmend werden historische Dokumente bekannt, die den Steuerelementen dort den Angstschweiß auf die Stirn treiben (s.zB. Youtube Alles eine LÜGE! – von Generalmajor Schultze-Ronhof 53:47). Um das Ganze besser zu erschließen können noch weitere Dinge, wie die Intelligenz, in Betracht gezogen werden: „….werden die Auswirkungen des Irrsinns [ (Psychpathie, Raffgier/Spielsucht F63.0, Psychosen F06.2 F20 Blankfein: „verrichte Gottes Werk“, Bush „handle in Gottes Auftrag“, Angststörungen/Paranoider Wahn F60…)]zunehmend deutlich, da auch dort der Widerstand aus der Bevölkerung exponentiell ansteigt (selbst Soldaten der US Army werfen den Regierendrn schon ihre Orden um die Ohren). Es ist ausserordentlich wichtig Widerstand zu leisten, bevor diese Leute am Ende noch die ganze Welt schwer in Mitleidenschaft ziehen; das ist meine Überzeugung. Jeder intelligente Mensch ist aufgerufen, sich einzusetzen. Es bleibt zu hoffen, dass es diesen kranken Leuten nicht weiterhin gelingt, wie ein trotziges Kind das Spielzeug, welches es nicht haben kann, zu zerstören. Denn deren Spieleug ist unsere Welt!“ (2014)

  47. Sehr geehrter Herr Fritz, ich habe Ihren Artikel mit Vergnügen gelesen. Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Es ist bedauerlich, daß Herr Tichy ihn gelöscht hat. Lassen Sie sich bitte nicht einschüchtern. Freundliche Grüße A.B.

  48. Alles mit -phob weist doch auch auf eine psychopathologische Störung hin: homophob oder islamophob und scheissstürme bleiben aus, weil es so häufig ist, dass man es gar nicht mehr merkt

  49. Was krank oder pathologisch ist, ist ja immer eine Frage der Definition, ganz besonders bei Geisteskrankheiten. Was soll dieser Diagnose folgen … Entmündigung? Das wäre doch einfach. Alle, die versuchen, die Werte des Grundgesetzes aufrecht zu erhalten als ‚pathologische Gutmenschen‘ entmündigen. Wie praktisch: man muss dann auch nicht diskutieren oder gar argumentieren. Vor Diskussionen wird gar gewarnt.

    Das ist ein hetzerischer Artikel, um sich durch Stimmungsmache einer Diskussion zu entziehen.

    • Sie irren sich m.E. Dieser Artikel kann gerade als Anstoß für eine wichtige Diskussion angesehen werden. An der Reaktion derer, um die es geht erkennt man doch nun am deutlichsten, wo das eigentliche Problem liegt: Ideologisch vermauerte Diskussionsunfähigkeit mit starkem Hang zu Meinungs- und Gesinnungsdiktatur innerhalb von Teilen des genannten Milieus. Die Hetzer sitzen tatsächlich auf der anderen Seite.

      • Verzeihung, Sie irren sich. Wenn ich jemand „arschloch“ nenne und dieser mir eine runter haut, dann zeigt seine Reaktion nicht, dass ich „einen wichtigen Beitrag zur Diskussion“ gemacht habe, sondern zeigt eventuell nur, dass ich mich als das erweise als das ich den anderen bezeichne. Weder eine irgendwie geartete Reaktion, noch eine Anzahl von „Likes“ oder „Dislikes“ sagt etwas über die Qualität eines Beitrages aus. Und mancher Beitrag trägt eben nichts bei.

      • hetzer sitzen auf beiden seiten und es wird garantiert nicht besser wenn sich hetzer gegenseitig als hetzer, psychisch krank, faktenresistent o.ä. bezeichnen.

        genau das hat herr fritz aber getan, seine ehrlichen und tatsächlichen gründe hierfür? das würde mich wirklich interessieren, vermutlich aber erschrecken oder enttäuschen!

        um mit nietzsche zum vermuteten punkt zu kommen:

        Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein …

  50. Wer nicht nur bei Kaffeekränzchen oder am Biertisch seine Weltanschauung mit Hilfe von Gesinnungsgenossen zementiert, kommt früher oder später zu der Einsicht, dass sachbezogene Diskussionen an der mangelnden Diskussionswürdigkeit der anderen scheitern.
    Aber welche Alternativen gibt es?

      • das ist noch ein anderer Aspekt danke für den Hinweis
        jeder von uns freut sich wenn er seine Meinung in einem Artikel bestätigt findet daher wird meist nur für die eigene Klientel geschrieben
        Nur was hat das für einen Sinn wenn wir die „Erbauung“ jetzt mal weg lassen?

      • ich nehme an, sie meinen mit erbauung die selbstbestätigung der autoren wenn sie für die eigene klientel schreiben und von anderen und sich selbst gefeiert werden?

        wenn sie das weglassen, bleibt meist wenig bis gar nichts übrig. es gibt keine diskutablen thesen, weil man nicht diskutieren, sondern beweihräuchert werden will. wenn es gegenrede gibt, wird diese mit scheinargumenten und überheblichkeit vom tisch gewischt oder der gegenredner diffamiert und / oder beleidigt.

        ergo: philosophischer elfenbeinturm, komplett verspiegelt, selbstbeweihräucherung bis ins wohlduftende weihrauchkoma.

        wer es mag und braucht…….

  51. Ich finde es sehr interessant, aber auch amüsant, wie Herr Fritz hier angegangen wird, weil er die ach so armen bunten Gutmenschen pathologisiert hat. Bei den Verteidigern der Gegenseite trieft aus jedem Buchstaben das Gutmenschentum.
    Leute, habt ihr euch mal Gedanken darüber gemacht, dass diejenigen, deren Opferrolle ihr verstärkt, sich überhaupt keine Gedanken über ihren politischen (rechten) Gegner machen? Und ja, bei Bedarf wird auch diesen unterstellt, krank zu sein. Eine wie auch immer geartete Empathie diesen Leuten gegenüber ist völlig fehl am Platz und unterstützt nur ihre Meinungs- und Deutungshoheit.

    • Wer kam eigentlich auf die schwachsinnige Idde, dass ein guter Mensch jemand wäre, den man nach Lust und Laune beschimpfen dürfe? Es ist immer der Glaube an das Gute, das die Menschen weiter gebracht hat, nichts anderes. Da nenne ich mal Ghandi und andere, oder auch Adenauer und De Gaulle.

      • „Gutmenschen“ im Sinne von Gesinnungsethikern haben noch nie das Gute hervorgebracht. Es sind die Verantwortungsethiker, die das Schlimme verhindern und so das Gute erreichen. Ihre 3 Beispiele gehören zu den Letztgenannten.

      • Es geht nicht um Glauben an das Gute sondern darum, das Gute auf möglichst kostengünstige Weise im Diskurs zu besetzen und die Handlungen, die wirklich zur Vermeidung von Schaden nötig wären, als böse zu belegen und somit aus dem Diskurs auszugrenzen. Es geht um Diskursmeidung., Demokratiemeidung und Herrschaft. Gutmenschentum ist eine böse Strategie. Sie kommt aus Bösem und führt in Böses.

    • Die Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik istdie nich ganz so einfach. Ein Ghandi redsiidert dabei auf jeden Fall nicht bei den Verantwortungsethikern. Und überhaupt, wer kam denn auf die Idee Gesinnungs- und Verantwortungsethik als Böse und gut zu definieren? Verantwortungsethisches Handeln kann genauso zerstörerisch sein wie gesinnungsethisches Handeln. Oder anders gesagt, Verantwortungsethik, dank Helmut Schmidt zur „Leit-Kultur“ verkommen, kann genauso verantwortungslos sein.

      • Die Unterscheidung zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik ist ziemlich einfach: Der Verantwortungsethiker berücksichtigt die Konsequenzen seines Handels, während der Gesinnungsethiker nur das Gute im Sinn hat und jegliche Verantwortung für die Konsequenzen seines Handelns ablehnt ist. Auch Gandhi war Verantwortungsethiker, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so aussieht. Wäre er Gesinnungsethiker gewesen, so hätte er einen Unabhängigkeitskrieg gegen die Unterdrückung angezettelt und nicht den Weg der entwaffnenden Friedfertigkeit gewählt, die ihn am Ende ohne Blutvergießen an sein Ziel gebracht hat.
        Bei der Unterscheidung zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik geht es nicht um gut oder böse, sondern darum ob man für das Ergebnis seines Handeln unabhängig von der guten Absicht/gutem Wollen Verantwortung übernehmen will. Nur gut sein zu wollen ist leicht. Das Gute zu erreichen meist sehr schwer, denn oft muss man dabei gegen seine eigenen guten Grundsätze verstoßen, um das am Ende für alle beste Ergebnis zu erzielen.
        Verantwortungsethisches Handeln garantiert natürlich nicht, dass man das Ziel auch erreicht. Man darf aber davon ausgehen, dass der Verantwortungsethiker sich der Risiken bewusst ist und weil er ergebnisorientiert handelt, diese auch minimiert. Dem Gesinnungsethiker ist das Ergebnis in gewisser Weise egal, denn er will ja das Gute und es kommt ihm nur aus sein Wollen an. Wenn’s dann anders kommt, sind die anderen eben schuld. So einfach ist das. Z.B. unbegrenzt Migranten aufnehmen zu wollen entspricht dem Impuls jedes Humanisten. Dass das am Ende möglicherweise oder gar notwendigerweise zu Mord und Totschlag führt, wird der Verantwortungsethiker berücksichtigen, der Gesinnungsethiker aber nicht. Das Gute nur zu wollen reicht definitiv nicht. Es muss dann auch eintreten.
        Wie Sie richtig feststellen, war Helmut Schmidt sozusagen ein Vollblut-Verantwortungsethiker und hat bisweilen schwer daran getragen. Frau Merkel gehört mittlerweile offensichtlich zu den Gesinnungsethikern und das Ergebnis ihres Handelns werden wir noch viel leidvoller als bisher schon zu spüren bekommen und auch ausbaden müssen. Schuld werden dann WIR sein, weil WIR es eben aus mannigfaltigen Gründen einfach nicht geschafft haben werden. Das WIR schließt natürlich alle mit Ausnahme von Frau Merkel ein. Betrachten Sie doch einfach mal Ihre Parole „Wir schaffen das“ aus dieser Sicht. Gestern rief sie zur „nationalen Anstrengung“ auf. Das bestätigt doch genau meine Sichtweise, oder?
        Soviel dazu.
        Was Sie mit „zur Leit-Kultur verkommen“ meinen verstehe ich leider nicht und kann das deshalb nicht kommentieren.

  52. Hoffentlich mußte der Herr Fritz nicht soviel weinen, da er anscheinend nicht das gewünschte Feedback von den Linken bekam. Aber was ich nicht verstehe, er macht genau das, was er anprangert: sich nicht überzeugen lassen, deifi nochmal. Und ob das Liebesmüh war…
    Also …lustig das Pamphleeet imWasserglas, Tischy duck dich!

    • Nö, Herr Fritz macht nicht genau das, was er anprangert (völlige Fehldeutung). Er greift den Hegemon an seiner empflindlichsten Stelle an, die er sauber analysisert und bloß legt, so dass alle, die sehen können, sehen können, was sich dahinter verbirgt. Er attackiert, aber er unterdrückt niemanden.

  53. Das Verhalten einiger XING-Nutzer, die aufgrund des Artikels von Jürgen Fritz auf TE zum Boykott von XING aufrufen und die ganz offensichtlich dem im Artikel von Jürgen Fritz genannten Milieu entstammen, bestätigt doch eigentlich noch viel Schlimmeres: Sie fühlen sich im Besitz der Wahrheit, sind an Intoleranz und Debattenunfähigkeit nicht zu übertreffen und spielen sich gar als Meinungspolizei auf – sie sind schlicht die Antidemokraten von der übelsten Sorte und würden, wenn sie es könnten, auch noch einige Schritte weiter gehen.
    Wer eine andere Meinung hat, kann diese (noch!) frei äußern und darüber diskutieren. Wer dazu nicht willens ist hat in einer Demokratie nichts verloren!
    Eigentlich sollte man von XING erwarten, dass Accounts von solchen Antidemokraten gesperrt werden. Ihr Austritt aus dem XING-Netzwerk ist auf jeden Fall kein! Verlust, sondern ganz im Gegenteil doch eher „Demokratie-Hygiene“.

    • „… sie sind schlicht die Antidemokraten von der übelsten Sorte und würden, wenn sie es könnten, auch noch einige Schritte weiter gehen.“ – Sie werden noch einige Schritte weiter gehen, Böckle. Darauf müssen wir uns zumindest einstellen.

  54. Der Artikel ist zumindest eines, nämlich schlecht. Dies alleine ist aber kein Kriterium um ihn zu entfernen. Habe ich Herrn Tichy früher einmal geschätzt, weil er sehr sachbewehrt argumentierte, obwohl meist gegen meine eigene Position, neigt er immer stärker zum polemisieren und erklärt alles, ausser seinem eigenen, zu Unvernünftigem. Herr Fritz überschreitet mit seinem „Pamphlet“ eine Grenze. Jemand anderen als „psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen“ zu bezeichnen und ihn für nicht gesprächsfähig zu erachten, sich selbst jedoch offensichtlich als sachbewehrt und gesprächsgfähig ist schlicht dumm und von Hybris geprägt. Dass manche Kommentatoren wohl zu Verschwörungstheorien neigen wird durch Herrn Fritz sehr befördert. Dr Artikel ist schlicht dumm und beleidigend, und letzteres mit Absicht, und das ist schlecht.

    • Als dumm würde ich den Artikel nicht bezeichnen. Er ist ohne Frage sehr provozierend und sollte gerade deshalb geeignet sein, eine notwendige! Debatte anzustoßen. Die Reaktion einiger Vertreter des genannten Milieus bestätigt jedoch leider eine Haltung, die man nicht gerade als „gesundes“ Demokratieverständnis bezeichnen kann.

    • In einer Zeit, in der Bürger als „Pack“ oder „Nazis“ beschimpft werden, schlägt das Pendel ebn auch einmal in die andere Richtung. Aber ja. Ich gebe Ihnen Recht. Die sachliche Ebene sollte die Grundlage sein.

    • Der Artikel ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was Sie konstatieren, Bernhard Rasche. Ein schlechter Artikel würde niemals so einen Aufruhr verursachen. Da hat jemand mitten ins Schwarze getroffen. Voll auf die Zwölf. Und zwar mit Schlagkraft.

      • ich glaube sie verwechseln qualitätspresse mit empörungsjournalismus!

        nur weil ein artikel diskutiert wird, muss er noch lange nicht gut sein! welche auflage hat die BILD oder die BZ? wieviele zuschauer hat DSDS?

        würden sie solche formate auch als qualitativ gut bezeichnen? ist alles gut was empörung schürt? ich glaube man nennt es click-baiting….

      • Aufruhr, egal welcher Art, ist nie der Beweis dafür, dass etwas richtig ist. Es ist nur der Beweis dafür, dass es einen Aufruhr verursacht, mehr nicht. Es gehört schon erhebliche Selbstgefälligkeit dazu den „Aufruhr“ als Beweis für eigenes „richtiges“ Denken zu nehmen. Monokausalitäten gehören ohnehin eher in den Bereich der Transzendenz und nicht in den Bereich des menschlichen, des politischen.

  55. es wäre empfhelenswert die diskussion in zwei teile zu spalten!

    ein strang sollte sich mit den fritz´schen these zur psychischen verfasstheit von gegnern auseinandersetzen…..

    ……und der andere strang mit der tatsache das ein text nachträglich von einem privat betriebenen blog gelöscht, und warum dieser text gelöscht wurde.

    so würde man das „geschmäckle“ zuminderst minimieren das es um persönlichen groll geht (ich hatte doch aber ganz viele likes….).

    auch die thematik „was im vorfeld passiert ist“ erinnert doch so ganz dezent an verschwörungstheorien. ich finde den text aus bereits genannten gründen nicht gut, diese gründe sind für mich nachvollziehbar genug für eine löschung. da jetzt noch anbiederung an linke gutmenschen reinzuintepretieren finde ich schon so ein ganz kleines bisschen aluhutmässig

  56. ++ Tichys Einblick und die „neurechten Beiträge“ ++
    Die linke Pseudo-Elite echauffiert sich in ihrer bekannt, dekadenten Schlichtheit über die Beiträge von „Tichys Einblick“ , der ja nicht nur mit „Neurechten Bürgern“ und ihrer schrecklichen Kritik am „Merkel System“ vorlieb nimmt, sondern auch auf dem sozialen Hamburger Netzwerk für berufliche Kontakte, namens Xing, Stellung bezieht, das wohl eher dem linken Establishment zuzuordnen ist, und damit auf unterschiedlichsten Hochzeiten tanzt.

    Just musste jetzt die „Neurechte Leserschaft“ vernehmen, dass Tichys Einblick auch vor einer Zensur bei zuviel Gegenwind aus dem anderen Lager nicht zurückschreckt, ich berichtete, und schon schiesst es aus der linken Ecke aus allen Rohren zurück und verkündet mit dem Onlinebranchendienst „Meedia“ , das dem linken „Handelsblatt“ nahe steht, “ Shitstorm und Kündigungswelle nach Empörung über News-Herausgeber Roland Tichy“, bei Xing.

    Linke Buntmenschen sind empört ….

    https://vk.com/wall380554212_3306

  57. Wenn da nicht etwas provokativ verdeutlicht wurde, gäbe es nicht dieses betriebsame Geschrei. Es ist wohl die Angst ein Mem könnte sich selbstständig und stark machen und auf der ANDEREN Seite seine diskriminierende Wirkung einer Wahrheit entfalten. Für die infantilen mit Weltgewissen und einer Festanstellung, gern als Beamter mit 13. oder 14. Gehalt.

    Und dennoch geht der Artikel an der Realität vorbei. Denn diese ist sehr schlicht aus den Augen unserer Gäste zu beschreiben:
    „Warum beschützen die ihre eigenen Familien nicht? Das macht doch jeder Hund und jede Katze.“

    Dafür VERACHTEN sie uns – für mich verständlich. (Fragen Sie nach..)

    Wer glaubt, das solche Ethik sich langfristig an unsere (grünlinke) Selbstnegierung kuscheln will, braucht einfach nur gesunden Menschenverstand.

    Das Gegenteil ist der Fall: Die RECHTEN werden von denen im Herzen akzeptiert.

    Man kann dafür dankbar sein: Deutschland muss von der jahrzehntelangen Vergiftung des eigenen Guten, Positiven etc. befreit werden.

    • Hallo Freischalter,

      Es muss besser heißen: „Dennoch beschreibt der Artikel die Realität noch viel zu kompliziert und auch etwas negativierende Weise.“

      Sie können das gern ändern oder darunter einfach mitveröffentlichen.

      Danke!

      Danke auch für den hier veröffentlichten wichtigen Artikel.

  58. Alles gut. Die Evolution möchte das so (X-Men 2 anschauen). Also unbedingt am Leben lassen. 😀

    Sie sind nämlich das Salz der Erde, gegebenenfalls die Lebensversicherung. Verstehe aber auch, dass sich der Hauptstrang der Evolution, die Mitte der Glockenkurve die Suppe nicht versalzen lassen möchte. Läuft aber eh alles auf Autopilot, und das ist das eigentliche Wunder des Lebens.

    Kennt ihr den Satz: Fürchtet euch nicht, denn ich bin bei euch? Alle Tage, bis an das Ende der Welt?

  59. Danke für Ihren Text, sehr geehrter Herr Fritz, den ich bereits bei TE las, ich kann den Fehler nicht finden. Gegenteiliges ist der Fall, denn jene, welche sich offensichtlich angesprochen fühlen, handeln nun genau so. Es ist bedauerlich, dass RT einknickt oder einknicken musste. Allerdings alles nur ein Anfang. Wie schon Herr H. Broder trefflich den Notstand ‚ahnt‘. Es wird noch schlimmer, verlassen Sie sich drauf. Ich weiß das aus Stacheldraht-Zeiten der ostdeutschen Klagemauer.

  60. Tichy schreibt gerne für die Rotarier! Dort rekrutiert man angehende Freimaurer,
    die sich der sogenannten Elite zugehörig fühlen und dementsprechend spuren
    müssen. Tun sie es nicht, gibt es keinen gut dotierten Posten innerhalb des Systems.
    Man kann davon ausgehen, dass die fast die ganze „alternative“ Szene im
    Netz unterwandert ist.

    https://rotary.de/autor/roland-tichy-862.html

  61. wir haben früher immer gesagt“einem dummen kann man nicht erklären daß er dumm ist weil er dumm ist“

  62. Ich halte von dem Artikel nichts. Unter anderem deshalb, weil die „Guten“ sehr wohl wissen, wie sie sich die negativen Folgen ihres „Gutseins“ weitestgehend vom Hals halten.

  63. Ah, das finde ich gut. Das hat mich schon gestern aufgeregt. Das da jetzt über etwas diskutiert wird, was die meisten wohl gar nicht mitbekommen haben. Lese ich mir also gleich mal durch.

  64. herr fritz tappt in dieselbe falle wie die menschen die er als psychisch krank definiert. es war n.m.m. richtig das der artikel wieder entfernt wurde.

    wer von uns ist psychiater und kann psychische defekte beurteilen?

    herr fritz als philosoph?
    tichy als redaktion?

    es kann nicht sinn eines diskurses sein, die psychische verfasstheit der diskursteilnehmer zu beurteilen. schon gar nicht kann ich jemanden psychisch beurteilen, der eine ander meinung vertritt als ich. das verbietet sich schon alleine deshalb, weil dann meine argumentation, so sie denn überhaupt noch stattfindet, von jedem und völlig zurecht, in frage gestellt werden kann, darf und sogar muss.

    wenn ich der meinung bin mein diskussionsgegner ist psychisch nicht ganz ok, sollte ich zuallererst mich selbst fragen ob diese „einsicht“ nicht eher den eigenen defiziten und der unlust zur diskussion geschuldet ist.

    wenn ich trotzdem der überzeugung bin mein gegner habe psychische defizite, sollte man davon ausgehen das alle anderen beteiligten dies merken und einfach die diskussion beenden.

    • „schon gar nicht kann ich jemanden psychisch beurteilen, der eine ander meinung vertritt als ich. “ – Wo lesen Sie das in meinem Text heraus, thombar? Vielleicht können Sie ein zwei Textstellen angeben, aus welchen das hervorginge.

      • das lese ich nicht aus ihrem text, das ist meine meinung zu diesem thema. deshalb schrieb ich ja auch „ich“ und nicht „jürgen fritz“

        trotz allem spreche ich ihnen das recht ab, die psychische verfasstheit anderer zu beurteilen. nur weil jemand meine meinung und meine fakten ignoriert, bedeutet das eben nicht das diese person psychisch krank ist. allenfalls ist das ein zeichen von ideologischer ignoranz.

        menschen mit einer anderen ideologie als psychisch krank zu bezeichnen, ist und bleibt merkmal autoritärer und undemokratischer staatssysteme. mit dieser maxime der gesprächsverweigerung stellt man sich auf eine stufe mit den gegnern, die wir alle doch eigentlich permanent und zu recht kritisieren. auch herr gabriel will mit dem pack nicht reden. auch herr maas und seine stasinetten reden nicht, sondern wollen alles als hassrede verbieten, auch in vielen foren werden gegner die man nicht argumentativ entkräften kann, permanent als uneinsichtig und krank gebasht. wer seine gegner als krank und damit nicht diskussionsfähig erklärt, hat entweder keine argumente oder einfach keine lust zum diskurs.

        keiner wird zum diskurs gezwungen! deshalb ist dieses „argument“ einfach nicht nur völlig überflüssig, sondern generell schädlich.

        wenn wir mit menschen nicht mehr reden weil sie sie nach unserer meinung ideologisch ignorant oder krank sind, ist der diskurs tot. wenn man nicht mehr miteinander spricht, was kommt dann?

        sorry herr fritz, so eine haltung ist eventuell verständlich, aber extrem kontraproduktiv !

        als philosoph müssten sie sich darüber n.m.m. eigentlich im klaren sein!

      • „wenn wir mit menschen nicht mehr reden weil sie sie nach unserer meinung ideologisch ignorant oder krank sind, ist der diskurs tot. wenn man nicht mehr miteinander spricht, was kommt dann?“

        Wer sollte das bestreiten.

        Auch ich war mal überzeugter Grünwähler. Freiheit für alle und alles klingt einfach zu gut. Besonders wenn man noch Träume ausleben möchte.

        Und darf man aus dieser gutklingenden Haltung alle gegenteiligen Meinungen verachten? (Wurde demjenigen dabei nicht noch das Blaue vom Himmel versprochen?)

        Lassen Sie doch mal einen abgehärteten selbstbewussten Pragmatiker gegen einen geimpften selbstverlorenen Träumer antreten. Täter gegen Missionare.

        Wie denkt der Täter vom Missionar, wie der Missionar vom Täter?
        In welcher Beziehung stehen beide im wirtschaftsgesellschaftlichen Zusammenhang?

      • Ich versuche es nochmal. Dieses Mal etwas ausführlicher: Wenn Sie schreiben „schon gar nicht kann ich jemanden psychisch beurteilen, der eine ander meinung vertritt als ich“, dann ergibt dieser Satz ja nur einen Sinn, wenn Sie implizieren, dass in dem Text, den Sie beurteilen, genau das getan wurde: Jemand wurde psychisch beurteilt, der eine andere Meinung vertritt. Jetzt nochmals meine Frage: Aus welchen Zeilen, so Sie nicht vollkommen losgelöst von dem Artikel schreiben, entnehmen Sie denn, dass jemand psychisch beurteilt wurde, weil er andere Meinung vertritt? Wie kommen Sie denn darauf, dass dies das Kriterium für die Diagnose gewesen wäre? Woran machen Sie das fest? Bei zwei bis drei Seiten Text wird es doch wenigstens ein, zwei Sätze geben, aus denen das hervorgeht, wenn dem so sein sollte, wie Sie meinen.

    • „es kann nicht sinn eines diskurses sein, die psychische verfasstheit der diskursteilnehmer zu beurteilen.“
      Doch! Genau darum geht es nämlich im Artikel von Jürgen Fritz: Das Diskussionsverhalten mancher Menschen hat etwas Psychopathologisches. Auf Grund dieser (seiner) Meinung gibt er den Rat, mit solchen Menschen nicht zu diskutieren.
      Du vertrittst ein fundamentalistisches Denkverbot: Niemand darf eine Meinung bezüglich der psychischen Verfasstheit anderer Menschen haben. (Außer Experten – die sich leider zu oft widersprechen, weshalb jeder Laien genussvoll genau jene Expertise zitieren kann, die seiner eigenen Weltanschauung entspricht.)

      „wenn ich trotzdem der überzeugung bin mein gegner habe psychische defizite, sollte man davon ausgehen das alle anderen beteiligten dies merken und einfach die diskussion beenden.“
      Wie nennt man eigentlich eine Ironie, die dem Kreierenden nicht bewusst zu sein scheint?

      • es ist ein riesenunterschied ob ich eine meinung zu einer person habe nachdem ich mit ihr diskutiert habe, oder ob ich vorab einer bestimmten klientel die diskussion verweigere weil ich sie für psychopathologisch gestört halte.

        des weiteren macht es einen riesenunterschied ob ich mir eine meinung bilde und dann meine konsequenzen ziehe, oder ob ich öffentlich mitglieder einer bestimmten klientel zu psychophaten erkläre um eine diskussion von vornherein abzulehnen.

        sich dann aber auch darüber aufzuregen das der artikel gelöscht wurde, ist scheinheilig oder berechnend. wenn nichtpsychologen menschen anderer meinung öffentlich derart diskreditieren ist das nicht besser als das, was in allen totalitären systemen mit politischen gegnern gemacht wird!

        da hilft dann auch kein „sich rauswinden“ a´ la ich hab ja nicht alle gemeint, oder: ich hab ja nur die tatsächlich psychisch kranken gemeint. was für eine ausbildung hat herr fritz dieses urteil zu fällen?

        und selbst wenn dieses urteil aus berufenem munde käme, würde z.b. ein psychologe eine solche meinung über eine ganze menschengruppe fällen? doch wohl eher nicht! es gibt in deutschland weder eine sippenhaft, noch eine sippenpsychose!

        würde ein fachkundiger mensch ein solches urteil öffentlich ausposaunen? sicher nicht, denn das wäre ein medizinverständnis das eindeutig gegen grundrechte verstösst. an welche finsteren zeiten mich ein solches medizinverständniss erinnert, werde ich hier nicht thematisieren!

        so langsam werd ich den eindruck nicht los, das der sinn und zweck dieses artikels einzig und alleine darin liegt, sich mit einem wasserglasskandälchen selbst zum zentrum des interesses zu machen. das ist dann skandaljournaille at it´s best.

        für mich indiskutabel! ich lese ja auch keine bildzeitung oder schau mir dschungelcamp an.

  65. Das erinnert mich an E.A.Poes Kurzgeschichte „Dr. Teer und Prof. Feder“
    Die Irren übernehmen das Irrenhaus und schließen die Gesunden in die Klapsmühle. Wer mit den Wahnsinnigen diskutiert, wird öffentlich geteert und gefedert.

  66. Danke, dass Ihr den Artikel weiterhin veröffentlicht. Unabhängig wie ich zum Inhalt stehe, aber löschen von normalen harmlosen Artikeln geht gar nicht!
    Danke!

  67. „Eine offene und ehrliche Diskussion setzt voraus, dass beide sich von besseren Argumenten und Fakten potentiell überzeugen lassen…Sie setzt die Bereitschaft zum Denken, zum Nachdenken, zur kritischen Überprüfung der eigenen Position und den gemeinsamen Willen zur Wahrheitsfindung voraus. “

    Sehr richtig! Indem der Autor aber pauschal ein ganzes, schwammig definiertes Kollektiv von Menschen pathologisiert („grüne linke Gutmenschen“), um nicht mit ihnen diskutieren zu müssen, entzieht er sich genau jenem Diskurs und versucht seine „Überlegenheit zu demonstrieren und sich mit allen Mitteln durchzusetzen“. Jemanden als psychisch krank abzutun („und ich sage das nicht einfach so dahin“ – so? was denn sonst?) ist dabei die Ultima Ratio des sich „mit allen Mitteln Durchsetzens“.

    In diesem Fall vielleicht gar ein Offenbarungseid des Autors, wenn er negiert, dass Vertreter anderer Meinung nicht notwendigerweise krank sind? „Mit derart gestörten Personen sollte man nicht großartig diskutieren. Man muss sie behandeln. Aber das müssen spezialisierte Fachärzte machen. Dies würde wiederum voraussetzen, dass die davon Betroffenen ihre Krankheit selbst erkennen und vor sich selbst eingestehen. Da dies bei den psychisch Gestörten…fast nie der Fall ist – sie halten sich ja für gesund und die anderen für böse, zeichnen sich regelrechte Feindbilder…“. Z.B. „Gutmenschen“.

    Aber nein. Lassen wir das. Im Gegensatz zum Autor kann und möchte ich hier nicht per Ferndiagnose eine psychische Störung attestieren, nur um nicht mit ihm diskutieren zu müssen. Nur den Spiegel möchte ich ihm vorhalten…

    • „Indem der Autor aber pauschal ein ganzes, schwammig definiertes Kollektiv von Menschen pathologisiert („grüne linke Gutmenschen“) …“. – Aus welcher Textstelle kommen Sie auf die Idee einer Pauschalisierung bezüglich enines Kollektivs, Harald Schlatter? Können Sie ein, zwei Textstellen nennen, in denen formuliert ist, dass alle Grüne oder alle Linke eine pathologische Störung hätten?

      • aus ihrem text:

        „Grün-linke Gutmenschen sind – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank. Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch. Daher ist es auch weder sinnvoll noch empfehlenswert, sich auf größere Diskussionen mit ihnen einzulassen.“

        ICH finde es schon sehr bezeichnend, wenn ein autor seinen eigenen text zitiert haben möchte, nur weil er kritisiert wird. das erinnert MICH an foristen, die permanent für alles mögliche und unmögliche quellen und linkangaben haben wollen.

        sind für sie diese textzitate voraussetzung für eine diskussion oder für argumentenaustausch?

      • Sie empfinden es als unangenehm, wenn der Autor eines Textes, den Sie kritisieren, Sie um eine Textstelle bitte, anhand derer Sie Ihre Kritik (der ja evtl. ein Missverständnis oder ein Nichtverstehen zu Grunde liegen könnte, wer kann das ausschließen?) verifizieren können, thombar?

        Da Sie meine Frage noch nicht so richtig beantwortet haben, würde ich Sie gerne nochmal stellen und konkretisieren, so Sie erlauben und Ihnen das nicht unangenehm ist: Wo sehen Sie denn eine Pauschalisierung? Meinen Sie Grüne und Linke würden hier einem „Pauschalurteil“ unterzogen oder Gutmenschen?

      • „Da dies bei den psychisch gestörten Nicht-Gutmenschen fast nie der Fall ist – sie halten sich ja für gesund und die anderen für böse, zeichnen sich regelrechte Feindbilder (alle, die ihre Negation aller Negationen nicht teilen) – kann ihnen wahrscheinlich nicht geholfen werden, zumal wenn sie auch noch in der Mehrheit sind und sich permanent ihrer selbst gegenseitig versichern und sich so immer tiefer in die Pathologie hineintreiben.“
        Es wurde nur ein kleines Wwort eingefügt, aber das macht für mich alles deutlich.

      • Werter Herr Fritz,

        thombar hat Sie schon zitiert…ich tue es gerne nochmal: „Grün-linke Gutmenschen sind – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank. Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch.“

        Noch Fragen?

  68. Herr Jürgen Fritz kennt genau die rechtlichen Konsequenzen, wenn er bei seiner pseudo psychologischen Beschmutzung das Wort „Alle“ verwenden würde. Meint er aber alle diejenigen, die den Menschen im Not helfen wollen und keine Angst vor solchen Angstmacher haben.
    Bei Jürgen Fritz könnte man auch gewisse Neigung zu „Penisneid“ fest stellen, die mit Klaustrophobie und Narzissmus gepaart ist.
    Von einem Hamburger, der in Heidelberg gelebt hat, erwartet man mehr Profile und Weltoffenheit.

    • Werte/r Prof. (?),
      Sie belieben, mit Ihren sich teilweise unter der Gürtellinie bewegenden Verknüpfungen und unsachlichen Aussagen, in auch für psychologisch ausgebildetes „Personal“ (Nicht-Leerstuhlinhaberin) unverständlichen Rätseln zu „argumentieren“.
      Sollte ich Sie jetzt analysieren?

    • Den Menschen „helfen“, den man durch das verachtenswerte Durchwinken von US- und NATO-Kriegen erst das Leben ruiniert hat ?

      • Noreikat: Genau das ist eines der wichtigen Schlüsselargumente / der Maßstab, an denen der erkennbare Irrweg der lieben Guten so glasklar wird.
        Die erkennen den Balken im eigenen Auge nicht, „wollen“ sie eben einfach nicht, weil, wir sind ja die Guten. Befürchte, Herr Fritz hat recht. Selektive Wahrnehmungsstörungen eben, und diese klammern sie unbeirrt von jedem Erkenntnis- und Lernprozess aus. Und was die Diskussion mit denen angeht: Ein früherer guter Bekannter mit hohem IQ verschliesst sich sachlichen / praktikablen Argumenten, ist eben alles nur Verschwörungstheorie, ohne selbst eigene haarsträubende Positionen zu hinterfragen, gar Aufwand zur Abklärung seiner Meinung zu betreiben.
        Da helfen wirklich nur „Rechnungsstellungen“ oder Darwin. Letzte mögliche Erklärung meinerseits, er hat sich gegen „geldwerte Vorteile“ in die Truppe der Regierungstrolle eingeordnet…
        „Des Denkens entwöhnt, staatsgläubig und obrigkeitshörig, ….“ Weizsäcker hat das gut erkannt. Einigen wir uns darauf, ein guter IQ alleine reicht nicht, etwas Fleiß und der Wille, andere Argumente zu hinterfragen – also die eigene „Weissheit“ ggfls. in Frage zu stellen – wäre bezüglich Darwin optimal. Trivial könnte man von Hausverstand reden.

    • Wenn Ihre Phantasie das zulässt, Prof. Bering, dann stellen Sie sich jetzt bitte vor, wie ich lächelnd, ja, ich gestehe, ein wenig amüsiert, vor meinem Bildschrim sitze, während ich Ihre eleganten, tiefgründigen Zeilen assimiliere. Da die letzten Tage auch für mich ein wenig aufregend waren, tut das jetzt richtig gut. Insofern vielen Dank dafür.

  69. Hallo Herr Fritz,

    „Schonen Sie also bitte Ihre Nerven und tun Sie es nicht. Reden Sie lieber mit denen, die geistig offen, die – abgesehen von kleinen psychischen Störungen, die wir wohl alle haben – innerlich weitgehend gesund sind.“

    Solange wir alle nur theoretisieren, uns gegenseitig beklatschen doch das große Ganze verstanden zu haben, umso mehr schaffen Psychopathen, Soziopathen und natürlich die Psychopathologen Fakten, die einer gesunden Zukunft unsere aller Kinder entgegensteht. Nein, es schont leider nicht meine Nerven, nur mit den geistig flexiblen und noch nicht vom „Zombie-Virus-Befallenen zu diskutieren. Es strapaziert die Ignoranz, die Lähmung und die Orientierungslosigkeit meiner Mitmenschen, aber es wachen täglich mehr auf. Hoffentlich ist es nicht zu spät

    LG Gaby K.

  70. Bravo……………

    …..absolut richtig was im Artikel steht.

    Links ist nicht Diskussionsfähig.
    Wenn die Diskutieren, dann nur unter Ihresgleichen, aber Kritik, nein das kommt dort nicht an.
    Links ist heute extrem intolerant, Demokratiefeindlich, Dogmatisch, ja kurzum …..sie sind verblödet.

    • Wer aufmerksam liest (und sauber denkt), wird allerdings leicht feststellen, dass ich an keiner Stelle behaupte, alle Linke oder alle Grüne seien gestört oder diskussionsunfähig, Walter Roth. Ich beschreibe vielmehr einen bestimmten Typus, den man dann aber besonders häufig im grün-linken Lager findet.

      • und hier noch mal ein zitat aus ihrem text:

        „Grün-linke Gutmenschen sind – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank. Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch. Daher ist es auch weder sinnvoll noch empfehlenswert, sich auf größere Diskussionen mit ihnen einzulassen.“

        und um dem vorzugreifen, auch der kontext ergibt leider kein anderes bild herr fritz

  71. Ich finde den Artikel von Jürgen Fritz nicht besonders lesenswert. Vielleicht hat Tichy das genauso gesehen und sich gedacht, dass er seine Prinzipien lieber auf einem anderen Schlachtfeld verteidigen will. Wenn Tichy entscheidet, dass er einen bestimmten Artikel doch nicht auf seiner Seite haben will, dann ist das ja nicht Zensur. Von Zensur kann man erst sprechen, wenn Heiko Maas entscheidet, dass Tichy etwas nicht veröffentlichen darf. Tichy und andere „Zeitungsmacher“ entscheiden schließlich jeden Tag, dass bestimmte Artikel nicht veröffentlichungswürdig sind.

    • Ihre Verteidigung der Entscheidungsfreiheit des Herausgebers finde ich interessant!
      Sie vergessen dabei aber, daß die Entscheidung für eine Veröffentlichung und die vollzogene Veröffentlichung der nachträglichen Löschung vorausging. So etwas nenne ich nicht Entscheidungsfreiheit, sondern Zensur, durch wen oder was auch immer ausgelöst.

      • Der Löschung nach gut zwei Tagen war ja im Hintergrund offensichtlich etwas vorausgegangen. Dass man einen Artikel Freitags gut findet, ihn gerne veröffentlicht, sogar noch redigiert, mit Bild und Zeichnung versieht, ihn zwei Tage später aber so schrecklich findet, dass man sich genötigt sieht, ihn gar zu löschen, das zu glauben, wäre doch wohl reichlich naiv.

        Nein, die Schlüsselfrage dürfte eine andere sein: Wer hat hier den entscheidenden Druck ausgeübt, damit solch ein Sinneswandel einsetzte? Und die zweite Frage wäre wohl: Warum ist die Redaktion vor diesem Druck so schnell eingeknickt? Und wer will könnte noch eine dritte Frage stellen: Was sagt das über unsere freiheitliche (?) Demokratie und den gegenwärtigen Zustand unserer Gesellschaft aus und wie wirkt sich das langfristig aus, wenn den Druckausübern demonstriert wird, wie leicht sie ihre Ziele erreichen können?

      • Der nachfolgend von Herrn Fritz vorgetragenen und konkretisierenden Antwort stimme ich voll zu!

  72. Ich bin kein Psychiater.
    Mein gesunder Menschenverstand sagt mir aber: gut getroffen!
    Genau so habe ich schon sehr, sehr viele Gespräche mit diesen Leuten erlebt – in letzter Zeit erlebt, muss ich sagen.
    Denn früher, gaanz früher habe ich mich sehr gerne mit Grünen unterhalten, war sogar selber einer – in der wilden Anfangszeit dieses Haufens.
    Nächtelang bis zur totalen Erschöpfung diskutiert und zwar kontrovers und intensiv.
    Das konnte man früher noch und sich danach noch ein Bier oder anderes zusammen schmecken lassen.
    Hmmm…
    Jetzt sind dieses durchgegenderten Leute mE verstockt und intellektuell suboptimal unterwegs.
    Oft fehlts anscheinend einfach an Hirn und praktischer Lebenserfahrung außerhalb des vollversorgten, staatlich subventionierten Genderirrsinns.
    Die Leute dort sollte man alle mal in einen richtigen Job stecken, damit sie mal Lebensrealität kennenlernen und für sich selber sorgen können.
    Wer wählt sowas??

    Und bzgl. Tichy – das war ebenfalls suboptimal.
    Ich finde – traurig und feige!
    Ich unterstütze die ebenfalls, werde jetzt aber gaaanz kritisch hinschauen.
    Sollte sich so etwas nochmals ereignen, dann wars das.
    Wachsweiche, opportunistische Schlabberjournalisten haben wir schon genug in Deutschland, nein, viel zu viele. Sollte Tichy sich dorthin entwickeln, dürfte er schneller vom Fenster wieder weg sein, als ihm lieb ist.

  73. Anstößiges ist bei diesem Text nicht zu finden.
    Wer jemals in die Welt dieser seltsamen Grün-Linken eintauchen musste, der wird jedes Wort bestätigen müssen. Es ist manchmal regelrecht hoffnungslos. Argumenten gegenüber sind solche Mitmenschen nicht aufnahmefähig. Sie atmen in einer Blase der Indoktrination ohne Ausweg.

    Elias Canetti beschrieb die Hörigkeit der Massen 1933 mit dem Begriff „kollektiver Massenpsychose“. (Ich weiß, nicht immer die stärkste Keule verwenden, aber dieses Beispiel hatte mich am tiefsten beeindruckt.) Der größte Teil des Volkes also folgte in seinen eigenen Untergang. Ähnliche Geistesverwirrung geschieht jetzt gerade. Obwohl das ungeheure Offensichtliche vor aller Augen zu sehen ist. Obwohl sich überall informiert werden kann, trotzdem wird die absurdeste Problemlösung gewählt. Die Problemlösung, die unsere abendländische Kultur in den Abgrund treibt. Noch mehr „Weltoffenheit“ und „Toleranz“ einer grausamen Ideologie namens Islam gegenüber. Wie viele Anschläge und Todesopfer wird diese Situation dieses Jahr fordern?!

  74. Man entschuldigt sich nicht bei RotgrünLINKen – niemals! Dass der Artikel bei Tichy gelöscht wurde, ist ein Armutszeugnis.

    • …..sehe es doch mal so :Vielleicht auch so gewollt, denn nun hat der Artikel enorme Aufmerksamkeit erreicht und sehr viele reden darüber. ist doch Klasse, lach !

      • Ja, das stimmt, Mona. Andererseits hatte der Artikel ja innerhalb von nur zwei Tagen bereits zigtausend Leser und über 10.000 „gefällt mir“. Hätte man ihn auch nur ein klein wenig beworben, wäre es wahrscheinlich einer der, wenn nicht der erfolgreichste Artikel geworden, der je auf TE veröffentlicht wurde. Der Grund der Löschung dürfte also eher woanders zu suchen sein.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here