Den verfassungswidrigen Gelddiebstahl des Staates eindämmen. Ein Gastbeitrag von Adam Elnakhal

Viele kennen ihn: Den Ärger, den man verspürt, wenn man am Monatsende auf die Gehaltsabrechnung schaut und der Blick vom Bruttogehalt über die lange Liste der Abgaben nach unten auf den Auszahlungsbetrag fällt. Nicht selten bleibt weniger als Zweidrittel oder gerade mal etwas mehr als die Hälfte vom ursprünglichen Bruttolohn übrig. Nicht selten steigt der Blutdruck beim Betrachten der Abzüge auf ungesunde Höhen, was das Problem jedoch auch nicht löst. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, was man mit der Steuerauflistung eigentlich in den Händen hält – nämlich grundsätzlich den schriftlichen Beweis eines Diebstahls am erarbeiteten Eigentum, das nach Artikel 14 des Grundgesetzes explizit geschützt ist. Dieses Bewusstsein scheint bei unserem Gesetzgeber allerdings schon lange nicht mehr verankert zu sein.

Steuerschuld ist eine gebräuchliche Vokabel. Doch was ist mit der Schuld des Staates, mit dem entwendeten Geld sorgsam hauszuhalten?

Was ist mit der Verantwortung des Staates den Diebstahl an dem oft sauer erwirtschafteten Lohn insbesondere für Familien, die für die Zukunftsfähigkeit eben dieses Staates sorgen, auf das eben nur geringstmögliche Maß zu beschränken?

Gewiss: Der Staat muss Steuern erheben; denn von freiwilligen Spenden wird er sich voraussichtlich nicht finanzieren können. Auch die gesetzlichen Versicherungen werden sich ohne Zwangsabgaben nicht finanzieren lassen. Fest steht aber auch, dass Arbeitnehmer in Deutschland zunehmend das Gefühl haben, dass es sich immer weniger lohnt, arbeiten zu gehen.

Betrug die durchschnittliche Abgabenlast im Jahr 1960 in Westdeutschland noch 24,4 Prozent waren es im Jahr 1991 im wiedervereinigten Deutschland 30,2 Prozent. 2015 wurden durchschnittlich 33,7 Prozent aus der Lohntüte abgezogen

… und somit mehr als ein Drittel des Lohnes. Die Arznei, mit dem die Wohlfahrt in Deutschland gesichert werden soll, heißt seit Jahrzehnten „Hohe Schulden + hohe Steuern„.

Beides ist verfassungswidrig und führt auch ganz praktisch in die Sackgasse. Die Staatsverschuldung widerspricht dem Sozialstaatsgedanken des Artikels 20 und der gesunden, sittlichen Empfindung, dass man seinen Kindern keine Schulden vererbt, sondern mindestens einen ausgeglichen Kontostand von knapp über Null. Die hohe Steuerbelastung widerspricht gleich mehren Grundrechtsartikeln. Unverhältnismäßig eingeschränkt werden die allgemeine Handlungsfreiheit (Artikel 2), der BESONDERE Schutz von Ehe und Familie (Artikel 6) und die Gewährleistung des Eigentums (bereits besagter Artikel 14).

Es gibt nur eine Möglichkeit diesen verfassungswidrigen Zustand zu beseitigen und ein finanzielles Staatsscheitern angesichts der demographischen Bombe abzuwenden: Auf der Ausgabenseite des Staates muss der Rotstift angesetzt werden, damit die Steuern merklich reduziert werden können und wieder mehr Nettogehalt dem freien Wettbewerb zur Verfügung steht, der den Wohlstand schafft.

Schon Franz Josef Strauß wusste: Leistungseinkommen sind wichtiger als Übertragungseinkommen. Der Kuchen, der verteilt wird, muss zunächst einmal erwirtschaftet werden.

Das heißt auch, dass sich der Staat wieder auf sein Kerngeschäfte konzentrieren muss: Innere und Sicherheit und Ordnung, äußere Verteidigung, Justiz, notwendige(!) Infrastruktur gehören zur Kernkompetenz eines funktionierenden Staatswesens, in denen die Bundesrepublik Deutschland momentan jedoch immer häufiger versagt.

Milliarden für die politische „Eurorettung“, Milliarden für die Erdogan-Türkei, Wohlfahrt für nicht Arbeitswillige und einer siebenstelligen Zahl an Migranten, politische Erziehung, Verhütungsmittelwerbung, mehrsprachige Sexualanleitungen,

Entwicklungshilfe für islamische Schariastaaten gehören nicht zum ursprünglichen Kerngeschäft des deutschen Staates. Sie wurden aus ideologischen Gründen von der Politik in den Aufgabenbereich hinzugefügt.

768px-1014_5th_Avenue_002So berichtet der Bund der Steuerzahler jüngst wieder über Steuergeldverschwendungen die sprachlos machen: 88,1 Millionen EUR gab es da vergangenes Jahr vom Steuerzahler für die Fraktionen im Deutschen Bundestag (2010 kam man noch mit 71,7 Millionen über die Runden – die Inflation scheint innerhalb des Deutschen Bundestag überdurchschnittlich zu steigen als außerhalb), 20 Millionen EUR wurden für die Sanierung des weitgehend ungenutzten(!) Goethehauses in New York City (Foto links (c) Gryffindor, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons) ver(sch)wendet, „nur“ 18 Millionen EUR für das Thomas-Mann-Haus in Los Angeles, von dem wahrscheinlich kaum ein Bundesbürger je etwas mitbekommen hat, ganze 462 Millionen EUR wurden für politische Stiftungen der Parteien (Adenauer, Ebert und Co.) ausgegeben, 76 Millionen für die UNRWA (dem so genannten ‚Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten‘), dessen Lehrer gegen Juden hetzen und Hitler glorifizieren und immerhin noch 5 Millionen EUR für energieeffiziente Moscheen im Königreich Marokko, einem Staat in dem Christen unter massiver Beobachtung und staatlichem Druck stehen, in dem der Islam Staatsreligion ist…

Die Liste des Wahnsinns ist noch deutlich länger. Es ist nur ein kleiner Auszug von der Spitze des Eisberges, an den die Titanic ‚Deutschland‘ über kurz oder lang leckschlagen wird, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er in den Ruhestand treten werden. Für mehr Information sei hier wärmstens an den Bund der Steuerzahler verwiesen (www.steuerzahler.de).

Bei der näheren Beschäftigung mit der Steuergeldverschwendung wird klar, warum der Staat trotz immer intensiver sprudelnder Steuerquellen immer mehr Geld verbraucht und es mit dem Sparen einfach nicht klappt.

Seit wie vielen Jahren wurde und wird den Menschen, die schon länger hier leben, mehr Netto vom Brutto versprochen? Und seit wie vielen Jahren werden diese Floskelversprechungen gebrochen?

Die Politik verschleudert Steuermilliarden, die ihr nicht gehören und die sie nicht erarbeitet hat, sondern die arbeitende Bevölkerung. Mehr noch: Der von der werktätigen Bevölkerung erwirtschaftete Lohn wird de facto gleich doppelt besteuert. Zunächst wird die Lohnsteuer abgezogen und dann auf die Produkte des (alltäglichen) Konsums die Umsatzsteuer von im Regelfall 19 Prozent erhoben. Das Geld wird faktisch zweimal vom Staat angezapft ehe der Arbeiter oder Angestellte in sein verdientes Brötchen beißen kann. 1968, vor nicht einmal 50 Jahren, betrug der Regelsatz der Umsatzsteuer noch zehn Prozent. Damals gab es auch schon einen funktionierenden Sozialstaat. Damals wurden auch Straßen gebaut und niemand verhungernd seinem Schicksal überlassen. Die Grenzen wurden noch geschützt und die Bundeswehr hatte deutlich mehr Soldaten zu bezahlen als heute. Der Staat konnte kurioserweise mit zehn, bzw. später elf, Prozent Umsatzsteuer haushalten.

Auch bei der Umsatzsteuer wurde in den vergangenen Jahrzehnten die prozentuale Steuerschuld fast verdoppelt. Unvergessen bleibt die Erhöhung, die unter dem ersten Merkel-Kabinett, der damaligen Großen Koalition (die noch nicht ganz so katastrophal war wie die gegenwärtige) beschlossen wurde. Zum Jahreswechsel 2006/2007 stieg der Regelsatz damals mal so eben von 16 auf 19 Prozent. 19 Prozent sieht eben schöner aus als „20“. 19 Prozent hat die psychologisch wichtige „1“ als Ziffer an erster Stelle und man wähnt sich im harmlosen 10er-Bereich. Tatsache ist jedoch, dass fast 1/5 des Kaufpreises an den Staat gehen. Von Bundes Gnaden gibt es freilich den ermäßigten Steuersatz von nur sieben Prozent. Er gilt beispielsweise für Tiernahrung und Edelspeisen wie Trüffel, während für Säuglingsnahrung, Windeln, Wasser und Medikamente der volle Steuersatz erhoben wird.

Für das kinderarme Deutschland scheint es wichtiger zu sein, dass der Verbraucher günstig an Hunde- und Katzennahrung kommt als dass junge Eltern bei Produkten für ihren Schützling steuerlich entlastet werden. Denn bei aller verständlichen Tierliebe ist es nicht der noch so süße Dackel von Tante Erna, der irgendwann mal die Steuerlast tragen wird und zur Zukunftsfähigkeit dieses Gemeinwesens beitragen wird. Es sind die Kinder!

Seit Jahren erklären uns Politiker, dass Deutschland kinderfreundlicher werden muss und seit Jahren wird die Ungerechtigkeit bei der Besteuerung von Tiernahrung und Säuglingsnahrung einfach so hingenommen.

Es ist der ganz normale deutsche Irrsinn, den man als Normalsterblicher nicht mehr ansatzweise nachvollziehen kann. Wenn Babynahrung im humanistischen Deutschland überhaupt besteuert werden sollte, dann maximal mit dem ermäßigten Steuersatz mit dem auch frische Rohlebensmittel, Kunstgegenstände sowie Hotelübernachtungen besteuert werden.

Dabei gäbe es durchaus Auswege aus der Steuerrepublik Deutschland, wenn denn der politische Wille vorhanden wäre und sich von den Einbahnstraßen der, in den letzten Jahrzehnten vollkommen festgefahrenen, Denkrichtungen befreien würde.
Die zur Zeit auf Facebook wiederholt gesperrte Martina Maier schlug bereits ein gänzliches Umdenken in der Steuerpolitik vor. Anstatt Löhne zu besteuern, werden nach dem Steuerkonzept von Frau Maier, einer gebürtigen Nürnbergerin, die sich in Mexiko mit bayerischen Backwaren selbstständig gemacht hat, – vereinfacht wiedergegeben – nur noch Konsumgüter besteuert. Damit würde mit die doppelte Steuerbelastung (Lohnsteuer & Umsatzsteuer) der Geschichte angehören, das Arbeiten würde sich wieder attraktiver werden und die Steuerlast wäre gerechter verteilt, denn wer mehr bzw. luxuriöser konsumiert, der muss eben auch mehr Steuern zahlen.

Freilich ist die komplette Abschaffung der Einkommenssteuer eine zunächst radikal klingende Forderung. Doch wäre sie bei gleichzeitiger Beendigung der Steuergeldverschwendung und deutlicher Sparbemühungen auf der Ausgabenseite ein Weg, damit die Wirtschaft nicht länger im Steuerstrudel der Bundesrepublik zu ertrinken droht. Immerhin sind unverheiratete Arbeitnehmer hierzulande mit der zweithöchsten Abgabenhöhe weltweit belastet.

Lediglich im sozialdemokratisch geprägten Belgien ist die Abgabenlast noch höher.

Viel hat es unserem westlichen Nachbarland bislang übrigens nicht geholfen. Bei allem ländlich-belgischen Charme ist insbesondere der Süden des Königreiches, die Wallonische Region, eines der ärmsten Regionen des westlichen Europas.

Insbesondere qualifizierte Fachkräfte in höheren Verdienstklassen wird man mit der gegenwärtigen steuerlichen Belastung kaum in Deutschland halten können. Schon jetzt zieht es viele Spitzenkräfte in die Staaten, in denen die Abgabenbelastung weniger hoch ist und der Staat trotzdem (und noch mehr als gegenwärtig in Deutschland) seine Hausaufgaben in der Inneren Sicherheit und in der Infrastrukturpolitik erledigt, wie es zum Beispiel in der Schweiz der Fall ist.

Die Steuereinnahmen befinden sich auf Rekordhöhe. Noch nie hat der Staat so viel Steuern eingenommen wie in der Gegenwart. Und noch nie hat man so viele Rentner gesehen, die in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen.

2002 hat die Bundesrepublik (auf die Millionen gerundet) 441.705 Millionen EUR Steuern eingenommen. 2012 waren es bereits 551.784 Millionen EUR Steuern und 2016 stolze 648.309 Millionen EUR, sprich mehr als 648 Milliarden(!) EUR Steuern. Das ist ein Rekord in der absoluten Höhe und im Wachstum der Höhe. Allein die Besteuerung der menschlichen Arbeitskraft durch die Lohnsteuer trägt fast 185 Milliarden EUR und damit gut 28 Prozent des Steueraufkommens in der Bundesrepublik. Die Steuereinnahmen sind übrigens auf der Seite des Bundesfinanzministeriums für jeden Internetnutzer offen nachzuvollziehen, wobei die reinen Gemeindesteuern (wie die Vergnügungssteuer) noch gar nicht in den Zahlen erhalten sind.

Ein Ende des Steuerwachstums ist bislang nicht in Sichtweite. Wenn die Politik auf einem Gebiet eine außerordentliche Kreativität an den Tag legt, dann tut sie dies in der Entdeckung neuer Steuerquellen.

Selbst beim bezahlten Beischlaf klingeln in einigen Gemeinden die Kassen (Stichwort: „Sexsteuer“).

Es ist an der Zeit auf der Ausgabenseite zu sparen, Schulden zu tilgen und die steuerliche Belastung der Arbeitnehmer auf ein verfassungskonformes Maß zu senken, damit die Wirtschaft wieder florieren kann.

Wenn Deutschland von heute auf morgen die Lohnsteuer abschaffen würde, betrügen die Steuereinnahmen trotzdem noch deutlich mehr als im Jahre 2002.

Ganz neue Ideen und Gedankenpfade wie die von Martina Maier könnten ein Anfang zum Umdenken sein. Doch das Nachdenken scheint im Land der Dichter und Denker nicht mehr erwünscht zu sein. Denn wer zu viel denkt und zu öffentlich wird von der Maas-Kahane-Administration zensiert.

Für die BRD-Stasi ist eben noch viel zu viel Steuergeld vorhanden…

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21 Kommentare

  1. Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt und kommentierte:
    An der Boerse sagt man immer: Nicht ins fallende Messer greifen. Es wird noch dauern, aber irgendwann schlaegt die BRD auf dem Boden auf. Erst dann werden sinnvolle neue Ansaetze wieder diskutiert.

    • Na mit den neuen sinnvollen Ansätzen wird wohl nichts, denn immer wenn ein deutscher Staat untergegangen ist wurden die alten Steuern mit übernommen und noch welche draufgesattelt. Selbst die alten bürokratischen Schikanen aus der DDR Zeit wurden nach und nach übernommen und auf die neue Technik angepasst.
      Ein schöner Traum zu einfachem Steuersystem in D.

  2. Das der Staat Steuern braucht um seine Aufgaben zu erfüllen streitet niemand ab. Wenn der Staat mal seine Aufgaben erfüllen würde. Um es mal so zu sagen mit Steuern und Sozialabgaben zieht der Staat einem rund53%vom erwirtschafteten Bruttoeinkommen aus der Tasche. Wo bleiben die Steuergelder? Ein grosser Teil wandert in die Geldvernichtungsmaschine Brüssel auch EU genannt ein anderer Teil wird als Entwicklungshilfe getarnt verschleudert und mit Beginn der Flüchtlingskrise wurden wieder zig Milliarden von Euro verschleudert. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen 93 Milliarden Euro für Integrationsmaasnahmem für Flüchtlinge wo Ich der Meinung das sich der grösste Teil gar nicht integrieren lassen will. Jetzt kurz vor den Wahlen werden wieder vollmundig Steuerliche Entlastungen für kleinere und mittlere Einkommen sowie für Familien versprochen aber ändern wird sich nichts. Im Gegenteil nach der Bundestagswahl werden die Belastungen noch weiter steigen Ich erinnere jetzt an die von Rot-Grün eingeführte Ökosteuer die sich vor allem in den Strom und Treibstoffpreisen bemerkbar macht und die unter Merkel eingeführte EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) und den Zusatzbeitrsg bei den gesetzlichen Krankenkassen der alle Pflichtversicherten trifft. Ich bin versucht jede Wette anzunehmen das sämtliche Bundestagsparteien schon fertige Pläne für neue Steuererhöhungen oder neue Steuern schon fertig in der Schublade haben. Trotz der vollmundigen Versprechungen die Steuerzahler zu entlasten

    • Wenn man die indirekten Steuern und Abgaben auf die alltäglichen Ausgaben berücksichtigt, arbeiten wir nicht bis Ende Juni für Fiskus und Sozialgeschwafel (die Rente ist sicher), sondern tatsächlich bis Ende November.

  3. Das Problem bei offenen Grenzen ist das wenn der Lohn nicht mehr besteuert wird die Leute ja viel mehr Lohn bekommen,So würden noch mehr EU Bürger aus dem Osten und Süden nach Deutschland strömen.Schon jetzt arbeiten viele Polen nur 6 Monate in Deutschland,das reicht für ein Leben in Polen.

  4. Der Mehrwertsteuersatz hat sich von 11% Ende der Sechziger auf nun 19% erhöht. Allein 3% bei der letzten Erhöhung, initiiert durch den gierigen P€€r Steinbrück und IM Erika.

    Die AfD setzt sich immerhin für eine deutliche Erhöhung des Einkommensteuerfreibetrages ein, die rein rechtlich gesehen auch längst überfällig wäre.

  5. Und für alle, die es noch nicht wissen. Steuern sind Schenkungen. Muss man schenken? Nein! Das GG kennt keinen Steuerpflichtigen. Aber der korrupte Staat kennt da keinen Spaß.

  6. Nun, eigentlich ist es mittlerweile soweit, dass der „Staat“ den Gesellschaftsvertrag, zumindest in Teilen, einseitig gekündigt hat.
    Durch die faktische Übernahme der Staatsschulden anderer Staaten und besonders durch den fehlenden Grenzschutz und die in weiten Teilen Deutschlands damit einhergehende fehlende Innere Sicherheit bekommt der Staat zwar unser Geld in Form von immensen Steuern, er verweigert aber die vereinbarte Gegenleistung, nämlich Grenzen zu schützen, für Rechtsstaatlichkeit zu sorgen und Volksvermögen nicht zu veruntreuen.
    Der Staat ist somit ein Vertragsbrüchiger, warum also soll ich noch Steuern zahlen?
    Wenn ein Staat nicht mehr Recht und Gesetz garantiert, dann ist er nichts anderes als eine kriminelle Räuberbande.

    • Richtig. Das fällt schon unter „organisierte Kriminalität“.
      Ein Staat der den verfassungsrechtlich garantierten Schutz von Bürgern und Recht -wie hier: schuldhaft- nicht gewährleistet, (und dass er durchaus durchgreifen KANN, wenn er will zeigt sich an Beispielen wie aktuell z.B. der G20-Gipfel usw.), der hat kein Anrecht mehr auf die eingenommenen Steuern, und muss das Verfügungsrecht entzogen bekommen.
      Ein HartzIV-Empfänger, der irgendwelche Pflichten nicht erfüllt, bekommt sofort selbst den lebensnotwendigen Unterhalt noch weggekürzt oder ganz entzogen – der Staat aber oder die Regierung soll bei Nichtleistung staatstragender Verpflichtungen weiterhin Milliarden in die Finger bekommen?! Geht gar nicht. Gleiches Recht für Alle.

  7. Immer nur jammern, die CDU hat doch in ihrem Wahlprogramm, welches bezeichnender weise immer schon als Regierungsprogramm bezeichnet wird, also wird mit schlafwandelnder Sicherheit davon ausgegangen das sie die Wahl haushoch gewinnen wird, es soll eine Steuersenkung, komisch mein Tablett gibt mir Steuererhöhungen vor, geben die sicher im Centbereich für den Normalverdiener liegen wird.
    Aber nach der Wahl wird mit Sicherheit dann wieder eine neue Steuer erfunden werden oder Steuervorteile für den kleinen Mann werden aufgehoben. Die dann die Belastung im Bereich liegen werden die sich um Eurobeträge handeln werden.
    Viele Wähler sulen sich in den Wahllügen und wundern sich hinterher und merken das es an allen Ecken stinkt, aber man hat ihnen eingeredet es ist der neue Stallgeruch und sie halten es für ein neues Parfüm.

  8. Wenn auch vom Brutto vielleicht 2/3 übrigbleiben (bei wem ist das schon so?!), insgesamt werden wir in der BRD mit im Durchschnitt 90% versteuert. Wieso? Weil jedes Ding, jede Dienstleistung, sogar Wort, Sendung, Material, Getränk, Kosmetik usw, sogar Steuer versteuert wird. Wo früher der Zehnte gezahlt wurde, wird heute der 90.te an die Regierungen gezahlt. Sie meinen das wäre ein Fake? Mehrere Ökonomen kamen bei Betrachten der Steuerbelastungen auf genau diesen Schnitt: 90% Steuerbelastung in der BRD.
    Wo geht dieses Geld hin? Wofür wird es aufgewendet? Schaut Euch unsere Straßen, unsere Schulen, unsere Kultureinrichtungen, unsere Kindergärten, unsere Forschungseinrichtungen usw. an? Also, wo geht das uns an sich geraubte Geld hin?!

  9. Was ist die praktische Konsequenz daraus es wird immer nur gelammert dieses oder jenes entspreche nicht dem GG aber keiner tut was
    ich habe den Eindruck man erzählt sich nur dauernd wie furchtbar alles ist und das morgen die Diktatur nach DDR Muster kommt die de endgültige Islamische Vorbereitet
    ich diskutiere grade per whatsapp mir Brahim Belkaid einem Salafisten Prediger und muß sagen die Psychlogischen Argumentationsmuster sind dennen hier sehr ähnlich nur hat Herr Belkaid hat ein besseres Benehmen als viele hier

    • Na also doch, jetzt hast du dich verraten. Du diskutierst mit einem Salafisten Prediger. Damit ist deine Glaubwürdigkeit ein für allemal dahin. Wer sich in solchen Kreisen bewegt, macht seine Sympathien offenkundig. Dass du dann dazu neigst, den hierarchischen Islam zu verharmlosen, ist kein Wunder. Das Benehmen der Leute hier steht auf einem anderen Blatt. Die meisten sind zivilisiert.

      • ich rede mit jedem dessen Meinung ich verstehen will egal wo oder was er vertritt wenn der jenige zivilisiert das geht von Herrn sSellner von den Identitären bis zum Anarchisten vom Salafisten Prediger bis zum Prediger irgendwelcher Freikirchen chassidische Juden bis radikale Atheisten ich denke reden sollte man mit jedem

      • Toll, Kovacs, dass du mit allen redest. Ob du sie verstehst oder verstehen kannst, sei mal dahin gestellt. So lassen sich natürlich Vorurteile abbauen. Bei den Salafisten, zumindest den Gewaltbereiten, bin ich aber skeptisch. Gegen diese Wand anzurennen, kann eigentlich nur mit blauen Flecken enden. Sie können dich nur so sehen, wie es ihnen die göttlichen Weisungen des Koran gelehrt haben, als Mensch 2. Klasse und nicht ebenbürtig. Nicht alle Salafisten sind automatisch dem Terror zuzurechnen, aber alle Terroristen, die große Anschläge durchgeführt haben (seit9/11), waren Salafisten. Außerdem musst du damit rechnen, dass die Salafisten dich mit ihrer Überrhetorik einwickeln. Das sind schließlich keine Dummen. Trau schau wem, die Geschichte lehrt, dass man Versprechen von Moslems, Frieden abschließen zu wollen, nicht aufsitzen darf.

  10. Wenn man nun einmal die Kosten von Frau Dr. Merkel´s politischer Einladung in Höhe von 93 Mrd. nimmt und ich bin mir nicht sicher, ob da auch wirklich alles wie Polizeieinsätze etc. mit abgedeckt ist.

    Nun aber rechnet man einfach mal 93 Mrd. Euro und nimmt im Gegenzug dazu den gesamten Staatshaushalt von Marokko mit 9,8 Mrd. Euro und hier werden ca. 260.000 Soldaten ebenso bezahlt wie Polizisten, Krankenhäuser, Lehrer,… also die gesamte Finanzierung eines Staates von 33 Mio. Einwohnern.
    Legt man diese Zahlen einmal nebeneinander, so stellt man doch fest, daß Frau Merkels Entscheidung hier mal eben einen Nordafrikanischen Staat komplett inkl. aller Königspaläste nahezu 10 Jahre finanzieren könnte.
    Würde man also folgendes machen:
    Marokko steuerfrei für 10 Jahre erklären bei konstant gleichen Ausgaben für Bildung, Sicherheit, Repräsentanz, so würde Maroko zum Mekka der Welt werden. Einfach so.

    Das ist ja schon eine großartige Vorstellung noch lustiger wird es, wenn man nur einmal die Zwangsmitgliedschaftsgebühr kurz GEZ nimmt.
    Würde man diese 7,8 bis 8,2 Mrd. nehmen, um anstelle ein Natoexperten Gesinnungsfernsehen, einfach mal die Steuerlast in einem Land wie Marokko zu senken, um das Land attraktiver zu machen, so würde man statt der 42.000 Mitarbeiter-innen des Bezahlfernsehens damit einen Staat mit 24,75 Millionen Marokkanern unterhalten können.

    Nun könnte man anführen, Marokko habe ja ganz andere Standards. Nun bei der Betrachtung sollte man nicht vergessen, daß Marokko sowohl in der Nato ist als auch mit der EU Ein Freihandelsabkommen. Wie wäre das möglich, wenn man unterschiedliche Standards hätte.

    Ich persönlich würde es in der Tat gut finden, wenn nirgendwo auf der Welt die Steuerlast über 10% geht. Aber denkwürdigerweise setzt sich dafür keine Partei ein, denn eine Partei ist immer nur der Partikel eines Systems, daß sich gegen den freien Menschen einsetzt.

    Wie ist es möglich, daß es in Österreich nun ein mit Gefängnisstrafen bewährtes Gesetz gibt, daß scih gegen Selbstverwalter stellt oder der deutsche Verfassungsschutz heute in der „Welt“ vor Selbstverwaltern warnt.

    Ging jemals eine Aggression von Selbstverwaltern gegen andere Länder aus? Eine Aggression gegen andere Staatschefs? Andere Völker? Andere Selbstverwalter? Forderten Selbstverwalter mehr Militär? Mehr Atomwaffen? Ein Gefängnis in dem man ohne Anklage wie Guantanamo sitzt? Rohstoffkriege? Zwangsimpfung oder Religion?

    Es erinnert an Heinrich Himmlers Bemühungen die Zeugen Jehovas auszulöschen mit ca. 25.000 Toten, weil sie den „Dienst“ an der Waffe aus Gewissensgründen ablehnten.

    Wenn sich jeder um seinen eigenen Kram kümmert, selbstverantwortlich, aber auch mit dem Blick auf das Ganze, dann wird dies kriminalisiert und dabei ist vorgeblich das Volk, also die schon längerhierlebenden der Souverän.

    Irgendwie stimmt da etwas nicht.

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