(David Berger) Sie war acht Jahre alt, liebte das Ballett und wollte einfach nur leben. Dann packte der islamistische Terrorist Mohamed Merah die kleine jüdische Myriam an den Haaren und schoss ihr in den Kopf. Vierzehn Jahre später wird in Frankreich ein Rap-Song, der ihren Mörder und weitere islamistische Terroristen verherrlicht, von „Schülern“ der derzeitigen Randale begeistert skandiert. Das britische Magazin Spiked spricht bereits von der inoffiziellen Hymne der französischen „Schulproteste“. Man möchte vor Wut schreien. Und fragt sich, was aus einem Europa geworden ist, in dem so etwas möglich ist.
Dieses Mädchen heißt Myriam Monsonego. Sie war gerade einmal acht Jahre alt, als am 19. März 2012 der islamistische Terrorist Mohamed Merah in ihre jüdische Schule in Toulouse eindrang und vier Menschen ermordete. Myriam versuchte zu fliehen. Dabei stolperte sie über ihre Schultasche. Ihre Ballettschuhe fielen heraus. Wenige Augenblicke später hatte Merah sie eingeholt. Er packte das kleine Mädchen an den Haaren und erschoss es aus nächster Nähe mit einem Kopfschuss.
Inoffizielle Hymne der islamogauchistischen Revolte
Vierzehn Jahre später wird in Frankreich ein Rap-Song zur inoffiziellen Hymne der islamogauchistischen Revolte, der den Mörder dieses kleinen jüdischen Mädchens und weitere islamistische Terroristen verherrlicht. So beschreibt das britische Magazin Spiked die Entwicklung. Der Song „MRH“ des Rappers BORO700 beschränkt sich keineswegs darauf, Mohamed Merah und Salah Abdeslam, einen der Verantwortlichen für die Pariser Terroranschläge vom November 2015, zu erwähnen. Er macht ihre Namen und Verbrechen zum Bestandteil einer aggressiven Gewaltinszenierung. In einer der Strophen heißt es: „… Bataclan, ich habe ihm gezielt ins Auge geschossen. Menschenjagd, Salah Abdeslam… Ich habe keine Angst. Der Pakt besteht unverändert fort. Wer außer Allah kann mich aufhalten? Bataclan, stellt euch tot, legt euch auf den Boden, ich werde ihnen ins Auge schießen.“
Sogar das Massaker im Bataclan wird in einer Weise besungen, die sich sprachlich mit den Tätern identifiziert. Auch Adolf Hitler kommt als Gewaltreferenz vor. Und ausgerechnet dieses Lied wird von den französischen Krawallmachern, die bei uns der Staatsfunk als armer Schüler framed, begeistert skandiert. Einige der Krawallmacher spielten und sangen es sogar in einer katholischen Kirche in der Vendée. Die französische Justiz ermittelt wegen des Verdachts der Terrorverherrlichung; gegen den Rapper wurde Anklage erhoben.
Sie wollte nur ihre Ballettschuhe aufheben
Man muss sich diese Abfolge vor Augen führen: Ein jüdisches Kind wird von einem islamistischen Terroristen ermordet. Vierzehn Jahre später wird ein Lied, das diesen Mörder verherrlicht, zum Soundtrack der von Islamisten und Linksextremen bestimmten Proteste. Das ist mehr als eine musikalische Geschmacklosigkeit. Es ist ein erschütterndes Zeugnis moralischer Verwahrlosung, wenn der Name eines Kindermörders nicht mehr Entsetzen auslöst, sondern zum Gegenstand kollektiver Begeisterung und Bewunderung werden kann.
Wenn der islamistische Terror, dessen Opfer auch kleine jüdische Kinder waren, in Teilen einer europäischen Jugendkultur zur Pose, zur Provokation und schließlich zur vermeintlichen Rebellion verkommt. Myriam wollte leben. Sie wollte zur Schule gehen, tanzen, ihre Ballettschuhe tragen. Sie hatte ein ganzes Leben vor sich. Ihr Mörder nahm ihr die Zukunft. Und vierzehn Jahre später singen französische Linksextreme und fanatische Muslime mit Palästinenserfahnen, von unseren Medien als arme Schüler bezeichnet, mit Bewunderung seinen Namen.
Nach 10 Jahren täglicher Arbeit an diesem Blog kann mich kaum noch etwas schockieren. Diesmal muss ich gestehen, dass ich beim Schreiben dieses Artikels mehrmals kurz davor war vor Wut zu weinen und meine Arbeit unterbrechen musste, um hier sachlich zu bleiben…
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