Brennende Rathäuser, geplünderte Geschäfte, Straßenschlachten mit der Polizei: Frankreich erlebt Szenen, die an einen Bürgerkrieg erinnern. Während deutsche Medien die Gewalt als Sozialprotest verharmlosen, zeigt sich eine gefährliche Allianz aus linksradikalem Zerstörungswillen und islamistischem Fanatismus.
Doch es gibt auch ein anderes Frankreich: junge Katholiken unterschiedlichster Herkunft, die friedlich zusammenkommen, um zu beten. Zwei Bilder eines Landes, zwei Vorstellungen seiner Zukunft. In meinem heutigen Kontrafunk-Kommentar geht es um den Islamogauchismus, das Versagen der politischen Eliten und die entscheidende Frage, ob Frankreich noch den Willen besitzt, Frankreich zu bleiben. Eine Frage, die längst auch Deutschland, ja alle europäischen Länder betrifft.
Inzwischen werden weitere erschütternde Details bekannt. Der französische Journalist Paul Amar: „Sie kamen vorbereitet. Sie hatten die Adressen der Rathäuser. Sie hatten Adressen jüdischer Ladenbesitzer. In einer Straße in Marseille wurden alle Geschäfte, die Juden gehörten, angezündet. Geschäfte, die von Muslimen geführt wurden, nicht.“ – Der „Spiegel“ framet unterdessen die Kritik an solchen Vorkommnissen als rechte Propaganda…
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