Linke sympathisieren mit Islamisten, die sie selbst als rechtsextrem einordnen

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Selbst nach dem jüngsten tödlichen islamistischen Anschlag gelingt es weiten Teilen der politischen Linken nicht, den politischen Islam als größte Bedrohung für Homosexuelle zu benennen. Stattdessen werden wieder einmal Konservative und die politische Rechte zum Hauptfeind erklärt. Prof. Alexander Dilger zeigt, wie eine ideologisch verblendete Politik den Blick auf die Realität verstellt – und damit genau jene Kräfte schützt, die Freiheit und Vielfalt tatsächlich bekämpfen. Und ein aktuelles Kurz-Interview mit Auf1-TV ergänzt den Beitrag.

„Die Realitätsverweigerung im Umgang mit politischem Islam ist Teil des Problems dieser Linken“, meint Stefan Evers, CDU-Spitzenkandidat in Berlin nach dem Verzicht von ‚Lügner Wegner […] auf ohnehin aussichtslose Spitzenkandidatur‘. Allerdings betrifft die Realitätsverweigerung nicht nur die umbenannte SED, die sich nach einem tödlichen islamistischen Anschlag in Berlin am Rande des Christopher Street Days nicht gegen islamistischen Terror, sondern „rassistische, antimuslimische oder sonstige reaktionäre Hetze“ wandte und meinte: „Mit dem Erstarken der Rechten und antifeministischer Kräfte nehmen auch Queer- und Transfeindlichkeit zu.“ Es folgte später eine „Klarstellung“: „Wenn wir vom Erstarken rechter und antifeministischer Kräfte sprechen, dann gehören der IS und andere reaktionäre islamistisch-fundamentalistische Gruppen für uns selbstverständlich dazu, deren frauen-, queer- und transfeindliches und unterdrückerisches Weltbild wir ablehnen und bekämpfen.“

Gebrüder Pantisano ganz vorne mit dabei

Die Grünen kritisierten daraufhin Herrn Evers statt Die Linke. Auch der Berliner Queerbeauftragte Alfonso Pantisano (SPD) äußerte sich wie Die Linke: „Das, was uns am meisten beschäftigt, ist, wir werden gerade politisch angegriffen von rechts und vor allem von konservativen Kräften, von Rechtsextremen, von Neonazis.“ Auf Nachfrage argumentierte er ebenfalls wie Die Linke: „Unter konservative Kräfte zähle ich auch alle religiösen Gruppen, die ein Problem mit uns haben. Und die Islamisten gehören da dazu.“

Dabei ist es durchaus sachlich gerechtfertigt, Islamisten als religiöse Fanatiker zu den Rechtsextremisten zu zählen. Allerdings muss man dann verschiedene Formen des Rechtsextremismus auseinanderhalten, wie auch Nationalisten sich nicht alle für dieselbe Nation begeistern, sondern jeweils für die eigene unter Geringschätzung aller anderen. Konservativ ist daran gar nichts und die Verbrüderung von Linksextremisten mit Islamisten ist umso skandalöser, wenn sie diese selbst als Rechtsextremisten einordnen, also bewusst mit Rechtsextremisten gemeinsame Sache machen.

Die Mittäter sitzen ganz woanders

Die größte Terrorgefahr sowie Bedrohung von sexuellen Minderheiten in Deutschland geht jedenfalls nicht von deutsch-nationalistischen Rechtsextremisten aus, sondern von Islamisten, die bis heute nicht nur von Die Linke, Grünen und SPD, sondern auch der Union verharmlost, unkontrolliert ins Land und selbst nach Gewalttaten frei im Land gelassen werden. Der Attentäter von Berlin war als islamistischer Gefährder bekannt, durfte je doch frei herumlaufen, um sein Attentat zu begehen, wofür niemand die Verantwortung übernimmt.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors.

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