Gastbeitrag von Dieter Gellhorn.
Weltweit hallt ein Ruf nach mehr persönlicher Freiheit, am lautesten dort, wo die Unterdrückung am größten ist und das ist auch im familiären Bereich in dem Drittel der Welt, das mehrheitlich muslimisch ist. Die Familien massakrierter Christen in Pakistan, Bangladesch, Saudi-Arabien, Ägypten, Libanon und Nigeria stimmen verstärkt noch ein in diesen Schrei.
Am allerlautesten ist er gegenwärtig im Iran, wo seit Tagen gegen das Mullahregime demonstriert wird. Nach Berichten am Abend des 14.1. 2026 sind dort in den wenigen Tagen dieser Demonstrationen bereits 2.500 Menschen getötet worden, oftmals mit Schrotschüssen aus großer Nähe ins Gesicht. Es geht den Demonstranten um einen Regimewechsel.
Der oberste Ankläger hat im Staatsfernsehen hingegen verkündet, dass die Demonstranten Feinde Gottes seien, womit sie alle die Todesstrafe verdient hätten.
Seit langem schon kehrt sich die Bevölkerung im Iran vom Islam ab. Viele Moscheen stehen leer und viele wurden auch schon geschlossen. Andere Religionen breiten sich unter den Menschen aus, der Zoroastrismus und besonders auch das Christentum. Der auf Hass und Todfeindschaft mit den Juden und dem Staat Israel aufgebaute Islam hat seine Anziehungskraft – vielleicht auch aufgrund schlechter Erfahrungen – weitgehend eingebüßt. So ist es keine Überraschung, das die Demonstranten rufen: „Wir wollen keine Islamische Republik. Wir wollen keine Diktatur durch Ali Chamenei.“
Schon mehrfach gab es Proteste gegen dieses Regime, zuletzt ab September ’22 nach dem Tod einer jungen Kurdin, die die Religionspolizei wegen eines nicht ganz richtig sitzenden Kopftuchs verhaftet hatte. Zwei Tage später – noch in Polizeigewahrsam – war sie tot.
Es entwickelte sich rasch unter dem Slogan Frauen-Leben-Freiheit landesweite Proteste, denen sich bald auch Männer anschlossen. Mit brutaler und anhaltender Gewalt wurden diese Proteste nach circa eineinhalb Jahren endlich erstickt. Vielen Frauen wurde ein Auge ausgeschossen. Andere wurden mit Schrapnell- Schüssen übersät, die unter Strafe unbehandelt bleiben mussten und so am ganzen Körper zu schwärenden Wunden führten. Viele wurden in den Gefängnissen vergewaltigt. Viele erlitten die Todesstrafe.
Dies alles ist in den leidtragenden Familien unvergessen und dennoch demonstrieren seit Tagen wieder Millionen Iraner, rufen Pahlavi, stecken Moscheen in Brand und töten auch Einzelne der todbringenden „Sicherheitskräfte“, wenn sie ihrer denn habhaft werden können.
Das Regime hat seit Tagen das Internet und bis gestern auch das Telefon abgeschaltet, wohl um im Dunkel ungestört morden zu können. Dennoch hoffen die Demonstranten auf die Solidarität der Exiliraner und der über diesen sich befindlichen an den allgemeinen Menschenrechten sich orientierenden westlichen Welt.Aber das Völkerrecht verbietet Einmischungen von außen in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates. Diese Schranke ist hoch.
Darf ein anderer Staat diesen Demonstranten zu Hilfe eilen? Dürfen Mossad-Agenten sich unter die Demonstranten mischen und ihnen im Notfall bewaffnete Hilfe leisten? Darf Donald etwas tun?
In einer Welt, die acht Milliarden Menschen umfasst und die durch globalen Flugverkehr hochfrequent konnektiert ist, ebenso wie über die Meere in täglich millionenfachem Containerhandel, in einer solchen Welt ist das oben zitierte Völkerrecht wohl dringend zu überdenken.
Trump entscheidet im vorliegenden Fall – wie er vor kurzem vor amerikanischen Journalisten sagte – da mehr nach seinem Gewissen. Diese Entscheidung werden wir wohl im Laufe der zweiten Januarhälfte ’26 erleben.
Eines aber ist in den letzten Jahren im Iran klar geworden: Der Islam als staatliche Ordnungsmacht hat abgewirtschaftet.
Ist das wirklich nur dort so? Ayaan Hirsi Ali, die vor einer arrangierten Ehe aus Somalia nach Holland geflüchtet war und dort zu einer erfolgreichen Politikerin wurde, hat ein Buch über die Frauen im Islam geschrieben mit dem Titel „Ich klage an.“
Sabatina James, eine Pakistani, die ebenfalls vor einer arrangierten Ehe floh, hilft heute in ihrem Verein „Sabatina e. V.“ Musliminen vor häuslicher Gewalt zu sichern. Wer dies alles verinnerlicht hat und dazu Hamed Abdel Samads Buch „Der islamische Faschismus“ gelesen und wer die täglichen Veröffentlichungen von dem weltweiten „Dschihad-Watch“ von Robert Spencer sich angesehen hat, der hat die gar nicht so schwer zu verstehende Wahrheit erkannt.
Der Koran befeuert seit 1440 Jahren – und heute sogar verstärkt durch die vermehrte Lesefähigkeit der Muslime – erfolgreich das Böse, was besonders auch immer heißt Gewalt gegen Frauen und Andersgläubige.
Durch all dies bisher sehr erfolgreiche Vorgehen sind wir aber jetzt an einen Kipppunkt angelangt. Wenn jetzt nicht an vielen Stellen entschlossen gehandelt wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Welt (mit Ausnahme vielleicht von China) dieser totalitären Religionssimulation in die Hände fällt.
Unter dem Slogan, das die Herrschaft von Menschen über Menschen per se Unrecht ist, und nur die Herrschaft Gottes über die Menschen das richtige Recht setzt, hat die aus Ägypten herstammende Muslimbruderschaft weltweite Netze gesponnen, potenziert und befeuert von den ungezählten Dollar-Milliarden der Kataris und dem dortigen Sender Al Jazeera.
Aber schauen wir nach Deutschland.
Das hier tätige tief antisemitische Milli Görüs (IGMG); die von Erdoghan gelenkten 900 Ditib-Moscheen, die ebenfalls offen antisemitische Parolen verbreiten; die die islamische Weltherrschaft anstrebende jährliche Neujahrspropaganda der Ahmadiyyas in Hamburg; die in Deutschland aktiven PredigerInnen des Islam Khola Maryam Hübsch, Pierre Vogel, Sven Lau, Marcel Krass, Hanna Hansen, sie alle sind ebenfalls Handlanger des Untergangs der modernen zivilisierten Welt.
Den zwei oben aufgeführten Frauen müssten man sagen, schaut euch mal die Gräber der per sogenanntem Ehrenmord getöteten Frauen an oder in die Gesichter der Frauen, die eine Säureattacke überlebt haben, die aus gleichem Grund verübt wurde, dann wisst ihr, welchem Ungeist ihr euch angeschlossen habt. Und den angeführten Organisationen ist zu sagen, sie sollten immer wieder bei ihren Versammlungen Filme über die brennenden World Trade Center Türme von Nine Eleven zeigen und auch die herzzerreißenden Telefonate anhören, die die verzweifelten Eingeschlossenen noch kurz vor ihrem Verbrennungstod nach außen führten.
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