Freitag, 1. März 2024

Kanaren erleben „Massenexodus aus Afrika“

Noch nie kamen im Januar so viel Migranten auf den Kanaren an wie in diesem Jahr. Sage und schreibe 7.017 Afrikaner zählten die Behörden im vergangenen Monat. Diese Zahl wurde im vergangenen Jahr in sechs Monaten erreicht.

Obwohl die Kanaren-Route eine der gefährlichsten der Welt ist, haben mehr als tausend Kinder und Jugendliche ihr Leben riskiert, um die Küsten der Inseln zu erreichen. Hiervon trafen 974 unbegleitete Minderjährige ein.

Unter den Migranten, die in diesem Jahr bisher auf den Inseln angekommen sind, sind 5.777 Männer, 205 Frauen und 1.035 Kinder und Jugendliche. Auf den Monat gerechnet wurden jeden Tag durchschnittlich 32 Kinder in die Obhut der kanarischen Regierung gestellt. Aufgrund dessen mussten schnell neue Aufnahmezentren geöffnet werden. Etwa 15 % der Afrikaner, die auf der Suche nach Zuflucht auf die Inseln kamen, sind unter 18 Jahre alt.

2023: Fast 40.000 Migranten illegal auf Kanaren eingewandert

Der Plan, der Ende 2020 auf den Kanaren ins Leben gerufen wurde, sieht rund 7.500 Aufnahmeplätze für Migranten vor. Madrid hat sich jedoch zum Ziel gesetzt, dass die Auslastung niemals 50 % der Kapazität überschreiten soll.

Schon im vergangenen Jahr sind fast 40.000 Migranten illegal auf die Kanaren gelangt.
Daher ist die schnelle Weiterleitung erwachsener Migranten an andere Ressourcen aufs Festland zu einer grundlegenden Strategie geworden, um den Zusammenbruch der auf den Inseln gelegenen Zentren zu verhindern.

300.000 Mauretanier in Startlöchern

Etwa 85% der 106 Boote seit Jahresbeginn stammen von Mauretanien. Das Land steht bereits länger im Rampenlicht. Selbst das Innenministerium hat bereits davor gewarnt, dass dort mehr als 300.000 Migranten nur auf die Gelegenheit warten auf die Kanaren und somit nach Europa zu gelangen.

Der Beitrag erschien zuerst auf KANARENMARKT.

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