Dienstag, 29. November 2022

Kopftuchaufstände im Iran: Solidarität von Feministinnen, Grünen und SPD – Fehlanzeige!

„Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islams“ (Alice Schwarzer)

Alle, die sich gerne als die Elite des Kampfes für die Gleichberechtigung der Frauen verstehen, hiesige Feministinnen, Grüne und SPD suchte man gestern vergeblich, als mehr als 1000 Exil-Iraner mit dem Ruf „Nieder mit dem Islamischen Regime“ in Berlin auf die Straße gingen. Unser Tweet des Tages von GM.pip

„Nieder mit der islamischen Regierung!“ Derweil bestimmt über 1000 Migranten mit Iran-Hintergrund in Berlin gegen das blutige iranische Mullah-Regime demonstrierten, war von Solidarität hiesiger Feministinnen absolut nichts zu vernehmen.

Schlechtes Gewissen?

Das Ausbleiben jeglicher Solidarität von Grüne und SPD an den hiesigen Iran-Protesten spricht Bände. Liegt es am schlechten Gewissen, weil genau jene Kriegstreiber, denen sie aktuell in den Arsch kriechen, für den damaligen Regimechange im Iran verantwortlich sind?

Und, immerhin, das muss man ihnen lassen: Als einzige (!) linke Gruppierung aus Deutschland solidarisierte sich die „Antifa-Pankow“ mit den Demonstrierenden und zeigte Flagge gegen das islamistische Mullah-Regime.

Wo bleiben die Feministinnen?

Unser Tweet des Tages:

Allahu akbar-Feminismus

(Addendum DB) Dass der Neo-Feminismus angesichts der Frauenrechte im real existierenden Islam komplett versagt, wurde mir schon 2017 klar. damals schrieb ich hier auf PP:

„Viele Berliner, die an der Demonstration im Januar vorbeikamen, schüttelten den Kopf: Frauen waren auf die Straße gegangen, um gegen die angebliche Frauenfeindlichkeit des soeben vereidigten amerikanischen Präsidenten Trump zu demonstrieren. Statt aber die klassischen feministischen Parolen zu skandieren, waren aus dem Demonstration immer wieder „Allahu Akbar“-Rufe zu hören.

Frauenrechtlerinnen, die einer Religion zu huldigen, die wie keine sonst extremst frauenfeindlich ist. Schizophrenie? Masochismus? Von Soros gekaufte Wortführerinnen, denen die anderen Frauen aus lauter Angst als „rassistisch“, „rechts“ oder „genderideologiekritisch“ zu gelten, brav hinter her laufen?“

Feministinnen für Scharia und Dschihad

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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