Samstag, 3. Dezember 2022

Von der Leyen droht Italienern: „Mittel wie gegen Polen und Ungarn“

(David Berger) Ursula von der Leyen scheint die EU für eine Diktatur mit sich als Führerin zu halten – man bemerkt den Stil ihrer Ziehmutter Merkel (Thüringenwahl!) und ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass hinter Föhnfrisur im Stil der „Strack Zimmermann“-Brigaden immer lauter der Gesang „Heute gehört uns Deutschland, morgen die ganze Welt“ ertönt…

Morgen finden in Italien Wahlen statt und der Allianz aus konservativen und rechten Parteien steht auch letzten Umfragen zufolge ein deutlicher Sieg bevor. Was EU-Präsidentin von der Leyen nicht behagt. Und so droht die umstrittene Politikerin den Italienern mit Konsequenzen, sollten sie tatsächlich so wählen wie vermutet. dann habe sie Instrumente in der Hand, um das Land zu bestrafen.

Elmar Forster schreibt dazu: „Die Präsidentin der EU-Kommission machte aus ihrer Verachtung des demokratischen Willens keinen Hehl: Unter den Kandidaten für die Parlamentswahlen am Sonntag in Italien stünden „Figuren in der Nähe von Putin“.

Anlässlich eines Besuchs an  der US-Universität Princeton antwortete die deutsche Politikerin auf die Frage einer Studentin, ob sie Sorgen habe vor den Wahlen in Italien habe: Sollten die Dinge nicht so laufen, wie von den linken EU-Linken gutgeheißen, stieß sie eine unmissverständliche Drohung gegenüber dem italienischen Souverän aus:

„Wenn die Dinge in die falsche Richtung gehen, haben sie Instrumente, wie im Fall von Polen und Ungarn.“

Panik vor demokratischer „Orbanisierung“

„Entweder steht der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban zu den rechten oder demokratischen Staaten.“ –   wie Emma Bonino, italienische liberale Politikerin sich in neo-orwellschem Neus-Sprech übte.

Die Panik vor einen demokratisch legitimierten Orbanisierung Europas ist groß: von der Leyen warnte vor „bewussten und systematischen Versuchen der ungarischen Regierung, die europäischen Werte zu untergraben.“ Weiter in neo-orwellscher Wirklichkeitsverdrehung heißt es: Dass „Werte wie Demokratie und Grundrechte stark bedroht“ wären. – In Orwells „1984“ heißt es: „Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke.”

Scheindemokrtischer DDR-Totalitarismus

Weiß van der Leyen überhaupt, dass sie sich damit in die Reihe von DDR-Stalinisten einreiht ? Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ (Walter Ulbricht). Soweit Elmar Forster für „Unser Mitteleuropa“.

Petr Bystron: „Unerhörte Einmischung in die Wahlentscheidung der Italiener“

Ursula von der Leyen scheint die EU für eine Diktatur mit sich als Führerin zu halten – man bemerkt den Stil ihrer Ziehmutter Merkel (Thüringen) und ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass hinter der Strack-Zimmermannschen Föhnfrisur immer lauter der Gesang „Heute gehört uns Deutschland, morgen die ganze Welt“ ertönt…

Bislang die einzige gewichtigere Stimme aus Deutschland, die es wagt von der Leyens antidemokratische Drohungen zu kritisieren, stammt von Petr Bystron:

Matteo Salvini habe Recht: „dies ist eine ‚arrogante Drohung‘. Sie zeigt, mit welcher Überheblichkeit sich die von niemanden gewählten Spitzen der EU anmaßen, einzelne Mitgliedsländer einzuschüchtern. Von der Leyen droht den Italienern mit Strafmaßnahmen, wenn sie ideologisch nicht ‚auf Linie‘ sind.

Da am Sonntag in Italien Wahlen stattfinden, ist es auch eine unerhörte Einmischung in die Wahlentscheidung der Italiener und ein Versuch, die Wahl zu Gunsten von Globalisten zu beeinflussen. Auch wegen solcher überheblichen Einmischungen aus Brüssel haben die Briten die EU verlassen.

Die EU wurde als Club souveräner, gleichberechtigter Staaten gegründet. Wenn die Führungsriege nun mit Strafmaßnahmen eine ideologische Linientreue erzwingen muss, ist es der Anfang vom Untergang dieser Organisation.“

Bill und Melinda Gates ehren von der Leyen mit Award

Unterdessen wurde bekannt, dass von der Leyen, sozusagen als öffentliche Belohnung für ihre Handeln im Sinne der Agenda von Bill und Melinda Gates „Goalkeeper“-Award verliehen bekommt:

„Sie hat bei der Führung der EU und der weltweiten Reaktion auf die Pandemie im Krisenmanagement Entschlossenheit bewiesen“ – so die Begründung des Gates-Clans.

Konkreter ausgesprochen: Die gewissenlose Corona-Politik von der Leyens: Das belegt eone Recherche, an der die „Welt am Sonntag“ sechs Monate lang mit Reportern von „Politico“ gearbeitet hat:

„Die Bill and Melinda Gates Foundation mit ihrem Stiftungsvermögen von 70 Milliarden Dollar hatte „immensen Einfluss“ auf die globale Corona-Politik, schreiben die Autoren. „Die Stiftung und drei ihrer wichtigsten Partner gehörten in der Pandemie zu den größten Geldgebern, unter anderem der Weltgesundheitsorganisation. Zudem hätten sie darauf hingewirkt, dass Regierungen politische Entscheidungen so treffen, wie sie es für richtig hielten. Dies gelte vor allem für die Frage, wer Impfstoffe herstellen könnte – und unter welchen Bedingungen.“ (Quelle)

Grazie Roma!

Zum Abschluss aber schöne Bilder aus Rom: tausende Italiener feiern jetzt schon Giorgia Meloni als ihre Wahlsiegerin

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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