Im Ulmer Münster, immerhin der größten evangelischen Kirche Deutschlands, hat man entschieden, ein vor ziemlich genau 100 Jahren durch den Ulmer Künstler Martin Scheible geschaffenes Krippenwerk mit den Heiligen Drei Königen nicht mehr in der ursprünglichen Form auszustellen – die drei Könige müssen jetzt im Schrank bleiben. Prof. Jörg Meuthen kommentiert.

Zur modernen Weihnachtsgeschichte, wie man sie ungefähr seit dem achten Jahrhundert nach Christus kennt, gehören in Anlehnung an Matthäus 2,1-12, Jesaja 60,3 und Psalm 72,10 die „Heiligen Drei Könige“.

Diese stehen als Symbol für die drei damals bekannten Erdteile Europa, Afrika und Asien. Die Tradition hat ihnen die Namen Caspar, Melchior und Balthasar gegeben; Melchior steht für den afrikanischen Kontinent und wird daher naheliegenderweise von Anfang an als Mohr dargestellt, also mit dunkler Hautfarbe.

Evangelische Kirche will nichts mehr mit Melchior zu tun haben

Soweit, so bekannt, so normal. Nicht mehr normal allerdings sind unsere heutigen Zeiten – und sie sind es deshalb nicht, weil die selbst ernannten Eliten in Politik und Medien in ihrer linksgrünen Verblendung alle Vernunft über den Haufen geworfen haben. Ein weiterer Beleg hierfür ist nun die Tatsache, dass man in Kreisen der evangelischen Kirche offenbar nichts mehr mit Melchior zu tun haben möchte:

Im Ulmer Münster, immerhin der größten evangelischen Kirche Deutschlands, hat man nun nämlich entschieden, ein vor ziemlich genau 100 Jahren durch den Ulmer Künstler Martin Scheible geschaffenes Krippenwerk mit den Heiligen Drei Königen nicht mehr in der ursprünglichen Form auszustellen – die drei Könige müssen jetzt im Schrank bleiben.
Der Grund: Auf einmal, nachdem es fast 100 Jahre lang überhaupt keine Probleme und keinen Protest gab, sieht man in der (längst zur grünen Vorfeldorganisation abgestiegenen) evangelischen Kirche die Figur des schwarzen Königs als problematisch an – der dortige Dekan Ernst-Wilhelm Gohl hält die Darstellung nämlich jetzt auf einmal für „rassistisch“.

Folglich ringt man nun „um den richtigen Umgang“ mit dieser Figur. Was für ein Unsinn: Der einzige richtige Umgang ist, diese Figur auch in der Zukunft genauso selbstverständlich auszustellen, wie man dies in der Vergangenheit stets tat.

Wird die katholische Kirche auf einmal auch rassistisch?

Verweigert man sich dieser Tradition, ist das nichts anderes als eine Diskriminierung von Schwarzen – man verbannt deren Repräsentanten aus der weihnachtlichen Krippe.
Beim Diskriminieren von Schwarzen wollte auch die katholische Kirche in Ulm offenbar nicht nachstehen, wie ein Artikel der „Jungen Freiheit“ nahelegt:

„Die Ulmer Regionalstelle des katholischen Kindermissionswerks ,Sternsinger‘ hat sich gegen die traditionelle Melchior-Kostümierung ausgesprochen. Kinder sollen sich künftig nicht mehr das Gesicht schwarz schminken, wenn sie in der Rolle des dunkelhäutigen heiligen Königs unterwegs sind.“

Kindliche Sternsinger, die sich nicht mehr schwarz anmalen dürfen, wenn sie einen schwarzen König darstellen, und traditionelle Weihnachtskunstwerke, die im Schrank bleiben müssen – was kommt als nächstes in unserem unter Merkel und den regierungstreuen, meist linksgrünen Medien verrückt gewordenen Land?
Höchste Zeit für das Ende der Verrücktheiten. Höchste Zeit für die Kirche, die Diskriminierung von Schwarzen zu beenden.

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