In einem demokratischen Rechtsstaat dient die Möglichkeit, jemanden anzuzeigen, nicht dazu, durch Prozesse und entsprechende Urteile gegen Menschen mit vom Mainstream abweichender Meinung die öffentliche Meinungsbildung bei politischen Themen zu beeinflussen oder gar solche Menschen mundtot zu machen und ihre Mitstreiter einzuschüchtern. Doch die Anzeigen gegen Prof. Ulrich Kutschera wegen seiner Äußerungen zur Homosexualität scheinen genau diese Funktion zu haben, wenn man die Hintergründe einmal einer genaueren Betrachtung unterzieht. Ein Gastbeitrag von Matthias Rahrbach

Homosexuelle machen auch heute noch in vielen Fällen die bittere Erfahrung, auf Ablehnung und sogar auf Hass zu stoßen. Outing-Erfahrungen, gerade im Elternhaus, können für sie leider weiterhin einen geradezu traumatischen Ausgang haben oder auch dazu führen, dass sie von Menschen ausgegrenzt werden, die mit ihnen vorher befreundet waren – denken Sie nur an Schüler, die nach ihrem Outing von Mitschülern gemobbt werden! Zudem haben sie in den letzten Jahrzehnten einen harten Kampf um Anerkennung, um ein Ende der Strafverfolgung und Diskriminierung geführt. Auch vor dem Hintergrund ist es verständlich, wenn sie eine Äußerung zu Unrecht als homosexuellenfeindlich interpretieren.

Doch in den letzten zehn Jahren fiel mir immer wieder auf, dass das ganze Thema „Homosexualität“ ein ziemlich vermintes Gelände für jeden geworden ist, der der Homolobby nicht in allen Hinsichten vorbehaltlos zustimmt.

Vor wenigen Jahren habe ich ein feminismuskritisches Buch verfasst, in dem ich mich ganz offen gegen die Genderideologie ausspreche. Im Rahmen der diesbezüglichen Recherchearbeiten und bei der Vermarktung dieses Buches stieß ich u.a. immer wieder auf das Thema „Homosexualität“, diskutierte teils in Internetforen mit Homosexuellen, verfolgte Meldungen zum Thema. Auf Herrn Prof. Kutschera, den ich damals nur aus den Medien kannte, wurde ich besonders aufmerksam, weil er mein Buch rezensierte und mir die Möglichkeit einer Mitarbeit im AK Evolutionsbiologie anbot, die ich gerne annahm.

Ich habe nicht nur den Eindruck, dass viele Homosexuelle erheblich verletzt sind, sondern auch, dass einige von ihnen bei ihrem Kampf um Anerkennung auf unheilvolle Weise mit der von Prof. Kutschera treffend als „Frau-gleich-Mann“-Ideologie bezeichneten Genderideologie verbunden sind und ein teils irrationales Weltbild haben. Ende 2012 fiel mir zum Beispiel auf, dass es von einigen Homosexuellen ziemlich rabiate Reaktionen darauf gab, dass sich Birgit Kelle bei „Hart aber fair“ gegen das Adoptionsrecht von Homosexuellen aussprach. In E-Mails wurde sie daraufhin als „Nazitussi“ bezeichnet, die „Hitlers Zeitgeist“ habe und für ihren Auftritt „in die Hölle“ käme. Sie sei eine „ekelhafte Frau“ und eine „Schande für die Gesellschaft“, hieß es, und man solle ihr ihre Kinder wegnehmen. Ein WDR-Mitarbeiter, der sich dafür hinterher immerhin in aller Form entschuldigte, schrieb sogar wörtlich auf Twitter: „ich glaub frau kelle ist eine hexe! HEXE! VERBRENNEN!“ Ich denke, diese unerwartet heftigen Reaktionen sollte man im Hinterkopf haben, wenn man sich mit dem Prozess gegen Prof. Kutschera befasst.

Wie sind solche Reaktionen zu erklären? Sind es die verletzten Gefühle von Homosexuellen und spiegeln sie daher nur wider, wie schäbig sie von Elternhaus und Gesellschaft behandelt worden sein müssen? Geht es da um die Genderideologie oder um beides?

Ideologiekritische Aufklärungsarbeit, „Hassrede“, Propaganda und Zensur

Kommen wir erst einmal zur Genderideologie: Als Diplom-Biologe und feminismuskritischer Autor bin ich gegen diese, weil sie eine biologiefeindliche Ideologie ist, von Feministinnen meist nachdrücklich vertreten wird und beim Geschlechterthema einem rationalen Weltbild im Wege steht. Umso mehr habe ich mich damals darüber gefreut, dass mit Prof. Kutschera endlich ein Biologieprofessor diese Ideologie offen kritisierte und mit dem Gender-Paradoxon ein Buch über sie verfasste, das ich dann auch begeistert las. Für mich war es damals, also 2016, als sein „Gender-Paradoxon“ erschien, völlig klar, dass er nichts gegen Homo-, Trans- oder Intersexuelle hat, sondern einfach nur eine biologiefeindliche Ideologie bekämpft, genau wie er es vorher schon jahrelang mit dem Kreationismus getan hat. Auch während der Lektüre dieses Buches konnte ich beim besten Willen nichts Homosexuellenfeindliches entdecken.

Seit einigen Jahren kann ich beobachten, dass das politische Klima in Deutschland immer rauer wird, dass viele Themen heute vermintes Gelände sind, dass die „Cancel Culture“ und die Zensur um sich greifen und Anfeindungen von und sogar Gewalt gegen Menschen mit bestimmter Meinung in Deutschland immer mehr zur Tagesordnung gehören.

Immer wieder ist man hierbei mit rabiaten, hasserfüllten Reaktionen, Denk- und Sprechverboten, Propaganda (selbst im Kinderfernsehen) und Ähnlichem konfrontiert, mit Repressalien und sogar mit einem intoleranten Meinungsklima in Schulen und Hochschulen, aber auch in Unternehmen, in Politik und Medien sowieso. Es zeigt sich, dass rationales und selbstständiges Denken vom Mainstream immer mehr abgelehnt wird. Ich finde, dass das alles gute Gründe sind, sich einmal zu fragen, worum es bei dem Prozess gegen Prof. Kutschera wirklich geht.

Dass es hier ausschließlich um verletzte Gefühle Homosexueller geht, glaube ich nicht. Denn dann hätte sich das Missverständnis, er sei ein Homo-Hasser, vermutlich leicht aus der Welt schaffen lassen. Dann hätte wahrscheinlich auch das Gericht schnell erkannt, dass ein Biologieprofessor, der seit vielen Jahren den Kreationismus und andere irrationale Vorstellungen rund um das Fach Biologie bekämpft, sich lediglich einer ungelungenen Wortwahl bedient hat.

Eigentlich ist die Sache glasklar: Da äußert sich ein Biologieprofessor immer wieder zu biologiebezogenen Ideologien wie dem Kreationismus, auch mit beachtlichem Aufwand. Dann knüpft er sich die Genderideologie vor. Weshalb macht er das wohl? Weil er plötzlich über Nacht ein Feind der Homosexuellen geworden ist oder weil er ohnehin schon seit vielen Jahren Ideologien dieser Art bekämpft? Was ist da wohl die plausiblere Erklärung?

Warum sind die Reaktionen auf seine Äußerungen so rabiat, und warum gehört zu denen sogar eine Anzeige? Ich denke, hier geht es um Politik. Er ist einer der sehr wenigen Biologen, die das Märchen von den sozial konstruierten Geschlechtern, den mehr als zwei Geschlechtern, den nicht vorhandenen bzw. den angeblich nur geringfügigen Geschlechtsunterschieden ganz offen angegriffen haben. Er hat die Genderideologie vor dem Kath.net-Interview bereits öffentlich mit einem Krebsgeschwür verglichen, weil dieses sich überall ausbreitet, sei es in Schulen, Hochschulen, Politik und Medien. Er wollte damals „die letzten Nägel in den Sarg der Genderideologie“ schlagen, wie er einmal ebenso öffentlich dazu sagte. Er hat als Biologieprofessor mit dem Gender-Paradoxon ein Buch geschrieben, das gegen diese Ideologie gerichtet ist. Um was also könnte es wohl gehen, wenn er angezeigt wird? Wirklich nur um seine zu deftige und in Sachen psychischer Wirkung unbedachte Wortwahl? Ich kann es nicht glauben!

Hassen oder gehasst werden?

Interessant ist, dass ihm dauernd vorgeworfen wird, „Hass“ und „Hetze“ zu verbreiten. Genau das sind heute neben „Fake News“ die Standardausreden, um Zensur im Internet zu legitimieren. Zensiert wurden Verlinkungen auf Artikel von ihm bereits auch, was ich anhand von Screenshots belegen kann. Heute braucht nur jemand, wie es Hedwig von Beverförde erlebt hat, auf Facebook zu schreiben, dass es kein drittes Geschlecht gebe, sondern dies eine biologische Anomalie sei. Das reicht schon, um zensiert zu werden.

Beim Thema „Hass“ stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wen hasst: Ein Professor, der Homosexuelle hassen soll? Normalerweise tun das doch nur Ewiggestrige, Strenggläubige und wirklich Rechtsradikale. Er selbst jedenfalls wird gehasst, und zwar so richtig: Letztes Jahr wünschte ihm ein offenbar Homosexueller anlässlich eines unsäglichen Fernsehbeitrags im ARD-Magazin „Kontraste“, in dem er als „irrlichternder“ Professor tituliert wurde, einen „möglichst langsamen und grauenvollen Tod“. Genau das würde er sich zu Weihnachten wünschen! Ich habe Screenshots von solchen und ähnlichen Hasseruptionen. Andere wollten sein Dienstzimmer mit Gülle vollpumpen, noch andere verglichen ihn allen Ernstes mit Julius Streicher und Josef Mengele. Menschen aus dem „Regenbogen“-Lager wünschen sich ganz offen, dass er ins Gefängnis kommt oder in die Psychiatrie und dass ihm alle Bezüge gestrichen werden und alle Abschlüsse aberkannt! Welche Folgen das für ihn hätte, aber auch z.B. für seine Kinder, ist diesen Herrschaften vor lauter „Wir sind für Liebe und gegen Hass“ offenbar egal, ebenso seine Lebensleistung. Die fachliche Kompetenz sprechen ihm diese Leute, die meist biologische Laien sind, natürlich auch ständig ab. Kritik an seinen Thesen ist praktisch immer unsachlich und auf sehr geringem Niveau – aber das ist bei solchen Themen mittlerweile ja normal.

Um was geht es wirklich?

Nicht nur Anfeindungen, sondern auch Zensur zeigt sich bei Prof. Kutschera, seitdem er die Genderideologie kritisiert. Schon vor dem berüchtigten Kath.net-Interview wurde er zensiert, ja sogar vor der Veröffentlichung seines „Gender Paradoxons“. In diesem kann man nachlesen, dass der Humanistische Pressedienst 2015 einen Artikel von ihm wieder vom Server nahm, in dem er im Titel die Gender Studies als „Universitäre Pseudowissenschaft“ bezeichnete. 2016 hat er seine Beteiligung an einer Vorlesung in Marburg abgesagt, nachdem es Bestrebungen gab, ihn wieder auszuladen, und nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass dort die Gender-„Zunft“ und Asta-Vertreter Proteste gegen ihn planten. Näheres dazu kann man hier nachlesen.

Ich habe auch erlebt, dass ich Äußerungen von ihm nicht auf Facebook verbreiten konnte, weil sie dort zensiert wurden. Sachliche Kritik von mir an seinen Widersachern wie z.B. Heinz-Jürgen Voss wurde auch zensiert. Das alles war bereits vor dem Interview bei Kath.net.

Das kath.net-Interview war dann aus meiner Sicht – ich kann es nicht anders interpretieren – für seine Gegner ein willkommener Anlass, juristisch und medial gegen ihn vorzugehen und damit eine Art „gefundenes Festmahl“. Und da die Genderideologie eine von der Regierung deutlich vertretene Ideologie ist, hat dann die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft meiner Einschätzung nach gegen die offenbar politisch gewollte Anzeige auch keinen Widerstand geleistet oder sie sogar selbst gewollt. Endlich, endlich hatte der „böse Hetzer“ etwas gesagt, was ein juristisches Vorgehen gegen ihn möglich machte! Ob eine Staatsanwaltschaft auch dann Anklage erhoben hätte, wenn jemand mit ähnlich deftiger Wortwahl z.B. AfDlern das Adoptionsrecht hätte wegnehmen wollen oder Incels als gefährlich für Kinder bezeichnet hätte, ist meines Erachtens ziemlich fraglich!

Vor Gericht musste sich Prof. Kutschera dann sagen lassen, dass die Zeugen, die er für die fachliche Richtigkeit seiner Aussagen benannte – fünf Professoren und ein Kinderarzt – irrelevant für das Gericht seien. Sie wurden nicht vorgeladen, ihre schriftlichen Aussagen nicht vorgelesen. Auch die fachlichen Ausführungen von Prof. Kutschera selbst seien nicht relevant. Wer durfte aussagen? Zwei Homosexuelle und zwei Asta-Studenten, d.h. Studenten aus dem linksgrünen Milieu, die keineswegs die Masse der Studenten repräsentieren. Hier stellt sich meines Erachtens die Frage, warum das so gehandhabt wurde. Denn es erinnert mich sehr an die Cancel Culture, die wir täglich in den Medien und in „sozialen“ Netzwerken im Internet erleben, mit Framing und Zensur und fehlender Fairness gegenüber Andersdenkenden, wo man hinblickt. Man könnte zumindest meinen, dass die Cancel Culture nun selbst den Gerichtssaal erreicht hat und fachliche Expertise dort wohl nicht mehr zu den „Gemeinschaftsstandards“ gehört.

Der Versuch einer öffentlichen „Hinrichtung“

Von den Mainstreammedien wurde der Prozess schon lange vor dem Urteil vom 3.8.2020 mächtig ausgeschlachtet. Letztes Jahr zum Beispiel titulierte ihn die BILD-Zeitung nach dem Platzen des ersten Prozesses als „Professor Dr. Schwulenhass“. Das ist nur ein Beispiel von mehreren, dass sich Prozesse gegen bestimmte Personen gut zur Meinungsmache eignen. Auch Politiker äußerten sich dazu, natürlich parteiisch gegen Prof. Kutschera. Auch deshalb ist es für mich kaum vorstellbar, dass bei den Klägern nur verletzte Gefühle eine Rolle spielten – gerade vom hochpolitischen Asta kann man anderes annehmen, wie man z.B. hier in einem Artikel von Prof. Kutschera nachlesen kann.

Auf der Internetseite der Uni Kassel traf ich diese Unkultur während und nach dem Prozess ebenfalls an. Schon am ersten Prozesstag (20.07.2020) sah ich auf der Startseite (!) dieser Universität einen Hinweis auf eine „Stellungnahme zum Strafprozess gegen Prof. Dr. Ulrich Kutschera“, darunter ein Foto von einem Schild, auf dem „Offen für Vielfalt“ steht. An diesem Tag fand ich eine dort verlinkte Stellungnahme vor, die mit diesen Ausführungen endete:
„Rassismus und rechtes Gedankengut, der Ruf nach homogenen nationalen Gesellschaften durch Ausgrenzung von Minderheiten und Flüchtlingen lehnen wir ab. Geistigen Brandstiftern eines neuen Nationalismus treten wir entschieden entgegen.“
Offensichtlich sollte durch diese Worte der Standpunkt von Herrn Prof. Kutschera mit Rassismus, „rechtem Gedankengut“, dem Ausgrenzen von welchen Menschen auch immer, Nationalismus und „geistiger Brandstiftung“ in Verbindung gebracht werden. Auch wird klar, dass es hier um weit mehr geht als nur eine Beleidigung und auch mehr als „nur“ um die Genderideologie. Die Uni wollte wohl zeigen, dass sie trotz der jahrzehntelangen Beschäftigung dieses „geistigen Brandstifters“ und „Rassisten“ als Lehrstuhlinhaber auf der Seite der Regierung und der Mainstreammedien steht, und das auch in anderen Zusammenhängen, z.B. hinsichtlich von Ulrich Kutscheras neuem Buch „Klimawandel im Notstandsland“. Die Uni wollte sich wohl auch von diesem Buch distanzieren. Am Tag der Urteilsverkündung (3.8.2020) schob sie erstaunlich schnell eine weitere Stellungnahme hinterher, aus der deutlich wird, dass die Uni Kassel Herrn Prof. Kutschera lieber heute als erst morgen loswürde, obwohl er ohnehin dem Dienstende an dieser Universität ziemlich nah ist. Schließlich gehörten „Diskriminierung und Beleidigung von Minderheiten und diverser Lebensformen“ nicht auf diese Uni, und eine große Mehrheit dort vertrete „die Auffassung, dass Universitäten Orte der Aufklärung, des freiheitlich-liberalen Denkens sowie einer kritisch-diskursiver Wissenschaft sind“, stellt Prof. Dr. Reiner Finkeldey, der Präsident der Universität Kassel, klar.

Ich weiß jetzt zwar nicht, wen Prof. Kutschera diskriminieren und beleidigen will (Letzteres war ein Versehen wegen ungelungener Wortwahl), aber man glaubt dort daran, zumindest offiziell. Wenn die Uni Kassel wirklich ein Ort des liberalen Denkens und einer kritisch-diskursiven Wissenschaft sein will, warum schlägt und tritt sie dann eigentlich so mit Worten gegen einen ihrer langgedienten Lehrstuhlinhaber und beleidigt ihn, obwohl sie doch vorgeblich gegen das Beleidigen ist? Wieso ist dort ein liberales Denken und eine kritisch-diskursive Wissenschaft, Lehre und Diskussionskultur hinsichtlich von politisch gewollten Weltanschauungen wie der Genderideologie offensichtlich nicht möglich, wenn man dort doch so für „Aufklärung“ und „kritisch-diskursive Wissenschaft“ ist? Und warum darf dort noch nicht einmal ein Biologieprofessor biologiefeindliche Ideologien thematisieren, ohne in Ungnade zu fallen?

Beleidigung oder Fachsprache?

Noch ein Hinweis für Leute, die bei dem Kath.net-Interview aufgeschrien haben: Begriffe wie „Designfehler“ sind nicht wertend, sondern deskriptiv gemeint – also nicht im Sinne von „Missgeburt“. Mit „falschgepolt“ ist nur gemeint, dass es sich bei der Homosexualität nicht um eine adaptive Eigenschaft im evolutiven Sinn handelt. Und das „bemitleidenswerte Befruchtungsprodukt“ kann einem meines Erachtens leicht herausrutschen, wenn man eine Zeile darüber noch von „Befruchtung“ gesprochen und eben wirklich Mitleid mit Kindern gleichgeschlechtlicher Eltern hat.

Die gesamte Geschichte von diesem Prozess und dem medialen Echo ist jedenfalls ein erschreckendes Beispiel dafür, wie stark unsere Demokratie in Gefahr geraten ist – und es gefährdet durch seine einschüchternde Wirkung selbst die Demokratie. Offenbar dürfen selbst Professoren nicht mehr denken, ohne sich vorher z.B. von den Grünen ihre Gedankengänge genehmigen zu lassen. Die Partei hat schließlich immer Recht, auch der Wissenschaft gegenüber, und wer das nicht einsieht, dem droht der mediale „Scheiterhaufen“. Ein vorheriger „Hexenprozess“ kommt der politisch-korrekten „Inquisition“ da nur gelegen.

Gucken Sie einmal im AK Evolutionsbiologie vorbei, solange dieser noch nicht auf dem Index steht. Die beiden Bücher „Gender Paradoxon“ und „Klimawandel im Notstandsland“ empfehle ich ebenfalls weiter. Lesen Sie, was Ihnen Politik und Medien am liebsten verbieten würden zu lesen!

Dieses aktuelle JF-Video zum Prozess

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