Die neue Ausgabe der „Jungen Freiheit“ erscheint heute. Und die Redaktion hat – wie könnte es anders sein – die Terrornacht von Stuttgart zu ihrem Schwerpunktthema gemacht. Im Unterschied zu den vielen Beiträgen, die bereits dazu online erschienen sind, greift die JF viel tiefer, hat weitere Hintergründe recherchiert und bereitet die mit der gewohnten journalistischen Sorgfalt für ihre Leser auf.

Chefredaktueur Dieter Stein dazu: „Polizisten mußten und müssen bis heute die Folgen der Politik ausbaden, wie wir gerade eben erst bei Ausschreitungen in Stuttgart sehen mußten.

Wetterleuchten des ethnisch und ideologisch befeuerten Vorbürgerkrieges

Michael Paulwitz schreibt dazu in seinem Aufmacher: „Die Stuttgarter Krawallnacht ist ein weiteres Wetterleuchten des ethnisch und ideologisch befeuerten Vorbürgerkrieges und der fortschreitenden Erosion Rechtsstaat und Gewaltmonopol.“

Martina Meckelein beleuchtet auf der Themaseite die „Gewaltorgie von Stuttgart“ und was für Schäden durch diese Randale entstanden ist, die auch im Haß auf die Polizei wurzelt. Sie hat dafür mit Polizisten gesprochen, die ganz deutlich sagen: „Seit der ‚Black Lives Matter‘- Kampagne, rund seit vier Wochen, wird es noch schwieriger weil die Leute bei Festnahmen sofort behaupten, es handele sich um reinen Rassismus, und wenn diese Karte nicht sticht, dann kommt der Sexismusvorwurf.“

Während der Rechtsstaat in Stuttgart vorgeführt wird, sagt der Bundesinnenminister die Präsentation des Berichtes des Bundesverfassungsschutzes ab und spekulierte über eine Anzeige gegen eine Journalistin der TAZ. Interessant ist, daß publik wurde, das Innenministerium hätte die AfD ursprünglich aus dem Bericht draußen lassen wollen, was der Verfassungsschutz aber abgelehnt habe. Die Begründung der Schlapphüte: „Eine Nichterwähnung stoße auf Unverständnis bei Politik, Medien und Öffentlichkeit.“

Verantwortlichen der AfD in einem gefährlichen Zweifrontenkrieg

Dabei sieht es ganz danach aus, als ob sich in diesem Jahr das Schicksal der AfD entscheidet. Die Verantwortlichen der AfD stehen in einem gefährlichen Zweifrontenkrieg. Auf der einen Seite eine überwiegend feindselige Öffentlichkeit und politisch zwielichtig arbeitende Innenministerien, auf der anderen Seite radikale Kräfte, die im Zuge der einsetzenden Beobachtung vom Aderlaß der Gemäßigten, der beruflich im Leben stehenden, der Beamten profitieren, weil sich dann die Mehrheiten zu ihnen Gunsten neigen.

Besonders möchte ich Ihnen zum Schluß das Interview mit dem sächsischen Schriftsteller Jörg Bernig ans Herz legen, der zum Kulturamtsleiter von Radebeul gewählt wurde und dessen Wahl, wie eine Wahl in Thüringen, aufgrund einer massiven linken Medienkampagne widerrufen wurde.“ – soweit Dieter Stein.

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