(David Berger) Irgendwann vor etwa zwei Jahren hat es noch ganz unscheinbar angefangen: Lichter an Kirchen wurden ausgeknipst und dazu die Totenglocken in voller Lautstärke geläutet, sobald in der Nähe einer Kirche eine Demonstration oder eine Kundgebung stattfinden sollte, die das System Merkel hart kritisiert. Was klein anfing, gehört nun zum guten Ton der Kirche wie ebenda das „Amen“

Karlsruhe, Landau, Nürnberg und weitere Städte können da genannt werden, in denen die Kirche mit Geläut versucht, ordentlich angemeldete Veranstaltungen zu stören. Nicht nur, dass man damit indirekt versucht, das Demonstrationsrecht auszuhebeln, nein man zeigt auch eine große masochistische Einseitigkeit. Niemals sind es christen-, kirchen- oder menschenfeindliche (etwa pro Abtreibung) Veranstaltungen, die man da versucht zu stören bzw. manchmal geradezu unmöglich zu machen.

Eine Kirche, die den Gläubigen von oben herab läutet, was sie denken sollen

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Dabei geht man in dem Stil vor, der zu einer Kirche gehört, die man eigentlich hinter sich lassen wollte. Einer Kirche, die keinen Dialog sucht, sondern – im wahrsten Sinne des Wortes – von oben herab und dogmatisch den dummen Schafen sagt, was Sache ist. Kein Dialog mit den Sorgen der Menschen. Es geht nur darum, sie still zu stellen, wenn sie den Mächtigen in Staat und Kirche zu nervig werden. Und dabei gleichzeitig zu zeigen: Wir sitzen am längeren Hebel!

Und genau diese Scheiterhaufen 2.0-Methode kommt vor allem von sich selbst als progressistisch verstehenden Geistlichen, die derzeit in der Kirche eine Richtung propagieren, die so gar nicht zum Umgang mit ihren Glocken passt: Mehr Demokratie, mehr Menschlichkeit, mehr Dialog, mehr Menschennähe wagen und dadurch die Kirche komplett umbauen.

Da fragt man sich dann schon: Sind das nur Edelbegriffe, mit denen man die Menschen täuschen will? Damit sie nicht bemerken, dass es bei der ganzen Sache um nichts anderes geht, als die wahre Agenda dahinter zu verstecken?

Diese lässt sich daher ganz einfach formulieren, weil sie eine traditionelle Strategie besonders der Protestanten ist:“Möglichst wenig Reibungsfläche mit den gerade Mächtigen, die unsere Macht stärken und für uns Milliarden an Kirchensteuern einsammeln.“ Da kann man nur noch mit bösem Sarkasmus sagen: Sie haben die Botschaft vom Reich Gottes perfekt verstanden!

Und was ist mit Euch Katholiken? Weihrauch als CO2-Belastung

Dass die evangelische Kirche 2000 neue Glockenspiele mit dem Song „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ bestellt hätte, ist allerdings bislang nur ein bösartiges Gericht. Ein evangelischer Mitchrist hat mir gesagt, dass dann sowieso erst mal die Katholiken den Weihrauch abschaffen sollten, um die CO2-Verpestung nicht noch weiter anzuheizen. Papst Franziskus hat, während er die Pachamama-Figuren aus dem Tiber fischte, dazu schon vorsichtige Bereitschaft signalisiert.

Nur ein Beispiel dafür aus den Letzten Tagen: Hier Karlsruhe St. Stephan während BPE Infoveranstaltung mit Stürzenberger.