Security im Rathaus Neckartailfingen erforderlich – wegen gewalttätigem Asylbewerber

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Das beschauliche Neckartailfingen, Blick auf den Turm der Martinskirche

Für immer mehr Menschen werden die Folgen von Merkels desaströser Asylpolitik im Alltag spürbar. Dass die spürbaren Folgen auch immer mehr auf den ländlichen Raum übergreifen, wo man sich vor kurzem noch in der heilen Welt glaubte und viele Defizite in den Bereichen Integration und innere Sicherheit nur aus Berichten kannte, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Neckartailfingen in der Nähe von Stuttgart. Ein Gastbeitrag von Daniel Schweizer.

Die wahrscheinlich erste überregionale Zeitung, die über die für Neckartailfingen völlig ungewöhnlichen Vorgänge berichtete, war die BILD. Dann kam die Rehionalpresse langsam nach:

Regionaler Bericht aus der Nürtinger Zeitung

Regional berichtet die „Nürtinger Zeitung“:

„Nach Übergriffen eines Asylbewerbers im Neckartailfinger Rathaus setzt die Gemeinde auf einen Sicherheitsdienst

Hintergrund sind die Anfeindungen eines Asylbewerbers im vergangenen Jahr gegenüber Mitarbeitern. Nachdem der Mann aus der U-Haft entlassen wurden, möchte die Gemeindeverwaltung neue Übergriffe verhindern.

In Neckartailfingen wundern sich Bürger derzeit über den Einsatz von Sicherheitskräften im Rathaus. Hintergrund sind die Anfeindungen eines Asylbewerbers im vergangenen Jahr gegenüber Mitarbeitern. Nachdem der Mann aus der U-Haft entlassen wurden, möchte die Gemeindeverwaltung neue Übergriffe verhindern.

NECKARTAILFINGEN. „Einsatz von Sicherheitsdienst im Rathaus“ heißt es kurz und knapp auf der Homepage der 3900-Einwohner-Gemeinde unter „Aktuelles“. Nachdem sich einige Einwohner über den dunkel gekleideten Sicherheitsmann gewundert hatten, sah sich die Gemeinde zu einer Stellungnahme gezwungen.“

Stellungnahme des Bürgermeisters auf der Website der Gemeinde Neckartailfingen

Die Gemeinde Neckartailfingen äußert sich auf ihrer Website selbst zu diesem Fall:

„Einsatz von Sicherheitsdienst im Rathaus

Vor neun Monaten wurde von Bürgermeister Gertitschke ein Hausverbot gegen einen in Neckartailfingen lebenden Asylbewerber ausgesprochen.

Gegen Besucherinnen und Besucher des Rathauses, die sich mehrmals gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus unangemessen verhalten, wird ein Hausverbot für das Rathaus ausgesprochen.

Vor neun Monaten wurde von Bürgermeister Gertitschke ein Hausverbot gegen einen in Neckartailfingen lebenden Asylbewerber ausgesprochen.

Da sich die Person in den letzten acht Monaten nicht in Neckartailfingen aufhielt, musste das Hausverbot nicht überwacht werden. Am Mittwoch 07.08.2019 erhielt die Gemeindeverwaltung die Nachricht, dass der Asylbewerber ab 08.08.2019 wieder in Neckartailfingen unterzubringen ist.

Die Gemeindeverwaltung ging davon aus, dass die Person das Hausverbot im Rathaus nicht einhalten wird. Um sicherzustellen, das Hausverbot bereits bei Betreten des Rathauses durchzusetzen, wurde im Foyer des Rathauses ab dem 08.08.2019 während der Öffnungszeiten des Rathauses ein Sicherheitsdienst eingesetzt.

Am 09.08.2019 kam der Asylbewerber nach Absprache mit der zuständigen Mitarbeiterin ins Rathaus und verhielt sich kooperativ.

Bis auf weiteres wird der Einsatz des Sicherheitsdienstes aufrecht erhalten.

Gerhard Gertitschke, Bürgermeister“

Idyllisches Dorf mit Sehenswürdigkeiten – jetzt auch dort das Ende der heilen Welt

Neckartailfingen liegt im Landkreis Esslingen bei Stuttgart, im idyllischen ländlichen Neckartal, mit etwa 3800 Einwohnern überschaubar. In vielen Großstädten ist seit vielen Jahren nichts mehr zu spüren von einem „Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“, weil dort die Mangelhaftigkeit von Integration und innerer Sicherheit längst spürbar ist. Im ländlichen Raum, so auch in Neckartailfingen und der Umgebung, konnte man bis vor kurzem noch einigermaßen das Gefühl haben, von all den Problemen verschont zu bleiben. Auch kulturell bietet dieses eher unbekannte Dorf einiges, was man einem Ortsfremden gerne einmal zeigt. Das jährlich am Pfingstwochenende stattfindende Heimat- und Kinderfest in der Neckarallee zieht aus der ganzen Umgebung Besucher an. Die aus Stubensandstein gebaute Martinskirche aus dem 12. Jahrhundert ist die älteste Kirche ihrer Umgebung. Durch ihren romanischen Baustil hebt sie sich von den gotischen Kirchen der Nachbarorte ab. Ein Besuch dieser kulturellen Kostbarkeit ist wärmstens zu empfehlen.

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Die romanische Martinskirche aus dem 12. Jahrhundert von Neckartailfingen

Ebenfalls eine Sehenswürdigkeit ist die steinerne Neckarbrücke aus dem 19. Jahrhundert. Als eine der wenigen Neckarbrücken der Umgebung blieb sie 1945 von der Sprengung durch die Wehrmacht verschont.

Eine weitere Kostbarkeit ist das Rathaus, das mit seiner Fachwerk-Architektur die schwäbisch-württembergische Heimat untrüglich erkennbar macht. Doch hinter dieser prächtigen Fassade verbergen sich nun die desaströsen Folgen von Merkels Politik: Personal, das wegen eines gewalttätigen Asylbewerbers durch extra eingesetzte Security geschützt werden muss, um halbwegs angstfrei seinen Job machen zu können.

Neckartailfingen

(Foto l.: Hinter der kostbaren historischen Fassade des Neckartailfinger Rathauses verbergen sich die Folgen von Merkels Versagen)

Gefahr für die Bevölkerung

Doch mit der Security im Rathaus ist die Gefahr längst nicht gebannt. Die Person, vor der das Personal geschützt werden muss, hält sich nach wie vor in Neckartailfingen, womöglich auch in der Umgebung auf. In dieser eigentlich idyllischen Gegend meiner schwäbischen Heimat müssen Menschen nun Angst haben, womöglich das nächste Gewaltopfer dieses Asylbewerbers zu werden – in Neckartailfingen oder den Nachbarstädten/-gemeinden Nürtingen, Altdorf, Neckartenzlingen, Schlaitdorf und Aichtal.

Die meisten von Ihnen haben wahrscheinlich noch nie den Namen dieser Orte gehört. Oder hat jemand von Ihnen gerade den Namen seines Wohnortes gelesen? Dann seien Sie wachsam: In Ihrem Nachbarort lebt ein Asylant, vor dem das Personal des Rathauses geschützt werden muss. Er kann schnell in Ihrem Wohnort sein und für Sie eine Gefahr werden. Die Politik von Merkelin und ihrer Gefolgschaft haben uns eine Situation eingebrockt, deren Folgen direkt vor Ihrer Haustür zu spüren ist.

Kretschmann und Merkel

Aus einem besonderen Grund wäre hier auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann in der Pflicht. Neckartailfingen befindet sich nämlich im Wahlkreis Nürtingen-Filder, in welchem Herr Kretschmann bei der Landtagswahl 2016 sein Direktmandat errungen hat. Er hat also gerade gegenüber Neckartailfingen und Umgebung eine besondere Pflicht.

Herr Kretschmann, Ihre Pflicht ist, sich in Neckartailfingen diese Situation vor Augen zu führen und Kraft ihres Amtes als Ministerpräsident von Baden-Württemberg alle Hebel in Bewegung zu setzen, dass dieser und andere Vorfälle ihre Konsequenzen in der Landespolitik haben. Öffnen Sie vor allem Ihren eigenen Parteifreunden die Augen, dass die grüne Position zur Migrations- und Asylpolitik an Realitätsferne nicht zu überbieten ist!

Und an die Kanzlerdarstellerin: Sie hatten 2016 in der Woche vor der Landtagswahl einen Wahlkampfauftritt in Nürtingen. Nur wenige Kilometer entfernt, in Neckartailfingen, muss nun das Rathaus-Personal vor den Folgen Ihrer Politik geschützt werden. Ist Ihnen, Frau Bundeskanzlerin, nicht bewusst, was sich wenige Kilometer entfernt von den Orten Ihrer Wahlkampfauftritte abspielt?

Aufruf vor allem an die Landbevölkerung: Endlich Zeit zum Aufwachen!

#Der Vorfall in Neckartailfingen ist eines von vielen Beispielen dafür, dass auch der ländliche idyllische Raum nicht von den negativen Folgen von Merkelins Politik verschont bleibt. Wer sich noch erhofft hat, durch die Flucht raus aus der Stadt aufs Land vom Schlimmsten verschont zu bleiben, wird enttäuscht werden. Jeder von uns kann an jedem Ort in Deutschland Opfer dieser desaströsen Asylpolitik werden – in der Stadt und auf dem Land.

Zeit, gerade auch die Landbevölkerung zum Aufwachen zu bringen: Die Asylkrise ist vor Ihrer Haustür angekommen. Im Frühling 2021 sind in Baden-Württemberg Landtagswahlen, und somit auch in Neckartailfingen. Und in gut einer Woche dürfen die Brandenburger und Sachsen zur Wahlurne. Machen Sie mit Ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel deutlich, dass Sie nicht länger bereit sind, diese Politik mitzutragen. Geben Sie Ihre Stimme der einzigen Partei, die sich dieser Chaospolitik konsequent entgegen stellt!

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