Dienstag, 6. Dezember 2022

Clemens Tönnies, Afrika und eine eine ganze Republik mit Empörungserektion

(David Berger) Mit einer rustikalen Aussage zum Klimawandel und der mitverantwortung Afrikas dafür, hat der Fußballfunktionär und Fleischproduzent Clemens Tönnies die politisch korrekte Republik in größte Aufregung versetzt. Nun ist er zurückgerudert.

Neben energieintensiven Industrienationen gilt die Massentierzucht in der neuen Klimareligion als Todsünde. Der Fußballfunktionär und Fleischproduzent Clemens Tönnies hat nun die Nase voll vom Schuldkomplex der Deutschen in der Sache.

Atomkraftwerke für Afrika

„Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“

Vor 1600 Gästen lehnte der Festredner beim Tag des Handwerks in Paderborn Steuererhöhungen mit dem Vorwand, mit dem Geld gegen den Klimawandel vorzugehen, ab.

Statt nach Deutschland wollte er in Sachen Klimawandel lieber nach Afrika mit seiner Überbevölkerung und wenig umweltfreundlichen Energieproduktion schauen.

In diesem Zusammenhang schlug er vor, Atomkraftwerke in Afrika zu finanzieren:

„Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“

– so zitieren die Medien den Unternehmer.

„Rassistische Kackscheiße“

Da waren dein Shitstorm und die Instrumentalisierung der Empörung für die eigene politische Agenda vor-porgrammiert:

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Rixinger etwa dazu: „Tönnies rassistische Aussagen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Rassismus und Kapitalismus Hand in Hand gehen, da beides die Unterdrückung und Ausbeutung von Mensch und Natur zum Ziel hat.

Und ein Fußballfan fragte an:

„Moin @s04, wann kann man denn von euch von einem Statement rechnen, in dem ihr die Aussagen von Tönnies als das verurteilt was sie sind: rassistische Kackscheiße!? Frage als Mitglied….hätte gern gewusst wie mein Verein zu den Entscheidungen des AR-Vorsitzenden steht.“

Für eine offene und vielfältige Gesellschaft

Mit Erfolg. Inzwischen hat Tönnies sich für seine Aussage entschuldigt:

„Ich möchte meine Aussage zum Thema Auswirkungen beim Klimawandel richtigstellen. Ich stehe als Unternehmer für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein. Meine Aussage zum Kinderreichtum in afrikanischen Ländern tun mir leid. Das war in Inhalt und Form unangebracht und falsch“.

Erneut hat das Gute gesiegt: Wunderbar!

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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