(David Berger) Bei einer Podiumsdiskussion in Paderborn zum Thema Sexualität und Religion führten einige Äußerungen zu Pädosexualität bei den Grünen und muslimischen Kinderehen zum Wutausbruch einer Pornowissenschaftlerin von der Uni Paderborn. Die Dame hat sich bis heute nicht beruhigt.

„Zu Dir kommt alles Fleisch“ heißt das Stück, das von Fanny Brunner inszeniert wurde. Gestern fand im Anschluss an die Aufführung des Stückes eine Podiumsdiskussion statt, die die Impulse des Stückes aufnahm und thematisch weiterführte.

Mit dabei waren Daniela Fricke, Kirchenrätin und Beauftragte für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung der Evangelischen Kirche, Berthold Zeppenfeld, Vertreter der Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“ und meine Wenigkeit. Moderiert wurde die Diskussion von Stefani Josephs, Moderatorin bei Radio Hochstift auf sehr freundliche und souveräne Weise.

Sind Konservative schuld am Kindesmissbrauch?

Die Diskussion verlief auf dem Podium – trotz der unterschiedlichen Sichtweisen – sehr respektvoll und konstruktiv. Selbst zwischen dem Vertreter der Kirchenvoksbewegung und mir entstand ein Konsens darin, dass es unbedingt darum gehen muss, neue Missbrauchsfälle zu verhindern, ob in oder außerhalb der Kirche.

Im Raum stand die These, dass Machtstrukturen und traditionelle Ansichten der katholischen Kirche Missbrauch erst ermöglichten. Mein Hinweis auf unzählige Missbrauchsskandale in anarchischen und linksgrünen Zusammenhängen brachte daraufhin eine mittelalte Akademikerin (seit heute Morgen weiß ich, dass sie Madita Oeming heißt), die angab an der Uni Paderborn zu arbeiten, zum Ausflippen. Sie koche vor Wut, ließ sie das Publikum wissen.

Aber man merkte ihr das auch an. Schon das Aussprechen des Wortes „toxische Männlichkeit“ zeigte eine aggressive Wut, die jeden testosterbombenden weißen Cis-Mann alt aussehen lässt.

Und was ist mit den grünen Kinderfreunden und dem Islam?

Getriggert worden war sie offensichtlich durch meinen Hinweis darauf, dass Kindesmissbrauch keine Erfindung der (konservativen?) katholischen Kirche sei, sondern sich im vergangenen Jahrhundert in seinen krassesten Formen bei Linksextremen und Grünen gezeigt habe (Falkensteinkeller, Volker Becks Äußerungen, Peter Schult usw.). Dass ich schließlich auf den Skandal hinwies, dass durch die Anerkennung muslimischer Kinderehen der Staat quasi schützend seine Hand über den Missbrauch zumeist nicht-deutscher Mädchen (welcher Rassismus!) halte und diese absegne, indem er diese Ehen in Deutschland anerkenne, sowie lobende Worte für Alice Schwarzer fand, brachten sie dann endgültig zu einem Wutausbruch:

Jedes Argumentieren hörte nun auf und ich wurde in der Art von Linksextremisten aus der „Antifa“ als „rechts“ und „islamophob“ beschimpft, die anderen Podiumsteilnehmer als unqualifiziert beleidigt, das Theater hart angegriffen, dass man mich überhaupt zu dieser Veranstaltung auf ein Podium eingeladen habe. Die Verantwortliche des Theaters für das Stück und die Podiumsdiskussion verteidigte die Einladung aber ausdrücklich. Man habe im Vorfeld sehr wohl gewusst, wen man da einlade und sich eine kontroverse Diskussion gewünscht.

„Wenn du aus einem Albtraum erwachst….“

Frau Omeing hat den Abend noch immer nicht verkraftet. Heute morgen twitterte sie: „Wenn du aus einem Albtraum erwachst, in dem David Berger die Missbrauchsstrukturen der katholischen Kirche relativiert & Alice Schwarzer als einzige angemessen islamkritische Feministin feiert, und dann merkst: ach nee, ist ja gestern Abend genauso passiert!“

Ich hoffe, Madita wird sich wieder beruhigen. Jetzt kommt das Wochendene, da wäre doch Zeit sich in Ruhe bei einem Gläßchen Wein oder einem Teller Paderborner Grünkohl einfach ein paar queere feministische Pornos anzuschauen. Als Porno-Junkie weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung, welch sedative Wirkung solche Filme zeigen. Besser als jede Tavor. Madita, Sie schaffen das!

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