Als ein 25-jähriger Deutscher am Samstagnachmittag gerade aus einer Straßenbahn am Hauptbahnhof von Potsdam ausgestiegen war, wurde er unvermittelt von einem 19-jährigen Syrer angespuckt und antisemitisch beleidigt.

Der 25-Jährige, der eine Kippa trug, alarmierte unverzüglich über den Notruf die Polizei. Die Polizei des Landes Brandenburg verständigte, wegen der räumlichen Nähe zum Potsdamer Hauptbahnhof die Bundespolizei, durch die noch vor dem Bahnhof der Täter festgestellt werden konnte.

Auch ein 17-jähriger Begleiter wurde vor Ort festgestellt, da von ihm aber nach ersten Erkenntnissen keine Handlungen ausgegangen sind, wird er als Zeuge in dem nun eröffneten Strafverfahren geführt.

Deutlicher Anstieg antisemitisch motivierter Straftaten

Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Volksverhetzung auf und entließ den 19-Jährigen nach Feststellung der Personalien und einer ladungsfähigen Anschrift wieder.

ntv berichtet: „Der 25-jährige Student sagte, er trage die Kippa täglich aus Familientradition. „Als ich am Hauptbahnhof aus der Straßenbahn ausgestiegen bin, habe ich hinter mir Schatten wahrgenommen“, berichtete er. Im nächsten Moment sei er schon angespuckt, antisemitisch beleidigt und mit Gebärden bedroht worden. Anschließend habe er die Bundespolizei alarmiert, die die beiden Männer nach kurzer Zeit gefasst hätten.“

Seit 2015 ist die Zahl antisemitisch motivierter Straftaten deutlich angestiegen. Verantwortlich dafür ist unter anderem die mit der Migrationswelle einhergehende Islamisierung Deutschlands. Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung warnte erst vor Kurzem davor, als Jude in Deutschland eine Kippa zu tragen.

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