(David Berger) US-Präsident Donald Trump hat seine harte Kritik an der sog. Antifa erneut wiederholt, diesmal aber zusätzlich gefordert, dass sie als „Terrorgruppe“ eingeschätzt werden sollte. Dies würde die Arbeit der Polizei gegen den linken Terror „kranker, schlimmer Menschen“ enorm erleichtern.

Die Idee Trumps geht auf eine Resolution der republikanischen Senatoren Ted Cruz und Bill Cassidy zurück, in der diese fordern Gruppen der „Antifa“, die sich durch „gewalttätige, maskierte Tyrannen“ auszeichneten, als inländische Terrororganisationen einzustufen.

Am Samstag nahm Trump die Idee in einem Post auf Twitter auf:

„Es wird nun erwogen, die Antifa (zusammen mit MS-13 & anderen) zu einer Terrororganisation zu erklären, diese feigen „Radical Left Wack Jobs“, die herumlaufen und Menschen mit Baseballschlägern auf den Kopf schlagen. Das würde es der Polizei erleichtern, ihre Arbeit zu tun!“

Menschen- und Drogenhandel

MS-13 oder Mara Salvatrucha gilt als eine besonders aggressive, von Lateinamerikanern gegründete und weitgehend bestimmte Organisation in Mittel- und Nordamerika, die sich aus verschiedenen gewaltbereiten Banden zusammensetzt. Sie betreibt Waffen-, Menschen- sowie Drogenhandel und ist in der Prostitutionsszene aktiv.

Aktueller Anlass der Überlegungen ist eine Attacke auf den konservativen Journalisten Andy Ngo, der bei einem Zusammenstoß am 29. Juni von Demonstranten und Antifa-Aktivisten in Portland niedergeschlagen wurde.

Häufig sind Polizisten die Leidtragenden der „Antifa“-Gewalt

Auch die „Antifa“ in Deutschland fällt immer wieder durch extrem aggressive und gewalttätige Aktionen, v.a. auch gegen die Polizei auf. Dennoch hat man den Eindruck, dass zahlreiche deutsche Politiker, besonders aus den Reihen der SPD, Linkspartei und der Grünen diese Form von krimineller Gewalt gedanklich unter Artenschutz gestellt haben:

Derzeit läuft in Deutschland auf Twitter sogar eine an Dummheit kaum zu überbietende Aktion, mit der sich tausende an Menschen unter dem Hashtag #IchbinAntifa zum Linksradikalismus und den unzähligen schweren Verbrechen, die aus dieser Ideologie heraus begangen wurden, bekennen.

Seit gestern liegt der Hashtag mit mehr als 15.600 Tweets – bezeichnenderweise neben „Kantholz“ und „Nazi“ – in Deutschland absolut im Trend.

#IchbinAntifa: An Dummheit kaum zu überbieten

Timothy S., ein Aussteiger aus der linksextremen Antifa-Szene dazu: „Ich bin nicht mehr Antifa. Wir waren gewaltbereit und die Gewalt war nicht nur gegen Nazis gerichtet. Es reichte schon das falsche T-Shirt in der Nähe einer Demo zu tragen, um ins Visier zu kommen. Manche Bezugsgruppen waren da wirklich gnadenlos auf der Straße.

Ich bin froh, dass ich vor Jahren da raus bin und ich hoffe, dass mehr Menschen auch den Ausstieg schaffen. Für mich sind all die #IchbinAntifa Tweets der pure Spott, zumal diese mit Demokratie-Bekundungen einhergehen. Was wir da gemacht haben, hatte nichts mit Demokratie zu tun.“ (Quelle)

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