(David Berger) Erneut ein grauenvoller Vorfall an einem Bahnhof – diesmal in Frankfurt am Main, wo derzeit ein Großeinsatz mit massivem Polizeieinsatz stattfindet. Ersten Presseberichten und Zeugenaussagen soll ein 8-jähriger Junge von „einem Mann mit dunkler Kleidung“ direkt vor einen einfahrenden ICE am Gleis 7 in das Gleisbett gestoßen worden sein und wurde vom Zug überrollt.

Unbestätigten Angaben zufolge kam es zu tumultartigen Szenen, als der Mann auch versucht haben soll, weitere Personen vor den einfahrenden ICE ins Gleisbett zu stoßen. Obwohl die Polizei längst bestätigt hat, dass das Kind vor den Zug gestoßen wurde, berichten immer noch einige Medien, dass unklar ist, wie das Kind in das Gleisbett „geriet“.

Nach aktuellen Informationen ist das Kind tot, der Mann wurde festgenommen, der Zugverkehr liegt lahm.

Die SZ hofft allerdings noch, dass doch alles irgendwie anders gelaufen ist:

Leute brachen weinend zusammen

„Die Leute sind heulend zusammengebrochen“, meinte eine Augenzeugin, die in dem einfahrenden ICE 592 aus Düsseldorf saß, der das Kind offenbar erfasste. Mehrere Reisende mussten medizinisch versorgt werden. Der Bahnsteig habe voller Kinder gestanden, sagte die Zeugin dem hr. Eine Schaffnerin, die die Tat aus dem Zug heraus mit ansehen musste, habe geschrien, berichtete die Frau.“ – so die Hessenschau.

„Wer ist zu so einer Tat fähig?“ fragen nun viele… Bezüglich des vermutlichen Täters lagen zunächst noch keine näheren Informationen vor, die Spekulationen im Netz explodieren aber bereits:

Vermutlicher Täter afrikanischer Herkunft

Insgesamt überwiegen aber das Mitleid mit der Familie, die Fassungslosigkeit, Trauer und Wut.

Inzwischen schreibt die „Bild“: „Ob der Mann afrikanischer Herkunft polizeibekannt ist, konnte die Polizei noch nicht sagen.

Nur Körperverletzung mit Todesfolge?

Erst letzte Woche war eine 34 Jahre alte Mutter von einem 28-jährigen Serben ohne Vorwarnung in NRW vor einen einfahrenden Zug gestoßen und überrollt worden. Sie starb noch am Tatort.

Am 23. Juli 2019 wurden in Nürnberg zwei tödliche Gleisschubser angeklagt. Dabei plädierte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gegen die zwei 17 Jahre alten Jugendliche allerdings nur auf Körperverletzung mit Todesfolge (Quelle).

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