„Kleiner Junge, hast mit deiner Mutter am Bahnsteig gestanden,wahrscheinlich Hand in Hand, deine Gedanken sind voll Freude auf den Urlaub mit deiner Familie, es sind noch Sommerferien, was man da noch alles machen kann…

Ein brutaler Stoß von hinten, du siehst für einen Augenblick,wie deine Mutter auch stürzt, spürst noch den Schmerz beim Aufprall und erlebst für einen Sekundenbruchteil mit grenzenlosem Entsetzen, wie der Zug dich zermalmt… aus.“ (aus einem Leserkommentar)

(David Berger) Wie jetzt bekannt wurde, waren die von dem Eritreer am vergangenen Montag in Frankfurt vor einem einfahrenden ICE ins Gleisbett gestoßene Mutter und ihr achtjähriger Sohn auf dem Weg in den Urlaub nach Österreich.

Nicht nur zu dem Täter, auch über das Opfer des tödlichen Angriffs auf einen achtjährigen Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof kommen nun immer neue Details ans Licht.

Wie eine Bekannte der Familie Bild-Plus berichtet, war die Mutter mit ihrem Sohn auf dem Weg nach Österreich in den Urlaub, wo sie mit der ganzen Familie Urlaub machen wollten. Seine Schwester und die beste Freundin der Mutter saßen bereits im Auto, um ebenfalls nach Österreich zu fahren.

Beste Freundin, Schwester und Hund der Familie fuhren mit dem Auto

Die beste Freundin hatte das Auto gewählt, weil sie den alten Hund mit in Urlaub nehmen wollten, der allerdings eine Zugfahrt nicht durchgestanden hätte. Auch die kleine Schwester wollte lieber mit der Freundin der Mutter und dem Hund im Auto mitfahren, was vielleicht ihr Glück im Unglück war. Noch im Auto sitzend erhielten die beiden einen Anruf von der Polizei …

Bezeichnenderweise hat am selben Tag Angela Merkel ihren Urlaub ganz nahe am Urlaubsziel der Mutter und des Sohnes angetreten. Allerdings nahm sie keinen Zug, sondern wurde wohlbehalten und gut beschützt mit dem Hubschrauber in den Vinschgau transportiert. Für das Schicksal des kleinen Jungen und seiner Angehörigen scheint sie sich bis zur Stunde nicht zu interessieren.

Zahlreiche Menschen in ganz Deutschland trauern

Unterdessen haben gestern etwa 400 Menschen am Bahnsteig und bei einer Andacht auf dem Bahnhofsvorplatz des getöteten Kindes gedacht. Sie legten Blumen und Teddybären nieder und zündeten Kerzen an. Nicht wenige Menschen erinnerten in den sozialen Netzwerken daran, dass Teddybären vor vier Jahren um diese Zeit an den Bahnhöfen Deutschlands schon einmal eine wichtige Rolle gespielt hatten

Auch an vielen anderen Bahnhöfen waren viele Menschen einer privaten Initiative gefolgt, die die Menschen zu einer Gedenkminute an den Bahnhöfen in Deutschland aufrief. So etwa auch die Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst an ihrem Heimatort:

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