Die Auseinander­setzung über die Gefährlichkeit von Diesel-PKWs trägt hysterische Züge. Die Besit­zer haben hohe Wertverluste erlitten. Ihnen drohen Fahrverbote und kalte Enteignung. Wir müssen uns die Konsequenzen der dieselfeindlichen Politik vor Augen führen und die Debatte wieder mit Umsicht führen. Betrachten wir dazu drei Bereiche: Technik, Gesundheit und Wirtschaft.

1. Technik

Rudolf Karl Christian Diesel wurde am 18. März 1858 in Paris geboren. Sein Studium an der Technischen Hochschule München schloß er mit der besten Leistung seit Bestehen der Hochschule ab.

Zündende Idee

Sein Ziel war es, eine selbstzündende Wärmekraftmaschine zu entwickeln, die einen höheren Wirkungsgrad als eine Dampfmaschine hatte. 1897 erreichte er sein Ziel. Seit 120 Jahren ist der Diesel ein Zeichen für Wirtschaftlichkeit.

Sparsam und zuverlässig

Gegenüber anderen Antriebskonzepten (Benzin, Wasserstoff, Strom, etc.) kann der Dieselmotor die Einfachheit seiner Konstruktion, seine Robustheit und seine Zuverlässigkeit vorweisen. Ein Vorteil zum Benzinmotor ist der niedrigere Verbrauch (→ we­niger CO2). Würde man also auf einen Schlag alle Dieselmotoren verbieten und durch Ottomotoren ersetzen, würde sich der CO2-Ausstoß vergrößern.

2. Gesundheit

Von verschiedenen Stoffen wird behauptet, daß sie gesundheitsschädlich seien und durch Dieselmotoren erzeugt werden: Feinstaub, Kohlendioxid (CO2) und Stickstoffdioxid (NO2). Es hat sich im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen herausgestellt, daß Feinstaub natürliche Ursachen hat und durch Brems- und Reifenabrieb entsteht. Benzin-PKWs und Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind wiederum für mehr CO2 als ein Diesel verantwortlich. Raucher atmen Stickstoffoxide und Feinstaub in 100.000facher Konzentration ein. Wenn die Behauptungen stimmen würden, müssten alle Raucher in einem Jahr tot sein.

Schadstofffaktenlage mangelhaft

Da die Faktenlage so haltlos ist, werden in den Verlautbarungen der Verbotsbefürworter alle Stoffe vermischt.

Es gibt für den geltenden Grenzwert von 40µg/m³ keine wissenschaftliche Begründung. Vergleicht man ihn mit dem Grenzwert in Ländern außerhalb der EU oder dem für Innenräume an Arbeitsplätzen von 950µg/m³, sieht man, daß Ideologie und nicht Sachverstand am Werke ist. Dies gesteht selbst die „Welt“ ein.

EU-Kommission am Gasherd

Verantwortlich für diesen Wert ist die EU-Kommission, die eine Studie über die geschätzte Wirkung der Emission von Gasherden in Wohnungen als Grundlage nahm.

3. Wirtschaft

In allen Ländern der Erde betrachtet man es als Fortschritt, wenn man vom Fahrrad oder Moped auf das Auto und vom Eselskarren auf den LKW umsteigen kann. Nicht so in Deutschland.

Arbeitsplatzvernichtung? Läuft.

833.000 Arbeitsplätze hängen an der Autoindustrie – mit einem Umsatz von über 420 Milliarden EUR. Auch durch die künstlich erzeugte Dieselpanik werden Arbeitsplätze vernichtet: VW 23.000 bis 2020, zusätzlich 5.000-7.000 bis 2024, Audi 13.500 bis 2024, BMW jährlich 4.000 ab 2020. Das ist noch nicht alles: betroffen sind auch Automobilzulieferer, Autohändler und freie Werkstätten. Und vergessen wir nicht den Wertverlust unserer Diesel-PKWs den wir, die 15.000.000 Dieselbesitzer in Deutschland, direkt erleiden. (Quelle)

Darum seien Sie vorsichtig, wenn Sie auf einen umweltpolitischen Geisterfahrer treffen! Sie haben sonst morgen einen Eselskarren in der Garage stehen.

PP-Flugblatt

Zu dem Artikel ist auch ein PP-Flugblatt erhältlich!

Quelle: https://vk.com/flugblaetter

Das Flugblatt kann hier heruntergeladen werden.

 

 

***

Sie wollen die Arbeit von PP unterstützen? Dann ist das hier möglich:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP