Mittwoch, 5. Oktober 2022

Monika Anthes dementiert Spekulationen: „Selbstverständlich war ich nicht diese Person!“

(David Berger) ZDF-Morgenmagazin sprengte: Sie stürmte in der Live-Sendung vor die Kameras und ging Moderatorin Dunja Hayali an.

Aber ihr Auftritt wirkte einstudiert – ebenso wie die Reaktionen der beiden Moderatoren. Laut einer Umfrage gehen 85 % unserer Leser davon aus, dass das Ganze nur ein Fake war, das nach dem Skandal um das „Framing Manual“ zeigen sollte: ARD und ZDF nehmen ihre Kritiker ernst.

Unserer Bitte an die angebliche „Lügenpresse“-Aktivistin, sich bei uns zu melden, kam diese bisher nicht nach. Aber im Netz kursieren zahlreiche Posts und Tweets, die eine überaus große Ähnlichkeit der angeblichen Aktivistin mit der SWR-Redakteurin Monika Anthes zu erkennen glauben.

Monika Anthes antwortete „Philosophia Perennis“ innerhalb kürzester Zeit

Wir haben nun ausgiebig Bildmaterial verglichen, aber zu einem 100-prozentigen Ergebnis konnten wir nicht kommen. Also sind wir den einfachsten Weg gegangen und haben bei Monika Anthes direkt nachgefragt:

– Waren Sie die genannte Akteurin, die gestern im Moma auftrat oder
– Handelt es sich um eine zufällige Ähnlichkeit und Sie haben mit der Sache nichts zu tun?

Innerhalb kürzester Zeit hat sie uns unzweideutig geantwortet:

„Selbstverständlich war ich nicht diese Person!“ 

Würde das Morgenmagazin-Team mit dem Fall transparenter umgehen und den Gebührenzahlern die Infos nicht vorenthalten, auf die sie ein Anrecht haben, käme es gar nicht erst zu solch wilden Spekulationen.

 

David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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