(David Berger) Der WDR geht vor den linksextremen Shitstormern in die Knie und bereut es, dass er Berger heute Abend so ausführlich und in einem viel zu netten Format zur Wort wird kommen lassen. Deshalb sollen einige Sühne-Sendungen folgen, in denen Berger mit seinem „wechselhaften Leben“ gar nicht mehr zu Wort kommt, sondern nur seine linksradikalen Kritiker.

Eigentlich läuft das „Tischgespräch“, in dem PP-Macher David Berger und dem WDR eine Stunde Zeit gegeben wird, über die Einstellungen des PP-Machers und den Blog zu diskutieren, erst heute Abend. Aufgrund der besonderen Situation wurde es aber schon vorab online veröffentlicht.

Linksradikale Bedenken seien völlig legitim

Doch der Programmchef des WDR, Florian Quecke, hat bereits zuvor – aufgrund des Shitstorms, der v.a. von linksextremen Kräften in den sozialen Netzwerken betrieben wurde, öffentlich vor dem heute Abend ausgestrahlten Interview bzw. vor dem Interviewgast David Berger gewarnt.

Die im Shitstorm zum Ausdruck kommenden Bedenken seien „völlig legitim“. Die Frage, wie man einem solch „verqueren Menschen“ reden könne, sei angemessen. Die Kritik sei ausgelöst durch echte Empörung.

Berger führe „ein sehr wechselhaftes Leben“. Er sei in der letzten Zeit immer radikaler geworden, inzwischen sei er deutlich am „rechten Rand der AfD“ anzusiedeln und möchte mit seinem Blog nun vor allem „Menschen ausgrenzen“. Auch der Aussage der Moderatorin, Berger vertrete sogar „antidemokratische Positionen“ widerspricht er nicht.

Schuldbekenntnis: Wir waren viel zu nett zu dem Rechtspopulisten

„Philosophia-Perennis“ verbreite rechtsextreme Positionen. Man habe das falsche Format gewählt, indem man so ausführlich mit ihm – auch über seine Biographie – geredet habe. Es sei viel zu wenig konfrontativ angelegt und ziele auf Verständnis mit dem Tischgesprächsgast.

Auch dass Berger vom „Staatsfunk“ spricht, würde im Interview einfach nicht erwähnt. Die Rede von Staatspresse sei „wirklich Quatsch“. Sein Blog habe einen schmalen Blick auf die Welt, der WDR stehe aber für Meinungspluralismus.

„Ecce homo!“ – In Zukunft werden „Menschen wie er“ nicht mehr zu diesem Format eingeladen

Aus diesem Fehler habe man Konsequenzen gezogen: In Zukunft werde man „einen solchen Menschen“ wie Berger nicht mehr in ein solch verständnisvolles Format einladen.

Im Nachhinein werde man im Laufe der Woche in weiteren Sendungen vor Berger und seinem Blog warnen. Darunter ein Gespräch mit einer Journalistin von „Correctiv“.

Auch eine Zuhörersendung soll es geben, wo man die WDR-Hörerschaft zu Wort kommen lassen und sie fragen wird: „Darf einen solchen Menschen wie Berger mit solchen Extrempositionen bei WDR5 überhaupt einladen?“

Gott und die Welt werden zu David Berger zu Wort kommen. Nur einer garantiert nicht …

Wer nun einmal hören will, was der WDR unter „rechtsextremen Positionen“ versteht, der kann jetzt schon das Interview anhören

Das soll „rechtsextrem“ sein? WDR stellt Interview mit David Berger online

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