Gläubige Katholiken beginnen zu erkennen, dass ihr Eindruck sie nicht täuscht. Unter Papst Franziskus schlug ihre Freude über dessen Wahl in Besorgnis und Angst um. Bei manchen kam sogar das Gefühl auf, betrogen worden zu sein. Sie können nicht länger so tun, als stünde er lediglich für eine Akzentverschiebung im päpstlichen Lehramt. Der verlorene Hirte untersucht die Verwirrung, die dieses Pontifikat angerichtet hat. Lawler legt dar, was auf dem Spiel steht und wie aufrechte Katholiken reagieren sollten.

Der Erfolgstitel „The Lost Shepherd“ des US-Journalisten Philip F. Lawler (tätig u. a. für Washington Post, Wall Street Journal u. Los Angeles Times) ist jetzt auch auf Deutsch erhältlich. Lawlers nüchterne Analyse theologischer Dokumente und päpstlicher Entscheidungen legt schwerwiegende Probleme des aktuellen Pontifikats frei. Der Autor erbringt den Nachweis, wie Papst Franziskus mit widersprüchlichem Handeln Gläubige verunsichert und die Einheit der Kirche gefährdet

Seit heute ist die deutsche Übersetzung des Buches The Lost Shepherd von Philip F. Lawler im Buchhandel erhältlich. Sie ist unter dem Titel Der verlorene Hirte. Wie Papst Franziskus seine Herde in die Irre führt im Renovamen-Verlag erschienen.

In dem 296 Seiten starken Buch setzt sich der u. a. für Washington Post, Wall Street Journal und Los Angeles Times tätige Journalist und Chefredakteur des Catholic World Report, Philip F. Lawler, aus zweifacher Perspektive mit dem Pontifikat von Papst Franziskus auseinander: als hinterfragender Journalist und als gläubiger Katholik.

Beginnend mit dem ersten öffentlichen Auftritt von Jorge Bergoglio als Papst Franziskus über die Auseinandersetzung bezüglich der Enzyklika Amoris laetitia bis zu jüngsten Änderungen des Kirchenrechts analysiert Lawler sämtliche strittigen, theologischen Dokumente und Konfliktfelder dieses Pontifikats und vergleicht sie mit dem Handeln des Papstes. Dabei fördert er viele Widersprüche zutage.

Im journalistischem Stil wägt er nüchtern ab und prüft sachlich, wo aktuelle lehramtliche Dokumente und päpstliches Tun in Konflikt stehen. Kenntnisreich stellt er die theologischen Zusammenhänge zu vorangegangenen lehramtlichen Verlautbarungen fest und ergänzt sie dabei mit weitgehend unbekannten Äußerungen früherer Päpste.

„Der verlorene Hirte ist das Schlüsselwerk zum Verständnis von Papst Franziskus“, beschreibt Verleger Philipp Liehs den US-amerikanischen Bestseller.

Lawler erbringt anhand zahlreichen Belegen den Nachweis, wie Papst Franziskus die Restauration der katholischen Kirche, die durch seine Vorgänger Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. betrieben wurde, rückgängig macht, Verunsicherung unter den Gläubigen auslöst und durch die neue Eröffnung alter Streitfragen die Einheit der Kirche gefährdet. Stets die Vorgängerpäpste von Franziskus zu Wort kommen lassend, setzt sich Lawler ebenso mit den Grenzen, Selbstbeschränkungen und einem neuen Verständnis des Papstamtes auseinander. Diesen Punkten, schlussfolgert Lawler, werde in Zukunft eine besondere Rolle zukommen.

Philip F. Lawler zählt zu den scharfsinnigsten katholischen Journalisten Nordamerikas. Er studierte erfolgreich am Harvard College und der Universität von Chicago. Neben seiner Tätigkeit für die Heritage Foundation fungierte er als Herausgeber für das Crisis Magazine und den Catholic World Report. Im Jahre 1995 gründete er mit Catholic World News den ersten englischsprachigen katholischen Nachrichtendienst im Internet. Lawler verfasste mehr als ein Dutzend Bücher zu politischen und religiösen Themen. Seine Essays, Rezensionen und Kolumnen wurden international in mehr als 100 Zeitungen veröffentlicht. So schreibt er u. a. für das Wall Street Journal, die Los Angeles Times und die Washington Post.

Philip F. Lawler, Der verlorene Hirte. Wie Papst Franziskus seine Herde in die Irre führt, 
Bad Schmiedeberg 2018, 1. Auflage, Klappenbroschur, 296 Seiten, 403 Gramm,
ISBN 978-3-95621-135-5, Endverkaufspreis (brutto) 19 Euro.