Die Wutbürger, in Deutschland verspottet –  in Frankreich lehren sie Macron das Fürchten. Ihr Markenzeichen sind „gilets jaunes“, gelbe Warnwesten. Zu Tausenden blockierten sie am Samstag erneut landesweit Straßen, Tankstellen, Einkaufszentren, Schwerpunkt der Tumulte war Paris. Eine Analyse.

Sie wehren sich gegen neue Steuern auf Treibstoff. Ihre Wut richtet sich zunehmend gegen einen abgehobenen Macron selbst, den „Präsident der Reichen“. Macron démission – Macron, tritt zurück, lautet der Schlachtruf. Mit Spannung wird in Deutschland der Wutausbruch beim französischen Nachbarn beobachtet. Kann der Funke der Empörung überspringen, was macht den Unterschied?

In Deutschland noch keine unerträglichen Schmerzen

In Deutschland geht es um ständigen Protest gegen Migrantenmassen, schleichende Islamisierung, gegen alltägliche Unterwerfung, Fremdsein im eigenen Land, Wut und Ohnmacht wegen steigender Kriminalität mit Terror, Messermorden, alltäglichen Sexualdelikten, Gruppenvergewaltigung.

Und um Empörung über eine Regierung, die Gegendemonstrationen wie in Dresden mit staatlichen Mitteln fördert (#wirsindmehr) und damit den berechtigten Kernprotest zu egalisieren versucht, aber leichtfertig die Bevölkerung spaltet. Es ist wie Krebs im Anfangsstadium, der den Körper von innen auffrisst, aber noch keine unerträglichen Schmerzen verursacht.

Geld, das Macron ihnen klaut

Die Franzosen sind offensichtlich schon an einem Punkt angelangt, wo es existentiell weh tut. Es geht um „le pognon“, Knete, Geld, das Macron ihnen klaut. Die deutsche Regierung schwimmt noch im Geld, ohne die Steuern anheben zu müssen. Macron muss bereits ans Eingemachte gehen. Das tut richtig weh und treibt viele abgehängte Bürger in Massen auf die Barrikaden.

Wer sind die Wutbürger, woher kommen sie? Eine solide soziologische und politische Einordnung der Protestierenden liegt noch nicht vor, schreibt die NZZ. Es sind Menschen in Kleinstädten und Dörfern, in wirtschaftlich benachteiligten Gegenden, wo man sich von der Politik vernachlässigt und abgehängt fühlt. Hier sind die Leute auf das Auto angewiesen und darum von der Verteuerung der Treibstoffe besonders betroffen.

Der Liter Diesel kostet aktuell 1,50 Euro, Super Bleifrei Plus 1,55 Euro. Die zusätzlichen Treibstoffabgaben zum 1. Januar verteuern den Sprit um 7 Cent pro Liter Diesel, um 3 Cent pro Liter Benzin. An den 2000 Blockaden im Lande seien vor allem Leute anzutreffen, die in bescheidenen Verhältnissen leben und entweder nicht wählen oder der extremen Rechten zuneigen, schreibt die NZZ.

Aber den meisten gehe es ganz grundsätzlich um ihre Kaufkraft und vielfach um ihre Benachteiligung als Bürger der Peripherie, die nicht alle Vorteile der städtischen Infrastrukturen des Verkehrs, der Kommunikation, des Gesundheitswesens oder der Erziehung zur Verfügung haben.

Mobilisation über Mobiltelefone

Die Mobilisation erfolgte laut NZZ weitgehend spontan über Internet und Smartphone, in lokalen Gruppen ohne zentrale Steuerung. Es taten sich Leute zusammen, die einander zuvor überhaupt nicht gekannt hatten. Keine Partei, keine Gewerkschaft, kein Verband stehe im Hintergrund, es gebe auch keine sichtbare Führung. Aktuell gilt Jacline Mouraud, eine Bretonin, als Ikone der Volksbewegung.

Jedoch werde dieses Aufbegehren keineswegs nur von Benachteiligten und Extremisten getragen. Die Steuerrevolte sei breit abgestützt. In einer neuen Umfrage bekunden 77 Prozent der Bevölkerung Unterstützung für die Protestbewegung.

Deren Schwäche sei es allerdings, schreibt NZZ, dass weiterhin Strukturen zur nationalen Koordination und auch repräsentative Gesprächspartner für die Behörden fehlten.

Die Regierung stellt sich bislang überwiegend stur, versucht es mit Repression gegen Demonstranten und Aussitzen. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass Ausschreitungen Anhängern von Marine Le Pen angehängt werden sollen. Jetzt der Dialog mit 2000 Bürgermeistern.

Rauchwolken über dem Champs-Elysée

Für kommenden Dienstag hat Macron Maßnahmen zur „sozialen Abfederung“ der Verteuerungen angekündigt. Der Präsident „schämt sich angesichts der Gewalt“ am Wochenende, wo in Paris bei Protesten mindestens 8000 Menschen auf die Barrikaden gingen und landesweit über 80.000 französische Wutbürger. Dramatische Bilder: Wütende Menschen, brennende Reifenstapel und Fahrzeuge, Rauchwolken über dem Champs-Elysée und Nebenstraßen, Wasserwerfereinsätze und Pfefferspray gegen die Demonstranten.

Die  Meinungsführer unter den deutschen Medien liefen am Samstagabend berichtsmäßig noch auf Sparflamme. Sie brachten überwiegend Agenturberichte, zum Teil gleichlautend und unter ferner liefen. Die Tagesschau widmete immerhin einen Bericht an prominenter Stelle, redete die Demozahl aber auf 5000 in Paris herunter. Kein Ton zur sich aufdrängenden Frage, ob der französische Flächenbrand auch auf Deutschland übergreifen könnte.

Das Fass könnte schneller überlaufen, als es Merkel lieb sein kann

Könnte er? Es geht bei den deutschen Protesten noch nicht schwerpunktmäßig ums Geld. Noch kann die deutsche Regierung Merkels jährliche Flüchtlingskosten von geschätzt 55 Milliarden Euro im Haushalt gut verschleiern. Noch, aber wenn trotz voller Kassen und massivster Steuerzahlerbelastung finanziell nichts zurückgegeben wird, kann das bereits als Alarmsignal gelten.

Ein plötzlicher Einbruch der Konjunktur, steigende Arbeitslosenzahlen bei steigendem Migrantenstrom in das deutsche Sozialsystem: dann tut es richtig weh, am Geldbeutel der ohnmächtigen und „abgehängten“ Bürger. Das Fass könnte schneller überlaufen, als es Merkel lieb sein kann. (RB)

Der Beitrag erschien zuerst bei PI-News

39 Kommentare

  1. (Polirikstube) Frankreich, Video: Polizist sschämt sich für den Befehl auf „Gelbe Westen“ einprügeln zu müssen – Der Polizist ruft seine Kollegen auf, ebenfalls Gelbe Westen zutragen, denn die Demonstranten gehen auch für sie auf die Straße.
    Dieses würde ich mir auch von unseren Polizisten wünschen – besonders diejenigen die nämlich auch Kinder haben – denn es geht auch um deren Zukunft……

  2. revolution…. reichstag stürmen….

    moooment: erstmal muss geklärt werden obst eine grössere anzahl von personen den rasen…. ähem…. die bannmeile überhaupts gleichzeitig betreten darf…. sodann die besuchszeiten und welches die maximale anzahl an zu emittierenden besuchertickets ist um legal einlass in das gebäude zu erlangen…. weiterhins ist zu prüfen obst das mitführen von fackeln und hanfseilen nicht gegen feuer- und sonstige sicherheitspolizeiliche bestimmungen verstösst…. desgleichen obst das tragen von gelben westen mit der nr. 85565 nicht gegen das sogen. vermummungsverbot verstösst oder die bildung einer kriminellen vereinigung mit einheitlichen äusseren möglicherweise verfassungsfeindlichen kennzeichen zu konstatieren ist…. doch zu allervörderst ist die höchstbundesverfassungsgerichtliche genehmigung einzuholen dass artikel 20 absatz 4 gg anwendung finden darf…. vorher geht garnix…. 😉

  3. „Das Fass könnte schneller überlaufen, als es Merkel lieb sein kann.“

    Die Hoffnung hatte ich auch einmal. Aber:

    – Wir zahlen GEZ und gucken die Programme nicht.
    – Wir zahlen KfZ-Steuern und sehen zu, wie unsere Verkehrsinfrastruktur vergammelt.
    – Wir zahlen monatlich alles in allem rd. 65-70 % Steuern und Abgaben ohne Fragen zu stellen.
    – Wir finanzieren mit diesen Steuern, Abgaben und Gebühren ein Politiker- und Bürokratenheer in Berlin und Brüssel, das gegen unsere Interessen handelt.
    – Wir finanzieren darüber hinaus auch die Migranten und damit mittel- bis langfristig über die Betten (Geburtenraten) unseren Selbstmord als Volk, Staat und Kulturnation.
    – Wir wollen verhandeln (parlamentarische Demokratie), haben aber keine Verhandlungsposition, weil uns unsere eigenen Leute verraten.
    – Wir opfern Lebenszeit und kämpfen für Dinge, die uns schwach und gefügig gemacht haben – z.B. unser Sozialsystem. Und sogar die, die gemerkt haben, daß diese Art Demokratie ein Witz ist, scheitern an dieser mentalen Hürde. Und viele merken es noch nicht einmal und halten den Wahnsinn für normal (ich bin auch erst durch Auslandsaufenthalte darauf gekommen; man lernt, sein Heimatland mit anderen Augen zu sehen, die mir dann übergingen).
    – Wir sind nicht mehr wehrfähig – niemand will gegen die Afrikanisierung/Islamisierung mit der Waffe in der Hand kämpfen. Und nicht nur das: da die Wehrpflicht 2011 ausgesetzt wurde, wissen rd. zwei Drittel aller Männer bis 35 Jahre noch nicht mal, wie eine Waffe funktioniert. Und nicht nur das: Lieber wird fraternisiert und die eigene Kultur verleugnet.
    – Demgegenüber stehen die Moslems heute nicht mehr vor Wien, sondern sind mitten in Europa, sogar in politischen Ämtern.

    Und wir nehmen dies alles hin.

    Warum sollte sich das ändern? Weil’s im Geldbeutel knapp wird? Das ist bei Millionen schon längst und lange der Fall. Und? Ist irgendwas passiert? Eben.

    Ich denke jetzt, es wird wieder so sein, wie es in Deutschland schon immer war: Reagiert wird erst, wenn überhaupt, wenn es zu spät ist: Wenn die jüngeren Alteingesessenen erkennen, daß sie jede demokratische Wahl aus demografischen Gründen verlieren und zu Flüchtlingen im eigenen Land geworden sind.

    • Sie haben soeben den Intelekt der deutschen Bevölkerung beschrieben und dem schließe ich mich an und aufgrund meines höheren Alters habe ich die Hoffnung aufgegeben und jeder muß seine eigenen Erfahrungen im Leben machen, das geht schon in der Familie los mit der Besserwisserei der Jungen und endet in der Verblödung der Alten und in der Zwischenzeit implantieren sich fast geräuschlos andere Nationen in unserem Land und werden es über erhöhte Geburtenraten übernehmen und gottseidank muß ich dieses Elend in seinen letzten Auswirkungen nicht mehr erleben, denn das wird furchtbar sein und man sollte mal alle befragen, die noch Reste in ihren angestammten Ländern darstellen, wie sie sich heute fühlen, vermutlich nicht mehr allzu gut.

      • „Sie haben soeben den Intelekt der deutschen Bevölkerung beschrieben und dem schließe ich mich an und aufgrund meines höheren Alters habe ich die Hoffnung aufgegeben …“

        Ja, es ist schon deprimierend, nicht wahr? Das einzige, das mich ETWAS tröstet, ist eine Entdeckung, die ich erst unlängst gemacht habe: Der Begriff „Michel“ steht ja für den naiv-trägen Dummnbratz, der seinen Hintern nicht hochkriegt, wenn’s politisch wird und gegen die Obrigkeit geht, von der ein echter Michel ja so gern geliebt werden möchte.

        Wenn man nun in Google diesen Begriff im Zusammenhang mit Liedern eintippt (z.B. Michel,warum weinest Du) macht man die Entdeckung, daß dieser Mix aus Verdrängung, Faulheit, Feigheit und Dummheit nichts Neues ist: Es gibt einige Lieder aus der Zeit der 1848er Revolutuon und der Napoleonischen Kriege, wo exakt dieses heutige Verhalten schon damals besungen wurde in verschiedener Form.

        Heißt für mich: Die Dummen gab es damals schon, die Deutschen aber gibt es immer noch. Und jetzt können Sie sich wahrscheinlich vorstellen, wie schwach dieser Trost iost …

    • Seht gute Analyse der Situation in unserem Geburtsland.
      Ich hatte aber Glück und durfte noch bei der „alten und echten“ Bundeswehr (ohne Kleinkinder-Krabel-„Stuben“) Dienst an und mit der Waffe leisten
      „Stuhlkreisbildung zur Eskalationsbewältigung“ stand damals noch nicht auf dem Dienstplan, bei uns gab es noch den „Feind“ der bekämpft werden musste.

      • „Ich hatte aber Glück und durfte noch bei der „alten und echten“ Bundeswehr “

        Ich auch. So, wie es damals zuging, wären für die heutigen Schneeflöckchen wohl jede Menge Anbauten als Safe Spaces fällig. Bei uns in der Kaserne waren die Tische in der Kantine (Mannschaften) fest im Boden verankert, weil die StOV es einfach leid war, bei den vielen Keilereien immer wieder neue Tische zu besorgen. Und im „Soldatenheim“ (Mischung aus Kneipe und Disco, offen auch für Einheimische) war die Anwesenheit von Feldjägern obligatorisch.

        Vor allem aber: Der Dienst wurde ernstgenommen. Ich glaube nicht, daß das heute noch der Fall ist. Die Truppe ist derart abgewrackt worden, daß sie einen nur noch leid tun kann mit diesem ganzen Polit-Getüttel, das Sie so schön beschrieben haben.

        Freilich: Auch „unsere“ Bundeswehr war, historisch betrachtet, ein Softie-Dienst, denke ich mal. Mir waren vor langer Zeit mal während meines Studiums Ausbildungspläne aus der alten kaiserlichen Reichswehr unter die Augen gekommen. Und ich dachte damals: Alter Schwede! Wäre politisch gar nicht mehr durchsetzbar. Damals bei uns nicht und heute sowieso nicht.

  4. Nie im Leben springt das nach Deutschland über, denn wir leiden unter der implantierten Kollektivschuld und sind schon seit hunderten von Jahren obrigkeitshörig wie kein anderes Volk und außerdem sind wir so verweichlicht, fett und faul, daß man nicht mit dem SUV zur Demonstration folgt, da schwitzt man lieber bis man zum nächsten Flughafen kommt um mit Gleichgesinnten jeder Art sich in diesen engen und verschwitzten Kisten wohlfühlen, denn Frau Merkel wird’s schon richten und wenn sie es merken in seinen ganzen Auswirkungen ist es zu spät und mit diesen Bürgern muß man wahrlich kein Mitleid mehr haben, die noch nicht einmal von ihrem Recht des legalen Widerstandes machen und so sollen sie eben die Folgen zu spüren bekommen, denn Dummheit schützt nicht vor Strafe, dieser alte Spruch hat bis heute noch Gültigkeit.

  5. Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum es nicht überall los geht. Griechenland; Ialien- Menschen (Einheimische) unter dem Existenzminimum, Frankreich wird es ähnlich sein- wann richtet sich die Wut auch gegen die, die meinen sie sind hier im goldenen Westen? Die, die noch immer Geld jeden Tag bekommen, Wohnungen, Unterbringungen -Geld aus ominösen Quellen, denn der Staat soll doch angeblich nahezu insolvent sein.
    Deutschland hingegen steht auf einem ganz anderen Blatt. Wie leiden, still und schweigend.Über die Jahre in die absolute Abhängigkeit getrieben- Angst vor Jobverlust, Raten fürs Auto, für die Wohnung, Haus. Über die Jahre mit Ausgrenzung und Mißchtung belegt, die, die es nicht schaffen. Die Alten? Werden von den Jungen als Belastung gesehen, nichts mehr mit Generationenvertrag.Angst vor dem Ausgegrenzt werden-lieber für 1,50 Euro arbeiten, als gar nicht. Und ansonsten so tun als ob. Die Lüge über das ,was ich mir nicht leisten kann, ist zur Lebenslüge geworden. Das alles hat in die Falle geführt, in der wir nun stecken. Wie der rattenfänger leifen die Bürger ihren Politikern hinterher. Gürtel enger schnallen? Kein Problem, machen wir Hartz4. Obwohl die Diäten erhöht werden.Wir haben es geschluckt. Mindestlöhne unter dem existenzminimum- kein Problem, schaffen wir, zahlen wir ergänzend Hartz4. Und die Diäten wurden wieder erhöht. Extrasteuern- Soli- wird weiter gezahlt, obwohl wohl nach nahezu 30 Jahren die Integration der DDR ein erfolgserlebnis sein sollte- sonst sollten wir nichts mehr integrieren. 55 Milliarden für Flüchtlinge, die keine sind- und die eigenen Obdachlosen erfrieren, die Rentner sammeln Flaschen, weil sie durch Hartz4 eine effektive Rentensenkung bekommen.Kein Problem, die Diäten…-na Sie wissen schon.
    Wenn ich eines gelernt habe, der Deutsche kennt nur Schwarz oder Weiß, wenig Grautöne. Wenn es umkippt in diesem Land, dann gründlich.Die Franzosen erfanden zur französischen Revolution die Guillotine, was werden wir machen?

  6. Ist eigentlich schon irgend jemandem die „positive neutrale“ und durchgehend homogene Berichterstattung der merkeltreuen MSM aufgefallen? Die „Gelbwesten Protestler“ werden neutral als Demonstrante u. Aktivisten „verkauft“. Eine Solidarisierung mit „denen“ ist nicht nur gewünscht, sonder wird durch diese Art von „Berichterstattung“ regelrecht gefördert und nichtens politisiert, obwohl nicht nur gegen Macrons Steuerpolitik, sondern auch gg. seine Migrationspolitik „demonstriert“ wird.
    Aus Erfahrung wissen wir, das hier in Deutschland ja eh nur „Nazi’s, Wutbürger, Abgehängte, Populisten, Rechtsextreme gg. die Merkeldiktatur auf die Straße gehen, auch wenn wir uns gelbe Westen anziehen sollten. Für mich ist das Ganze zu gut organisiert und wird ohne die böse Nazikeule „Bericht erstattet“.
    Und ganz klar solche Art von Protesten (schon allein wg. der hohen Anzahl von „Demonstrierenden“)…kann in bürgerkriegsähnlichen Zuständen enden…und das soll es wohl auch.
    Also Vorsicht mit der Solidarisierung der „Gelbwesten“, die ja schon bis nach Belgien reicht. Man möchte das deutsche Souverän genau da haben. Und ist es nicht eine wunderbare Ablenkung, von unseren Problemen in Deutschland…und könnte es nicht sein, daß sehr viele „Michels“ den UN MIG Pakt darüber „vergessen“ könnten?
    Ja seht mal die Franzosen, die stellen was auf die Beine! Ein perfider Plan von Mutti Merkel und Ziehsohn Macron?

  7. Ich hoffe sehr der Funke springt auf Deutschland über. Denn immer mehr Menschen müssen den Gürtel bald so eng schnallen, das ihnen die Luft weg bleibt.
    Problem in Deutschland dürfte die all gegenwärtige Antifa sein, die hier wohl noch stärker vertreten ist wie in Frankreich und jede Demonstration in einen Gewalt-Rausch versetzt.
    Ich befürchte schon sein Jahren eine Verschlechterung in Deutschland, die die Regierung dann bei Protesten zum Anlass nehmen könnte verstärkt gegen Demonstrationen und ihre Initiatoren vorzugehen.
    So lässt sich der breiten, leider oftmals unbedarften Masse erklären, warum es jetzt strengere Gesetze und Überwachungen geben muss. Und „Unruhestifter“ lassen sich so, ohne Aufschrei, aus dem Verkehr ziehen. Das ist der Weg in eine Undemokratische Gesellschaft und manchmal beschleicht mich das Gefühl, wir bewegen uns schon auf der Überholspur und die Bremsen versagen.

    • Ja, wie NoHope schon ausführte. Warum haben die so lange in Schnöggersburg den Straßen-und Häuserkampf geübt um dann untätig eskalierenden Protesten zuzusehen ? Da lassen wir liebr die Gelbwesten protestieren; geben den Linksnazis der Antifa auch welche und schon ist die gewünschte Eskalation da,die uns befähigt, alle ungenehmen AfDler aus dem Verkehr zu ziehen. Annetta und viele Unerkannte haben Stasipraxis; die Chefin hat Agitation und Propaganda verinnerlicht; also „Wir schaffen das“-

  8. Wichtig wäre es, dass Makron standhaft bleibt und die Franzosen weiter verachtet.
    Hier tut sich auch die Möglichkeit auf, die ganze Rechte Ecke um den FN als Redelsführer der Aufstände zu instrumentalisieren und LePen Aufwiegelung unterzuschieben. Im Optimalfall inhaftiert man sie sogar und zerschlägt den FN, in dem Glauben das würde die Sitaution beruhigen.
    Eine totale Eskalation wäre wünschenswert, ist im momentanen Stadium aber noch unwahrscheinlich.

    Amüsant in dem Zusammenhang ist natürlich, dass die Franzosen Makron doch recht deutlich gewählt haben…es muss also erst viel schlimmer werden. Demokratie….die Tyrannei des Pöbels. Gut das sich das dem Ende neigt.

    • Demokratie im ursprünglichen Sinn kann auch „Herrschaft des Pöbels“ sein. Sie KÖNNTE auch „Volksherrschaft“ sein.

      Aber wir (nicht nur in der „brd“) haben keine „ursprüngliche“ sondern ÜBERHAUPT KEINE Demokratie, wenn den D. heißen soll, daß das Volk die Politik bestimmt. Seit der Einführung der „repräsentativen Demokratie“, USA, um 1780, ist D. nicht mehr „Volksherrschaft“, sondern Fassade, die die Bürger ruhig stellen und die weltweite Ausbeutung durch eine winzige weltweite Clique von märchenhaft reichen Oligarchen, Globalisten vorantreibt.
      „Die „repr. D.“ ist keineswegs die AUSÜBUNG der politischen Macht durtch den Souverän, sondern ihre ÜBERTRAGUNG auf andere, also die ENTFREMDUNG von ihr!“ (Rainer Mausfeld).

      Dazu aus linker Sicht (die dürfen das) das hervorragende Werk „FASSADENDEMOKRATIE und TIEFER STAAT“, Mies, Wernicke (Hg.) Promedia 2017, bes. ERNST WOLFF: “ . . . Finanzordnung . . . kriminelles Konstrukt . . . “

      Ganz ausdrücklich haben die „Gründungsväter“ der USA die repräsentative Demokratie erst ERFUNDEN, um die Eigentumsordnung reiche Ausbeuter versus veramte Ausgebeutete zu verewigen und ins heutige Extrem zu treiben (Rainer MAUSFELD).

  9. „Die Meinungsführer unter den deutschen Medien liefen am Samstagabend berichtsmäßig noch auf Sparflamme. Sie brachten überwiegend Agenturberichte, zum Teil gleichlautend und unter ferner liefen. Die Tagesschau widmete immerhin einen Bericht an prominenter Stelle, redete die Demozahl aber auf 5000 in Paris herunter.“
    Business as usual also in D, fleißig von dpa das Zurechtgestutzte abschreiben und im ÖR FS die Zahlen zumindest downsizen, falls man das Geschehene nicht mehr komplett verschweigen kann. Erziehungsauftrag halt.
    Hierzulande vorrangig wäre breiter Protest gegen den Migrationspakt UND gegen den Dieselwahnsinn – sprich die Errichtung einer Irrenanstalt mit ca. 82 Mio Insassen.

  10. Wie bei allen Protestbewegungen wird versucht, diese durch Agents Provocateurs, Antifa oder Undercover-Agenten gewalttätig zu diskreditieren, egal ob in Chemnitz, Hamburg oder Paris. Bei den Aufnahmen der Proteste in Paris hat man die vielen in schwarze Hoodies gekleideten gewalttätigen „Protestler“ sehen können, denen es anscheinend vorrangig um Randale geht als um tatsächlichen Protest zu üben. Die Proteste sind absolut berechtigt aber die Bürger dürfen keine Gewalt bei den Demos tolerieren. Man muss es schaffen diese Leute auszugrenzen. Letztlich warten Merkel und Macron darauf, dass Polizeikräfte im Inneren eingesetzt werden können. Es kommt einem vor als ob sie den Bürgerkrieg mit Gewalt anzetteln wollen, indem immer noch absurdere Politik gemacht wird.

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