(David Berger) Die Demonstranten von Freiburg, die gegen die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen auf die Straßen gegangen waren, erst eingekesselt, dann auf dem Nachhauseweg ohne Polizeischutz von linken Gegendemonstranten unter diffamierendem Geschrei durch die Straßen gehetzt und niedergeschlagen. So sah die Realität jenseits des Polizeiberichts und der gleichgeschalteten Medien aus.

Immer mehr Augenzeugenberichte gehen bei mir ein, die mir bestätigen, dass meine von der Polizei als Falschnachricht verunglimpften Berichte über die Freiburger Hetzjagden am Abend des 29. Oktober zutreffend waren. Obwohl auch bei der Polizei immer mehr Anzeigen dazu auflaufen, gibt es bisher keine weitere Pressemitteilung, die die lückenhaften ersten Polizeiberichte berichtigen würde.

Nachdem einige lokale Medien infolge eines voreiligen, sich später als irreführend herausstellenden Tweets der Freiburger Polizei auch Philosophia Perennis als Fakeportal verunglimpft haben, weil ich über bürgerkriegsähnliche Gewaltexzesse der Linken gegen friedliche AfD-Demonstranten berichtet hatte, muss nun die Polizei Freiburg meine Berichte von den linken Gewaltexzessen gegen friedliche Demonstranten in Freiburg bestätigen. Über den ganzen Umfang der Hetzjagden von Freiburg schweigt sie aber hartnäckig weiter.

Deshalb veröffentliche ich hier erneut einen Augenzeugenbericht zur AFD-Demo und den Gegendemos in Freiburg am 29.10.18. Anschrift und Name des Augenzeugen sind mir bekannt.

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Ich und meine Begleiterin kamen mit dem Zug von Offenburg nach Freiburg gegen 18 Uhr am Hauptbahnhof an. Zu Fuß ging es dann Richtung Stadtmitte zum Treffpunkt am Martinstor.

Verbale Anfeindungen standen am Anfang

Bereits vor dem Treffpunkt wurde der Zugang durch eine große Menschenmenge der Gegendemonstranten erheblich erschwert, so dass wir gerade noch rechtzeitig den AfD Treffpunkt erreichten.

Als bekanntgegeben wurde, dass der Demonstrationszug nicht die geplante Route nehmen konnte, musste eine Ausweichroute festgelegt werden, bevor wir alle los gehen konnten. Begleitet von „Nazis raus“-Rufen und anderen verbalen Anfeindungen ging es Richtung Rathausplatz.

Blockade der angemeldeten Demonstration

Mehrmals musste der Demonstrationszug stoppen, weil Gegendemonstranten den Zug blockierten. Da meine Begleitung und ich im hinteren Drittel des Zuges waren, haben wir von Rangeleien der Polizei mit den Gegendemonstranten an der Spitze wenig mitbekommen. An jeder Ecke und jeder Einmündung skandierten Gegendemonstranten in voller Lautstärke.

Nie zuvor habe ich in so viele, vor allem junge, hasserfüllte Gesichter geblickt. Ohne auch nur das Geringste von uns zu wissen, wurden wir beschimpft, angefeindet, als Nazi und Faschisten bezeichnet und mit „freundlichen“ Stinkefingern bedacht.

Gefährliche Einkesselung der Demonstration

Am Kundgebungsort angekommen, waren sehr schnell alle Zugangswege durch Gegendemonstranten blockiert. An ein Verlassen der Kundgebung im Falle von z. B. gesundheitlichen Problemen war gar nicht zu denken.

Auch nach Ende der Kundgebung waren wir auf dem Rathausplatz quasi gefangen. Erst nach ungefähr 45 Minuten wurde von der Polizei ein (!) einziger Weg freigeräumt, um den Platz schließlich verlassen zu können.

Damit aber begannen die ernsthaften Probleme. Meine Begleiterin und ich waren bei den ersten die den Platz verließen, da wir, nass und durchgefroren, unseren Zug nach Offenburg erreichen wollten. Von der Polizei wurden wir zunächst in die Universitätsstraße gelotst, dann an der nächsten Abbiegung in den Bursengang und weiter in Richtung Kaiser-Josef-Straße. Dort angekommen leiteten uns die wenigen Polizisten in Richtung des Bertoldsbrunnen.

„Da sind welche, da sind die Nazis“

Hier aber war keinerlei Polizei präsent. Nach ungefähr 30 Metern sahen wir, wie aus einem vor uns liegenden lnnenhof von rechts, Gruppen mehrerer junger Männer auf die Kaiser-Josef-Straße rannten und in unsere Richtung stürmten. Einer schrie: „Da sind welche, da sind die Nazis“.

Sofort stürmten einige junge Männer auf uns zu. Ein Mann neben mir wurde sofort mit Schlägen traktiert. Ich hörte Schreie hinter mir und Hilferufe nach der Polizei. Als ich mich umdrehte, sah ich meine 76-jährige Begleiterin am Boden liegen. Mit Hilfe eines anderen Demonstranten half ich meiner Begleitung auf die Beine.

Hasserfüllte Linke prügelten friedliche Demonstranten zu Boden

Um uns herum herrschten Chaos und ein Durcheinander von prügelnden, jungen, hasserfüllten Männern der Gegendemonstranten. Während die Polizei herbeieilte und gerade dabei war einen jungen Mann auf den Boden zu drücken, verließen wir das Geschehen fluchtartig.

Wir bogen in einen lnnenhof ein, aus dem zuvor die jungen Männer heraus eilten. Einige stürmten dann noch an uns vorbei. Dann beeilten wir uns an den Bahnhof zu kommen. Plötzlich bemerkte ich, wie wir von einem jungen Mann verfolgt wurden.

„Ich hab dich auf der Demo gesehen, ich polier dir die Fresse!“

Aufgrund unseres eingeschränkten Tempos (Begleitung 76 Jahre alt und Asthma) hatte er uns nach wenigen Metern eingeholt. Mit wüsten Beschimpfungen wie „Nazi-Schweine“ „Faschisten“ und den Worten: „Ich  hab dich auf der Demo gesehen, ich polier dir die Fresse, jetzt ohne Polizei bist du so klein mit Hut“, baute sich der Mann vor mir auf.

Ich forderte meine Begleitung auf, hinter mir zu bleiben und fragte ihn, was er denn  von uns, einem fast 60-jährigen Mann und einer 76-jährigen Frau wolle. Innerlich sah ich mich schon in eine Schlägerei verstrickt. Auf meine Worte allerdings setzte sich vermutlich ein Rest Anstand durch. Denn der junge Mann, ein letztes Mal geifernd, rannte weiter in Richtung Kaiser-Josef-Straße davon.

Wir setzten unsere Flucht zum Bahnhof fort und waren schlussendlich heilfroh dieser Hetzjagd entkommen zu sein.

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