(David Berger) Der polnische Präsident Andrzej Duda hat bei seinem Deutschlandbesuch auf eine Frage nach der Pressefreiheit in Polen schlagfertig geantwortet: „Unsere Presse ist frei. Wir würden sogar darüber berichten, wenn unsere Frauen vergewaltigt würden.“

Vor einigen Tagen besuchte der polnische Präsident Andrzej Duda Berlin. Aus diesem Anlass fand u.a. eine Diskussionsveranstaltung im deutsch-polnischen Forum statt. Hauptsächlich ging es hier um die umstrittene Justizreform in Polen.

Die polnischen Medien können frei berichten

Auch die Frage der Pressefreiheit wurde von einem deutschen Journalisten („Tagesspiegel“) angesprochen – und darauf verwiesen, dass das polnische Radio über eine Sanktion des Europäischen Gerichtshofes gegen Polen nicht berichtet habe.

Was der polnische Präsident äußerst schlagfertig antwortete, gibt PI-News gut wieder: „Obwohl er das Präsidentenamt leite, sei er nicht für die Medien in Polen verantwortlich, er beeinflusse die Medien nicht. Dann fügte er nachdrücklich hinzu, dass, wenn eine Frau in Polen vergewaltigt wird, die polnischen Medien sofort und mit allen verfügbaren Details über den Vorfall berichten würden.“

Medienzögern zu Freiburger Gruppenvergewaltigung bestätigt Duda

Eine eindeutige Anspielung auf die verzögerten bzw. oft ganz ausbleibenden Informationen der deutschen Medien, allen voran des Staatsfunks, über Fälle von Vergewaltigungen durch Migranten. Die Gruppen-Vergewaltigung in Freiburg ist dafür ein sehr aktuelles Beispiel, das belegt, wie recht Duda hat.

Die Reaktion Steinmeiers und das Schweigen der deutschen Medien zu diesem Vorfall spricht Bände. Wenn es um die Meinungs- und Pressefreiheit geht, hat Deutschland längst den dafür geltenden Status quo der freien Welt verlassen.

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