(JouWatch) Jahrzehntelang war man im westtürkischen Sugören der Meinung, in Richtung Mekka gebeten zu haben. Nun stellt sich nach 37 Jahren heraus: Bei dem Bau der Moschee wurde maximal gepfuscht. Und man hat fast vier Jahrzehnte in die falsche Richtung gebetet.

Die sogenannte Mihrab, eine halbkreisförmige Nische in der Wand einer Moschee, die die „richtige Richtung“ anzeigt, wurden vom offensichtlich komplett überforderten Architekten des Gebetstempels in die falsche Richtung ausgerichtet.

Teile der Moschee einreißen?

Nachdem nun klar war, dass man annähernd 40 Jahre lang Allah, den größte Ränkeschmied aller Zeiten, nicht korankonfrom in Richtung Mekka angebetet hat, war man im dem westtürkischen Dorf Sugören in der Provinz Yalova schon fast so weit, Teile des Tempel der Schande einzureißen.

Nun haben die gläubigen Muslime jedoch ein „pragmatische Lösung“ gefunden, wie die Hurriyetdailynews schreibt. Ein Team aus dem Büro des örtlichen Muftis kam auf die superschlaue Idee, weiße Streifen auf den Moscheeboden zu pinseln, um dem betenden Muslim nun endlich die richtige Richtung zu weisen.(SB)

*

Der Beitrag erschien zuerst hier.

***

MIT EINEM KLICK KÖNNEN SIE DIESEN BLOG UND DAMIT EINEN UNABHÄNGIGEN JOURNALISMUS UNTERSTÜTZEN:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP