(David Berger) Am 24. Oktober ist Welt-Polio-Tag. Aus diesem Anlass warnt das Ärzteblatt vor den Risiken einer Wiedereinschleppung der gefährlichen, unheilbaren und tödlichen Infektionskrankheit „Kinderlähmung“ durch die unkontrollierte Immigration.

Obgleich die Polio-Fälle („Kinderlähmung“) weltweit gefallen seinen, ist die Gefahr neuer Infektionen nicht gebannt, so Experten. Zitiert wird vom Ärzteblatt Kathrin Keeren vom Robert Koch-Institut (RKI), die sich noch verhältnismäßig vorsichtig ausdrückt: „Das Risiko einer Wiedereinschleppung ist vorhanden.“

Besonders riskant: Immigration aus Afghanistan

Gründe dafür sieht die Leiterin der Geschäftsstelle der Nationalen Kommission für die Polioeradikation in Deutschland in sinkenden Impfquoten bei Kindern sowie in der Migration aus Ländern mit Polio-Vorkommen.

Am stärksten im Focus sind hier Einwanderer aus Afghanistan. Dort hat sich die Zahl der Poliofälle im Vergleich zum Vorjahr – laut WHO – verdoppelt. Hinzukommt die extrem hohe Dunkelziffer, nach der Ärzte pro entdecktem Fall von 200 weiteren Infizierten ausgehen. Auch in Syrien gab es 2013 einen heftigen Polio-Ausbruch. Auch wenn sie dort die Lage gebessert hat, gehören Nigeria und Pakistan ebenfalls zu den Hochrisikoländern – Also alles Regionen, aus denen sehr viele Immigranten nach Deutschland kommen.

Problem sinkende Impfquote in Deutschland

Hinzu kommt die zunehmende, vom RKI ebenfalls mit Sorge beobachtete Impfmüdigkeit bzw. -skepsis in Deutschland. Die Impfquote bei Erstklässlern liegt nach den aktuellsten RKI-Zahlen nur bei 93,9 Prozent.

Das Polio-Virus hat vor allem neurologische Krankheiten zur Folge. Es kann gefährliche Gehirn- oder Hirnhautentzündung sowie schwere irreparable Lähmungen verursachen. Der Befall der Atemmuskulatur verläuft tödlich.

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