Unglaubliche Medienberichte erreichen uns heute aus der Türkei und den USA. Ein wahrer Abgrund scheint sich aufzutun. Hat ein 15-köpfiges saudi-arabisches Killer-Kommando, das extra nach Istanbul anreiste, den Dissidenten und Journalisten Jamal Khashoggi im arabischen Konsulat zuerst gefoltert, dann enthauptet oder gar lebendig zersägt? Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Türkische und US-amerikanische Medien behaupten, ihnen lägen Beweise hierfür vor. Inwieweit ist der saudi-arabische Kronprinz und Verteidigungsminister Mohammed bin Salman (siehe Titelbild) in die Sache verwickelt? Hat er diesen bestialischen Mord eines Regierungskritikers angeordnet?

Medienberichte: Zuerst die Finger abgeschnitten, dann enthauptet

Seit dem 2. Oktober ist der saudi-arabische Regimekritiker und Journalist Jamal Khashoggi spurlos verschwunden. Ich berichtete gestern bereits darüber. Khashoggi wollte im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul einfach nur Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abholen, mehr nicht. Aber dies war wohl sein Todesurteil, das arabische Konsulat und damit das Hoheitsgebiet der Saudis betreten zu haben, auch wenn dieses mitten in der Türkei liegt. Seit Tagen erhärtet sich die Vermutung, dass die Araber Khashoggi im Konsulat gefoltert und umgebracht haben, immer mehr, wenngleich die Saudis das natürlich vehement abstreiten. Doch allmählich geben sie, je mehr Beweise auftauchen, Stück für Stück zu, was sich am 2. Oktober tatsächlich abgespielt hat.

Die türkischen Behörden gehen nach Medienberichten schon seit vielen Tagen davon aus, dass der Regimekritiker von einem aus Saudi-Arabien angereisten Sonder- bzw. Killer-Kommando, bestehend aus 15 Personen, umgebracht wurde. Es soll Video- und Tonaufnahmen von dem Mord geben. Diese sind Medienberichten zufolge wohl von Khashoggis Apple Watch aufgezeichnet und in die Cloud hochgeladen worden. 

Die Regierung in Riad wies bislang alle Vorwürfe zurück. Die Washington Post, für die Kaschoggi seit seiner Flucht aus Arabien in die USA vergangenes Jahr als Kolumnist arbeitete, hatte die letzten Tage bereits über Audio- und Videoaufnahmen berichtet, die belegten, dass Kaschoggi im Konsulat gefoltert und getötet worden sei. Nun berichtet die türkische Zeitung Yeni Safak heute unter Berufung auf eine solche Audioaufnahme von dem Geschehen. Arabische Agenten hätten dem Journalisten während eines Verhörs zunächst die Finger abgeschnitten und ihn später enthauptet.

JK2

Jamal Khashoggi im September 2018

Sieben Minuten lang der reinste Horror

Auf der Aufnahme soll zu hören sein, wie der saudi-arabische Konsul Mohammed al-Otabi sagt: „Macht das draußen, ihr werdet mir Probleme bereiten.“ Daraufhin soll ein anderer ihm geantwortet haben: „Wenn du leben willst, wenn du nach Saudi-Arabien zurückkehrst, sei still.“ Der Konsul Al-Otabi verließ am Dienstag, also sofort nachdem türkische Ermittler das saudi-arabische Konsulat durchsucht hatten, um Beweise für den vermuteten Mord zu sichern, Istanbul in Richtung Riad.

Noch drastischere, ja geradezu barbarische Szenen beschreibt heute die Bild unter Berufung auf das Online-Nachrichtenportal Middle East EyeDemnach sollen es sieben Minuten lang der reinste Horror gewesen sein. Es seien „markerschütternde Schreie durchs Konsulat“ gehallt. Dies könnte die Phase der Folter gewesen sein, wobei Khashoggi hier unter Umständen die Finger abgeschnitten wurden. Dann sei zu hören, wie der Journalist aus dem Büro des Generalkonsuls geschleift und auf einen Tisch im Arbeitszimmer nebenan gezerrt werde. Der arabische Konsul selbst sei dabei aus dem Raum gebracht worden. Verhörversuche, wie sie jetzt neuerdings von den Arabern vorgeschoben werden, soll es überhaupt gar keine gegeben haben.

Khashoggi wurde womöglich zuerst gefoltert und dann bei lebendigem Leib zerteilt

Die Säge habe hierbei ein hoher Gerichtsmediziner der saudi-arabischen Staatssicherheit, quasi eine Art Dr. Mengele, geführt – sein Name: Salah Muhammad al-Tubaigy

Auch das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf anonyme Quellen von diesen Audio-Aufnahmen. Es habe keinen, wie die Araber inzwischen behaupten, Verhör-Versuch Khashoggis gegeben, bei dem sie ihn dann quasi „aus Versehen“ umgebracht hätten. Der Journalist sei vielmehr zusammengeschlagen, dann betäubt und getötet worden. Die Beweise habe die Türkei auch Saudi-Arabien und den USA vorgelegt.

Tubaigy

Der arabische Dr. Mengele? Salah Muhammad al-Tubaigy

Das 15-köpfige arabische Killer-Kommando reiste wohl extra an und sofort nach dem Mord wieder ab

Der arabische Dr. Mengele, Salah Muhammad al-Tubaigy, gehörte zu einem Kommando von 15 saudi-arabischen Beamten, die mit Diplomaten-Pässen ausgestattet sind. Dieses Killerkommando landete am 2. Oktober um kurz nach 03 Uhr morgens auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul. Nur wenige Stunden nach Khashoggis Verschwinden flogen alle 15 wieder ab. Das heißt, es ist zu vermuten, dass sie speziell anreisten, um den Regimekritiker in der Türkei zuerst zu foltern und dann möglichst brutal zu liquidieren.

Nachdem die türkischen Behören verlangten, das arabische Konsulat in Istanbul zu durchsuchen, ließen die Araber zuerst ein Putzteam anrücken, welches das Konsulat gründlich reinigen sollte. Laut Erdogan seien sogar Teile der Räume frisch gestrichen worden. Am Montag, den 15. Oktober, ließen die Saudis dann erstmals türkische Ermittler in ihr Konsulat, welches zum arabischen Hoheitsgebiet gehört. Am Dienstag meldete ein hochrangiger Beamter, bei der Durchsuchung seien trotz der gründlichen Reinigung zuvor „sichere Beweise“ für einen Mordgefunden worden.

Hat der saudi-arabische Kronprinz die Folterung und Liquidierung persönlich angeordnet?

Nach den Angaben des US-Präsidenten habe der saudi-arabische Kronprinz Trump versichert, dass die saudische Führung nichts von den angeblichen Vorkommnissen in der arabischen Botschaft in Istanbul gewusst habe. Aber auch das könnte gelogen sein. Die New York Times berichtet nämlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch – unter anderem unter Berufung auf Gesichtserkennung, Profile in den sozialen Netzwerken, Medienberichte und geleakte saudische Regierungsdokumente -, dass mehrere der von der Türkei identifizierten Verdächtigen aus dem direkten Umfeld des arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman stammten.

Einer der 15 Verdächtigen sei zum Beispiel gesehen worden, wie er mit Mohammed bin Salman aus Flugzeugen in Paris und Madrid gestiegen sei. Außerdem sei dieser Tatverdächtige beim Wachestehen während der Besuche des Kronprinzen in diesem Jahr in Houston, Boston und bei den Vereinten Nationen fotografiert worden. Drei weitere Verdächtige seien anhand von Zeugen und anderen Aufzeichnungen dem Sicherheits-Einsatzkommando des Kronprinzen zugeordnet worden. Der fünfte sei ein Gerichtsmediziner, der eine hochrangige Position im saudi-arabischen Innenministerium innehabe.

Weiter berichtet die New York Times, dass von den 15 Verdächtigen mindestens neun für saudi-arabische Sicherheitsdienste, Militär- oder Regierungseinrichtungen gearbeitet haben. Damit aber gebe es einen direkten Bezug von dem mutmaßlichen Mord des arabischen Regimekritikers in der Türkei zu Mohammed bin Salman, dem saudi-arabischen Kronprinzen, Verteidigungsminister und stellvertretenden Premierminister. Dieser schreckliche Fall dürfte jedoch nur die oberste Spitze eines gewaltigen Eisberges sein. Doch warum lassen die USA und Europa Saudi-Arabien seit Jahren und Jahrzehnten all solche Dinge immer wieder durchgehen. Das hat seine Gründe.

Öl gegen Waffen – Der Hauptdrahtzieher der Islamisierung Europas

Sowohl die USA als auch Deutschland haben seit langem engen Beziehungen gerade nach Saudi-Arabien, zu den Nachfahren Mohammeds. Das hat vor allem ökonomische Gründe, denn die Araber haben zum Einen gigantische Ölfelder, die sich rein zufällig, ohne jeden Verdienst der Araber, eben dort befinden. Zum anderen sind sie über das Öl unfassbar reich geworden. Die Vermögen der Königsfamilie und vieler Scheichs überschreiten jegliches Vorstellungsvermögen. Mit dem Geld wiederum haben sie sich in unzählige US-amerikanische und deutsche Firmen eingekauft.

Außerdem kaufen die Araber mit ihren Petro-Dollars  wiederum vor allem US-amerikanische und deutsche Waffen, was unsere und die US-Wirtschaft ankurbelt. Zugleich ist Saudi-Arabien der wohl größte Drahtzieher der Islamisierung Europas und auch der USA. Hier laufen unglaublich viele Fäden zusammen. Und dies dürfte auch einer der Gründe sein, warum besonders Deutschland sich kaum gegen die Islamisierung des eigenen Landes, welches vor allem von den Saudis betrieben wird, wehrt. Man will es sich, sowohl was die Öl-Lieferungen anbelangt als auch die Waffenverkäufe und arabische Investments in Deutschland mit diesen nicht verscherzen.

Die Araber sind der wichtigste Verbündete im islamischen Nahen Osten

Hinzu kommt, dass man Saudi-Arabien als Verbündeten im Nahen Osten haben möchte, um den Israel-Palästina-Konflikt zu beruhigen. Im Nahen Osten tobt aber ein Kampf dreier muslimischer Großreiche um die Vorherrschaft auch der muslimischen Welt zwischen: 1. dem wahabistischen (sunnitischen) Saudi-Arabien, 2. der ebenfalls sunnitischen Türkei und 3. dem schiitischen Iran. Letzterer wird als die größte Bedrohung des Friedens mit Israel angesehen und das mit gutem Grund.

Bis zur Islamischen Revolution 1979, welche übrigens insbesondere auch von französischen, sozialistischen „Intellektuellen“ mit angeheizt wurde, war das Verhältnis zwischen dem Iran und Israel durchaus freundschaftlich. Seither aber erkennt der schiitische Iran Israel nicht mehr als legitimen Staat an, sondern bezeichnet die israelische Regierung als „zionistisches Regime“ der so genannten „besetzten Gebiete“. Der islamische Iran unterstützt radikalmuslimische Terrorgruppen im bewaffneten Kampf gegen Israel und spricht immer wieder Vernichtungsdrohungen gegen Israel aus. Die Israelis betrachten die iranische Führung daher als die „größte Bedrohung Israels“ an. Insofern wird auch der Bau einer iranischen Atombombe so sehr gefürchtet. Der Iran bezeichnet umgekehrt die Vereinigten Staaten als „großen Satan“ Israel als den „kleinen Satan“.

Dies dürfte ein weiterer Grund für die Nähe vor allem der USA zu Saudi-Arabien sein, weil man dieses als das wesentlich kleinere Übel ansieht als den Iran. Ähnlich dürfte die deutsche Regierung denken, die ebenfalls seit langem fette Waffengeschäfte mit den Arabern macht, ja sogar modernste Grenzsicherungsanlagen nach Arabien liefert, inklusive deutschen Beamten, die die Araber schulen, damit diese Saudi-Arabien vor Immigranten aus anderen islamischen Ländern schützen können, während der deutschen Bevölkerung erzählt wird, es sei gar nicht möglich die Außengrenzen unseres Landes zu sichern.

Trump+König Salman

Trump mit König Salman

Trump in der Zwickmühle

Für Trump dürfte dieser brutale Mord nun sehr ungelegen kommen, hat er doch gerade erst einen riesigen Waffendeal mit den Arabern in die Wege geleitet. Am Dienstagabend (Ortszeit) sagte er in einem Interview des US-Senders Fox Business, entscheidend sei, ob die saudische Führung von den Vorkommnissen gewusst habe. „Wenn sie davon gewusst hätten, dann wäre das sehr schlecht“, so Trump. Sollte hier eindeutige Beweise erbracht werden, woran den Türken gelegen sein dürfte, dann müsste Trump in irgendeiner Form reagieren.

Dass die US-Regierung bereit ist, den Fall Khashoggi zum Anlass einer ernsten Krise in den Beziehungen zu Riad zu machen, dürfte aber eher unwahrscheinlich sein, weil die Araber zu wichtige Verbündete sind. Diese Bedeutung scheint mit dem Aufstieg von Thronfolger Mohammed bin Salman, der sein Land wirtschaftlich modernisieren und von der Abhängigkeit vom Öl befreien will, eher noch gestiegen zu sein.

Ferner wurde nun bekannt, dass die Araber ausgerechnet jetzt 100 Millionen Dollar an die USA überwiesen haben, just an dem Tag, als US-Außenminister Mike Pompeo in Riad landete, um über den Fall des verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi zu sprechen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Zwar sei die Summe schon im Sommer zugesagt worden und soll US-amerikanische Bemühungen zur Stabilisierung Syriens unterstützen. Aber die Quelle, die nur als „amerikanischer Offizieller“ bezeichnet wurde, soll gesagt haben: Der Zeitpunkt der Überweisung sei kein Zufall.

Wer ist dieser Mohammed bin Salman?

Mohammed bin Salman ist Jahrgang 1985, also 33 Jahre alt, und ist der jüngste Verteidigungsminister der Welt. Er studierte an der König-Saud-Universität in Riad und hat einen Bachelor in islamischer Rechtswissenschaft. Mit seiner ersten Amtshandlung ernannte König Salman im Januar 2015 seinen damals noch 29-jährigen Sohn Mohammed bin Salman zum neuen Verteidigungsminister, dem wichtigsten Posten zur Absicherung Saudi-Arabiens, außerdem auch noch zum Chef des Hofes, womit der Sohn den Zugang zum König kontrolliert. Im April 2015 wurde Mohammed bin Salman nach Mohammed ibn Naif, einem Neffen des Königs, zum Vize-Kronprinzen bestimmt.

Als Verteidigungsminister ist bin Salman für den Militäreinsatz Saudi-Arabiens im Bürgerkrieg des benachbarten Jemens seit 2015 verantwortlich. Vor dreieinhalb Jahren griff Saudi-Arabien in den Konflikt ein und schlug sich im Kampf gegen die aufständischen Huthis auf die Seite der sunnitischen Regierung. Den Preis dafür zahlen die Jemeniten. Mehr als 10.000 Menschen wurden seither getötet, Millionen hungern. Das Elend nimmt teilweise unbeschreibliche Ausmaße an, interessiert aber kaum jemanden außerhalb des Jemen.

Obwohl der Kronprinz konservative Regeln wie das Fahrverbot für Frauen abgeschafft hat, will er mit dem Umbau keine demokratischen Reformen verbinden. Schon vor Khashoggis Verschwinden war er mit der Verhaftung von Widersachern und Aktivisten aufgefallen. Im Juni 2017 wurde dann die Thronfolge in Saudi-Arabien durch König Salman geändert. Anstelle von Prinz Mohammed ibn Naif stieg Mohammed bin Salman zum Kronprinzen auf. Mohammed ibn Naif musste außerdem von seiner Position als Innenminister zurücktreten. Seither hat Mohammed Bin Salman eine bisher in Saudi-Arabien noch nie gekannte Machtfülle in seiner Person versammelt und das mit Anfang 30.

Saudi-Arabien ist und bleibt ein wichtiger Verbündeter der USA und Deutschlands

Trotz der wachsenden Kritik am Jemen-Krieg entspricht die Politik des Prinzen insgesamt US-amerikanischen Interessen. Washington wünscht sich ein Saudi-Arabien, das nicht zuletzt wegen seiner Bedeutung für den weltweiten Öl-Handel stabil bleibt, Amerikas Gegner in der Golf-Region, insbesondere den Iran und den IS, bekämpft und Israel stärkt. Kronprinz Mohammed bin Salman, ein enger persönlicher Freund von Trumps Schwiegersohn und Nahost-Beauftragtem Jared Kushner, ist bei all diesen Punkten ein wichtiger Verbündeter.

Bin Salman teilt die kompromisslose Gegnerschaft der US-Regierung gegenüber dem Iran. Auch unterstützt er Kushners Plan für einen Friedensschluss zwischen Israel und den Palästinensern. Darüber hinaus hat der saudische Thronfolger den Amerikanern neue Rüstungsaufträge in Höhe von mehr als 100 Milliarden Dollar versprochen – was Trump zu der öffentlichen Erklärung veranlasste, er wolle die erhofften Einnahmen für die US-Rüstungsindustrie nicht dem Fall Khashoggi opfern. Die Türkei, die Saudi-Arabien als wichtigen Gegenspieler um die Vorherrschaft in der islamischen Welt ansieht, dürfte dagegen versuchen, diesen schrecklichen Mord gegen die Araber einzusetzen.

Deutschland bemüht sich hingegen wie die USA um ein möglichst gutes Verhältnis zu Saudi-Arabien. Der damalige Außenminister Sigmar Gabriel hatte Ende 2017 einmal etwas Kritik gegenüber den Arabern geäußert und ihnen außenpolitisches „Abenteurertum“ vorgeworfen. Daraufhin zog Riad verärgert seinen Botschafter aus Berlin ab. Der ist jetzt zurückgekehrt, nachdem der neue Außenminister Heiko Maas (SPD) die „Missverständnisse“ der Vergangenheit bedauert hatte, was Saudi-Arabien als Entschuldigung wertete.

Merkel-König-Salmud

Angela Merkel mit König Salman

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Bilder: YouTube-Screenshots

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Zum Autor: Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte für das Lehramt. Nach dem zweiten Staatsexamen absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Financial Consultant unter anderem an der heutigen MLP Corporate University. Er arbeitete etliche Jahre als unabhängiger Finanzspezialist. Außerdem ist er seit Jahren als freier Autor tätig. 2007 erschien seine preisgekrönte philosophische Abhandlung „Das Kartenhaus der Erkenntnis – Warum wir Gründe brauchen und weshalb wir glauben müssen“ als Buch, 2012 in zweiter Auflage. Seit 2017 betreibt er schwerpunktmäßig seinen Blog JÜRGEN FRITZ. Hier erschien der hier veröffentlichte Beitrag zuerst.

50 Kommentare

  1. Finger abgeschnitten ??Wer Behauptet das und hat derjenige das selber gshen?? oder hat derjenige das von Einen der das wiederum von Einen gehört oder geshen hat. Wo sind die Beweise und Bilder oder gar die Leiche??

  2. Ausgerechnet die Türkei speilt sich auf als Wahrung der
    Pressefreiheit und freie Arbeit für Regime-Kritische Jounalisten??Ihre Erdogankritiker Journalisten verschweigen sie

  3. Bei dieser Berichterstattung zu diesem Fall scheint irgend jemand größtes Interesse daran zu haben den Mord, sollte er so stattgefunden haben, in Szene zu setzen um andere zu schädigen, warum und weshalb wird sich vermutlich nicht ergründen lassen, aber auch der Leser sollte sich nicht jeden Schwachsinn zu eigen machen, denn die Abgründe sind grenzenlos und in den meisten Fällen liegen handfeste Interessen vor, ob es sich aber so zu getragen hat wie geschildert ist zweifelhaft, zumindest nicht auf dieser Ebene, weil dort andere Methoden angewendet werden und deshalb scheint das Ganze eine schaurige Story zu sein, aus welchen Gründen auch immer, denn der Unterschied zwischen Verbrechern mit Geist und Gegenteiligen läßt eigentlich dieses Szenario nicht zu, es sei denn, man will auf eine andere Spur lenken und dann wäre es nachvollziehbar, nicht aber erklärbar für normal denkende Menschen.

  4. Nein Herr Fritz.
    Nicht weil ich es mir nicht vorstellen kann, das so etwas passiert.Aber es gibt wirklich elegantere Methoden,jemanden los zu werden. Ich gaube nicht, das Saudi arabien so dämlich ist, in ausgerechnet einer Botschaft so was durchzuführen. Im gegnsatz zu sehr vielen von uns, können die Araber auch gut mit den Segnungen der neuen Technik umgehen und dann soll Ihnen so ein Schnitzer unterlaufen, das dieses Handy de facto mithört? Mal abgesehen davon, das Ihnen klar sein müßte , das vermutlich zig Überwachungskameras den Mann beim Betreten der Botschaft beobachtet haben und er dann sich in Luft auflöst? (Von dem vermutlichen bespitzeln der Botschaft ganz abgesehn?)
    Und warum ist ein Regimekritiker, der ohnehin im Asyl lebt, so dämlich sich in die Arme seines Feindes zu begeben? Heiraten hätte er in amerika auch so können, dazu braucht er keine Papiere aus Saudi arabien. Und warum holt er sich die nicht in den USA?
    Ich sag mal so, solange nicht die Beweise vorliegen, inklusive der Bestandteile des Leichnams, glaube ich daran nicht. Sind es Vermutungen und wir sind wieder abgelenkt mit einem schaurigen Verbrechen.
    wir sitzen auf der Couch und haben eine gehörige Portien S Gräuel vor uns. Sozusagen life den Horror Clip? Die Armchair Detectives on tour?

  5. Also man sollte Logik walten lassen :
    Wenn die Saudis Khashoggi beseitigen wollten ,was durchaus plausibel wäre,immerhin ist er Regierungskritiker und Tyrannen mögen nun mal keine Kritiker, dann war das extrem unprofessionell.
    Er hätte doch viel einfacher einen Schlaganfall oder einen Unfall erleiden können,und das am besten außerhalb der saudischen Botschaft.Geheimdienste erledigen das ohne Aufsehen.
    Hier entsteht der Eindruck ,daß von einer Seite ,die die Saudis angreifen will,möglicherweise auch eine innersaudische Palastrevolution ,der Vorgang inszeniert wurde.Ob Khashoggi dabei zu Tode gekommen ist ,können wir nicht beurteilen.Daß türkische Behörden grausige Details inoffiziell an die Öffentlichkeit geben ist sehr interessant.Diese Details haben zumindest hier -wie man an den Kommentaren sehen kann – die gewünschte Wirkung.
    Der ganze Vorgang erinnert etwas an den Fall Skripal.Man läßt sich natürlich immer eine neue Variante einfallen.
    Hätte man Khashoggi festgenommen ,nach Saudi Arabien gebracht und dort zum Tod verurteilt,hätte kein Hahn danach gekräht.Dort werden jede Woche Menschen gehenkt.Also warum dieses Theater ?

  6. Wem nützt ein mögliches Embargo gegen SA ? Wer oder welche „edlen Gesellschaften“ möchten herrlich gefracktes „Wunderzeuchs“ auf den Markt bringen um ein, auf Schulden und Erpressung aufgebautes System, wieder umsonst zu sanieren ? usw.usw.usf.

    Der militante „Arm“ dieser Armleuchter wurde vor dem Warschauer Pakt gegründet und besteht, im Gegensatz zum Warschauer Pakt, immer noch.

    Möchte Hr. Berger und seinem Team keine Probleme bereiten, deshalb verbleibe ich mit :

    Guten Abend und Gute Nacht

    P.S. Nein……den Typ mit pfälzer Vorfahren mein ich nicht.

  7. Es ist einfach nur erschütternd, was Menschen anderen Menschen antun, und dann gehören sie auch noch der gleichen Glaubensrichtung des wahabitischen Islam an. Glauben die, ihr Allah findet das gut oder gibt es vor Gott auch eine diplomatische Immunität? Na ja, einmal um die Kaaba herum und alles ist vergessen und verziehen. Money makes the world go around.

  8. Warum schreiben Medien nicht, dass der werte Herr Kaschoggi sich mit zahlreichen Messestichen selbst getötet hat, unglücklich auf das harte Pflaster fiel und schließlich an einem Herzinfarkt starb?

  9. Tja, wie heißt es:

    1. Die Israelis erfinden pro Jahr 100 neue Heilmethoden;

    2. die Araber erfinden pro Jahr 100 neue Folter- oder Tötungsmethoden.

  10. Ein Spitzenartikel von Jürgen Fritz, der alle Zusammenhänge gut erklärt. Und man versteht, warum die sogenannten „Menschenrechte“, nicht nur in diesem Fall, eben immer eine untergeordnete Rolle spielen, Hauptsache die Wirtschaft „brummt“. Am Ende ist es nichts als Heuchelei, wenn nur die guten Geschäfte nicht gestört werden. Es ist deprimierend und zum Verzweifeln, wie sich am Ende doch immer wieder Willkür und Gewalt gegen Freiheit und Unabhängigkeit durchsetzen. Wo bleibt eigentlich der Protest der UN-Menschenrechtskommission? Ach ich vergaß… diese „Institution“ ist ja auch schon längst „eingekauft“ vom Islam. Die Aussichten für die Welt sind düster…

  11. Wem immer noch nicht klar ist, was bei (hoffentich verhinderbarer) arabisch-islamischer Herrschaft in Europa auf ihn zukommt, der bewahre diesen Artikel sorgfältig auf.
    Nachdem wir dass Mittelalter mit ähnlichem christlichem Herrschaftsgebaren hinter uns gelassen zu haben glaubten, bin ich mir nicht sicher, ob sich Rom mit dem Islam zu neuer Inquisitions-Folter verbündet. In den abendländischen Museen sind ja noch genügend Werkzeuge greifbar: Streckbank, eiserne Jungfeu usw. Die hochnotpeinliche Befragung gibt es also noch – noch bei den Mullahs
    Axel Gojowy
    Dresden

  12. Saudi Arabien ist das gefährlichste Land der Erde, niemand widerspricht dem Königshaus,alle haben Angst vor dem Reichtum,Wahabismus und Terror in der Welt. Ausgestattet mit den teuersten modernsten Waffen,stellen Sie eine große Gefahr da auch für uns.Die Soldaten Mohammeds werden schon in EU verteilt, Firmen gekauft.Und wenn Allah kein Öl mehr gibt dann sind wir dran.

    • In Syrien sind die Saudisten komplett gescheitert und haben geschätzte 100 Mrd. Dollar für ihre ISIS und Al-Nusra-Freunde buchstäblich in den Sand gesetzt. Sind wir im Westen wirklich so korrupt, dass wir uns selbst unserer Gier opfern? Ohne US-Support wäre das Regime dort morgen am Ende, was beide Seiten auch wissen. Unterm Strich brauchen die uns mehr als wir sie. Trump sollte handeln

  13. Und Saudi Arabien, ein Staat in dem heute noch wegen regimekritischer Meinung hingerichtet, ja sogar gekreuzigt wird, hat den Vorsitz im Menschenrechtsrat! Das muss man sich mal überlegen. Dieser verheerende Umstand ist der USA-Elite zu verdanken. Saudis und USA, seit dem 2. Weltkrieg wirtschaftlich, Waffen und ÖL, unzertrennlich. Man hilft sich gegenseitig wo man nur kann, auch wenn man über eigene Schatten springen muss. Die dummen Völker schlucken alles und gehen teilweise daran kaputt.

  14. Bei dem Wort „Schreie“ triggert das bei mir seltsamerweise nicht unseren beruflichen Aufenthalt in den Emiraten, sondern die Schreie einer zum Tode verurteilten gerade 18-Jährigen bei ihrem 24-stündigen Zwischenaufenthalt in meiner damaligen Haftanstalt in der „DDR“, bevor sie zur Strafvollstreckung nach Leipzig gebracht wurde.

    Ganz unten, im Keller, in einer Einzelzelle, schrie sie sich die Seele aus dem Leib. Nach einigen Stunden hatte sie keine Stimme mehr u. es wurde zu einem lauten Wimmern. Es hallte durch den ganzen Block u. in dieser Zeit wurde es sehr still in der Haftanstalt. Alle waren schockiert.

    Am nächsten Tag wurde sie abtransportiert u. hingerichtet. Tage später erfuhr ich unter der Hand von einer dortigen Angestellten was sie getan hatte. Kurz gesagt, – dafür wäre sie selbst heute hier in diesem D nicht verurteilt worden.

    Ja, es gab die Todesstrafe weiterhin in der „DDR“. Das wußten fast alle nicht, die Meisten bis heute nicht. Die Ausführung wurde nur geändert. Vom Fallbeil hin zum Genickschuß.
    Ich will darauf jetzt nicht weiter eingehen.

  15. Ich hatte in den 80ern beruflich mit saudischen Prinzen zu tun. Die damals gemachten Erfahrungen / Ereignisse waren hamlos = juristisch nicht relevant. Jedoch offenbarte sich eine Mentalität, die mich veranlasst, zu glauben, dass die geschilderten Grausamkeiten zutreffen können.

  16. Tja, der mittelalterliche Islam bietet doch immer wieder ein neues Panoptikum der Spielweisen, er bestätigt immer wieder, dass nur durch Gewalt und Unterdrückung diese angebliche friedfertige Religion überleben und sich ausbreiten kann, auch bereits seit dem Mittelalter. Es muss endlich laut NEIN zu dieser ungebetenen Unterwanderung, deren Resultate die Jung-Utopistenkommunisten noch ignorieren, gesagt werden. Da glücklicherweise der Anteil der älteren Wähler steigt, sehe ich hier eine Rettung. Die sozialdemokratische Gerechtigkeit mit der in die Fresse hauen und Außenminister sind von gestern und Auslaufmodell, zumindestens sprechen sie nicht für ihre eigene lokale Bevölkerung. Kein Mensch weint denen eine Träne nach, eher Freude über alle Backen.

    • Es ist doch kein Zufall, warum Saudi Arabien und IS-Terroristen so viel gemeinsam haben.
      Kinderehen,Kinderprostitution, Sklavenhandel,Enthauptungen, Krieg gegen die Ungläubigen usw….
      Sowohl Saudi Arabiens herrschende einflussreiche Theologen die Wahhabiten als auch der IS träumen von einem weltweiten islamistsichen Gottesstaat.

      Saudi Arabiens herrschende Theokraten die Wahhabiten sind ideologisch mit dem IS in fast allen Themen auf einer Linien deckungsgleich, da gibt es kaum Unterschiede.

  17. Als Saddam Hussein in Kuweit einmarschierte, gab es eine Zeugin dafür, dass seine Soldaten Babys aus dem Betten rissen und am Boden zerschmetterten. Die USA frohlockten und befreiten Kuwait von den Irakern. – Später stellte sich alles als Lüge und Kriegspropaganda heraus.

    Jetzt gibt es angeblich ein Tonprotokoll in der Apple-Cloud, dessen tatsächliche Existenz kein Publizist kontrollieren kann. – Gibt es das wirklich? – Immerhin: Niemand frohlockt. – Und die wahhabitischen Islamisierungs-Expansion wird von den Saudis lustig fortgesetzt.

    Aber was ist verwerflicher: Ein Saudi-Kritiker wird von einem saudischen Rollkommando nach islamistischer Lust und Laune grausam aus der Welt geschafft – oder: Über fünfzig kerngesunde Kinder deutscher Mütter werden auf Geheiß der deutschen Regierung nach Genehmigung durch die deutsche Volksvertretung in den Nahen Osten verbracht und von islamistischen Unholden sarggerecht für den Heimtransport zubereitet?

    Der methodische Irrsinn hat viele Facetten…
    – mlskbh –

  18. Eine sehr gute zusammenfassende Analyse. – Es sind also massive ökonomische Interessen, welche die Islamisierung Deutschlands und Europas vorantreiben. Das erklärt die zunehmend radikaler werdende Verfolgung jeglicher Kritiker mit allen Mitteln. Wird sich eine Partei, mag sie noch so viel Zuspruch erhalten, gegen diese Interessen stellen (können), oder wird sie sich dem Diktat des Kapitals ebenso beugen wie sämtliche etablierten Parteien derzeit? Ich befürchte, ja, auch sie wird sich den „Sachzwängen“ unterwerfen (müssen), das heißt, dem großen Geld. Europa wird weiterhin an Islamistan verschachert werden, womit die Islamisierung zu einem unumkehrbaren Faktum werden wird. Mittlerweile halte ich dieses worst case Szenario für das realistischste, leider. Also schonmal Koffer packen, falls man die Möglichkeit hat, irgendwohin zu flüchten…

    • … gestern las ich den :
      Frage : Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus ?
      Antwort : Im Kapitalismus beuten Menschen Menschen aus, im Kommunismus ist es umgekehrt !

      … ein bisschen Spass muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein … wusste schon Roberto – schwarzer Humor, sozusagen.

  19. Einfach nur grausig. Zu Tode gekommen bei einem angeblichen „schiefgegangenen“ Verhör? Schlimmer geht es nicht. Es wäre schön, wir wären nicht so abhängig vom arabischen Öl. Aber es wird ja alles getan, um diese Abhängigkeit noch zu verstärken durch unseren Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Atomkraft und Kohle. Und wenn wir den ganzen Rest an Landschaft, der uns noch bleibt, nachdem wir Häuser für die X Millionen Zuwanderer, die die UN uns zuteilen wird, gebaut haben, mit Windrädern und Solarzellen verschandeln, wird es nicht ausreichen.

  20. Ein ausgezeichneter Artikel. Seltsam, dass unsere sog. Qualitätsmedien, alle natürlich politisch-korrekt u. überwiegend oder ganz links-grün eingestellt, so nicht berichten, ich denke z.B. an die SZ u. ihre vielen moralisch korrekten Schreiber oder auch an unsere moralisch korrekten Politiker wie z.B. Heiko Maas, die dazu entweder gar nichts sagen oder nur allgemein u. blablabla sich äußern. Wo bleibt der moralische Aufschrei, H. Maas???? Geht es hier nicht um Menschenwürde u. Demokratie? Um Verbrechen????

    • @Pauline G.

      Die von Ihnen Genannten werden durch den Beitrag von Jürgen Fritz richtiggehend „vorgeführt“, bis auf die Knochen bloßgestellt und blamiert.
      Eigentlich müsste philosophia-perennis.com jetzt mit Anfragen zu Nachdruckgenehmigungen nur so überschwemmt werden…

  21. Man hat keine Worte mehr, um diese Schweine auch nur irgendwie angebracht zu beschreiben und dieses barbarische Verbrechen zu kommentieren. Sprachlosigkeit ist alles was mir einfällt.
    Es dokumentiert aber nur überdeutlich, zu was mächtige, reiche Ratten fähig sind und wie menschenverachtend sie handeln. Und wie sich jetzt die abhängigen EU/US Politnutten winden und heucheln, um ja nicht die „Beziehung“ irgendwie zu gefährden! Man kann nur noch kotzen!

    • @Pimentos,
      die von Ihnen so genannten „Schweine“ und „reichen Ratten“ handelten nach ihrer kulturellen Prägung normativ durchaus konform, was von den von Ihnen so genannten „Politratten“ unseres Kulturkreises politisch konform auch respektiert wird.
      Im Sinne von Politik als „organisierte Kriminalität“ sind die Handlungsweisen kompatibel, weshalb ja auch Morde durch die CIA und die Hinrichtungen durch Drohnen längst gesellschaftsfähig geworden sind.
      – mlskbh –

    • Manchmal träume ich von einem Anzug, der komplett unsichtbar macht und mit dem man jede auch noch so „gesicherte“ Anlage überwinden kann. Was ich dann mit den Verursachern solcher Verbrechen machen würde, kann sich jeder selbst ausmalen. Und ich würde es so oft wiederholen, bis auch dem letzten dieser Verbrecher die Lust verginge, sowas jemals zu wiederholen. Das wäre wohl die einzige Methode, die wirklich Erfolg verspräche. Oder?

  22. Leute, DAS ist DIE Idee : Wir eröffnen in Deutschland ein deutsches Konsulat für Deutsche und laden hochgestellte „deutsche“ Persönlichkeiten zur „Einweihungsfeier“ !

  23. Krass, krass, krass. Vor allem die Szene mit der „Säge“ (Kettensäge?). Vielleicht haben sich die saudi.arabischen Folterknechte zur Vorbereitung ihres Verbrechens den Film „Scarface“ (in der ungeschnittenen Form) reingezogen. So ziemlich die grausigste Filmszene, die ich bisher gesehen habe.
    Das wirtschaftliche Engagemnt der Saudis in Deutschland, Europa und den USA dürfte so manches erklären, was anders nicht mehr zu erklären ist. Aber nun sind sie halt hier…

  24. Wollte gerade frühstücken, als ich das las…….Na ja, hat sich erstmal erledigt.
    Für mich ein weiterer Beweis, wozu die „Religion des Friedens“ fähig ist und was uns hier vielleicht bald allen bevorsteht.

    Übrigens, jeder, der schon mal „CSI“ oder ähnliches gesehen hat, weiss, dass man im Raum noch Blutreste finden kann. Auch nach „Reinigung“. Also, türkische Behörden, dann ermittelt mal gegen Eure Glaubensbrüder.

  25. Sehr geehrter Herr Fritz,

    ich wollte nur mal Kritik, nicht wegen dem Inhalt an sich, sondern der Formulierung üben. Bitte zählen Sie mal in ihrem eigenen Text das Wort Regimekritiker. Damit reihen Sie sich direkt in die unsachliche Berichterstattung unserer etablierten Medien ein. Das Wort wegt bestimmte assoziationen beim Leser (zumindest soll es das tun). Man kann halten von deren Regierung was man will, aber man sollte so leere Worthülsen doch versuchen zu vermeiden. Nur mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich. Gegner von Putin (teilweise sogar schwer kriminell (auch nach unseren Standards)) sind alle Regimekritiker. Die „Merkel muss weg“-Rufer dagegen sind unzufriedene Rechte. Diese Wort ist einfach sehr unsachlich und wird nur abwertend gegen eine Regierung verwendet ohne objektive Kriterien, wann ist eine Regierung ein Regime und wann nicht. Wenn ich sowas lese, dann werte ich den Artikel als Meinungsmache gegen Saudi Arabien, dafür braucht man solche Worte nicht, denen ihre Taten würde vollkommen genügen. Deswegen weiß ich nicht, ob ich den Artikel überhaupt noch ernst nehmen kann (was den wahrheitsgehalt betrifft). Da Sie ein recht gebildeter Mann sind, wird Ihnen nämlich die korrekte Verwendung der Sprache durchaus bewusst sein.

    • Lieber @Boris Geiger,
      bitte nicht so mimosenhaft reagieren und dann weitschweifig auf einer Nebensächlichkeit herum reiten.
      Und ausgerechnet der Begriff „Regimekritiker“ ist hier durchaus korrekt angebracht.
      An anderer Stelle spricht der Autor Jürgen Fritz von einem „Regierungskritiker“ bzw. von einem „Dissidenten“ und von der „Regierung in Riad“ nicht etwa von einem „Regime“.
      Es ist hier in Deutschland leider so und scheint „typisch deutsch“ zu sein, dass sich viele Leute zu unwichtigen Aspekten haarspalterisch weit ausbreiten, während sie vor lauter Bäumen den finsteren Wald nicht sehen. Andererseits ergötzt sich eine „Intelligenzija“ wechselseitig an hochfliegenden Elaboraten, von denen sie sich einbilden, dass sie „unten ankommen“ und das Denken der „mündigen Bürger“ umkrempeln. Welch eine Schimäre.

      Dagegen ist zum Beispiel dieser Betrag von Jürgen Fritz eine mustergültige Lehrstunde in Schizophrenie von Politik.
      – mlskbh –

      • @Manfried Schirmann,

        vielleicht wirkt das etwas „mimosenhaft“. Besonders am Anfang hat sich der Begriff ziemlich gehäuft. Vielleicht lag es daran, dass ich vorher auch schon einige Artikel durchgelesen habe (nicht auf dieser Seite) und ich bemerke immer öfters, dass die Artikel immer vollgepackter mit nichtssagenden hohlen Phrasen oder Wörter sind. Hauptsache ein bis zwei Schlagworte unterbringen. Mich persönlich ärgert die Verwahrlosung der Sprache gewaltig. Bei vielen Artikeln geht es dabei wirklich nur, um eine Denkrichtung anzustoßen. Viele Menschen mit denen ich spreche wiederholen mittlerweile diese Phrasen bzw. Worte und wissen gar nicht was damit gemeint ist (soviel zum mündigen Bürger). Vielleicht habe ich wirklich etwas überreagiert und Herrn Fritz unrecht getan. Regimekritiker war halt nun mal so ein Wort, bei dem ich rot sehe, weil es einfach zu oft einseitig als abwertendes Schlagwort verwendet wird.

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