(David Berger) Etwa 200 Demonstranten, die Kandel-Aktivistinnen und einige Politiker der AfD haben sich bei spätsommerlichem Wetter heute unter der Regie der Frauenrechts-Aktivistinnen Christina Baum und Leyla Bilge – beide von der AfD – in München zum ersten Bayerischen Frauenmarsch eingefunden.

Thema der Reden waren unter anderem die aktuelle Friedensnobelpreisträgerin Nadia  Murad  Basee Taha, eine Überlebende des vom IS verübten Genozids an den Jesiden 2014.

Innerparteiliche Querelen?

Der Start des Marsches am Gärtnerplatz verzögerte sich deutlich um 45 Minuten. Der Grund: Über den Start des Marsches gab es mit der Polizei einige Unstimmigkeiten, da angeblich andere Startzeiten für die Demo ausgemacht waren, um ein von der AfD gewünschtes Zusammentreffen der Frauendemo mit einer Parteikundgebung der AfD auf dem Marienplatz zu verhindern. Leyla Bilge bestätigte dann im Gespräch diese Aussagen der Polizei.

Im Frauenmarsch waren Banner mit dem Motto „Die Freiheit der Frau ist nicht verhandelbar“, „Wir sind kein Freiwild“, „Kandel ist überall“ und „Frauen gegen Gewalt“. Einige Schilder richteten sich auch gegen das nicht zuletzt für Frauen besonders gefährliche Islam-Appeasement von Seehofer und Söder.

Polizei musste gegen gewalttätige „Antifa“ vorgehen

Auch eine Hand voll Gegendemonstranten mit Schildern „gegen Rechts“, die mit lautem Pfeifern versuchten, die Reden zu stören, hatte sich am Gärtnerplatz eingefunden. Als dann doch noch die Antifa auftauchte und mit Gewalt gegen die Demo vorgehen wollte, musste die Polizei eingreifen.

Im Unterschied zum ersten Frauenmarsch in Berlin war die Polizei aber durchgehend bemüht, den Ablauf der Demo zu gewährleisten, sodass die Abschlussveranstaltung am Marienplatz friedlich und ohne Störungen verlief.

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