(Wolfgang van de Rydt) Speyer: Ein vom Jugendstadtrat  und der Initiative „Speyer ohne Rassismus – Speyer mit Courage“ veranstalteter Poetry-Slam stand unter dem Motto Zivilcourage. Die 14 Jahre alte Ida-Marie Müller, Tochter der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst, sorgte für Schnappatmung bei den politisch korrekten, selbst ernannten „Antirassisten.“ Sie trat als erste Rednerin auf und hatte sich sorgfältig vorbereitet.

Die 14-jährige befasste sich in ihrem Beitrag mit der „Political correctness“ und machte sich darüber lustig. Hier einige Auszüge.

  • „Der Neger ist kein Neger mehr, Zigeuner kann man auch nicht sagen. Rassistisch ist das beides sehr, so hört man’s an allen Tagen. Wer es trotzdem wagt, wird ausgebuht.“
  • „Aus fernen Ländern kam der Mann an Menschenhändler ran, mit Handy und ohne Paß in unserem gelobten deutschen Land. Weil er kein Fräulein haben kann, hilft er schnell nach mit einem Messer.“
  • „Und die Moral von der Geschicht’: Steckt das Messer dir im Bauch, wie’s im Orient der Brauch, kannst du lauthals nur noch schrei’n, mit Rückenwind von Linksparteien: ‘Nazis raus!’“

Als Mitglied des Jugendstadtrats konnte man ihr schlecht den Auftritt im Vorfeld untersagen. Auf der Bühne drehte man ihr nach wenigen Minuten jedoch den Ton ab, als sie die Beiträge der anderen Teilnehmer zu Zivilcourage als „für’n Arsch“ bezeichnete.

Eigentlich hat Ida-Marie Müller den Poetry-Slam sogar gewonnen, denn sie erhielt den meisten Applaus, aber die Veranstalter erklärten ihren Beitrag als am Thema vorbei und wollen darin gar „geistige Brandstiftung“ erkannt haben. Zur Preisverleihung wurde sie ausgeschlossen.

Der Beitrag erschien zuerst bei DIE UNBESTECHLICHEN