(Kopekenstudent/ David Berger) Die Berichterstattung zu den Vorgängen in Chemnitz zeigt ein durchaus dem Skandal um die Kölner Silversternacht ähnliches Versagen der Mainstreammedien, allen voran der „Öffentlich-Rechtlichen“. Gearbeitet wurde dort mit von linksextremen Blogs abgeschriebenen Fakenews, falsch zugeordneten Bildern, bewusst irreführenden lückenhaften Nachrichten und nachweislich falschen Zahlen.

Dass die angeblichen Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz, über die sich derzeit ganz Deutschland vom drittklassigen Schauspieler bis zur Kanzlerin echauffiert, frei erfunden waren, hat sich inzwischen herumgesprochen – ohne dass die Instrumentalisierung der Falschnachricht durch interessierte Kreise aufhören würde.

Aber das ist längst noch nicht alles: Die Veranstalter von Pro Chemnitz veröffentlichten am 2. September ein Video auf ihrer Facebook-Seite, das einige interessante Einblicke zum Abbruch der Demo am 1. September gibt.

Kurz: die Behörden weigerten sich, das Versammlungsrecht durchzusetzen, und die AfD als Veranstalter des vereinigten Zuges aus Schweigemarsch und Pro Chemnitz bestand nicht nachdrücklich genug auf die Durchsetzung des Selbigen.

Pro Chemnitz behauptet außerdem, die sächsische Polizei hätte sich erfahrungsgemäß nicht zu solch einer „Schweinerei“ hergegeben, worin Pro Chemnitz den Grund für die Hinzuziehung von massenhaft Polizei aus westlichen Bundesländern vermutet.

Verprügeltes Kamerateam des MDR?

In diesen Zusammenhang gehört auch die Meldung von den Angriffen „Rechter“ auf ein Kamerateam des MDR. JouWatch dazu: „Derweil haben die Journalisten ein neues Lieblingsthema gefunden, das sie sofort skandalisieren: „MDR-Kamerateam angegriffen“. Mit solchen angeblichen Attacken auf die Pressefreiheit lässt sich die Ehre des in Verruf geratenen Berufsstandes doch am besten wiederherstellen. Was war passiert?

Ein Kamerateam hatte die Wohnung eines Chemnitzers okkupiert, um von dessen Balkon die bösen Rechten filmen zu können. Dafür hatten sie das dort wohnende Kind um Erlaubnis gebeten, das offenbar eingeschüchtert, die öffentlich-rechtlichen Stalker hineinließ. Als der Familienvater dazu kam, warf er die Journalisten aus seiner Wohnung. Sein gutes Recht.

Doch offenbar fiel dabei der Kameramann die Treppe hinunter. Sofort erstattete der Sender Anzeige. Vom Hausfriedensbruch ist in den Medien natürlich nicht die Rede, sondern von Gewalt gegen Journalisten.

Dass sich der betroffene Sender (MDR) nun auf einmal gegenüber weiteren journalistischen Anfragen bedeckt hält, zeigt, wie man sich beim Staatsfunk seiner fahrlässigen Berichterstattung durchaus bewusst ist.

Bilder aus anderem Zusammenhang sollen „Nazi“-Aufmarsch suggerieren

Es kursieren außerdem widersprüchliche Zahlen zur wahren Größe des vereinigten Demozuges. In einem Bericht über die Chemnitz-Demos am Samstag um 23 Uhr 30 in den Tagesthemen-Nachrichten der ARD hieß es laut Pro Chemnitz:

„4500 Menschen sind es, die am frühen Abend ihren Trauermarsch beginnen, angeführt von den AfD-Landeschefs von Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Manche Teilnehmer des Zuges zeigen sich offen rechtsextrem.“ (Einspieler: Man sieht Demonstranten, die „Wir sind die Fans – Adolf Hitler Hooligans!“ rufen.)

Die gezeigte Sequenz wurde allerdings nicht – wie suggeriert – auf der AfD-Demo gefilmt, sondern ist – so weiter Pro Chemnitz – ein Ausschnitt aus der Hooligan-Demo in Chemnitz vom 27. August, der seit einigen Tagen auf Youtube abrufbar ist (Die ARD hat gestern ohne eine Richtigstellung den Einspieler aus der Sendung entfernt).

Teilnehmerzahl lässt sich dank Videoaufnahmen leicht ermitteln

Aber auch die Zahlen sind offensichtlich bewusst falsch angesetzt: Ich habe den gesamten Zug seitlich an einem Verkehrsschild stehend aus einigem Abstand gezählt. Die ersten hundert Personen zählte ich beim Vorbeigehen. Dann maß ich per Fingerraster den Abstand und überschlug so die ersten 2000 Teilnehmer.

Die Spitze des Zuges befand sich zu dem Zeitpunkt dann unter einer roten Ampel, etwa 150 m vor mir, so dass ich leicht addieren konnte, indem ich abwartete, bis eine Fahne auf meiner Höhe bis zur roten Ampel vorgerückt war. Dabei verfuhr ich großzügig, zählte also eher zu wenige, als zu viele.

Es waren mehr als zehntausend!

So kann ich die Größe von 10.000 als gesichert angeben, zumal der Zug zu Beginn schmäler war als in der Mitte. Es könnten auch 11.000 gewesen sein. Der Zug war etwa um die Hälfte von 2000 länger, als meine gerasterte 10.000er Marke, ging jedoch am Ende nicht mehr ganz so eng geschlossen. Die Zahl von 12.000 dürfte allerdings nicht ganz erreicht worden sein.

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