(David Berger) Je mehr die Verwicklungen von Papst Franziskus in den aktuellen Missbrauchsskandal der katholischen Kirche deutlich werden, umso mehr Katholiken verzweifeln an ihrem Oberhaupt. Ist durch ihn der „Rauch Satans“ in die Kirche eingedrungen?, fragen sie.

70 Jahre wird sie in diesen Tagen alt, die einzige katholische Tageszeitung Deutschlands: ursprünglich „Augsburger Tagespost“, dann „Deutsche Tagespost“ und nunmehr nur noch „Tagespost“. Hier erfährt man zuverlässig dreimal die Woche, was die Stoßtruppen katholischer Kirchlichkeit in Deutschland wirklich denken.

Seit gestern sorgt ein Gastkommentar der bekannten katholischen Publizistin Hedwig von Beverfoerde in eben dieser Zeitung für besonderes Aufsehen, denn er räumt indirekt ein, dass ganze Teile, die offiziell noch zur katholischen Kirche gehören, in Wirklichkeit gar nicht mehr katholisch sind.

Missbrauch, Satanismus, Zerstörung der Seelen

Ausgangspunkt ist dabei der neue Missbrauchsskandal in den USA bzw. dem sog. Pennsylvania-Bericht, dessen ganze Dimension Kardinal Viganò vor einigen Tagen, am 26. August, deutlich gemacht hat: „Am 26. August ist auf dem Felsen Petri eine Atombombe detoniert. In der englischsprachigen katholischen Medienwelt erscheinen grundstürzende Enthüllungen, hochkarätige Kommentare und Hintergrundstorys im Minutentakt. Vielen lässt es das Blut in den Adern gefrieren …“

Im Minutentakt würden seither Dinge enthüllt, die Katholiken immer mehr an der Heiligkeit ihres Klerus zweifeln lassen: „…massenhaft unfassbare sexuelle Übergriffe, Verbrechen und Verführungen gegenüber vornehmlich heranwachsende Jungen und Priesteramtskandidaten … Satanismus, Vergewaltigungen und schreckliche Seelenzerstörung“ nennt Beverfoerde.

Papst Franziskus in der Komplizenschaft mit der Anti-Kirche

Neu ist, dass auch Papst Franziskus im Zentrum der Vorwürfe steht: „Neben der halben Kurie klagt Erzbischof Viganò Papst Franziskus in persona an, dieser habe die unter Papst Benedikt XVI. gegen Kardinal McCarrick erlassenen Sanktionen … im vollen Wissen um McCarricks Untaten aufgehoben und ihn sogar zu seinem eng-vertrauten Berater gemacht.“

Und Beverfoerde ganz konsequent dazu: „Wenn dies wahr ist – und derzeit spricht wenig für das Gegenteil – dann steht der Nachfolger des Heiligen Petrus, der den offiziellen Titel „Heiliger Vater“ trägt, unter Anklage nicht nur der Mißbrauchs-Vertuschung, sondern der Komplizenschaft mit der Anti-Kirche.“

Worte gegen einen Papst, wie sie in dieser katholischen Tageszeitung in ihrem 70-jährigen Bestehen nie gefallen sind. Und die zeigen: Der derzeitige Papst steht an der Spitze jener, die mehr oder weniger bewusst die Catholica zerstören. Das wird jenen Gruppen in der Kirche ganz enorm erneut Auftrieb geben, die schon seit Monaten einen Rücktritt von Papst Franziskus fordern, ja sogar an dessen Legitimität zweifeln.

Der Rauch Satans und die Islamisierung des Abendlandes

Es gibt keinen Zeitpunkt in den letzten 100 Jahren, in denen Europa eine kräftige katholische Kirche als wichtigste Instanz gegen die Islamisierung des Abendlandes so dringend gebraucht hätte, wie heute. Und gerade jetzt versagt die catholica auf vollständiger Linie. Beverfoerde fällt nicht mehr dazu ein, als am Ende ein Stoßgebet zu rufen: „Jesus – Maria – Josef!“

Der Rauch Satans hat sich in der Franziskus-Kirche jedoch so breit gemacht, dass weniger fromme Geister erhebliche Zweifel daran haben, ob solche Gebet hier noch helfen.

Den ganzen Kommentar lesen Sie hier: Der Rauch Satans

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