Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer hat die ganz bewusst unterlassene Berichterstattung der „Tagesschau“ über den Mord an einem Arzt in Offenburg scharf kritisiert. Auf Facebook schrieb er bereits am 18. August:

Drei Gründe, warum die Tagesschau besser doch über den Mord von Offenburg berichtet hätte.

1. Der Mord an einem Arzt in der Praxis ist nicht irgendein Mord. Wenn ein Mensch, der im Beruf anderen Menschen hilft, ohne erkennbaren Grund mit dem Messer erstochen wird, dann ist das kein gewöhnlicher Raubmord, sondern ein Fall von besonderer Abscheulichkeit, egal woher der Täter kommt. Daher eine Nachricht für die Tagesschau.

Bei Mord und Totschlag sind rund 40% der Tatverdächtigen nicht deutsch

2. Wenn eine Häufung von schweren Gewalttaten unter Asylbewerbern für die Tagesschau ein Grund wäre, darüber zu berichten, dann müsste sie das tun. Ich halte das Argument zwar für seltsam. Wenn eine Gruppe von Tätern häufiger vorkommt, dann reicht das für die Tagesschau? Verstehe ich nicht. Aber dass Asylbewerber bei schweren Gewalttaten überrepräsentiert sind kann man mittlerweile als gesichert ansehen. Bei Mord und Totschlag sind rund 40% der Tatverdächtigen nicht deutsch. Das Kritikerium der Tagesschau wäre also erfüllt. Gesichert ist mittlerweile auch, dass die Angriffe mit Messern zunehmen und wiederum Asylbewerber dafür wesentlich verantwortlich sind.

3. Nicht über so einen tragischen und ungewöhnlichen Fall zu berichten erweckt den Eindruck, man wolle wie in Köln eben nicht berichten, weil der Tatverdächtige ein Asylbewerber ist.

Das nährt die These von den Systemmedien und macht die Empörung im Netz um so größer. Schon um dieser absehbaren Entwicklung entgegen zu treten und nicht den Eindruck zu verstärken, es werde etwas unter den Tisch gekehrt, wäre ein Bericht richtig gewesen.

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94 Kommentare

  1. Ja Herr Palmer, wenn ein Volk so losmarschiert wie in Chemnitz kann einem als Polit-Verbrecher bzw. deren Erfüllungsgehilfe schon etwas mulmig werden! Dann ist es besser man hat rhetorisch etwas vorgesorgt wenn die Stricke an die Alleebäume geknüpft werden! „Den Hals retten“ nannte man das früher!

  2. Palmer könnte werden, was Pilz in Österreich ist. Die Wertkonservativen (ev. Kirche) und Globalisten (BoBos und CaviarGauche, Linksspießer) hätten eine Heimat jenseits der sterbenden CDU, die Kommunisten würden sich der SED anschließen. Das wäre ehrlich und konsequent. Palmer würde aus CDU, SPD und FDP saugen, die SED aus der sterbenden SPD. Mit der Afd hätte man drei ca. gleich starke Parteien.

    • „Das sind schreckliche Taten, die mich sehr betroffen machen. Mein Mitgefühl ist bei den Familien. Wir dürfen uns aber nicht davon hinreißen lassen, diese Taten zur Hetze gegen Geflüüüüchtete zu instrumentalisieren. Alle Männer sind Täter, auch deutsche Männer. Das war schon immer so.“
      Das würde sie sagen. So ungefähr.

  3. Was Bosbach für die Merkel-CDU ist/war, das ist Boris Palmer für die Grünen: die „Beruhigungspille“ für das noch denkende Volk.
    Sobald diese Leute ihren Worten jedoch Taten folgen lassen müssten, kriechen sie alle wieder artig unter den Rock ihrer jeweiligen Partei.
    Von daher nenne ich dieses ganze Gerede scheinheilig und populistisch. Diese Leute sind Teil und nicht Lösung des Problems!

  4. @Jens Frisch u.a.,facebook ist nicht die demokratische Agora der Neuzeit,wo jeder freie Bürger das Recht hat zu sprechen.Der Laden ist die Privatveranstaltung von Zuckerberg,seinen Studikumpeln und einigen Heuschrecken.Die können machen,was sie wollen.Wen sie drauflassen entscheiden die nach gusto.Schöne neue private Medienwelt.Jammern hilft genausowenig wie beim Rausschmiß aus einer Kneipe.

    • Dieser Fall beweist wieder einmal ganz eindeutig, wie es mit der Wahrheit der Berichterstattung in den Monopolleitmedien aussieht. Die linksgrünen Journalisten dieser regierungsnahen Sendeanstalten und diverser Leit-Printmedien, berichten eindeutig nach linksideologischen Vorgaben, tendenziös und willkürlich und parteiisch. Leider ist es in Merkels Deutschland so weit gekommen.

  5. „Ein Friedlicher ist einer,der sich totschießen läßt,um zu beweisen, daß der andere ein Aggressor gewesen ist.“ Marcuse
    Solche Friedensidioten wollen wir nicht mehr sein. „Denjenigen, die versuchen sollten, unser Land zu übernehmenn, wird eine vernichtende Abfuhr zuteil werden, damit ihnen in Zukunft die Lust vergehe, ihre Schweineschnauze in unseren Garten zu stecken.“ (frei nach Stalin)

  6. Nur Asyl?
    2 Männer müssen sich seit Montag vor dem Berliner Landgericht verantworten, weil sie versucht haben sollen, die Ex-Affäre der Schwester zu ermorden. Im Prozess wegen versuchten Mordes erklärte die 17-Jährige, sie habe vor dem Angriff aus Angst vor ihren 19 und 23 Jahre alten Brüdern eine Vergewaltigung erfunden, um die Affäre zu vertuschen, um nicht in die Türkei geschickt zu werden.

  7. Gut, das es einer sagt. Ist aber dennoch tragisch, das es sich nur ein Hr. Palmer leisten kann, Wahrheit auszusprechen. Wenn das alles jemand anderes gesagt hätte, wäre er ein Rassist und Hassredner, einer voller Hetze. Das ist überhaupt das größte Problem. Das hier Täter gedeckt und sogar hofiert werden und diejenigen, die das benennen beleidigt und ausgegrenzt werden. Völlig vergiftet das Ganze.

  8. Dieser Herr Palmer sollte doch zur AfD übertreten, wenn er es ernst meint. Übrigens: In den 25 Jahren von 1989 bis 2014 wurden mehr als 3.500 Deutsche von Migranten getötet = ermordet, totgeschlagen, erstochen. (BKA Kriminalstatistik) Die meisten Gewalttäter sind Türken, Araber, Schwarz- u. Nord-Afrikaner u. Balkanesen sowie Albaner, Kosovaner, Serbier. Nord-Ost-Europäer. Die meisten sind Moslems.

    • Ach Maru, man kann in einer Sache für die eine Position einer Partei sein und in anderen Bereichen für die einer vollkommen anderen. Da kommt’s auf die größte Schnittmenge an, die eine Partei einem bietet. Da ist man dann Mitglied. Oder man ist, wie ich, politisch heimatlos und orientiert sich nach dem, was einem momentan am wichtigsten erscheint. Und wählt die Opposition. 😉

      • Ich denke, wenn einer FÜR die Todesstrafe ist und der andere absolut dagegen, dann sollten die nicht im gleichen Team spielen, auch wenn sie beim Kartoffelsalat die gleiche Schnittmenge haben könnten (Essig-Öl oder Majo).

      • Achach, lieber ach Demokrat, Kartoffelsalat mit oder ohne Majo? Mit Gurke oder ohne? Mit Fleischwurst oder ohne? Sie stellen mich vor schwierige Entscheidungsfragen… Aber Sie haben natürlich recht: Geht’s um existentielle Fragen, sollte man sich für die richtige Seite entscheiden. Kartoffelsalat oder Todesstrafe? Ich nehme den Kartoffelsalat… 😉

      • Also, der Boris wechselt zur AfD, verliert seinen Posten, wird nicht wiedergewählt und verschwindet in der Versenkung. Für wen wäre damit etwas gewonnen? Kann man natürlich auch anders sehen: Ein Grüner weniger. Mir sind Dissidenten in allen Parteien lieber, als dass diese vollkommen verstummen…

      • Wenn der Boris so weitermacht ,fliegt er sowieso raus bei den gruenen.Dann hat sich die sache von selbst erledigt.Und fællt ihm dann die entscheidung schwer,macht er halt einen eigenen verein auf.

      • … oder schließt sich Aufstehen an. Hauptsache, es werden immer mehr Menschen von allen Seiten, die sich gegen die Merkelei stemmen, bis diese in sich zusammenbricht…

  9. Eine Bevölkerung besteht aus Blauen und Roten. Der Anteil an Mördern unter den Blauen ist genauso groß wie der unter den Roten. Die Mörder sind bei der Auswahl ihrer Opfer farbenblind.
    Dann werden genauso viele Blaue von Roten ermordet wie Rote von Blauen ermordet werden.

    Wenn das eine alle paar Tage und das andere alle paar Monate passiert, stimmt die Annahme nicht.

    • Ich habe das mit den Blauen und Roten in einem Kommentar bei achgut gelesen, und meinte, dass das auch Leute, die mit Mathematik auf Kriegsfuß stehen, verstehen.
      Stimmt wohl nicht. Viele verstehen es nicht.

      Also Erklärung.
      Man muss „Blau von Rot ermordet“ mit „Rot von Blau ermordet“ vergleichen. Das sagt viel mehr als Palmers „40% der Tatverdächtigen sind nicht deutsch“.

  10. Die Einsicht von Palmer ist lobenswert, aber irgendwann im Leben müßte man die Konsequenz ergreifen, entweder Frontalangriff gegen die eigene Partei oder Wechsel, auf zwei Hochzeiten kann man nicht gleichzeitig tanzen, aber leider fehlt vielen der Mut zur letzten Konsequenz und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Gesellschaft.

  11. Ich bin am Stück 11 Wochen in einem Land gewesen, in welchem ich als Frau zu jeder Tageszeit alleine überall hingehen konnte, in welchem ich frei war, in Frieden lebte.
    Der Kontrast jetzt wieder in D / Berlin zu sein könnte größer nicht ausfallen.

    Es tut so weh mitansehen zu müssen wie mein D zugrunde gerichtet wird von Kranken, Ideologen, Wirtschaftsverbänden, UN ect. pp.

  12. Dafür das jemand Fakten benennt die sattsam bekannt sind, würde ich den nun nicht gerade hochjubeln. Dazu sind seine anderen Ansichten eben weiterhin „grün/rot“.
    Das er i diesem einen Punkt mal nicht mit seiner Partei übereinstimmt, macht ihn noch lange nicht zum Helden, denn an den anderen „Werte“ dieser Partei des Grauens hält er weiterhin fest.

  13. Einerseits ist das für einen Grünen wirklich eine ganze Menge an richtigen Einsichten. Andererseits wirkt die Befürchtung, es entstehe der Eindruck, als werde etwas unter den Tisch gekehrt, schon ein wenig surreal. Einen solchen Eindruck könnte man haben, wenn die Berichterstattung nur manchmal lückenhaft wäre, sie ist es in diesem Kontext aber immer! Daher ist das kein Eindruck, sondern ein Fakt.

  14. Da kann man Herrn Palmer nur zustimmen. Und wie eine Antwort auf seine Äußerungen las ich heute in der österreichischen „Kronen-Zeitung“, dass in Innsbruck der Türsteher einer Bar von einem 21jährigen Somalier ohne Vorwarnung mit einem Messer angegriffen und verletzt wurde, weil er ihn nicht einlassen wollte.
    Ich frage mich allerdings, warum Boris Palmer immer noch bei den Grünen ist.

      • Nicht nur zu bauen, auch die Pflicht zur amtl. Ausschreibung von Wohnraumbedarf besteht NICHT für andere Bedürftige auf dem Wohnungsmarkt. Und was genau tun SIE / tut die AfD gegen diese Ungleich-Behandlung entgegen verfassungsrechtl. verbrieftem Gleichbehandlungsgebot?

        Da das GG ein Abwehrrecht der Bürger gegen den Staat ist, ist im Prinzip jeder Einzelne gefragt, warum er nichts tut.

      • Falls Sie mich meinen: Bin kein Amtsinhaber, tue aber Alles, was in meiner (prekären) Situation möglich ist gegen ‚Neu-Nazis‘, für Eigene/Landsleute, an Aufklärung. Da ich den (letzten) Auslöser kenne, habe ich derzeit z.B. wie wahnsinnig gewarnt, an viele Stellen geschrieben – um dann mitanzuschauen, wie ‚die Würfel fielen‘ bzw. Dämme brachen, weil die Deutschen sich allesamt weigerten. (..)

      • Aber ob oder was die AfD konkret gegen diese verfassungswidrige Ungleichbehandlung tut, würde mich auch mal interessieren.

      • Liebe Marion, ich traue gar keinem Politiker. Sondern höchstens mir selbst. Aber ich begrüße jeden Gedanken, der öffentlich geäußert wird und einigermaßen in die richtige Richtung geht. So bescheiden bin ich mittlerweile schon geworden.

  15. Der Herr OB Boris Palmer ist mir schon seit langem positiv aufgefallen, den anderen aus seiner versifften Truppe wohl eher negativ. Also wie der zu diesem (wohl aus Hanfpapier) gefertigten Parteibuch kommt, das ist mir schleierhaft, zusammen mit Claudi Roth, das ist ja wie Lefebvre und Lehmann im gleichen Karnickelzüchterverein.

  16. Es zeigt sich, es lohnt sich hier und anderswo seine Stimme zu erheben und zu protestieren, wenn man die Demokratie in Gefahr sieht. Man darf es nicht den linken Kräften überlassen, zu bestimmen, was Demokratie ist und was nicht. Diese Definitionshoheit darf man nicht einer Seite nur erlauben und der anderen absprechen. Das ist der Trick des derzeit herrschenden hysterischen Liberalisierungswahns.

  17. Ob er in die Partei passt, ist eine Frage der Macht und herrschenden Ideologie in der Partei. Sein Vater war auch ein Querdenker und -Kopf und mußte dafür manche Beugehaft antreten. Aufrechte Demokraten sind in Parteiendemokratien oft nicht gelitten, weil nicht bequem und leicht beherrschbar. Gut, dass er die Partei nicht selber verlässt, das würde denen so passen.
    Karriere ist nicht sein Ziel.

  18. Wenn Palmer -und den Anschein hat es tatsächlich- an den Prinzipien bürgerlicher Vernunft orientiert ist, ist für mich nicht erklärlich, was er noch in der grünen Partei der Weltretter und Deutschland-Abschaffer will. Wenn er konsequent wäre, müsste er aus dem Verein austreten und meinetwegen als Parteiloser weiter amtieren, wenn er schon nicht in die Partei des gesunden Menschenverstandes möchte.

  19. Oder vielleicht doch wie in Schweden , da wurde von oben diktiert ! Keine negativen Berichte über Migranten .
    Damit ein Migrant nicht diskriminiert wird , kann er einen schwedischen Namen annehmen .
    So wird aus einem Ali Özbeck ein Ole Anderson , kommt es zu einer Messerattacke oder Vergewaltigung regt sich niemand auf , denn es war ja ein Schwede.
    Kann man ein Volk mehr verarschen ?

  20. (1) Ein schwierige Frage. In Deutschland geschehen rund 1000 Tötungsdelikte jährlich. Über viele, bei weitem nicht alle, berichten lokale Medien auch der ARD. Wollte die Tagesschau über alle berichten, müsste sie täglich mind. 5 Minuten nur darüber berichten. Für die restlichen Themen von nationaler und internationaler Bedeutung blieben dann weniger als 10 Minuten. Das wäre nicht zielführend.

  21. Hofnarrenrolle? Herr Palmer versprüht wieder seine berühmten Vernunftparolen. Nicht reden, HANDELN! Solange Palmer in dieser Partei bleibt, nehme ich das nicht ernst. Vielmehr beschleicht mich der Verdacht, seine stets „(auf)rechten“ Einlassungen dienen eher als clevere Leimtöpfchen, um evtl. abtrünnige Grünen-Wähler (mit Restverstand u. Gewissen) wieder anzuleimen. Jede Stimme zählt…

      • Weil er Zweifel am Bild vom grundguten Migranten sät, wer wie die Grünen eine „reine Lehre“ predigt, der kann keine abweichenden Sichtweisen dulden. Was Palmer sagt, ist ein Frontalangriff auf die politisch korrekten Dogmen der Grünen. Machen wir uns nichts vor, Palmer ist auf dem grünen Narrenschiff isoliert.

      • Als ob die zum „säen“ Palmer bräuchten. Er fängt nur geschickt die Ernte auf, damit die Zweifelnden nicht abtrünnig werden. Die meisten Grünwähler sind nicht hardcore, sondern politisch ungebildet. Alle 4 Jahre tun sie was für die Umwelt. Genau diese Leute hören was Palmer sagt und denken es wäre Grüne-Politik.

        Wie auch immer. Wenn es Palmer ehrlich meinen würde, warum geht er dann nicht?

  22. Für einen Grünen sind diese Sätze höchst ungewöhnlich, da ziemlich wahr. Nur die Aussagen „erweckt den Eindruck“ und „These von den Systemmedien“ sind erhebliche Untertreibungen. Aber immerhin – die Meinungsunterdrückung durch die ARD – speziell Herrn Griffke – stößt auch Herrn Palmer auf. Hoffnungsschimmer ?

  23. Hörr Palmer, das ist uns alles bekannt, ihre Wiederholungen machen es nicht besser !
    Verlassen Sie sofort diese Partei, falls Sie sich einen Anstand bewahren konnten !
    Ansonsten bleiben Sie der Einäugige unter den Blinden – oder eben nur ein Quoten-Oppositionist und ein Auffanglager für potentielle Links-Grüne !

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