Ein Gastbeitrag von Frank Jordan

Die im Rahmen des „Rabat-Prozesses „und der „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen verabschiedete „Politische Erklärung von Marakesch“ vom Mai 2018 hat für Aufregung, Empörung und Unverständnis gesorgt. Dies vor allem bei jenen, welche die ausschliesslich positive Wirkung staatlich „geplanter und gesteuerter“ Massenmigration anzweifeln. Gründe dafür gibt es genug und sie sind vielerorts thematisiert worden.

Was in den Zeilen und Spalten der berichtenden Medien nicht aufgetauchte, ist die Frage, wem diese Erklärung und die daraus resultierenden Massnahmen dienen. Den Migranten? Kurzfristig sicher. Langfristig? Ich weiß es nicht.

Fragen sie mich das in zehn, zwanzig Jahren wieder, wenn das bis dahin wirtschaftlich mit großer Wahrscheinlichkeit viel ärmere aber dafür geschlechter-, einkommens-, klima-, gesundheits- und bildungsgerechte Europa die Wahl zwischen dem Islam und dem Widerstand gegen ihn getroffen haben wird.

Nein – wer heute, in den kommenden Jahren und an erster Stelle profitiert von dieser Erklärung, sind jene, die sie verfasst haben: Regierungen, Verwaltungen, die UN-Maschinerie und die NGOs.

Ein gigantisches Behördenbeschäftigungs- und Bereicherungsprogramm

Hinter dem sozialkitschigen Motto „Niemanden zurücklassen“ versteckt sich ein gigantisches Behördenbeschäftigungs- und Bereicherungsprogramm. Nur das. Kostenaufwendige und zeitintensive Datensammlungen, Studien, Programme, Massnahmen und Analysen. Internationaler Austausch, Koordination, Bewertung, Überwachung, Beratung, Betreuung, Begleitung, Sicherung. Und vor allem: Kompromisslose „Promotion eines positiven Narrativs“ der Auswirkung von Einwanderung in eine Gesellschaft.

Grenzen: auf oder zu?

Nein – diese Erklärung ist weder auf Sie und mich, noch auf die Migranten zugeschnitten. Wäre sie es, dann würde sie sich in zwei Zeilen erschöpfen.

Entweder: „Grenzen auf, herzlich Willkommen in unserem Rechststaat, ab hier sind Sie im Rahmen unserer Gesetze selber für sich und ihren wirtschaftlichen und sozialen Verbleib verantwortlich“.

Oder aber: „Grenzen zu“. Warum das nicht so ist, macht bereits der Titel klar: Es ist eine „politische Deklaration“. Von der Politik, für die Politik. Für uns Nettosteuerzahler und die bereits heute hoch verschuldete kommende Generation gibt’s die Rechnung. Einmal mehr.

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30 Kommentare

  1. Morje! Perfekt geschrieben…und danach in der Diktatur aufgewacht…dumm dümmer „Deutsches Personal“…

  2. Die Strippenzieher hinter dem ganzen Asyl-/Migrations- und Neuansiedlungsmumpitz, sind ja nicht erst seit gestern am Werk. Alles fing an mit der grossen Gastarbeiterlüge. Die Gastarbeiter kamen nicht weil sie gebraucht wurden, sondern auf Druck der USA hin, um die Natopartner Italien und Türkei zu unterstützen. Wir sind die Zahlmeister der Welt. Fleissig und Obrigkeitshörig bis zum Tod.

  3. Wenigstens haben wir ein Bundesverfassungsgericht, das über allem wacht. Daß wir von den öffentlich-rechtlichen ausreichend informiert werden gegen Unkostenbeitrag.

  4. Milton Friedman, Nobelpreisträger für Wirtschaft, sagte einmal: „Ein Staat kann ein Sozialstaat sein. Ein Staat kann offene Grenzen haben. Aber niemals beides zusammen. Das Sozialsystem wird sehr schnell unheilbar zerrüttet und unfinanzierbar, wenn man dieses nicht beherzigt.“ Dies könnte hinsichtlich Sicherheit, innerem Frieden und auch Wohlstand tatsächlich bald der Fall sein.

      • Es stellt sich nur die Frage: Wer fördert so etwas? Wer profitiert davon? Das Chinesische „Erfolgsmodell“ der Ausbeutung bettelarmer Wanderarbeiter ohne Soziale Absicherung, weckt offensichtlich auch in Deutschen Wirtschaftskreisen Begehrlichkeiten und Nachahmer.

      • Richtig. Und es ist wirklich extrem auffällig, wie hier versucht wird, den Sozialstaat generell madig zu machen, durch
        -Missbrauch (Zahlung an völlig Fremde oder Unberechtigte)
        -systematische Verhetzung/Falschdarstellung von Hilfeempfängen (siehe Hartz4-Sendungen v. RTL…)
        -Falsche Darstellung als Arbeits(platz)zerstörer („Sätze sind zu hoch“ etc.)

  5. das ist eine, sozial und migrantenmafia die da zusammen mit der politik am werkeln ist. das auffüllen eines staates mit jungenmännermigranten( haben nichts, können nichts ,außer voll mit testosteron) ist ein versuch die soziale natur von menschen gruppen zu pervertieren. jeder weiß, dass ein überhang von jungen männer eine gesellschaft destabilisiert. exitus und chaos für die betreffende gruppe!

  6. Den knechtenden Bürgern die Lasten, der Asylindustrie, den Politikern, Miethaien, Kirchen, Sozialverbänden, Spendenhaien, der Pharmaindustrie, dem profitorientierten Gesundheitswesen und allen kriminellen Absahnern die Freuden. Eine gewaltige, parasitäre Maschinerie der Gier und des Ausbeutertums ist hier in Gang gekommen, und sie wird mit Steuergeldern geschmiert laufen bis zum bitteren Ende.

    • Wer die Macht wie Murkel & Schariapartei in Händen hält, ist hierfür auch verantwortlich. Die Medien wirken nur als Hure des Systems. Rot/grün/links und schwarz will uns gezielt zerstören und nutzt alle Mittel, keine neue Erkenntnis. Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Hoffentlich hält diese Bewußseinserkenntnis bis zur nächsten Wahl!

  7. Eine laufende Maschine muss immer ausgebaut, erweitert, gewartet und geschmiert werden, sonst stellt sie den Betrieb ein. – Ein im Kern fehlerhaftes System potenziert die Mängel solange, bis es implodiert. – Wenn also schon die Grundannahmen falsch sind, werden die stets darauf aufbauenden Schlüsse nur zu verheerenden Folgen führen können. Systemgewinner juckt das nicht…

    • Systemgewinner wie der bis in den Tod überzeugte Brüsseler Beamte aus Freiburg werden DURCH NICHTS von ihrer antideutschen und gegen Nationalstaaten gerichteten und völlig perversen Haltung aufgeben :
      Er ist so endlos pervers, dass er am Grab seiner von 1(natürlich minderjährigen) Afghanen bestialisch ermordeten Tochter Geld für Migranten sammelte

  8. Wieder drum rum geredet. Auch ohne Einwanderung, welche die absurde Entwicklung nur auf die Spitze treibt und für allle sichtbar werden lässt, bleibt eine destruktive Umverteilung von Produktiv zu Unproduktiv im Billionen-Bereich jährlich. Der Sozialstaat an sich zerstört die menschliche, ökonomische und soziale Basis, frisst die kulturelle Substanz der Nation und ist das eigentliche Problem.

      • Ein Sozialstaat funktioniert nur innerhalb klar definierter Grenzen und schafft auch nationales Zusammengehörigkeitsgefühl. Er verhindert/vermindert nicht nur menschliches Elend und soziale Verwerfungen, sondern wirkt (im unmanipulierten Normalzustand) auch gegen Lohndumping bzw. systemische Ausbeutung.
        Ich verstehe daher nicht, warum ein Sozialstaat etwas Schlechtes sein soll (?)

    • Der Sozialstaat als Absicherung für Bürger in Not ist an sich nicht das Problem, ihn zu einem Rundum-Sorglospaket für Jedermann zu pervertieren hingegen schon. Zugang zum Sozialstaat soll Bürgerrecht sein, jedoch kein Menschenrecht und Bürger wird man nicht, indem man es irgendwie illegal über die Grenze geschafft hat.

  9. Ich verstehe überhaupt nicht warum wir uns von
    einer moslemisch unterwanderten Organisation wie
    der UNO Vorschriften bezüglich unser Grenzen und
    der „Migration“ machen lassen sollten.
    Die UNO sollte mal in Afrika Reklame dafür machen,
    daß die Männer weniger schnackseln oder die Frauen
    die Pille nehmen.

    • Dieser Denkansatz zielt schon einmal in die richtige Richtung, nur wie wollen Sie die Denke der mittelalterlichen Muselmänner aktivieren? Geht das überhaupt? Afrika ist nicht unser Hobby, das müssen sie selber regeln, haben doch die Mehrheit in der UN. Warum sollen wir deren Korruption abschaffen?

    • Die UNO h a t jahrzehntelang Kampagnen zur Geburtenkontrolle in Afrika durchgeführt. Es hat nicht gefruchtet, wie man weiß. Deshalb kommt Plan B in Vollzug: Die Verteilung der Menschenmassen nach Europa.

  10. Es darf in den nationalen Parlamenten kein „abnicken“ der Vorgaben von EU und UN mehr geben! Es dürfen die Beschlüsse dieser gemeinschaftlichen Institutionen keinen Vorrang vor nationalen Gesetzen haben! Es muss die Teilnahme an internationalen Initiativen generell freiwillig sein! Nur in jenen Fällen, wo ein Staat andere nachweislich geschädigt hat, sind Zwangsmassnahmen angebracht.

  11. Zumindest sind die ganzen Quotenprinzessinen, die irgendwas mit Sozial studiert haben (für MINT reichte es wohl nicht), alle in Lohn und Brot. Ein Schlaraffenland für Sozialpädagog_Innen, die ohne „Flüchtlinge“ bestenfalls Kellnern würden. So aber geben sie Deutschkurse und machen Zoobesuche mit UMAS.

    Bin mal gespannt, ob sie auch bei der etwaigen Wehrpflicht gleichberechtigt werden!!!

  12. Ein guter Artikel, dennoch…
    Ich erlebe keinen Tag ohne gesellschaftliche Schuldzuweisungen. Wer ist alles selbst schuld: Bauern für die Dürre, Rentner, weiße Bürger mit zuviel Geld. Wir, die (Kolonialherren) und die(Judenvernichter)die Rassisten..Nein, nicht wir, die Elite betet, so wie damals, ohne Skrupel den Baal an, einschließlich Blutopfer.

    • 80-90% haben Merkel&Co in vollem Bewusstsein deren Taten (wieder-)gewählt. Ohne Hass auf Eigene und Selbstbereicherung vieler Korrupter/Gieriger hätte die gesamte ‚Flüchtlingsindustrie‘ inkl. Anlocken neuer Zuwanderung nie funktioniert. Und es gibt noch weit mehr aufzählen. Schuld klar benennen heisst, die Ursache des Problems finden/beseitigen bzw. hier: den Teufelskreis zu unterbinden.

  13. Dann steht wieder die Frage im Raum: „Wer hat hier am Ende die Völker gefragt, ob sie das übergaupt wollen“ mit welchem Recht beschließen die von den Völkern in die UNO gesendeten Vertreter etwas, was keiner von denen je mit seinem Volk diskutiert hat ? Langsam aber stetig entwickelt sich die UNO zu einer Weltdiktatur. So kann und darf es nicht weitergehen

  14. Die ganze Welt nach Deutschland, wie bescheuert muss man sein, um so was zu denken. Wir brauchen nicht noch mehr Analphabeten und Schmarotzer. Die sitzen nämlich schon lange in der Regierung, den Parlamenten und den Altparteien.

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