Ein Gastbeitrag von Frank Jordan

SUV-Hersteller und -Fahrer, Diesel-Hersteller, Kreuzfahrtunternehmen, Fluggesellschaften, Fleischprodukte-Hersteller, etc. – das sind die großen Feindbilder der Klimabesorgten. Sie haben etwas gemeinsam und das ist nicht ihre nicht-bewiesene Klimaschädlichkeit, sondern die Tatsache, dass Klimabesorgte sich sagen können: Das sind nicht wir. Nicht ich. Nicht ich betreibe Kreuzfahrtschiffe. Nicht ich, stelle Fleischprodukte her. Nicht ich fahre große Autos. Nicht ich, sondern die. Das ist die erste und wichtigste, möglicherweise die einzige „Funktion“ der sogenannten Klimasünder: Sie sind Blitzableiter.

Blitzableiter für Neid und Unzufriedenheit , für ein vages „Schuldgefühl“, für eigene Inkonsequenz und für das Ignorieren und Delegieren von Verantwortung, das sich als „Moral“ verkauft.

Es gibt keine Moral, wo einer nicht „Ich“ sagt.

Das Problem: Es gibt keine Moral, wo einer nicht „Ich“ sagt. Es gibt nicht „das Böse“, wo nicht der Blick zuerst auf sich selber fällt. Wo das Mantra sich auf „die“ und „sie“ beschränkt, bleibt es eine Scheinmoral, deren erster Zweck es ist, von sich selber abzulenken. Eine Blitzableiter-Moral.

Es ist der Versuch, von eigenem potentiell „Bösem“ und von der Verantwortung dafür loszukommen, indem man es erst anderen anhängt und es dann zum Schicksal macht („Wir müssen…“). Es ist im Grunde nichts anderes als der Wunsch, Opfer und nicht Täter zu sein.

Geliefert wird dann wie bestellt: Ihr, die Ihr Opfer sein wollt, werdet es dann auch sein.

Wo aber die Mehrheit Opfer sein will, muss der Rest zu Tätern werden. Wer davon profitieren wird, steht schon heute fest: Jene, die vorgeben, die Opfer zu schützen, indem sie die Täter abschaffen. Geliefert wird dann wie bestellt: Ihr, die Ihr Opfer sein wollt, werdet es dann auch sein. Freilich nicht Opfer freier Wohlstands- und Bequemlichkeitsproduzenten, von denen ihr freiwillig kaufen könnt, wonach euch ist, sondern vom Totalitarismus des „gesunden und einfachen Lebens“ Eurer Retter.

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Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von FRANK JORDAN. Näheres zu dem Autor finden Sie hier.

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