(David Berger) Die Gemeinde Boostedt in Schleswig-Holstein zählt nur 4500 Einwohner, aber 1200 Immigranten halten sich derzeit dort auf. Der CDU-Bürgermeister Boostedts wendet sich nun mit einem Aufschrei und Hilferuf an die CDU-Landesregierung. Bislang ohne Erfolg.

Lokalpolitiker haben gegenüber unserer Politiker-„Elite“ in Berlin oder gar in Brüssel einen deutlichen Errkenntnisvorsprung, der vor allem darin begründet ist, dass sie notgedrungen sehr nahe bei ihren Wählern stehen: Sie wohnen in ihrer Nachbarschaft, begegnen ihnen auf der Straße und im Supermarkt.

So geht es auch dem CDU-Politiker Hartmut König, Bürgermeister der norddeutschen Gemeinde Boostedt, der 2015 sich mit seiner Parteivorsitzenden und ihrem Hofstaat sowie der ebenfalls christdemokratisch geführten Kieler Landesregierung einig war, dass die Flüchtlinge ein wahres Gottesgeschenk für jede Kommune sind, die welche zugeteilt bekommt.

Boostedt sollte zum Vorzeigeort für den Umgang mit Flüchtlingen werden

Und so machte König Boostedt zum Vorzeigeort für den Umgang mit Flüchtlingen. Zahlreiche Menschen engagierten sich eifrig, um den Immigranten den Aufenthalt in Boostedt so angenehm wie möglich zu machen.

Doch verhältnismäßig schnell mussten die Boostedter bemerken, dass ihr „Refugees-welcome“-Verhalten nicht wirklich gewürdigt wurde, besonders bei jenen Zuwanderern, die keine wirkliche Bleibeperspektive haben.

Und irgendwann musste sich auch der Bürgermeister eingestehen, dass das alles keine so gute Idee war. Heute bezeichnet er die Sache mit den Flüchtlingen als „Höllenritt“ für die Einwohner seines Ortes. Etwa 1200 junge männliche Migranten bereichern derzeit den Ort, den viele Boostedter kaum wiedererkennen.

„Das ist deine Willkommenspolitik- und das haben wir nun davon“

…hört König immer wieder von seinen Bürgern.

Massenschlägereien in der Asylunterkunft

Junge Männer, die den alt eingesessenen Bewohnern durch ihr grobes, rüpelhaftes Benehmen auffallen, sich gehen lassen. Die meiste Zeit alkoholisiert. Und die Zahl der Ladendiebstähle ist enorm nach oben geschnellt: König dazu im Interview mit Focus-Online: „Das größte Problem ist, dass hier inzwischen immer mehr Flüchtlinge leben, die keine Bleibeperspektive haben. Die auf ihre Abschiebung warten, aber einfach nicht abgeschoben werden. Menschen, die aus verschiedenen afrikanischen Ländern kommen, die untereinander verfeindet sind – und sich immer öfter Massenschlägereien in der Unterkunft liefern.

Die meisten dieser Flüchtlinge, die meisten männlich, haben kein Interesse an Sprachkursen oder Gesprächen mit den Boostedtern. Sie sind frustriert, wissen nicht, was sie mit ihrer Zeit tun sollen. Und immer mehr treffen sich morgens um zehn schon auf dem Dorfplatz, umringt von Sixpacks, und betrinken sich. Und sie benehmen sich unflätig. Ich bin für jeden Tag dankbar, der ohne Schlägereien im Dorf vergeht. Aber wie lange der Frieden hier noch hält, kann ich nicht sagen. Die Lage in Boostedt wird immer explosiver.“

Landes- und Bundesregierung interessiert das alles nicht

Doch all das scheint die Landesregierung nicht wirklich zu interessieren, die große Herrin in Berlin, die dieses Wochenende nach Spanien fliegt, um dem dortigen sozialistischen Präsidenten für seine Refugees-welcome-Politik den Rücken zu stärken, schon mal gar nicht.

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