Text und Grafik von Wilhelm Lanek

Der langen Rede kurzer Sinn: Wer aus dem gegenwärtigen Angebot Passendes herauszukristalieren vermag, möge sich partout ein Elektroauto anschaffen. Es gibt bestimmt schon Erwägenswertes im Angebot – schmelzende Gletscher und hungernde Eisbären als Zielsetzung, wäre ein leichtfertiges Unterfangen.

Aus ihrer Zwangsneurose muss die Bundeskanzlerin kontinuierlich Abstriche zu ihrer Stante-pede-Kampagne für die Elektrischen hinnehmen. Bei versiegendem Jubel voreiliger Konsumenten und Jammergeschrei der kunterbunten Politik; ergo muss die Gute schon wieder mal eine Rundherumschelte wegen diffuser Umsetzun. Alles was verkündet, zu schaffen, oder versprochen worden war, einstecken.

Damoklesschwert unberechenbare Kilometerleistung

Ohne jeden Zweifel gehört die Zukunft den Elektrischen. Aber eine penetrante
erteufelung der Verbrenner, irre Fahrverbote, usw., usw., sind echt perfide Wege Ahnungslose in unüberlegtes Konvertieren zu drängen.

Das echt drohende Schwert des Damokles über den Elektrischen bleibt deren ganz logischerweise unberechenbare Kilometerleistung. Kein Hersteller der ganzen Welt wir sich getrauen an verbindlichen Werten festzuhalten. Und damit beginnt freilich die perfide Falle: Es gibt wirklich immer mehr E-Tankstellen entlang der Autobahnen.

Gewitzte können sich nach gescheiter Kalkulation ein ziemlich verlässliche „Laderegie“ errechnen, diese Taktik müsste sogar bei bescheidener Batteriekapazität noch zum Ziel führen.

Aber unterwegs beginnt es stark zu regnen: Scheibenwischer und Licht sind zu aktivieren, die Klimaanlage muss gegen Scheibenbeschlag ankämpfen, Radio ist längst abgestellt, wichtige Meldungen können nur via Handy erfasst werden. Stundenlang in hop-hop Stautempo in hügeliger Landschaft. Endstation per se . . . !

P.S. Am Frankfurter Salon 2018 wurden futuristisch gestylte, schon obszön teuere E-Modelle gezeigt: 600-PS-Boliden, Beschleunigungswert: 0-100, in zwei Sekunden. Na bitte.

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Lebensstern
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Lebensstern

Auch diese Elektroautos sind Energieschleudern, wegen Kohlestrom und so. Wie hat schon Viktor Schauberger treffend formuliert:
“ Ihr Bewegt Falsch.“ zu Verbrennungsmotoren. Dem Elektroauto geht es da nicht anders. Das Beste was wir derzeit haben ist Atomstrom. Diese Technik weiter entwickelt und alle Energieprobleme sind für immer gelöst.

MICHA
Gast
MICHA

Hat mal jemand über die Strahlung innerhalb eines E-Autos nachgedacht? Ich glaube die Uni Bremen(?) hat versuche gemacht mit Ottomotoren und E-Autos. Die Strahlung in „normalen „Pkw mit Navi & Bluetooth ist schon hoch(weiss die Werte nicht mehr) aber im E-Auto ist sie gigantisch! Da haben wir in 10 Jahren zig tausend Krebsfälle. Aber der Natur geht’s gut…;-/

Lausitzer
Gast
Lausitzer

Wer die Expertenmeinung von Cem Özdemir dazu hören will, suche nach „Gigabyte Özdemir“.

Man mache sich mal klar, um welche Größenordnung es da geht.
Da kommt man auf etwa eine richtig große Windkraftanlage pro Quadratkilometer.

Deutschland ist schlichtweg überbevölkert.
Jetzt haben wir die Chance, in den nächsten 40 Jahren unsere Bevölkerung zu halbieren. Nutzen wir sie!

Tolkewitzer
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Tolkewitzer
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Die Chinesen beuten Afrika brutal aus, um an die seltenen Erden zu kommen, mit hohem Energieaufwand werden Akkus erzeugt und natürlich auch der Strom dazu, nur damit die Grünen sich den Traum von der „sauberen“ Elektromobilität erfüllen können.
Die Gesamtbilanz ist verheerend, aber wir erzeugen sauberen Strom mittels Sonnenkollektoren und Windmühlen, die mit viel schmutzigem Strom gebaut wurden.

Wicki
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Wicki
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Für Berufspendler überhaupt keine Alternative und ohne öffentlichen Nahverkehr und bezahlbare Mieten in der Stadt ein völliger Schwachsinn. Die Euros sind zu teuer, zu unsicher wegen der Versorgung.
Das kaufe ich im Leben nie. Sollen sie Diesel und Benziner verbieten, ich muss zur Arbeit, dann fahre ich eben so das es keiner sieht, diese Zwabgsreglemetierung nervt tierisch, wo Leben wir denn?

Stefan Kunz
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Stefan Kunz
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Wer steckt eigentlich hinter dier (teroristischen) Vereinigung „Deutsche Umwelthilfe“ ???

Wäre es nicht zu erwarten daß ein Staat, eine solche Vereinigung, näher sich zur Brust zu nehmen anstatt das diese Vereinigung deutsche Städte verklagt und erpresst.

Oder steckt der Staat selbst hinter diesem dubiosen Verein?

Und sind dann E-Autos wirklich die letzte Rettung???

Lausitzer
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Lausitzer

Welcher Blödmann verbaut eigentlich einen Akku fest ins Auto, so dass das Auto nach ein paar hundert Kilometern stundenlang blockiert ist?

Sinnvoll wären Standardakkus, die man in drei Minuten tauschen kann. Die können dann auch auf billigen Verschleiß statt auf hohe Kapazität optimiert sein.

Lausitzer
Gast
Lausitzer

Autofahren mit Windkraftanlage ist eine sehr teure Angelegenheit.
Technisch leicht machbar ist WKA, Kompressor und Tank aufstellen, Wasserstoff produzieren und komprimieren, und damit ein Auto mit Ottomotor betreiben.
Das kostet pro gespartem Liter Benzin etwa vier Euro, also acht mal so teuer wie bisher.

Dsc
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Dsc

Wenn in der kalten, dunklen Jahreszeit der Wind sich legt, wird es Ladeverbote für Elektroautos geben müssen…
Auch hat sicher niemand in die Öko-Bilanz eingerechnet, welchen Aufwand man beim Stromnetz-Ausbau betreiben muß, um an allen Autobahn-Raststätte bzw. Rasthöfen ausreichend Ladesäulen aufstellen zu können. Gleiches gilt natürlich für die Städte.

Heidi
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Heidi
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Sollte man den Öko-Faschisten folgen, kommt es noch so weit, dass jeder eine Nummer eintätowiert und ein 2-Tonnen CO2-Budget zugewiesen bekommt, und wer darüber hinaus nur einen Atemzug zuviel macht, wird hart bestraft. Und weil die Deutschen so böse sind, bekommnen wir viele „Flüchtlinge“, damit die Luft hier dicker wird und den Deutschen das Atmen schwerer fällt. So wird die übrige Welt sauberer

doci
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doci

Ich stell mir gerade die Parkdecks an der Allianz-Arena in München vor:
Alle Parkplätze voll
Alle geparkten Autos hängen an Ladekabeln.

Und da, wo sonst Fußball gespielt wird steht ein Kraftwerk zur Stromerzeugung 🙂
Lustig, oder?

niveaulos
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niveaulos
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Als Elektro-Skeptiker kann ich mich über diesen dünnen Beitrag nicht freuen. „Endstation per se“? Die E-Mobilität kommt „ohne Zweifel“? Was soll der erste Absatz überhaupt aussagen? Man ahnt, was der Autor sagen will; möge ihm von berufener Seite geholfen werden, es in verständliche Worte zu kleiden. Und da hier keine Fake News verbreitet werden sollten: Die IAA findet in ungeraden Jahren statt.

F.Feld
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F.Feld
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Wenn „die Zukunft den E-Autos gehört“ dann nur weil sie- die Zukunft- sehr kurz werden wird!
Denn sowohl die Energiestellung wie die Umweltbilanz der E-Autos sind verheerend.
Die Brennstofftechnik könnte Diesel und Co irgendwann ablösen, doch da fehlen offensichtlich die Politiker mit Visionen .

Ps: ine Revision des verfassten Textes vor Veröffentlichung wäre höflich.

Johann Sajdowski
Gast
Johann Sajdowski

Alle 200 km stundenlang laden? Die Kiste hängt ja nur an der Steckdose. Und wo soll all der Strom herkommen, ohne KKWs und Kohle? Ganz zu schweigen von der nicht vorhandenen Speichertechnik …

maja1112
Gast
maja1112
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Die Überschrift sagt doch schon alles. Ich bin dafür, die Erfinder dieser Elektroautos mit unserer Witzregierung zum Teufel zu jagen. Ich glaube auf Elektroautos hat keiner gewartet, genauso wenig wie auf die Mischpoke in Berlin. Außerdem bin ich der festen Meinung, daß es in absehbarer Zukunft ganz andere Technologien geben wird um sich fortzubewegen. (Wenn es sie nicht schon gibt.)

Ingenieur
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Ingenieur
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Sorry, dummes Zeug zu den Elektro Autos.

Churchill
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Churchill

@ Burkhard Minack. Danke, dass Sie diesen Quatsch zurückgewiesen haben: “ Ohne jeden Zweifel gehört die Zukunft den Elektrischen. “ So wünschen sich das alle Ideologen ohne Ahnung von Technik und Physik. Man darf eben nicht nur Grüne Leute fragen. Ein Land, das seine technische Zukunft nicht den Ingenieuren, sondern grünen Quacksalbern überlässt, hat den Wohlstand in die Mülltonne getreten.

Lothar Herzog
Gast
Lothar Herzog

Der Traum der Grünen wäre, daß alle Autos nur noch Elektroantrieb
haben.
Dafür müssten wir aber ein zweites Stromnetz installieren. Dies kostet
aber Unsummen. Also nicht realisierbar. Hirngespinste.
Mir wäre es recht wenn bei den Grünen nur noch jemand reden darf,
der eine Ausbildung abgeschlossen hat.

Heidi
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Heidi
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Herr, bewahre uns vor Sturm und Wind und Autos, die elektrisch sind.

Denis Diderot 2018
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Denis Diderot 2018
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Die Zunft der Ingenieure ist diesbezüglich in Optimisten und Pessimisten gespalten. Klar ist: Es will bei der Speicherung nicht recht vorangehen – und das seit Jahren. Due AfD hat E-Fuel vorgeschlagen, was interessant klingt.

MartinP
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MartinP
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E-Autos haben aber noch etliche andere Nachteile!!!
Ich picke nur mal einen raus: Ungewisse Strompfade und Brandgefahr nach einem Unfall.

Sorry, wenn da erkennbar ein E-Auto verunfallt ist, helfe ich den Insassen nicht! Aus Selbstschutzgründen. Zu hoch ist mir die Gefahr, an einem 400 Volt-Schlag zu sterben.

Burkhard Minack
Gast
Burkhard Minack

„Ohne jeden Zweifel gehört die Zukunft den Elektrischen.“
Woher nimmt der Autor diese Sicherheit? Ich teile diese nicht. Schon der Beginn der Automobilität war mit dem Versuch eines Elektroantriebs verbunden und auch zu jener Zeit scheiterten die Entwickler an den Akkumulatoren.
Ich sehe nicht, was daran heute anders sein soll, außer das politische Umfeld.

Jan-Peter
Gast
Jan-Peter

Ergänzung des Gedankens:
Was, wenn es nun Ladestationen gäbe und dort viele Fahrzeuge gleichzeitig nachts bei Windstille Strom bräuchten?—Dann bricht das Netz zusammen. Würden sogar Kinder wissen. Dank einer Frau Baerbock wissen wir, dass das Netz Strom speichern kann. Sie, die linksgrünen Damen aus der Politik wissen eben nichts und reden dennoch. Das nehme ich ihnen übel. Sie täuschen also.

Gerd Peter
Gast
Gerd Peter
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Murkel & Co. mit Autolobby haben sich das E-Auto utopisch im Traum vorgestellt. Tesla’s
jetziger Rückzieher ist bestimmt förderlich, nur weiter mit der Selbstherrlichkeit so. Das Volk wurde schon immer hinters Licht geführt und muss zahlen.

A. Lutz
Gast
A. Lutz

Jeder der sich eine Elektro „Umweltschleuder“ kauft macht genau das Gegenteil von dem was er meint zu tun. Schon bei der Herstellung wird die Umwelt so stark belastet, dass sie mit einem „Dieselstinker“ 220 Tausend km fahren können. Nach ca. 7 Jahren müssen die Akkus entsorgt werden. Umweltbel./Resourcenverbrauch nicht eingerechnet.Und der „Dieselstinker“ läuft und läuft und läuft bis 1Million km.

Matthias Liebe
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Matthias Liebe

Stromer würden im Moment nur im Nahverkehr Sinn machen. Aber selbst im Links- Grünen Stuttgart werden einem auf privatem Grund keine elektrischen Zapfsäulen genehmigt. Das spricht für sich.

Die Herrschaft des UnRechts in Berlin und Brüssel WILL die Automobilindustrie und den privaten Individualverkehr zerstören.

Sinnvoll Zwischenlösungen: Keinerlei Interesse! Weiter so.

Jan-Peter
Gast
Jan-Peter

Meist sind es Leute, die die E-Mobiltität und anderen Stromirrsinn protegieren, die selbst überhaupt keinerlei Ahnung von der Materie haben. Meist sind es linksgrüne Damen, die physikalischen Müll wiederkäuen. Sie sollten ihre kleinen Söhne fragen, was sie machen, wenn der Akku beim RC Spielzeugauto leer ist. „Warten bis wieder aufgeladen“ werden sie zu hören bekommen. Aha!

Dr Feingold
Gast
Dr Feingold

oh ja nur ja nichts gut finden was öffentlich als positiv wahrgenommen wird und aus prinzip für das Alte sein

es stimmt vieles ist bei der neuen Technologie noch verbesserungswürdig aber es ist ein schritt in die richtige Richtung