Text und Grafik von Wilhelm Lanek

Der langen Rede kurzer Sinn: Wer aus dem gegenwärtigen Angebot Passendes herauszukristalieren vermag, möge sich partout ein Elektroauto anschaffen. Es gibt bestimmt schon Erwägenswertes im Angebot – schmelzende Gletscher und hungernde Eisbären als Zielsetzung, wäre ein leichtfertiges Unterfangen.

Aus ihrer Zwangsneurose muss die Bundeskanzlerin kontinuierlich Abstriche zu ihrer Stante-pede-Kampagne für die Elektrischen hinnehmen. Bei versiegendem Jubel voreiliger Konsumenten und Jammergeschrei der kunterbunten Politik; ergo muss die Gute schon wieder mal eine Rundherumschelte wegen diffuser Umsetzun. Alles was verkündet, zu schaffen, oder versprochen worden war, einstecken.

Damoklesschwert unberechenbare Kilometerleistung

Ohne jeden Zweifel gehört die Zukunft den Elektrischen. Aber eine penetrante
erteufelung der Verbrenner, irre Fahrverbote, usw., usw., sind echt perfide Wege Ahnungslose in unüberlegtes Konvertieren zu drängen.

Das echt drohende Schwert des Damokles über den Elektrischen bleibt deren ganz logischerweise unberechenbare Kilometerleistung. Kein Hersteller der ganzen Welt wir sich getrauen an verbindlichen Werten festzuhalten. Und damit beginnt freilich die perfide Falle: Es gibt wirklich immer mehr E-Tankstellen entlang der Autobahnen.

Gewitzte können sich nach gescheiter Kalkulation ein ziemlich verlässliche „Laderegie“ errechnen, diese Taktik müsste sogar bei bescheidener Batteriekapazität noch zum Ziel führen.

Aber unterwegs beginnt es stark zu regnen: Scheibenwischer und Licht sind zu aktivieren, die Klimaanlage muss gegen Scheibenbeschlag ankämpfen, Radio ist längst abgestellt, wichtige Meldungen können nur via Handy erfasst werden. Stundenlang in hop-hop Stautempo in hügeliger Landschaft. Endstation per se . . . !

P.S. Am Frankfurter Salon 2018 wurden futuristisch gestylte, schon obszön teuere E-Modelle gezeigt: 600-PS-Boliden, Beschleunigungswert: 0-100, in zwei Sekunden. Na bitte.

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen? Mit zwei Klicks geht das hier:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP

101 Kommentare

  1. Auch diese Elektroautos sind Energieschleudern, wegen Kohlestrom und so. Wie hat schon Viktor Schauberger treffend formuliert:
    “ Ihr Bewegt Falsch.“ zu Verbrennungsmotoren. Dem Elektroauto geht es da nicht anders. Das Beste was wir derzeit haben ist Atomstrom. Diese Technik weiter entwickelt und alle Energieprobleme sind für immer gelöst.

    • Atomkraftwerke sind gefährlich.
      In Tschernobyl hatte einer das Kommando, der technisch unfähig war.
      Bei uns kann es Terroranschläge auf AKWs geben. Die passenden Waffen stehen schon in Deutschland, und die Diskussion nach der Tat, wie Osama oder sonstwer es geschafft habe, so eine Waffe zu benutzen, hilft dann auch nicht weiter.

  2. Hat mal jemand über die Strahlung innerhalb eines E-Autos nachgedacht? Ich glaube die Uni Bremen(?) hat versuche gemacht mit Ottomotoren und E-Autos. Die Strahlung in „normalen „Pkw mit Navi & Bluetooth ist schon hoch(weiss die Werte nicht mehr) aber im E-Auto ist sie gigantisch! Da haben wir in 10 Jahren zig tausend Krebsfälle. Aber der Natur geht’s gut…;-/

    • Quatsch. Jedes Fahrzeug muss eine Prüfung der „elektromagnetischen Verträglichkeit“ (EMV) als Teil der Typzulassung absolvieren. D.h. Grenzwerte werden eingehalten, sonst keine Zulassung. Welche Strahlen sollen denn den Jrebs verursachen? „Harte“ (z.B. Gammastrahlen? Woher kommen die? Kurze Suche bei Google zeigt eine gegenteilige Aussage (Studie aus Norwegen, auf ecomento.de)

      • ja Verschwörungstheorien erklären die Welt so bunt und luftig und man kann so schön
        „Ich weiß etwas was du nicht weißt spielen“

  3. Wer die Expertenmeinung von Cem Özdemir dazu hören will, suche nach „Gigabyte Özdemir“.

    Man mache sich mal klar, um welche Größenordnung es da geht.
    Da kommt man auf etwa eine richtig große Windkraftanlage pro Quadratkilometer.

    Deutschland ist schlichtweg überbevölkert.
    Jetzt haben wir die Chance, in den nächsten 40 Jahren unsere Bevölkerung zu halbieren. Nutzen wir sie!

  4. Die Chinesen beuten Afrika brutal aus, um an die seltenen Erden zu kommen, mit hohem Energieaufwand werden Akkus erzeugt und natürlich auch der Strom dazu, nur damit die Grünen sich den Traum von der „sauberen“ Elektromobilität erfüllen können.
    Die Gesamtbilanz ist verheerend, aber wir erzeugen sauberen Strom mittels Sonnenkollektoren und Windmühlen, die mit viel schmutzigem Strom gebaut wurden.

  5. Für Berufspendler überhaupt keine Alternative und ohne öffentlichen Nahverkehr und bezahlbare Mieten in der Stadt ein völliger Schwachsinn. Die Euros sind zu teuer, zu unsicher wegen der Versorgung.
    Das kaufe ich im Leben nie. Sollen sie Diesel und Benziner verbieten, ich muss zur Arbeit, dann fahre ich eben so das es keiner sieht, diese Zwabgsreglemetierung nervt tierisch, wo Leben wir denn?

    • Unsichtbar fahren. Das ist die Lösung!
      Aber wie geht das? Augen zuhalten und fahren? Genau. Dann sieht sie keiner.

  6. Wer steckt eigentlich hinter dier (teroristischen) Vereinigung „Deutsche Umwelthilfe“ ???

    Wäre es nicht zu erwarten daß ein Staat, eine solche Vereinigung, näher sich zur Brust zu nehmen anstatt das diese Vereinigung deutsche Städte verklagt und erpresst.

    Oder steckt der Staat selbst hinter diesem dubiosen Verein?

    Und sind dann E-Autos wirklich die letzte Rettung???

    • Die Deutsche Umwelthilfe hat Prozesse gewonnen, weil seit vielen Jahren bekannte, seit einigen Jahren auch gültige Grenzwerte an Messstellen in 3 m Höhe (also nicht mal in Nasenhöhe) nicht eingehalten werden. Ich erwarte, dass ein Staat sich rechtzeitig Städte und Automobilhersteller zur Brust nimmt, damit solche Vereine nicht nötig sind…

      Es gibt keine letzte Rettung, aber verschiedene Ideen.

  7. Welcher Blödmann verbaut eigentlich einen Akku fest ins Auto, so dass das Auto nach ein paar hundert Kilometern stundenlang blockiert ist?

    Sinnvoll wären Standardakkus, die man in drei Minuten tauschen kann. Die können dann auch auf billigen Verschleiß statt auf hohe Kapazität optimiert sein.

      • Von Hand wird das nicht gehen. Aber bei Standardgröße kann man passende Hilfsmittel benutzen. Das macht man seit vielen Jahrzehnten bei Gebelstaplern so.

    • Haben Sie sich einmal angeschaut, wie schwer die Dinger sind (Tesla S: 600 kg) und wo sie im Auto untergebracht sind? Das ist eine andere Nummer als in der TV-Fernbedienung zwei AA-Batterien auszutauschen.

    • Wieviele davon müsste eine durchschnittliche Akku-Austauschstation vorhalten, um einen reibungslosen Austausch und das andere drum und dran zu ermöglichen. Z.B. entlang an Autobahnen?

      • So viele, dass die viele Tage lang herumstehen können, bis sie mal wieder nachgeladen werden, nämlich wenn mal wieder nachts um drei starker Wind weht, und keiner sonst die Energie von den Windkraftanlagen braucht.

        Also sehr viele, vermutlich drei mal so viele, wie in die Fahrzeuge hinein passen.

  8. Autofahren mit Windkraftanlage ist eine sehr teure Angelegenheit.
    Technisch leicht machbar ist WKA, Kompressor und Tank aufstellen, Wasserstoff produzieren und komprimieren, und damit ein Auto mit Ottomotor betreiben.
    Das kostet pro gespartem Liter Benzin etwa vier Euro, also acht mal so teuer wie bisher.

    • Die „öffentliche Hand“ und private Stiftungen geben reichlich. Ein Gros kommt über die Abmahneritis rein. Aber auch (Wiki):
      „Toyota beispielsweise unterstützt die DUH seit 19 Jahren mit jährlich ca. 50.000 Euro.“
      Das klingt doch alles sehr sehr „unabhängig“…

    • Solange man Windkraftanlagen noch so aufstellen kann, dass eine 3MW-Maschine im Jahresdurchschnitt 600kW schafft, kostet das Ersetzen eines Liters Benzins auf diese Art nur zwei Euro.
      Aber es geht um die Größenordnung von einer solchen Maschine pro Quadratkilometer, womit dann nur noch ein Jahresdurchschnitt von 300kW erreicht wird. Daher dann vier Euro.

  9. Wenn in der kalten, dunklen Jahreszeit der Wind sich legt, wird es Ladeverbote für Elektroautos geben müssen…
    Auch hat sicher niemand in die Öko-Bilanz eingerechnet, welchen Aufwand man beim Stromnetz-Ausbau betreiben muß, um an allen Autobahn-Raststätte bzw. Rasthöfen ausreichend Ladesäulen aufstellen zu können. Gleiches gilt natürlich für die Städte.

      • Entsorgung ist schon mal ganz schlecht.
        Die Akkus müssen so gebaut sein, dass man sie vollständig wiederverwerten kann. Und da spricht viel für den guten alten Bleiakku.

    • Stromnetz? Ist zu teuer, auch der Strompreis. Nehmen Sie ein sauber eingestelltes Diesel/Wasser Stromaggregat (sehr geringe Schadstoffe) und machen Ihren Strom selber. Noch einfacher, bauen Sie das Aggregat gleich mit in das Auto ein und nutzen Sie die Abwärme, auch für die Ackus (höherer Wirkungsgrad) und erfreuen sich an der leichten Bedienung und dem tollen Anzugsvermögen der Elektomotore.

    • Wieso wenn der Wind sich legt ? Die Windkraftanlagen werden immer abgeschaltet wenn mal Wind ist, dann läuft von zehn Windrädern nur eine. Noch seltsamer ist das bei absolute Windstille 9 Windräder laufen und nur eine steht.

  10. Sollte man den Öko-Faschisten folgen, kommt es noch so weit, dass jeder eine Nummer eintätowiert und ein 2-Tonnen CO2-Budget zugewiesen bekommt, und wer darüber hinaus nur einen Atemzug zuviel macht, wird hart bestraft. Und weil die Deutschen so böse sind, bekommnen wir viele „Flüchtlinge“, damit die Luft hier dicker wird und den Deutschen das Atmen schwerer fällt. So wird die übrige Welt sauberer

    • Ähm..ich würde sowas nicht so laut sagen oder öffentlich schreiben. Sie bringen die Wahnsinnigen sonst noch auf neue Ideen… 😮

  11. Ich stell mir gerade die Parkdecks an der Allianz-Arena in München vor:
    Alle Parkplätze voll
    Alle geparkten Autos hängen an Ladekabeln.

    Und da, wo sonst Fußball gespielt wird steht ein Kraftwerk zur Stromerzeugung 🙂
    Lustig, oder?

  12. Als Elektro-Skeptiker kann ich mich über diesen dünnen Beitrag nicht freuen. „Endstation per se“? Die E-Mobilität kommt „ohne Zweifel“? Was soll der erste Absatz überhaupt aussagen? Man ahnt, was der Autor sagen will; möge ihm von berufener Seite geholfen werden, es in verständliche Worte zu kleiden. Und da hier keine Fake News verbreitet werden sollten: Die IAA findet in ungeraden Jahren statt.

    • bzw. in den ungeraden Jahren findet die für PKWs in Frankfurt am Main satt, in den geraden die für Nutzfahrzeuge in Hannover. Da habe ich mal auf dem Freigelände einen tollen E-LKW gesehen, der auf Firmengeländen viele Transportaufträge erledigen kann, tolle Beschleunigung, Richtungswechsel durch Gangwechsel schon während der Fahrt, Kapazität für 1 Arbeitstag. Gute Ideen!

  13. Wenn „die Zukunft den E-Autos gehört“ dann nur weil sie- die Zukunft- sehr kurz werden wird!
    Denn sowohl die Energiestellung wie die Umweltbilanz der E-Autos sind verheerend.
    Die Brennstofftechnik könnte Diesel und Co irgendwann ablösen, doch da fehlen offensichtlich die Politiker mit Visionen .

    Ps: ine Revision des verfassten Textes vor Veröffentlichung wäre höflich.

      • Möglicherweise, weil Verbrenner und Selbstfahrtechnik nicht so harmoniert?
        focus.de/auto/news/die-hitze-herausforderung-warum-das-autonome-fahren-benziner-und-diesel-zu-schaffen-macht_id_7340286.html
        Überwachung und Kontrolle muss schliesslich sein. Gibt sicherlich noch einige andere Gründe.
        An der ‚Umweltschonung‘ liegt’s jedenfalls definitiv nicht.

      • Hängt von der Qualität der Visionen ab!
        Fahre selbst nur Selbstzünder.

        Warum neue Technologien? Weil sie vllt.noch besser sind!

    • Wasserstoff hat Vorteile was Reichweite und Schnelligkeit der Betankung anbelangt, leider aber einen systemimmanent sehr schlechten Wirkungsgrad (Elektrolyse). Batterien sind doppelt so effizient wie Wasserstoff/Brennstoffzelle.

      • Was heißt „doppelt so effizient“? Bitte genau formulieren!
        Vermutlich geht es darum, dass man bei Akku 80% der Energie auf die Straße bringt, und bei Wasserstoff/Brennstoffzelle 60%, also 20% Verlust gegen 40% Verlust.
        Aber dabei wird der Akkuverschleiß unterschlagen, und das ist beim Autoakku ein Euro pro kWh. Da ist es egal, ob man 1,25 oder 1,67 kWh für 5 Cent oder 10 Cent braucht.

  14. Alle 200 km stundenlang laden? Die Kiste hängt ja nur an der Steckdose. Und wo soll all der Strom herkommen, ohne KKWs und Kohle? Ganz zu schweigen von der nicht vorhandenen Speichertechnik …

    • Der Speicher ist das Stromnetz. Das hat irgendeine Grüne*Innen letztens erklärt. Also, wo ist noch das Problem? Der Strom kommt aus der Wand. Wird er knapp, wird einfach noch eine Steckdose daneben installiert.

  15. Die Überschrift sagt doch schon alles. Ich bin dafür, die Erfinder dieser Elektroautos mit unserer Witzregierung zum Teufel zu jagen. Ich glaube auf Elektroautos hat keiner gewartet, genauso wenig wie auf die Mischpoke in Berlin. Außerdem bin ich der festen Meinung, daß es in absehbarer Zukunft ganz andere Technologien geben wird um sich fortzubewegen. (Wenn es sie nicht schon gibt.)

      • Nein, altes Wissen, zB vom Natronmotor, dem Lülingmotor oder dem Schwungradmotor bzw dem Elektro-Gyro = elektromechanischer Acku usw. Da die geringe Energiedichte von Ackus absehbar nicht die Energiedichte von flüssig Treibstoff erreichen, bleiben zZ nur die Brennelemente, die einmal eigebaut, ein ganzes E-Autoleben ausreichen. Die guten Eigenschaften eines E-Motorantriebes schreien nach Nutzung

  16. @ Burkhard Minack. Danke, dass Sie diesen Quatsch zurückgewiesen haben: “ Ohne jeden Zweifel gehört die Zukunft den Elektrischen. “ So wünschen sich das alle Ideologen ohne Ahnung von Technik und Physik. Man darf eben nicht nur Grüne Leute fragen. Ein Land, das seine technische Zukunft nicht den Ingenieuren, sondern grünen Quacksalbern überlässt, hat den Wohlstand in die Mülltonne getreten.

  17. Der Traum der Grünen wäre, daß alle Autos nur noch Elektroantrieb
    haben.
    Dafür müssten wir aber ein zweites Stromnetz installieren. Dies kostet
    aber Unsummen. Also nicht realisierbar. Hirngespinste.
    Mir wäre es recht wenn bei den Grünen nur noch jemand reden darf,
    der eine Ausbildung abgeschlossen hat.

    • Ein zweites Stromnetz? Wohl kaum, was nicht heißt, daß die aktuellen Kapazitäten ausreichen. Es gibt viele seriöse Argumente gegen Elektroautos, bleiben wir doch bei denen.

  18. Die Zunft der Ingenieure ist diesbezüglich in Optimisten und Pessimisten gespalten. Klar ist: Es will bei der Speicherung nicht recht vorangehen – und das seit Jahren. Due AfD hat E-Fuel vorgeschlagen, was interessant klingt.

    • Man kann Strom nicht speichern. Das ist physikalisch nicht möglich.
      Man kann Energie auch nicht erneuern oder verbrauchen!

  19. E-Autos haben aber noch etliche andere Nachteile!!!
    Ich picke nur mal einen raus: Ungewisse Strompfade und Brandgefahr nach einem Unfall.

    Sorry, wenn da erkennbar ein E-Auto verunfallt ist, helfe ich den Insassen nicht! Aus Selbstschutzgründen. Zu hoch ist mir die Gefahr, an einem 400 Volt-Schlag zu sterben.

    • Die Spannung von 400 V wird Isolationstechnich zu beherrschen sein. Die größte Gefahr dürfte von den enormen Stromstärken der Batterien ausgehen, wenn es dort zu Kurzschlüssen oder thermischen Überlastungen kommt. Dazu bedarf es noch nicht mal eines Unfalls. Ein Schnelladevorgang nach langer Vollastfahrt könnte ausreichen. Es sind ja bereits einige Teslas ausgebrannt.

    • Die Akkus sind technisch noch nicht ausgereift.
      Da mit Unfällen zu rechnen ist, müsste so ein Akku aus Einzeteilen bestehen, die im Falle eine Unfalles voneinander getrennt werden. Dann ist das Ding garantiert spannungsfrei.

      Bei Photovoltaik auf dem Dach wird so etwas seit einigen Jahren gemacht, aber erst seitdem sich die Feuerwehren darüber beschwert haben.

  20. „Ohne jeden Zweifel gehört die Zukunft den Elektrischen.“
    Woher nimmt der Autor diese Sicherheit? Ich teile diese nicht. Schon der Beginn der Automobilität war mit dem Versuch eines Elektroantriebs verbunden und auch zu jener Zeit scheiterten die Entwickler an den Akkumulatoren.
    Ich sehe nicht, was daran heute anders sein soll, außer das politische Umfeld.

  21. Ergänzung des Gedankens:
    Was, wenn es nun Ladestationen gäbe und dort viele Fahrzeuge gleichzeitig nachts bei Windstille Strom bräuchten?—Dann bricht das Netz zusammen. Würden sogar Kinder wissen. Dank einer Frau Baerbock wissen wir, dass das Netz Strom speichern kann. Sie, die linksgrünen Damen aus der Politik wissen eben nichts und reden dennoch. Das nehme ich ihnen übel. Sie täuschen also.

    • Ich bin für eine Eat-your-dogfood-Pflicht!

      Aus Gründen ihrer Glaubwürdigkeit müssen Politiker(innen) mit gutem Beispiel voran gehen!
      Also ein E-Auto für die, einen mosl. Immigranten für Volker Beck usw.
      :-)))

      • Auja! E-Auto-Pflicht für Staatsdiener: Politicians first! …Und dann noch die Polizei. Das gibt ’ne Gaudi…:D

    • Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Batterien der E-Autos könnten als Energiereserve dienen. Tatsächlich könnten E-Autos genau eine entscheidende Stromspeicherlösung darstellen. Fahrer, die einen gewissen Ladestatus zur allgemeinen Verfügung bereitstellen, weil sie die volle Leistung auf absehbare Zeit nicht brauchen, könnten dafür entlohnt werden. Einfach mal weiter denken…

      • Muss man dann mehr als 20 km weit fahren? Und wie lange soll der Wagen dann dort stehen bleiben? Nicht einfach weiter denken – nur denken reicht!

      • @ Freespeech – Verstehe Ihre Frage nicht. Der Wagen muss gar nicht fahren, nur am Netz hängen.

      • Autoakkus sind auf hohe Kapazität optimiert. Da ist der Verschleiß sehr teuer.

        Da ist es billiger, wenn elektr Energie billig ist, Wasserstoff herzustellen, zu komprimieren und in Hochdrucktanks zu speichern, und, wenn elektr Energie teuer ist, ein Gaskraftwerk zu betreiben.

        Noch viel billiger ist, Erdgas fürs Gaskraftwerk von den Russen zu kaufen oder Lausitzer Braunkohle zu nehmen.

      • @ Lausitzer Leider nein. Wasserstoffgewinnung ist – leider – systemimmanent (Elektrolyse) sehr ineffizient. Strom in Akkus zu speichern ist doppelt so effizient.

      • Wenn man aus elektrischer Energie Wasserstoff herstellt, komprimiert und später daraus im Gaskraftwerk elektrische Energie macht, hat man einen Wirkungsgrad von 20%, also vier Fünftel Verlust. Aber man hat fast keinen Verschleiß.
        Über Akku ist der Wirkungsgrad 80%. Aber Akkuverschleiß ist sehr teuer. Sogar beim Bleiakku ist das 50 Cent pro kWh. Und für einen Autoakku ein Euro pro kWh.

      • Einen Autoakku zu verschleißen ist nur beim Autofahren sinnvoll.
        Mit allem Drum und Dran, insbesondere dem Verschleiß des Autos, kostet Tesla S fahren einen Euro pro Kilometer. Da spielt dann 20 Cent Akkuverschleiß keine Rolle mehr, und 6 Cent elektrische Energie erst recht nicht.

  22. Murkel & Co. mit Autolobby haben sich das E-Auto utopisch im Traum vorgestellt. Tesla’s
    jetziger Rückzieher ist bestimmt förderlich, nur weiter mit der Selbstherrlichkeit so. Das Volk wurde schon immer hinters Licht geführt und muss zahlen.

    • Die „Autolobby“ will das Elektroauto? Sie verfügen über Sonderwissen… Welchen Rückzieher hat Tesla begangen? Und welchem Ziel soll er förderlich sein?

      • „Welchen Rückzieher hat Tesla begangen?“
        Von der Börse.
        tagesschau.de/wirtschaft/musk-tesla-107.html

  23. Jeder der sich eine Elektro „Umweltschleuder“ kauft macht genau das Gegenteil von dem was er meint zu tun. Schon bei der Herstellung wird die Umwelt so stark belastet, dass sie mit einem „Dieselstinker“ 220 Tausend km fahren können. Nach ca. 7 Jahren müssen die Akkus entsorgt werden. Umweltbel./Resourcenverbrauch nicht eingerechnet.Und der „Dieselstinker“ läuft und läuft und läuft bis 1Million km.

    • Natürlich!
      Das Problem hsben Solarzellen ja auch: für deren Produktion wird mehr Energie benötigt, als diese in ihrem Lebenzyklus produzieren können.

      Sowas „rechnet“ sich nur mit Subventionen. 🙁
      Also Solarzellen sind wie ein Perpetuum Mobile mit Elektromotor. 😀

      • Das ist falsch. Der Erntefaktor ist ca. 4-5 für Photovoltaik-Anlagen in Süddeutschland; > 7 in Südeuropa.

      • @Harald S
        Wenn man die Energie, die die Anlage liefert, also an Sommertagen um die Mittagszeit, auch braucht, ist das mit dem Erntefaktor sinnvoll.
        So bekommt man auch heraus, dass ein Hektar mit Photovoltaik 200 mal ertragreicher sei als ein Hektar mit Mais für Biosprit.

      • Ich habe da verschiedenes gehört.
        Vor über 20 Jahren in einem Seminar von Physikern hat einer vorgerechnet, dass sich so etwas in Deutschland nach zwei Jahren mehr Energie erzeugen würde, als es inclusive Betonsockel koste.
        Aber vor zwei Jahren erzählte mir ein Physiker, dass die in China mit Braunkohlestrom hergestellt würden, und es sich nie lohnen würde.

      • Solarzellen gibt es in verschiedenen Güteklassen.
        Wenn man sehr viel Energie pro Quadratmeter haben will, braucht man bei der Produktion sehr viel Energie. Das lohnt sich dann, wenn man das Ding irgendwo neben einem AKW baut, und es da betreibt, wo man kein AKW haben will.
        Produziert man es mit Braunkohle, wäre es sinnvoller, die Braunkohle zu transportieren.

      • Sobald die beim investierte Energie amortisiert ist, ist es egal. Also eine temporäre Frage…

      • Die interessante Frage ist, ob die für die Produktion der Geräte in China verbrannte Braunkohle jemals in Deutschland beim Betrieb dieser Geräte eingespart wird.

    • Eine solch pauschale Aussage ist schlicht unmöglich. Hängt stark von den Abbaubedingungen der Rohstoffe (spezielle giftige „tailings“ vom Abscheiden vpn Kupfer) und vom Strommix ab. In Westeuropa ist ein E-Auto jetzt schon sauberer (über den gesamten Produktlebenszyklus) als ein vergleichbarer Verbrenner.

  24. Stromer würden im Moment nur im Nahverkehr Sinn machen. Aber selbst im Links- Grünen Stuttgart werden einem auf privatem Grund keine elektrischen Zapfsäulen genehmigt. Das spricht für sich.

    Die Herrschaft des UnRechts in Berlin und Brüssel WILL die Automobilindustrie und den privaten Individualverkehr zerstören.

    Sinnvoll Zwischenlösungen: Keinerlei Interesse! Weiter so.

  25. Meist sind es Leute, die die E-Mobiltität und anderen Stromirrsinn protegieren, die selbst überhaupt keinerlei Ahnung von der Materie haben. Meist sind es linksgrüne Damen, die physikalischen Müll wiederkäuen. Sie sollten ihre kleinen Söhne fragen, was sie machen, wenn der Akku beim RC Spielzeugauto leer ist. „Warten bis wieder aufgeladen“ werden sie zu hören bekommen. Aha!

  26. oh ja nur ja nichts gut finden was öffentlich als positiv wahrgenommen wird und aus prinzip für das Alte sein

    es stimmt vieles ist bei der neuen Technologie noch verbesserungswürdig aber es ist ein schritt in die richtige Richtung

    • Man würde es ja gerne gut finden..aber statt Abgasen gibt’s Ekektrosmog, giftigen Batterienmüll und giftige Gase bei Brand, denn E-Autos stehen gerne mal (ohne ersichtlichen Grund) in Flammen. Wehe, die Feuerwehr erreicht die Batteriekabel nicht. Von Strommangel/- ganz zu schweigen.
      Selbstfahrtechnik ‚reisst das Steuer aus der Hand‘, Auslieferung (durchaus auch Hackern) und Totalüberwachung…

      • @SchöneNeueWelt – Selbstfahrtechnik gibt es auch schon jetzt – bei Verbrennungsmotoren..

        Es gibt auch bei den Verbrennungsmotoren, die ja auch Elektrik haben und brauchen, Brände – die auch nicht so ohne sind.

      • Ja, Verbrenner + Selbstfahrtechnik verträgt sich nicht so, siehe meinen geposteten Link oben.
        Aber bei einem Verbrenner gibt’s beim Löschen/Retten zumindest keine lebensgefährlichen Stromschläge.

      • Stimmt…Stromschläge gibt’s bei Verbrennern weniger. Die fliegen einem gleich um die Ohren.

      • Ich weiss ja nicht, in welcher Gegend und mit welchen Verbrennerautos Sie leben, aber ich hab bisher noch keinen Verbrenner gesehen, der Irgendjemand im brennenden Zustand um die Ohren geflogen wäre..

      • Ja klar…es kommt ja auch nie vor, dass Autos nach Verkehrsunfällen innerhalb kürzester Zeit in Flammen stehen, teilweise explosionsartig. Fast wöchentlich müssen Straßenoberflächen saniert werden, weil es dort zu einem Fahrzeugbrand nach Unfall kam und der Asphalt kaputt ist.

    • E-Autos haben aus meiner Sicht im Moment nur einen Vorteil: dass keine direkten Abgase in der Stadt ausgestossen werden. Das diese aber bei der Erzeugung nicht ganz so umweltschonend sind, liegt auf der Hand, abgesehen von den Rohstoffen, die dazu notwendig sind.

      Und wenn der Herr Dr. Feingold auch Argumente, sachlich und plausibel, bringen könnte, nicht diesen Linkspopulistischen Kram…

    • Wenn wir mal freie Energie in die Dinger einbauen, wird so’n E-Auto ’ne tolle Sache.
      Wann ?
      Na ja, erst mal müsse wir die Öl-Lobby und das System stürzen und die ganzen Patente aus diversen Tresoren freikriegen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here