Die Wochenzeitung Junge Freiheit hat ihre verkaufte Auflage erneut und gegen den Branchentrend gesteigert. Laut der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern“ (IVW) stieg die verkaufte Auflage der JF im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent auf 29.287 Exemplare. 

Die Zahl der verkauften E-Paper-Exemplare wuchs um 12 Prozent auf 2.963 Exemplare. Am Kiosk sank die verkaufte Auflage um ein Prozent (3.422 Exemplare). Die Druckauflage blieb mit 34.262 Exemplaren nahezu konstant.

Die Zahl der Abonnements einschließlich der „Sonstigen Verkäufe“ (Studenten-, Schüler- und Sozialabos) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent auf 25.865.

Das ist angesichts der Tatsache, dass es für auch im zweiten Quartal 2018 für die große Mehrheit der Zeitungen und Zeitschriften in Sachen Auflage wieder deutlich nach unten ging, ein erstaunlicher Erfolg. bei den Zeitschriften büßt am meisten der „Stern“ ein, bei den Zeitungen verliert „Bild“ gut 10 % seiner Leser, ebenfalls deutlich gingen die Leserzahlen bei der „Süddeutsche Zeitung“ und „FAZ“ (beide 3,6 %) zurück.

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Leser
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Ich lese die JF seit ein paar Wochen im Abonnoment und freue mich, endlich einmal andere Standpunkte und Artikel, als die in der Mainstream-Presse lesen zu dürfen.
Der Preis ist für solch eine Zeitung völlig OK – weiß ich doch selbst, wie hoch die Kosten dafür sind.

zeitgeistkritik
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zeitgeistkritik

Und in dem Zusammenhang bitte „Tichy`s Einblick“ nicht vergessen. Sowohl Print- wie auch Online-Edition HERVORRAGEND. Grandiose Hintergrundartikel, ich empfehle bloss mal stellvertretend für alle diese „A Torrent of Faces“ von Thomas Spahn (nicht zu verwechseln mit dem CDU-Spahn), überhaupt seine Rubrik „Spahns Spitzwege“ immer wieder ein intellektuell-informatorischer GENUSS! Immer das Geld wert!

Karl Brenner
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Karl Brenner

Die Junge Freiheit hat sich seit Jahren nicht wesentlich verändert. Und sie kann nun die Auflage steigern. Beharrlichkeit zahlt sich nun aus.

Anja Faber
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Anja Faber

Alles gut und schön.Aber die Medienkonzerne leben vom Verkauf gar nicht mehr. Der Springerkonzern hat mit seinen Unternehmen Stepstone (Stellenvermittlung) und der Immowelt ( Immobilienvermittlung etc.) seine Standbeine der Gewinne. Und viel, viel Einfluss. Bertelsmann doch genauso. Und welche Rolle spielen die Zwischenhändler? Die Zeit liegt immer aus, auch wenn sie nicht verkauft wird.

Wicki
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Wicki

Ich stehe immer vor den Zeitschriftenregalen und suche bewusst die alternativen Medien. Leider ist das hier im Ländlichen nicht ganz einfach und die Suche wie die Stecknadel im Heuhaufen, aber ich gebe nie auf, denn ich will die neuen Medien unterstützen. Die etablierten kaufe ich seit Jahren nicht, für Lügen und Meinungsbildung gebe ich kein Geld aus. Mich freut diese Entwicklung daher sehr!

Lucullus
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Lucullus

Schauen sie mal Herr Berger ein nicht so ganz freundlicher Artikel in der Frankfurter Rundschau in dem sie auch vorkommen.

http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/desiderius-erasmus-stiftung-die-skandaloesen-katholiken-der-afd-nahen-stiftung-a-1548038

Andreas aus E.
Gast
Andreas aus E.

Bemerkenswert, daß die „taz“, kaum mehr Auflage als JF, in praktisch JEDER Presseschau eines öffentlich-rechtlichen Senders (hier insb. DLF) Erwähnung findet, die JF hingegen NIE.
Auch in Schwafelrunden ist die Olle von der taz Dauergast.

abrechnung68
Gast
abrechnung68

Zeitungssterben in seiner schönsten Art.

Da geht noch mehr! Weitermachen bis zur Insolvenz!

Felix Gleason
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Felix Gleason

Ich lese die JF auch schon seit Jahren im Abo, finde allerdings, dass sie mit derzeit 4,70 EUR pro Ausgabe für eine derart übersichtliche Wochenzeitung nüchtern betrachtet zu teuer ist. Ich gönne mir das trotzdem, weil sie im konservativ-intellektuellen Bereich in dieser Form konkurrenzlos ist und ich die extrem gut recherchierten und gemachten JF-TV-Beiträge unterstützen möchte.

Chales der Beaulieu, Norbert
Gast
Chales der Beaulieu, Norbert

Wo ist das Bundesverfassungsgericht das Spiegel, BILD, FAZ, DIE ZEIT und die Süddeutsche, ach ja und die SPD-Verlage zum wöchentlichen Erwerb befehligt?

Sandinista
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Sandinista

Also Spiegel, Stern, SZ und auch die eklige Bild können gerne weiter bluten. Aber die FAZ ist immer noch eine gute Zeitung und hat den Niedergang nicht verdient. Sie beschäftigt zwar im Feuilleton eine ganze Armada an linken und feministischen Gesinnungsredakteuren. Aber sie veröffentlicht eben auch Sarrazin, Kielmannsegg, um nur zwei Lichtblicke der letzten 14 Tage zu nennen. Bitte fair bleiben.

Letztes-Aufgebot
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Eine tolle, konservative Zeitung, unaufgeregt, sachlich.
Und immer der Wahrheit verpflichtet.

Rumpelstolz
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Rumpelstolz

Möge der Abwärtstrend der Merkel Medien noch gewaltig an Fahrt aufnehmen.
Ich freu mich drauf!

Ursula Kranz
Gast
Ursula Kranz

Ich hab auch die Junge Freiheit für mich entdeckt. Auch kaufe ich schon lange keine Zeitschriften wie Stern, Spiegel usw. Ich möchte schließlich informiert und nicht beeinflusst werden.

kasusknacktus
Gast
kasusknacktus

sorry, ich habe heute meine sarkastischen Tag: aber eigentlich müsste doch das Politbüro so langsam tätig werden und diese neufreiheitlichen Klassenfeinde im Sinne einer Web2.0 fähigen Blockwarterei stilllegen – so geht es einfach nicht. nenene. Schönes Wochenende.

kasusknacktus
Gast
kasusknacktus

Vielleicht sollte man auch die gute alte sozialistische Tradition der Jugendweihe – aktuell die Weihe der eigenen Jugend an alle Fremde – wieder aufleben lassen. Immerhin ist es eines religiös anmutenden Ritus würdig, seine Existenz vollständig in die Hände von „Menschen“ aus aller Herren Länder zu geben und darin eine Bereicherung zu erkennen.
Vielleicht ersetzt das id Tat jedweden Gottesbezug?

webwanderer
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webwanderer

Dafür, dass die Prantlsche Alpenprawda SZ permanent für sich Werbung im Bayerischen Hörfunk macht und dabei ununterbrochen ihr nerviges „seien Sie anspruchsvoll“ den arglosen Hörern in Ohr blökt sind die realen Verkaufszahlen ja eine erfreuliche Nachricht. Ich gönne den journalistischen Merkelverstehern und grenzenlosen Asyleinforderern noch eine buntschöne Zukunft auf ihrem abschüssigen Pfad.

kasusknacktus
Gast
kasusknacktus

Das ist auch deshalb erwähnenswert, weil es ja nun immer mehr zum Risiko wird, nicht die Mainstreampresse, sondern diese Zeitung im Briefkasten zu haben oder am Kiosk zu kaufen. Mittlerweile ist hier jeder Nazi, der Merkel nicht zum Geburtstag gratulieren will – ich vermisse übrigens langsam ihr Bild in jedem Büro und Aufmärsche von Preisgwinnern der Flüchtlingshelferjugend.

Joe
Gast
Joe

Mir wäre viel lieber, es ändert sich endlich was in Deutschland und man braucht die JF gar nicht mehr.

Joe
Gast
Joe

Ich hatte die JF abonniert und nach einem halben Jahr die Kündigung ausgesprochen und die restlichen Ausgaben gespendet.

Warum?

Ich weiß selbst, dass zu viel in Deutschland falsch läuft.

Und die Zeitung ist von Seite 1 bis zur letzten Seite nur mit „Negativem“ gefüllt und es hat mich depressiv gemacht.

Es ändert sich einfach nichts! ….

Nationalliberaler
Gast
Nationalliberaler

Es empfiehlt sich,zwischen JF, Preussische Allgemeine & Compact zu wechseln.

Das thematisch und politisch abgedeckte Spektrum ist ausreichend weit. Nur Pislam, Mao, Arbeitermörder u. stasiesk „konservativ“ sind tabu. Immer schön bildungsbürgerlich und GERNE Deutsch.

Auch die Nationalzeitung ist erstaunlich kulturell aufgestellt & hat den Finger immer an den aktuellen Skandalen.

trackback

[…] Ein Artikel von David Berger […]

Dietmar Piebrock
Gast
Dietmar Piebrock
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sollte auf wenigstens 50.000 Exemplare steigen um eine Rolle zu spielen. Aber wenigstens mal eine Zeitung die nicht so mainstream ist

Emma
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Emma

Aber der Wahnsinn ist, das diese Merkel Medien ( die ihre Leser verlieren) mit unserem Steuergeld ( mehrere Milllionen) von Merkel und ihr Regime finanziell unterstützt werden.

Emma
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Emma

Das freut mich, das die Merkel-Medien immer mehr an Lesern verlieren. Einseitige linksgrün versiffte Medienberichterstattungen brauchen wir nicht ……

Gerd Peter
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Gerd Peter
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Endlich, auch im linken Blätterwald schlägt mal der Klöppel wie z.B. durch die Junge Freiheit nach rechts, ein ganz natürlicher Vorgang oder weiß da die Kirche Besseres? Die sind doch für Glocken zuständig. Ist auch höchste Eisenbahn, bis das der deutsche Michel dieses endlich erkannt hat. Braucht hier halt immer so seine Zeit, dann aber kräftig!

Das Linke Paradox
Gast
Das Linke Paradox

Die JF ist auch wirklich empfehlenswert.
Interessant wäre auch die Auflage der Zeit – das sie sich mit ihrem gestrigen Einknicken, insbesondere des schäbigen Verrates gegenüber einen eigenen Redakteurin, einen Gefallen getan hat, wage ich stark anzuzweifeln. Dürfte aber leider nur mit deutlichem Delay erkennbar werden.

trackback

[…] David Berger […]