(David Berger) Den Mainstreammedien und linksgrünen Homo-Verbänden gilt sie als „homophobe Hetzerin“, aber die „Homosexuellen in der AfD“ haben sie zu ihrer Schirmherrin ernannt und sie ist Kuratorin der Homo-Bundesstiftung „Magnus Hirschfeld“. Wir haben die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst in Berlin getroffen.

Meine Kollegin Patrizia von Berlin und ich waren schon auf das Schlimmste gefasst, als wir an einem Frühsommerabend das Jakob-Kaiser-Haus nahe des Berliner Reichstags betraten, um uns dort mit der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst zu treffen.

Der Anlass unseres Besuches: Einige Wochen zuvor hatte die AfD beschlossen, Höchst als Vertreterin der Partei in das Kuratorium der Homo-Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zu entsenden.

Kurz daraufhin wurden wir mit Schockmeldungen, u.a. in der Bildzeitung, zugeschüttet: Unter dem Titel „NICOLE HÖCHST – AfD schickt homophobe Hetzerin in Schwulen-Stiftung“ fanden sich dann alle möglichen Behauptungen, die Höchst zur homophoben Hassgestalt zurechtschrieben. Behauptungen, die derzeit interessanterweise erneut ausgepackt werden, um irgendwie den totalitär anmutenden Ausschluss der AfD-Jugend vom Berliner CSD zu rechtfertigen.

Da der Autor des Bildartikels eine Zeit lang als einer meiner Redakteure unter mir gearbeitet hatte, als ich Chefredakteur der „Männer“ war, und ich um sein Phantasiepotential wusste, waren diese Äußerungen für mich natürlich relativ. Aber irgendwas musste ja schon dran sein, wenn die „Bild“ so etwas veröffentlicht – dachte ich mir jedenfalls.

Wie Bild & Co sich das Bild einer homophoben Hetzerin zurecht-logen

Und wie immer, wenn man ein etwas komisches Gefühl im Bauch hat, hilft Humor am besten. So verwies ich gleich anfangs auf eine Mitarbeiterin, die ich zu meiner Sicherheit als Homosexueller mitgebracht habe:

„Glückwunsch, dass Sie sich das trotzdem getraut haben, obwohl ich doch schon als Kickboxerin bekannt bin“ entgegnete Höchst und die angespannte Atmosphäre war sofort wie verwandelt.

Nein, das sei natürlich großer Blödsinn, was Bild & Co da schreiben. Sie habe freilich nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie sich die Finanzierung bestimmter Dinge genauer anschauen will. Daher wehe doch der Wind. Man müsse als Politikerin schlicht zwischen wichtigen und sekundären, nur kleinere Gruppen betreffenden Interessen unterscheiden.

„Mein bester Freund, ein offen homosexuell lebender Mann, ist der Patenonkel meines Sohnes…“

Und dann zeigt sich die auch nach einem langen Arbeitstag noch interessiert und unglaublich empathisch wirkende Politikerin ganz schnell von einer anderen Seite als jener, die uns die Bildzeitung verkauft hatte:

Bis zu ihrer Hochzeit habe es in Köln keinen CSD gegeben, den sie sich nicht angeschaut habe. Ihr bester Freund, ein offen homosexuell lebender Mann sei der Patenonkel ihres Sohnes… Daran könne man doch sehr gut sehen, wie „wahnsinnig homophob“ sie sei – so Höchst ironisch.

Auslöser für diese nun überall verbreiteten Halbwahrheiten sei der Artikel der offen lesbisch lebenden Redakteurin Vera Müller in der Rheinzeitung gewesen, der über ein Abgeordnetengespräch mit Schülern handelte, in dem es u.a. um die „Ehe für alle“ ging. Höchst habe da ihre Probleme zum Ausdruck gebracht, wenn etwa Homopaare über eine spezielle Quote bei Adoptionsverfahren von Kindern bevorzugt würden.

Problemfeld Adoptionsrecht für Homosexuelle

Wie bei Heterosexuellen solle auch bei Homosexuellen sehr genau geprüft werden, in welche Hände die Kinder gingen, die zur Adoption frei gegeben würden. Sie erwähnte dabei zusätzlich, dass die Studienlage bezüglich der Gefahr Missbrauchs von Kindern bei Homopaaren nicht eindeutig sei.

Diese sachlich völlig richtige Feststellung, die noch nicht einmal Stellung für die eine oder andere Studie bezog, habe bereits ausgereicht, um sie in der Rheinzeitung zur „homophoben Hetzerin“ zu erklären.

Auch dass sich Höchst gegen die Rehabilitierung der 175er-Opfer ausgesprochen habe, stellte der Bildartikel des Homo-Publizisten fest. Dazu gebe es nicht einmal die Nähe einer Äußerung von ihr, so Höchst. Offensichtlich wurde hier in der „Bild“ gelogen, dass sich die Balken biegen … Und man fragt sich zurecht, wo da „Correctiv“ & Co geblieben sind, die sonst jedem Kommafehler in den alternativen Medien mit einer Entrüstungserektion begegnen, die aufgeregt die sozialen Netzwerke zu penetrieren versucht.

Randgruppen sollen nicht bestimmen dürfen, wie das Leben der Mehrheit auszusehen hat

Höchst berichtet dann sehr überzeugend von ihrer politischen Arbeit im Feld der Homo- und Transsexuellen: Mit dem Bremer Abgeordneten Alexander Tassis habe sie die Wahlprüfsteine für die AfD zu Trans- und Homothemen erarbeitet. Da die Zusammenarbeit so gut gelaufen sei, kam die Anfrage der „Homosexuellen in der AfD“, ob sie nicht die Schirmherrschaft über die Homosexuellen in der AfD übernehmen wolle.

Homopolitik sei zwar Nischenpolitik, kleinere Gruppen seien zu schützen, dürften aber nicht über den Rest der Bevölkerung bestimmen, wie deren Leben auszusehen habe. Die eigentlichen Probleme, die Trans- und Homosexuelle hätten, beschränkten sich nicht auf die Frage, wie Ampelmännchen genau aussähen, sondern seien ohnehin gesamtgesellschaftliche Probleme.

Wenn Homopaare wieder Angst haben müssten, Hand in Hand durch Städte zu gehen, sei dies v.a. ein Problem der Migrationspolitik, weniger einer LGBT-Politik, die genau diesen Punkt bislang ohnehin nicht fair aufarbeiten kann oder will.

Sicherheit für homosexuelle Menschen statt Dildo-Spiele für Grundschüler

„Wir brauchen weniger Frühsexualisierung und mehr Freiheit des einzelnen zu lieben wen er will, wenn das unter Erwachsenen und einvernehmlich geschieht.“ – so Höchst mit einem kleinen Seitenhieb auf Homoverbände, denen Dildo-Gebrauchsanleitungen für Grundschüler ein wichtigeres Anliegen sind als die Sicherheit ihrer eigenen Klientel.

Jener Punkt, das merkt man an ihrer Stimmlage und ihrer Körpersprache, ist für Höchst ein zentrales Anliegen:  Unter allen Umständen möchte sie mit der AfD für gleiche Sicherheit und gegen die zunehmende Gewalt gegen Trans und Homosexuelle kämpfen.

Und sie weiß sehr gut, von wem die größten Gefahren für Trans und Homosexuelle derzeit ausgehen:

„Es kann nicht sein, dass eine kleine Gruppe sich mehr und mehr durchsetzt, die das mit der unbedingten Sicherheit für diese Gruppen anders sieht. Und ihre Traditionen und Bräuche dazu benutzt, unsere mühsam erkämpften Freiheiten erneut einzuschränken.“

Islamisierung als derzeit größte Gefahr für Homosexuelle

Dass Höchst damit die immense Gefahr für Homosexuelle sieht, die von Immigration und der Islamisierung unseres Landes ausgeht, mussten wir in unserer Runde gar nicht erst präzisieren.

Aber daran zeige sich sehr gut: Die von ihr angezielte „LGBT-Politik“ sei eben keine Nischenpolitik wie das bislang bei den Altparteien üblich war: „Das betrifft uns nämlich alle. Es geht um unser aller Freiheit.“

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75 Kommentare

  1. Homosexuelle ; Wir sind ein Volk von ca. 80 Millionen
    Menschen. Wie viele Menschen von uns sind Homo sexuell ?
    Gibt es da schon irgend eine Erfassung ?
    Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, mindestens 60 Prozent !
    Bei den Moslems handelt es sich ja auch nur um 4 Millionen,
    .. aber die Dunkelziffer, dass kommt der Wahrheit viel näher !

  2. Tja, auf der einen Seite die Realisten. Und auf der anderen? Die Spinner haben scheinbar komplett übernommen, 2 Artikel von der anderen Seite:
    – „Sexuelle Belästigungen beim CSD Frankfurt“ (natürlich ohne die Identität des gefaßten Täters zu nennen)
    – „Der Gegenschlag des schwulen weißen Cis-Mannes“

    Die wachen nichtmal unter dem Baukran auf. Diesen Sumpf müssen wir trockenlegen!

  3. Solange sich die Deutschen selbst darin gefallen sich untereinander aufzuteilen in „wer hat welche sexuellen Bedürfnisse“ und „wer mag Tofu oder doch Fleisch“ ect. pp. (demnächst in“wer liebt die Farben rot – oder doch blau – oder doch grün“) wird das in D nichts werden mit Gemeinsamkeit.
    Könnten wir uns mal einigen auf z.B. „wir sind deutsche Bürger“ ?

  4. Homosexuelle und Lesben werden in eine politische Randnische gepresst,
    aus der sie sich nicht befreien können. Entweder sie funktionieren oder
    werden zu Staatsfeinden erklärt. Das erinnert an finstere DDR-Zeiten.
    Bewundernswert das sie denjenigen in ihrem Block eine Plattform geben.
    Ich bin bereit Ihnen in meinem Blog eine unabhängige Plattform der
    Meinungsfreiheit anzubieten.

  5. Ich muss mittlerweile sagen dass ich gegen ein Adoptionsrecht für Homosexuelle bin.

    Was ich aber vollkommen in Ordnung finde und unterstütze ist es wenn sich z. B. Homosexuelle und Lesben zusammentun um eine Familie zu gründen. Hier gibt es auch kein Problem mehr mit der Abstammung- Stichwort Sammenspende des Vaters. Das Kind hat damit sogar eine Tante und ein Onkel zusätzlich.

      • Ich schätze, er will für die Kinder Mütter UND Väter. Und falls er das so meint, dann schließe ich mich an.
        Ich glaube, dass Menschenkinder am besten aufwachsen, wenn sie unter dem Einfluss beider Geschlechter stehen.
        Es wäre neu, würden linke Wissenschaftler behaupten, wir wären Einzelgänger.
        Das Experiment „alleinerziehende Mutter“ ist nicht gut.
        Wir sind Familien – u. Rudel“tiere“.

      • Guter Punkt.
        Aber die Abwesenheit der Väter während des Weltkriegs hat auch keine beschädigte Generation hervorgebracht.

      • Halte ich für ein Gerücht.

        Was aber gut erkennbar ist, ist dass Frauen trotz zahlenmäßiger Überlegenheit kein Interesse haben, die „Macht“ an sich zu reißen. Regelmäßig nach Kriegen sind Männer ausgedünnt. Frauen müssen ihren Mann stehen (ob sie wollen oder nicht). Uns was machen sie Jahre später draus?

        Schuldzuweisungen, Jammern, Quote. Zum totlachen :-))))))

      • Doch, die neuen Frauen wollen die Macht an sich reißen und ich befürchte, dass das nicht auf ein Patt hinauslaufen wird. Sie werden erfahrenes, gesehenes und erlebtes übernehmen und den Spieß 1 zu 1 umdrehen. Eine Art Überreaktion. Das kann durchaus verhehrend für beide Geschlechter und die gesamte Gesellschaftsordnung werden.
        Vernunft ist nicht ihr Berater, sondern Vergeltung.

      • Was sich gezeigt hat ist, dass zwei Elternteile vorteilhaft sind, als Korrektiv; klassische Triangulierung. Das leisten auch homosexuelle Eltern.

  6. „Meine Kollegin Patrizia von Berlin und ich waren schon auf das Schlimmste gefasst,…“ Ich verstehe nicht, warum Sie sich mit der AfD noch befassen, wenn Ihnen deren Funktionäre immer noch so suspekt sind. Wenn Ihnen Schockmeldungen, u. a. der Bildzeitung, so zusetzen, frage ich mich, ob Ihnen der Begriff „Lügenpresse“ eigentlich bekannt ist. Der Tenor in PP-Artikeln wird allmählich unglaubwürdig

    • Man sollte Ironie als Stilelement schon erkennen können, wenn man Texte von DB oder mir liest.
      David Berger schreibt so …

      • Der Eindruck, den Herr Berger durch seine Artikel im Laufe der Zeit bei mir hinterlassen hat, hat sich ziemlich verändert. Da ist nicht alles Ironie. So manches empfinde ich als widersprüchlich oder manipulativ. Es ist nur folgerichtig, dass ich ihm gegenüber wesentlich kritischer geworden bin. Was die AfD betrifft, da bin ich inzwischen empfindlich geworden, das gebe ich zu.

      • Das kann ich euch nicht antun. Was ich zu schreiben hätte, würde den Blog anno 2018 nicht überleben lassen.
        … vielleicht im nächsten Leben, mal sehn.

  7. „…dass die Studienlage bezüglich der Gefahr Missbrauchs von Kindern bei Homopaaren nicht eindeutig sei.“ Bei einer solch falschen, irrelevanten und eindeutig negative-suggestiven Aussage stellt sich schon die Frage, ob die AfD mit Nicole Höchst nicht den Bock zum Gärtner gemacht hat. Und auch, warum gerade David Berger das kritiklos hinnimmt und sogar als sachlich richtig hinstellt.

    • nochmal lesen bitte – sie behauptet das nicht. Sie kennt diese eine Studie aus Schweden und bezieht sie mit ein. Nicht mehr. Wir hatten nicht den Eindruck, dass sie sich das Ergebnis dieser einen Studie zu eigen macht.

      • Wenn Frau Höchst sich diese Studie nicht zu Eigen macht, warum führt Sie sie dann an als Begründung gegen die Homoehe bzw. das Adoptionsrecht für Homosexuelle?

      • @ Patricia von Berlin Sie haben dieses Argument zitiert als Grund dafür, warum Frau Höchst kritisiert wurde, und es auch noch als „sachlich völlig richtige Feststellung“ hingestellt.

      • @Harald S

        Hat sie nicht! Hat sie nicht!

        Sachlich völlig richtig wurde lediglich festgestellt, dass es dahingehende Studien gibt und die Gefahr nicht eindeutig sei.

        Lesen Sie noch mal in Ruhe und mit dem neutralen Auge.

      • Weil Frau Höchst auch andere Meinungen zulässt und diese nicht unterschlägt, ignoriert und Warnungen in den Wind bläst, wie es andere tun.

        Sich etwas zu eigen machen ist auch etwas völlig anderes, als etwas zu berücksichtigen.

        Bleiben Sie sachlich und fair ih Ihrer Argumentation, ansonsten führt das zu nichts.

      • @Patrizia

        Für manche Dinge braucht man keine Studien. Der gesunde Menschenverstand sollte ausreichen.

        Es ist nun mal so, dass Kinder deshalb gemobt werden (doch doch doch doch!!!). Da müssen die eben nicht durch, damit andere ihre Interessen durchdrücken. Es geht bei Adoptionen ausschließlich ums Kindeswohl, um nichts anderes. Das hat rein gar nichts mit Abwerten von Minderheiten zu tun!

      • Nicht zu Ende gedacht. Das wäre das Problem der Mobbenden. Kindeswohl ist eine ganz andere Frage, da geht es nicht um die Reaktion Dritter, sondern um die Kids…
        Und nur um die …

      • Die Mobbenden haben damit/dadurch aber keine Probleme, sondern nur die Gemobten.
        Kinder sind (untereinander) grausam. Von denen ist keine politisch korrekte, oder gar (geistig reife) moralische Rücksichtnahme zu erwarten.

        Klar kann man Kindern erklären, dass es falsch ist jemanden zu mobben. Einige sehen es auch ein. Aber ob die gelegentliche Einsicht dem dennoch gemobbten Kind hilft?

      • Kein Argument, oder wollen wir z.B. keine blonden Kinder mehr zulassen, weil sie gemobbt werden könnten?

      • Das ist ein unfairer Vergleich und sollte Ihrer unwürdig sein. Würden Sie eine weiße Krähe in freier Wildbahn aussetzen.

        Es geht darum, dass man mit Kindern keine sozialen Experimente macht oder dies als (politische) „Waffe“ benutzt. Evtl. Kollateralschaden akzeptiert? Genau dieses Geschmäckle hat die derzeitige Diskussion, zudem diese auch von den Links-Grünen angeregt und bestimmt wird.

      • Ja, ein schweres und emotionsbehaftetes Thema. Meiner Ansicht nach nicht zur Zufriedenheit aller Beteiligten lösbar.

        Daher: Der Ansatz kann nur sein: Was ist das Beste für Kinder. Jegliche Diskussion ist aus Kindersicht zu führen. Alle anderen sollten ihre (sicher auch berechtigten Interessen) dem selbstehrlich unterordnen. (theoretische Idealvorstellung unter Laborbedingungen)

        mfg

      • @ Keine Experimente mit Kindern! Diese „sozialen Experimente“, wie Sie sie nennen, laufen seit einigen Jahrzehnten und es deutet nichts auf irgendwelche Kollateralschäden bei den heute jungen Erwachsenen aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften hin!
        PS: Ohne Experimente würden wir heute noch auf Bäumen sitzen und uns gegenseitig lausen 😉

      • Dann muss das derzeitige Gesellschaftsexperiment sicher auch was ganz tolles sein.

      • „Keine Kollateralschäden erkennbar“
        Das haben wir bei den 68ern auch gedacht.
        Es sind bis dato zuwenig Kinder die es betrifft um genaue Aussagen zu treffen oder spätwirksame Ergebnisse vorauszuahnen, sie sind noch nicht ausgereift und noch keine größere gesellschaftliche Population die politisch agieren könnte.
        Nö, mir ist das auch zu riskant.
        Man kann das Rad nur einmal erfinden.

      • PS
        „Nicht zu Ende gedacht. Das wäre das Problem der Mobbenden.“

        dto. 😉

        Die Mobbenden wären hier vorrangig andere Kinder. Die kann man nicht moralisch in Problemhaftung nehmen. Weder theoretisch und schon gar nicht praktisch. Mein Papa hat gesagt, dass du gar keine Mutter hast…

        Auch das spätere Zurechtweisen von dummen Erwachsenen, hilft dem bereits gemobten Kind nicht mehr wirklich.

      • Nein. Dann muss das passieren, was Nicole Höchst sagt: da haben wir, also die Gesellschaft noch Arbeit vor uns.

      • Was hätte sie auch sonst Diplomatisches sagen sollen?

        Diese gesellschaftliche Arbeit, mit dem illusorischen Ziel der totalen Harmonie und Akzeptanz? …soll wie genau aussehen? Wir probieren das einfach und erwarten, dass es ALLE akzeptieren. Notfalls gebrauchen wir Gewalt und setzen Kinder ein, um unsere Ziele durchzusetzen? Wird schon gut gehen und wenn nicht auch egal?

    • Menschen mit anderen Meinungen sind sofort vom Diskurs auszuschließen oder zumindest negativ zu belegen (um nicht „verunglimpfen“ zu sagen)?

      Dass die Aussage falsch, irrelevant und eindeutig negativ-suggestiv ist, sollten Sie erst mal sachlich belegen, da es ansonsten eine pure (böswillige) Behauptung Ihrerseits ist. Will man weiter kommen, sollte man fair und sachlich bleiben.

      • 1. Falsch, weil die Tatsache, dass die höhere Prävalenz gleichgeschlechtlicher pädophiler Übergriffe relativ zur Häufigkeit des Vorkommens von (offen gelebter) Homosexualität im Umkehrschluss eben NICHT bedeutet, dass bei homosexuellen Eltern ein höheres Missbrauchsrisiko besteht.

      • Wer sprach von höherem Missbrauchsrisiko (außer Ihnen)?

        Kein Mensch bei Verstand unterstellt Neigung zu sexuellen Kindesmissbrauch auf Grund von Homoxeualität. Sie unterstellen abermals etwas, was kaum jemand denkt, niemand ernsthaft behauptet, aber sich wunderbar als Kampfrhetorik einsetzen lässt.

        Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Sie etwas UNBEDINGT wollen. Befangenheit?

      • PS
        „Wer sprach von höherem Missbrauchsrisiko (außer Ihnen)? “
        Ich meinte bezogen auf unser Zwiegespräch.

        Den Ansatz, dass Kinder durch Homosexuelle verstärkter sexueller Missbrauchsgefahr ausgesetzt sein könnten, halte ich für Humbuk bis Verunglimpfung. Das nur zur Klarstellung.

        Abschließende Provokation:
        Warum werden ältere Kinderheim-Problemkinder so selten adoptiert, Babys aber gerne?

      • Sind Sie blind? Zitat „…dass die Studienlage bezüglich der Gefahr Missbrauchs von Kindern bei Homopaaren nicht eindeutig sei.“
        Deutlicher geht’s ja wohl kaum. Erstens ist die Studienlage relativ klar, was aber zweitens irrelevant ist, da es aber bei der Adoption stets um die Prüfung des Einzelfalls gehen muss, unabhängig von durchschnittlichen Risiken eines Kollektivs.

      • Ich sehe die Gefahr von Mobbing. Können Sie das zu 100% ausschließen?

        Wenn die Gesellschaft so weit ist, dass keines dieser Kinder Gefahr läuft wegen Homoeltern gemobt zu werden (insbesondere von Goldstücken), dann wäre dagegen nichts einzuwenden.
        Umgekehrt aber, Kinder her zu nehmen um die Gesellschaft auf deren Rücken zu verändern, ist meiner Ansicht nicht nicht der richtige Weg.

      • Die Gefahr des Mobbings ist allgegenwärtig – mit und ohne Homoeltern. Alle potentiellen „Haken“, die Mobber benutzen, um zu mobben, sind unmöglich aus der Wand zu drehen. Folglich muss es darum gehen, Kinder stark und selbstbewusst zu machen, damit sie nicht Opfer von Mobbing werden.

      • @Harald S

        Ihr nächster (verräterischer) Kampfbegriff. Kinder als Waffe!!!???

        „Kinder stark und selbstbewusst zu machen“

        …durch mobbing?..da müssen sie durch? (Härte?)

        Kinder sind niemals stark und selbstbewust. Sie entwickeln sich in der Kindheit evtl. zu starken und selbstbewussten Erwachsenen, sofern sie nicht gemobt und dadurch traumatisiert werden.

      • Ich frage mich : Wie soll ein adoptiertes Kind entscheiden können, ob ein Homo-Elternpaar gut für es ist ?
        Sicher, die Parteien werden zusammengebracht, sie werden aneinander gewöhnt, sie werden auch Probe-Leben, aber es ist und bleibt für das Kind, genauso wie für die Eltern ein Experiment.
        Ich würde empfehlen, dass es mind. 2, wenn nicht 3 Kinder aufeinmal sein müssen, die das wagen.

      • Ich frage mich auch : würde ein Kind nicht allem zustimmen um aus einem Heim rauszukommen ?
        Die Sehnsucht nach Eltern und Familie … ,könnte die „Kröten“ schlucken lassen ?
        Wie versiert sind eigentlich „Sozialarbeiter-Fachkräfte-Entscheider“ ?
        Wie wurden sie geschult, sind es „Gesinnungs-Entscheider“ ?
        … und wer ist das nicht ?
        Sind Erwachsene dazu imstande neutral zu beurteilen ?
        hm …

  8. Da heute nicht nur Kritik an der Genderideologie auf Facebook zensiert wird und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Gender-Propaganda kommt, und in Schulen ein unmöglicher „Aufklärungs“-Unterricht, gehe ich davon aus, dass es den Verantwortlichen nicht um den Schutz von Homo-, Trans- und Intersexuellen geht, sondern um andere Ziele.

    • Es wird immer Menschen, Menschengruppen und Minderheiten geben, die sich als nützliche Idioten vor einen Karren spannen lassen. Siehe CSD und Islamisierung.

      Frühsexualisierung hat auch nur bedingt etwas mit Sex zu tun, sondern mit Menschenmatsch produzieren. Lufthoheit über die Kinderbetten…

  9. Bravo Frau Hoechst. Ja genau, wo bleibt „Corrective“?????
    Ich verstehe die AFD nicht – warum lassen Sie diese Diffamierungen immer wieder durchgehen? Sie sollten die Blätter mit Klagen überhäufen, bis den Redaktionsstuben die Tapete von der Wand fällt!

  10. „Mein bester Freund, ein offen homosexuell lebender Mann, ist der Patenonkel meines Sohnes…“

    Ohne Halo-Effekt kommt wohl niemand mehr aus, ohne gleich als homophob stigmatisiert zu werden?

    Warum sollten Homosexuelle Kinder adoptieren, wenn genügend Heterosexuelle Paare mit gleichen Qualifikationen vorhanden sind?

      • Kann es sein, dass so manch einer Kindesinteressen vorschiebt, um seine eigenen durchzusetzen?

        Zudem sollten Sie Einzelfallinteresse (jedes Kind ist Einzelfall!) schon näher definieren und nicht nur Kampbegriffe in den Raum werfen. Ansonsten drehe ich Ihr „Argument“ ganz einfach mal um und beziehe das auf Mutter, Vater, ungemobtes Kind.

      • Das Einzelfallinteresse des Kindes muss immer im Vordergrund stehen. Tat es aber nicht, da bis zur „Ehe für Alle“ Homosexuelle kategorisch von der de novo-Adoption (nicht Sukzessivadoption) ausgeschlossen waren.
        Ein solcher Fall im Sinne des Kindeswohls ist z.B. gegeben, wenn das zu adoptierende Kind das homosexuelle Paar schon gut kennt und mit ihnen sehr vertraut ist.

      • Dann soll das gewünschte Adoptionsrecht dahingehend eingeschränkt werden (Einzelfallinteressenabhängig, Ausnahmeregellung)?,.. oder soll es doch für ALLE Homopaare gelten? Also auch für die, die die Kindern vorher noch nicht so gut kennen?
        Oder sind solche seltenen Einzelfälle Ihrer Meinung nach die Legitimation für allgemeines Adoptionsrecht?

      • Tenor des Kommentars war übrigens:

        Bei gleicher Qualifikation. Das haben Sie elegant überlesen.

        Familie Hete kennt das Kind, Familie Homo kennt das Kind.

        Und nu? Würfeln?

      • Allgemeines Adoptionsrecht für alle. D.h. dass Adoption grundsätzlich allen offen steht und nicht eine Gruppe explizit ausgeschlossen wird. Was natürlich kein Garant für Adoption ist. Im Einzelfall muss dann geprüft werden, welches Paar oder auch Einzelperson (die dürfen nämlich auch adoptieren) am ehesten im Sinne des Kindeswohls wäre.

      • echt ?
        Einzelpersonen dürfen auch adoptieren ? wusste ich nicht.
        Du meinst bestimmt solche Einzelpersonen, die als letzte Verwandten des Kindes vorhanden sind. Oder meinste damit auch völlig x-beliebige ?

      • Sofern Eltern verunglücken und der einzig lebende Verwandte homosexuell ist, würde dem aus diesem Grund die Adoption verweigert?

        Ich denke nicht. Daher ist das Märchen von Benachteiligung Homosexueller halt nur ein Märchen, dass gerne als „Argument“ herhalten muss, wenn andere Argumente zu schwach sind. Die typische Opferrollenrhetorik.

      • Umgang formt den Menschen (Kindesentwicklung)

        „Natürlich“ ist: Mutter-Vater-Kinder, so hat es der liebe Gott und/oder die Natur eingerichtet. Ausnahmen gibt es sicher. Es kann aber nicht gut sein, Ausnahmen zur Regel zu machen. Es gibt Millionen kinderlose (Single-) Heteros die ihr Schicksal ertragen und nicht Zwangszugriff auf Kinder fordern.

  11. Die Einsicht, dass Nischengruppen wie die der Homosexuellen nicht die Mehrheit beherrschen dürfen, ist richtig, auch, dass diese Randgruppen keinen Repressalien ausgesetzt werden dürfen. Doch unsere deutsche Gesellschaft wird dadurch geprägt, dass der Großteil der Bevölkerung – Väter und Kinder – nicht ihr natüliches Recht auf Pflege und Umgang seit Geburt haben. AfD erwache!

  12. Die Leute von der AfD sind die einzigen glaubwürdigen. Schade das große Teile der Bevölkerung glauben das sie durch die MSM umfassend und neutral informiert werden und weder Zeit noch Interesse an alternativeen Mdien haben (ja, kenne viele die mir sagen: Ich lese den Tagesspiegel, sehe die Nachrichten und die informieren mich doch gut). Seufz.

  13. Wenn wenigstens hier die Begrifflichkeit stimmte – Homoerotiker statt Homosexuelle (Prof. Kutschera lässt grüßen)-, dann wäre ich mit dem Artikel schon zufrieden. Homophob, heterophob, hundephob usw. juckt nicht mehr.

    • Wer Sexualität auf den rein biologischen Aspekt reduziert – womit sie dann auch alle moralischen Grundsätze verlöre – wird genauso wie Sie argumentieren. Aber der Mensch ist mehr als nur eine Art Säugetier!

      • Sehr richtig. Ich würde präzisieren: Wer sexuelle Orientierung nur auf den sexuellen Akt (Erotik) reduziert, wird so argumentieren. Diejenigen müssten dann aber auch von Heteroerotikern sprechen. Tun sie aber nicht. Warum wohl?

      • Weil der Begriff an Zeiten erinnert, in denen man Angst hatte, das Wort „Sexualität“ auszusprechen… un er v.a. von extrem verklemmten schwulen benutzt wurde, die zwar wilden sex hatten, ihn aber mit „Erotik“ „schön“-redeten. Erinnert an die Leute, die Soft-Pornos gucken, aber in ihrer Phantasie lieber Hardcore-Pornos gucken würden… mein tipp an Sie: wenn sie hardcore bevorzugen, sollten Sie auch dazu stehen!

      • Diese Zeiten (Vogelschiss..hihi) sind aber längst vorbei. Daher könnte man sich problemlos an die aktuellen Gegebenheiten anpassen und die (mittlerweile nervige) Opferrolle so langsam ablegen.

        …Wird aber nicht passieren, weil der Krug immer bis zum Ende…

      • @DB

        Gut beim CSD zu beobachten, wer sich wie und in welcher Art reduziert 😉

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