Unser Fundstück der Woche kommt von der bekannten Menschenrechtsaktivistin Seyran Ateş, die im Anschluss an einen Dailymail-Artikel darauf hinweist, dass drei Jahre nach dem verheerenden Anschlag im bekannten Konzerthaus Bataclan genau dort der islamistische Jihad-Rapper „Médine“ auftreten soll.

Ateş schreibt: „Im identitätsgebeutelten Frankreich tragen sich skandalöse Dinge zu.

Augenscheinlich haben die Kulturrelativisten mal wieder die diskursive Oberhand – und sie sind besser organisiert als der Rest.

Médine Zaouiche bezeichnet sich selbst stolz als „Islamo-Hooligan“

Im Oktober, drei Jahre nach dem islamistischen Anschlag auf das Konzerthaus Bataclan, der 130 Unschuldigen das Leben kostete, soll der französische Jihad-Rapper „Médine“ dort auftreten.

Médine Zaouiche, der sich selbst als „Islamo-Hooligan“ bezeichnet, hat Lieder darüber geschrieben, wie er „den Säkularismus stürzen“ wird. Über Kontakte zur Organisation „Havre de Savoir“ bestens mit Islamisten vernetzt, ist Médine bei den Jugendlichen aus den Banlieues ein Held.

„Köpfe von Idioten“ mit Fatwas belegt

Seine Alben tragen klingende Namen wie „Jihad“ oder „11. September“. Auf ihnen finden sich Textzeilen, in denen er die „Köpfe von Idioten“ mit Fatwas belegt.

Ja, es ist eiskalt berechnete Provokation. Wie vieles davon bloß geschieht, um Umsatzzahlen zu steigern – und wie vieles aus Überzeugung, das wäre an dieser Stelle Spekulation. In beiden Fällen sollen die Grenzen des Möglichen ausgetestet werden.

Wie moralisch verwahrlost muss man also sein, um nicht zu erkennen, wie sehr diese Konzerte die Hinterbliebenen beleidigen und frisch verheilte Wunden wieder aufreißen würden?“

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