(David Berger) Ebba Åkerlund hieß das 11-jährige Mädchen das beim LKW-Anschlag in Stockholm förmlich zerrissen wurde. Innerhalb einer Woche wurde ihr Grab gleich zweimal geschändet.

Viele Menschen berührte damals das Schicksal des 11-jährigen Mädchens. So besuchen auch immer wieder Menschen Ebbas Grab auf dem Friedhof bei der Adolf-Fredriks-Kirche in Stockholm. Und auch ihre Eltern und andere Verwandte suchen dort Trost, wollen so das Unbegreifliche irgendwie verarbeiten.

Das ist seit letzter Woche noch schwerer geworden. Denn Ebbas Grab wurde gleich zweimal seit Anfang Juli geschändet: Der Grabstein wurde zerbrochen, die Grablichter umgeworfen, die Blumen herausgezogen und umhergeworfen. Ein wilder Vandalismus, der dem Opfer und seinen Angehörigen nicht einmal nach dem grausamen Geschehen Ruhe gönnt.

„Ich bin total verzweifelt. Ein Friedhof sollte ein friedlicher Ort sein. Wir, die unsere Lieben verloren haben, haben unter diesem Terror genug gelitten und wurden verletzt. Unsere Wunden können so nicht heilen“,

…so die Mutter von Ebba zu SVT.

Die Hoffnung von Jeanette Åkerlund, der Mutter von Ebba, dass die Polizei nun etwas unternimmt, vielleicht sogar die Grabstätte stützt, wurden schnell zerstört.

Zwar wurde eine Anzeige aufgenommen, aber man habe diese nicht weiter verfolgt, da es ja keine Zeugen von dem Geschehen gebe.

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