Auf einer zentralen Einkaufsstraße in Stockholm ist nach schwedischen Medienberichten am Freitag kurz vor 15 Uhr vor einem gut besuchten Kaufhaus im Zentrum Stockholms ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Der LKW wurde zuvor von einer schwedischen Brauerei entwendet.

Der Fernsehsender SVT spricht von vielen Verletzten und mindestens 3 Todesopfern. Es sollen auch Schüsse gefallen sein – und einer oder zwei der bewaffneten Täter noch in Stockholm unterwegs sein.

Die Polizei fährt mit Streifenwagen durch Stockholm und warnt die Bewohner vor Terroristen.

 

Die Bevölkerung wird aufgefordert, in ihren Wohnungen oder Büros zu bleiben und sich vom Stadtzentrum fernzuhalten. Sowohl das Parlamentsgebäude als auch das Schloss der königlichen Familie sind abgesperrt. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr.

 

Die Vorgehensweise (LKW in Menschenmenge steuern) der Terroristen in Stockholm entspricht auch exakt den Anweisungen, die der „Islamische Staat“ in seiner Zeitschrift seinen Anhängern in aller Welt für wirkungsvolle Attentate im größeren Stil empfiehlt (ansonsten einfaches Stabbing und PKW). N-TV bemerkt dazu zutreffend: „In den vergangenen Monaten hatte es mehrere tödliche Anschläge von Anhängern der islamistischen Extremistenmiliz IS gegeben, bei denen Attentäter mit Fahrzeugen in Menschenmengen gerast waren. Im Dezember hatte ein Attentäter einen Lkw auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin gelenkt und zwölf Menschen getötet. In London kamen im März fünf Menschen vor dem britischen Parlament ums Leben, darunter der Angreifer. Im Juli 2016 raste der 31 Jahre alte Tunesier Mohamed Lahouaiej Bouhlel mit einem Lkw auf dem Strandboulevard in Nizza in eine Menschenmenge. 86 Menschen starben.“

Mit Tränen ringen zur Zeit die Liveberichterstatter des Schwedischen Fernsehens. „Ich sah Hunderte Menschen um ihr Leben rennen“, sagte eine Augenzeugin der Zeitung „Aftonbladet“.

Und hier meine Reaktion auf die Nachricht des Regierungssprechers nach Stockholm (Quelle: Twitter):