Dr. Alexander Gauland äußert sich zu dem ihm gegenüber erhobenen Vorwurf, er habe in einer Rede den Nationalsozialismus relativiert und die Opfer so verhöhnt. Und bedauerte die entstandenen Missverständnisse.

Gauland: „Ich habe in einer Rede vom 2. Juni 2018 vor dem Bundeskongress der Jungen Alternative (JA) meine tiefste Verachtung für den Nationalsozialismus mit einem Sprachbild zum Ausdruck gebracht, das für Missverständnisse sowie Missdeutung gesorgt hat. ‚Vogelschiss‘ ist und bleibt für mich der letzte Dreck, ein animalischer Auswurf mit dem ich den Nationalsozialismus verglichen habe.

Ich muss aber zur Kenntnis nehmen, dass viele in dem Begriff eine unangemessene Bagatellisierung gesehen haben. Nichts lag mir ferner als einen solchen Eindruck entstehen zu lassen, was sich aus dem übrigen Teil der Rede auch zweifelsfrei ergibt.

Die entstandene Wirkung bedaure ich. Niemals war es meine Absicht, die Opfer dieses verbrecherischen Systems zu bagatellisieren oder gar zu verhöhnen.“

Zu einem weiteren Zwischenfall auf dem Bundeskongress der „Jungen Alternative“ hat sich der Bundesvorstand der AfD ebenfalls eindeutig geäußert:

„Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD) drückt sein Befremden und seine Missbilligung aus, dass auf dem Bundeskongress der Jungen Alternative (JA) am 2. Juni 2018 in Seebach/Thüringen von einer Mehrheit der anwesenden knapp 100 JA-Mitglieder während der Veranstaltung auch jene Strophen des Liedes der Deutschen gesungen wurden, die nicht Bestandteil der Nationalhymne sind.“

Mit diesen Statements beweist die AfD erneut, dass sie den Vertretern der Altparteien eines voraus hat: Die Fähigkeit sich sozusagen zu entschuldigen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Von Merkel hören wir auch im gegenwärtigen BaMF-Skandal immer nur, sie habe alles richtig gemacht und ein Kurswechsel käme nicht in Frage. Hier liegt der eigentliche Skandal, nicht in den jüngsten Äußerungen Gaulands!

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