Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD) drückt sein Befremden und seine Missbilligung aus, dass auf dem Bundeskongress der Jungen Alternative (JA) am 2. Juni 2018 in Seebach/Thüringen von einer Mehrheit der anwesenden knapp 100 JA-Mitglieder während der Veranstaltung auch jene Strophen des Liedes der Deutschen gesungen wurden, die nicht Bestandteil der Nationalhymne sind.

Verbunden mit dem Absingen aller drei Strophen war auch der Vorschlag aus den Reihen der AfD-Nachwuchsorganisation, bei besonderen Anlässen in Bildungseinrichtungen ebenfalls das ganze Deutschlandlied zu singen.

Die JA nahm die Kritik zur Kenntnis, der Bundesvorsitzende der JA, Damian Lohr betonte allerdings: „Gleichwohl möchte ich feststellen, dass das Absingen des Liedes der Deutschen in allen drei Strophen entgegen anders lautender Gerüchte nicht verboten ist.“

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