(Kopekenstudent) Die wichtigste mathematische Einsicht meines Lebens war für mich nicht das Erlernen von Plus und Minus, sondern der Dreisatz: denn von Bekanntem auf Unbekanntes schließen zu können, ist ein universelles Prinzip, das weit über Plus und Minus hinaus geht. Mit dem Dreisatz gilt, dass Schlussfolgerungen die relativ zur Prämisse zutreffend sind, zwangsläufig an der Realität scheitern müssen, wenn die Prämisse falsch ist.

Aus eben diesem Grunde verpuffen gerade vor aller Augen sämtliche demokratischen Mittel (-> also die Schlussfolgerungen, wie zu handeln ist). Sie scheitern an einer Realität, in der die alte Spielregel (-> die Prämisse, wir befänden uns in einer Demokratie und hätten einen Rechtsstaat) nicht mehr gilt. Die neue Realität – dies anzuerkennen ist der wichtigste und erste Schritt – ist ein entfesselter ideologischer Anarchismus, der keine übliche und bekannte Ethik mehr anerkennt und der, weil er jener der Herrschenden ist, auch das Machtmonopol innehat. Folglich bleibt nichts – nicht einmal die Grund- und Menschenrechte – auf die sich ein Subjekt innerhalb eines solches Systems noch rechtswirksam berufen könnte. Selbst auf gewaltsamen Widerstand ist das System natürlich längst vorbereitet, so wie es dem Bürger auch in allem anderen stets mehrere Schritte voraus ist.

Der gesamte Widerstand krankt aber an noch einem zweiten grundlegenden Fehler:

Er greift permanent auf Strukturen zurück, welche sein Gegner, das System, selbst bereit stellt und folglich steuern kann. Wer auf ein Konto angewiesen ist, wer auf das Internet, wer auf die Medien oder die Justiz angewiesen ist, der ist in Wahrheit vom System abhängig. Ein solcher kann das System niemals in die Schranken weisen, weil er die Spielregeln nicht mit den Mitteln des Systems zu seinen Gunsten ändern kann.

Das ist kein Pessimismus oder Defätismus, sondern angewandter Dreisatz. Tragischerweise haben die prominenten Vordenker des Widerstandes diesen elementaren Zusammenhang nicht erkannt oder seine Bedeutung nicht beachtet. Weshalb eine ganze Reihe von ihnen seine praktischen Auswirkungen derzeit extrem schmerzhaft zu spüren bekommt.

Es ist also höchste Zeit, nach einer völlig neuen Art des Widerstandes zu suchen. Eine Art, die sich dem System und seiner Infrastruktur entzieht und ihm eine Kraft entgegensetzt, welche das System nicht zu kontrollieren vermag.

Ich empfehle das Gebet.

Man mag das belächeln. Doch lassen sie mich die Gründe darlegen. Warum sollte der Kampf ganz besonders (ich meine nicht, dass man alles andere aufgeben sollte!) im Gebet stattfinden? Zwölf meiner Ansicht nach schwer zu widerlegende Gründe:

1. Weil die Informationen nicht zuverlässig sind.

Keiner kann mit Sicherheit sagen, ob seine Kenntnisse oder die eines anderen mit der Realität übereinstimmen. Keiner weiß, ob die Person, der er zuarbeitet, vertrauenswürdig ist. Jederzeit besteht die Möglichkeit, dass von irgendwo ein Video auftaucht, welches bislang sicher Geglaubtes erschüttert. Das Verbreiten von Falschinformationen ist ein wesentliches Mittel in jedem Krieg. Es gibt keine Seite, die über unantastbare Quellen verfügt. Kein noch so aufrichtig gemeintes Engagement, das auf Fehlinformationen basiert, wird etwas Tragfähiges bewirken. Handlungen, die auf Fehlinformationen basieren, werden lediglich das allgemeine Chaos vergrößern. Gott allein ist hinreichend informiert. Er steht über jeder Informationsblase und Medienrealität.

2. Weil die Gemengelage zu komplex ist.

Es sind zu viele Akteure im Spiel, zu viele Karren sind in zu viele Sackgassen gefahren worden. Kein noch so überragender Verstand, keine noch so umfassend informierte Gruppe ist fähig, all die irren Handlungsstränge aufzudröseln, zur Ursache der Probleme vorzudringen und die Probleme zu lösen. Wie beispielsweise können Millionen kulturfremder Menschen ohne Zwang, ohne Blutvergießen und ohne exorbitante finanzielle Belastungen wieder in ihre Heimatländer zurückkehren? Auf welcher Grundlage kann, falls das nicht geschieht, ein funktionierendes Gemeinwesen mit ihnen organisiert werden? Wie positioniert man sich im globalen Ringen zwischen Banken, Megakonzernen, EU, NATO, Russland, Iran, China, Israel und den USA? Was wird mit den Millionen Türken und türkischstämmigen in Deutschland, wenn Erdogan sie für sich mobilisieren sollte? Wie sichert man die Freiheit der Bürger in einer immer totaler digitalisierten Welt? Gott allein besitzt die Weisheit, Lösungen aus einer derartig komplexen Verwirrung zu schaffen. Es geht nicht ohne diese Weisheit.

3. Weil alle anderen Mittel bereits versagt haben.

Seit dem Mittelalter ziehen die Deutschen den Rechtsweg dem Blutvergießen vor. So auch in der jetzigen Krise. Doch die Rechtsmittel sind spätestens dann erschöpft, wenn das höchste Gericht Klagen entweder gar nicht mehr annimmt oder permanent im Geiste der herrschenden Politik urteilt. Und alles andere? Demonstrationen werden entweder gleichgültig ignoriert oder rechtswidrig behindert. Publizieren bringt zu wenig oder wird mit dem Damoklesschwert exorbitanter Strafzahlungen mundtot zu machen versucht. Petitionen sind ein Sturm im Wasserglas. Ein Generalstreik findet nicht statt. Spontane Aktionen von Aktivistengruppen sorgen für einen kurzen Aufreger und etwas Beifall, entwickeln aber keine nachhaltige Wirkung. Derweil die Initiatoren wegen der juristischen Folgen um das soziale Überleben kämpfen müssen. Aufklärung im persönlichen Umfeld zerreißt nicht selten Familien und Freundeskreise. Gewalt stellt keine wirkliche Alternative dar, weil lediglich das Blutvergießen, nicht aber der Sieg gewiss wäre, und ersteres nur zu einem führen würde: immensen Opfern, die noch lange in die Kindergeneration hineinwirken würde. Es gibt nur noch eine wirkliche allerletzte sinnvolle Alternative: diejenige, sich an Gott zu wenden.

4. Weil nur mit Gott Rechtsfrieden hergestellt werden kann.

Noch nie brachte irgend ein Gesellschaftsumbruch eine Ordnung hervor, die frei von Repression gewesen wäre. Ganz besonders da nicht, wo bei der Errichtung der neuen Ordnung Gott bewusst ausgeschlossen wurde – etwa nach der französischen oder der bolschewistischen Revolution. Nur da, wo Gott und eine auf Gottes Geboten gründende Ethik von Anfang an mit einbezogen wurde – etwa beim Aufbau der Bundesrepublik nach 1945 – gelang der Neuanfang. Es geht nicht nur um Bestrafung vergangenen Unrechts; es geht immer auch darum, den juristische Ansprüchen widerstreitender Positionen so zu entsprechen, dass alle Seiten die Ordnung als gerecht anerkennen. Ohne Gott ist das ausgeschlossen.

5. Weil das, was sich vollzieht, auch etwas mit Gericht zu tun hat.

Der Islam hat nicht unrecht, wenn er westliche Gesellschaften als unmoralisch verurteilt. Verehrt die islamische Gesellschaft einen falschen, grausamen Gott, tut es der Westen auch. Er ist in seinen finstersten Abgründen nicht „besser“ – er hat sie nur geschickter sublimiert und euphemisiert. Oberflächlich betrachtet geht es zivilisierter zu. Noch! Doch das ist ein Überbleibsel der christlichen Vergangenheit des westlichen Liberalismus, der immer von Voraussetzungen zehrte, die er selbst nicht geschaffen hat.
Seine Fixierung auf das Geld und die Missachtung des Lebens (mindestens 6 Millionen Abtreibungen allein in Deutschland seit 1971, ohne Dunkelziffer!) zeigen deutlich, dass die westliche Gegenwart moralisch keineswegs über die finstersten Abgründe der Vergangenheit hinausgewachsen ist. Gott aber lässt sich nicht täuschen. Kindesmord, Unmoral, Ungerechtigkeit, Hybris und Betrug haben epidemische Ausmaße erreicht. Gottes Geduld mit dem Westen hat ein Ende und er richtet ihn hart. Tötest Du das eigene, bringe ich dir das Fremde. Bis du Deine Schuld bitter bereuen wirst. Gott ist der Selbe gestern, heute und in Ewigkeit. Hat er die antiken Völker des nahen und mittleren Ostens gerichtet, wird er nicht zögern, am Westen und an Deutschland ebenso zu handeln. Wir sind mitten im Gericht. Nur haben das die meisten noch nicht erkannt, weil sie Gott nicht mehr kennen. Doch er wird sich in Erinnerung rufen. Deshalb muss das Gebet auch von Buße über unseren eigenen Frevel begleitet sein. Ohne Buße, keine Rettung.

6. Weil das, was geschieht, böse ist.

Zwar lässt sich das, was geschieht, nicht exakt umreißen oder definieren (siehe 2.), wesensmäßig aber wendet es sich ganz offensichtlich wider die Vernunft, wider das Leben, wider den Frieden, wider alle Ordnungen. Es bringt Irrsinn, Unterdrückung, Unrecht, Tod, Verzweiflung, Krieg und Chaos. Also ist es böse. Gott ist immer der erste natürliche Verbündete gegen das Böse.

7. Weil jeder Kampf sinnlos ist, wenn es keinen Gott gibt.

Gibt es keinen Gott, gibt es keine verbindliche Ethik, keine immer gültigen Maßstäbe. Alles wäre dann relativ und abhängig vom Standpunkt desjenigen, dem es dient. Was dem einen recht erschiene, würde der andere genauso gut begründet als schlecht zurückweisen. Das gesamte Dasein wäre nurmehr ein zyklisches Wechselbad von Herrschaft und Repression, das Ansinnen des Patriotismus kein gerechter Kampf um den Erhalt einer wertvollen Kultur, sondern lediglich der Versuch einiger weniger, einen Austausch der Eliten herbeizuführen, die im neuen System die alten ideologischen Feinde ihrerseits unterdrücken müssten. Was zeigt, das alle menschlichen Systeme nicht selbsterhaltend und dem Zerfall geweiht sind, solange Gott allem nicht einen wirklichen Sinn verleiht.

8. Weil Gott außerhalb des Systems steht.

Gott kann vom System im Gegensatz zu allen Menschen weder manipuliert noch kaltgestellt werden. Er braucht weder das Internet, noch Banken, noch staatliche Infrastruktur. Er ist nicht an Institutionen, Entscheidungsgremien oder langwierige Verfahrenswege gebunden. Er kann durch seinen Geist unmittelbar und direkt eingreifen. Wer sich an Gott wendet, setzt zudem sich selbst und die Seinen weniger der Gefahr aus, weil er nicht innerhalb der Systemstrukturen operiert, und folglich nicht darüber kontrolliert werden kann. Er beruft sich statt dessen auf jene Macht, die allein seit Anbeginn Systeme und Weltreiche auferstehen und wie Kartenhäuser zusammen fallen ließ, wenn die Zeit reif dafür war.

9. Weil jeder es tun kann.

Nicht jeder ist zum Redner, zum Analysten, zum Publizisten, zum Strategen, zum Netzwerker usw. geboren. Und nicht für eines jeden Fähigkeiten ist Raum und Gelegenheit. Auch im Widerstand herrscht Konkurrenz um die wenigen Positionen, von denen aus man aktiv wirksam werden kann. Auch im Widerstand ist der Mensch mit seiner Eitelkeit konfrontiert, den eigenen Namen groß sehen zu wollen. Auch im Widerstand ist der zu verteilende Kuchen stets zu klein. Auch im Widerstand geht es nicht ohne Charisma, nicht ohne finanzielle Mittel, nicht ohne Netzwerke und Vitamin B. Nicht jeder ist von allen gut gelitten, nicht jeder hat einen tragfähigen Background, nicht jeder ist abgesichert, sollte er fallen. Doch jeder kann beten. Immer und überall. Das Gebet ist die einzige Waffe, für die man keine Bildung und keine besondere Fähigkeiten braucht, keine Prüfung ablegen und keinen Erlaubnisschein besitzen muss. Es ist die einzige Waffe, deren Nutzung niemals entzogen werden kann. Gleichzeitig ist es die wirkungsvollste Waffe überhaupt. Durch nichts lässt Gott sich so zum Eingreifen bewegen, wie durch Gebet. Gott sieht in die Herzen der Menschen. Auch unvollkommene Worte hindern ihn nicht. Aufrichtigkeit ist die einzige Voraussetzung.

10. Weil es den Menschen in der rechten Haltung hält.

Gibt es Gott nicht, ist jeder Kampf wie dargelegt im Grunde sinnlos. Gibt es Gott aber, kann nichts ohne ihn oder gegen seinen Willen unternommen werden. Wer betet, erkennt die wahre Autorität an. Er stellt sich auf die richtige Seite. Eine Grundvoraussetzung für jeden Kampf, wenn es ein gerechter sein will. Die wahre Autorität zu anzuerkennen ist daher der erste Schritt zur Rettung aus der üblen Lage. Das Gebet hilft außerdem, dem Irrtum zu entkommen, das Irdische wäre das, worum es geht. Die größere Realität ist die Ewigkeit. Wer sich vom Hier zu lösen vermag, weil er den Blick darüber hinaus hat, muss nicht am Irrsinn der Welt verzweifeln. Er wird in der Welt ein Hoffnungsschimmer sein, der auch andere auferbauen kann. Gerade dies mag in einem System, welches auf die totale Depression hinarbeitet, ein schmerzhafterer Stachel sein, als jeder, der die Methoden des Systems aufgreift, um mit ihnen gegen das System zu kämpfen.

11. Weil es zutiefst unserer deutschen Natur entspricht.

Die Deutschen waren einst in aller Welt dafür bekannt, stets mit einem Bein im Überirdischen zu wandeln. Genau dieses Streben nach der himmlischen Dimension hat unser Volk zu jener großen Kulturnation werden lassen, die wir einst waren. Wenn wir wieder zu uns selbst finden wollen, müssen wir uns dem zukehren, von dem wir uns abwandten. Wenn wir nicht untergehen wollen, müssen wir den Mut haben, zu sein, wozu wir offenbar unter allen Völkern besonders geschaffen wurden: zu einem Volk von Träumern und Kämpfern in Sphären, die weit über das Diesseitige hinaus reichen. Menschen, die nicht weniger als dem absolut Guten nachjagen, die einmal wissen und daran glauben, dass dieses vollkommene Gute wirklich existiert und nur in Gott selbst zu finden ist. Gott mit uns, und wir mit Gott – das sollte wieder die Devise werden, wie sie es auch schon in früheren Befreiungskämpfen gewesen ist. Aus dieser Quelle allein – und nicht aus der Perversion davon, jener vergifteten unserer eigenen menschlichen Hypermoral, aus der die Deutschen im Moment schöpfen – können wir ein blühendes Land bauen und der Welt Vorbild sein, ohne uns ihr aufzunötigen.

12. Weil Gott darauf wartet, dass wir ihn bitten.

Wer das Gleichnis vom verlorenen Sohn verstanden hat, begreift, dass wir der verlorene Sohn sind und Gott der Vater unablässig am Haus steht und Ausschau hält, ob wir nicht doch zurückkehren. Wenn dieses Volk sich an ihn wendet, kommt es aus der brutalen, grausamen, kaltherzigen Fremde, in der es wie der Sohn alles verspielt hat, wieder nach Hause. Der Vater wird dann schnell handeln und das Elend vom Sohn wenden. Er wird dem Sohn verzeihen, ihn segnen, ihn im Land leben lassen, waschen, neu einkleiden und den Siegelring an die Hand geben – was nichts anderes bedeutet, als dass der Sohn die alten Hoheitsrechte zurück erhält. Das Haus steht dem Sohn offen. Der Vater wartet. Die Schritte auf dem Weg nach Hause unsere Gebete. Gott ist Herr über Raum und Zeit. Er kann lange Wege kurz machen, wo dies aus menschlicher Sicht unmöglich scheint.

Wem gilt nun dieser Aufruf? Den Christen allein?

Nein! Und ich würde behaupten, nicht einmal den Christen zuerst, weil besonders von ihnen viele der Überzeugung sind, sie glaubten schon richtig. Vielmehr er gilt einem jedem im Volk, der noch einen Funken Liebe für dieses Land empfindet, der möglicherweise noch niemals zuvor in seinem Leben gebetet hat, doch der den ausgeführten Argumenten folgen kann weil er begreift, dass anderes nicht mehr helfen wird.

Er gilt jedem, der sagt: Lieber will ich anfangen, an Gott zu glauben, als weiter zuzusehen, wie hier alles, besonders die Zukunft unserer Kinder und Enkel, zerstört wird. Was gäbe es dabei zu verlieren? Verlieren nicht bereits alles?

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66 Kommentare

  1. Interessanter Artikel und es stimmt, was über das vom System bereitgestellten Mittel gesagt wird.
    Nur in einem kleinen Punkte folgt er seiner eigenen Logik nicht. Er schreibt in einem Satz, er sage nicht, dass alle anderen Methoden eingestellt werden sollen doch die Gründe für das Gebet folgen aus einer Negativbetrachchung der Gründe im Außen zu Kämpfen.

    Meines Erachtens bedarf aller Kampf des Gebetes. Aber das, was wir selber machen können, sollte man tun. Gott ist nicht unsere Diener.

    Noch ein Aspekt: Wenn die jetzige Situation ein Gericht darstellt, dann können wird erst Recht alles Laufen lassen. Also die innerkirchlichen Katastrophen sind dann auch Gericht. Ein merkwürdiger Gott, der die jetzige Situation als Gericht durchführt, sprich Mord und Todschlag gerade gegenüber Schwachen durchführen lässt.
    Gott hat mit dem Desaster schlicht nichts zu tun.

    Also folge dieses Artikels, der aber schon super ist: Beten und weiterhin einfach die Politikirche unterstützen mit Geld und Schweigen, wir sollen ja beten.

  2. Am Ende des Latein? Keine Idee was Christentum eigentlich war und sein kann? Was heißt denn JCH (I>J – Verschiebung im Ahd.) liebe mich und darum kann ICH DICH lieben? Daraus wird mit Deutschem Wesen die Welt (ist was gemachtes) genesen usw., nicht die unterstellte Überheblichkeit sondern die seelische Aufgabe an uns Deutsche! Wachsam sein u. mit Verfassunggebender Versammlung den BSD aufbauen!

  3. […] In meinem letzten Artikel hatte ich aufgezeigt, dass Umkehr und Gebet keine belächelnswerten Optionen für alte Mütterlein sind und im Falle Deutschlands nicht nur eine Alternative zu allem Engagement, sondern die Grundvoraussetzung darstellen, dass sich überhaupt etwas zum Besseren wenden kann. Eben weil der Zustand Deutschlands eine Folge der Verantwortung des gesamten Volkes, nicht nur der von einer bösartigen Ideologie gekaperten Politik ist. […]

  4. Dem der sein Leben (auch mit einem Gebet) in fremde Hände legt ist nicht mehr zu helfen. Dem devoten Christentum fehlt die Bereitschaft zur (nötigenfalls gewalts.) Verteidigung. Dem offensiven Islam mangelt es nicht an der Bereitschaft zur gewalts. Landnahme, Vertreibung u. Ausmordung. Werdet wehrhaft! Bereitet euch zur Selbsthilfe vor! Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott! Aber Mensch bleiben!

  5. Das ist natürlich Humbug. „Wenn Du Hilfe suchst, findest Du sie am Ende Deiner Arme.“ (altes Sprichwort)
    Ich will nicht ausschließen, daß so ein Motivationsgebetchen demjenigen, der an (mindestens) einen Gott glaubt, hilft, aber am Ende des Tages zählt der Kampf, und da wird meiner Einschätzung nach kein großer Bruder um die Ecke kommen und die bösen Buben verhauen. Das muß man schon selbst tun.

    • Beten bedeutet nicht, die Hände in den Schoß zu legen. Es bedeutet, sich Kraft und Weisheit aus eine Quelle außerhalb unserer begrenzten Fähigkeiten zu holen. Es bedeutet, den Weg dafür freizumachen, dass Gott dort, wo unsere Fähigkeiten versiegen, alles Übrige tut. Es bedeutet, eine Haltung einzunehmen, die die tatsächliche Hierarchie anerkennt.

  6. Hallo Herr Berger,
    find es schön, dass jemand Einblick in seine tiefere, anspruchsvolle Gedankenwelt gewährt. Bin selbst Katholik, was lange verschüttet war, sage das, obwohl unsere Kirchenführer Islamkritiker verteufeln. Ich spüre das Böse auch, das auch im Gewand der „Menschenfreundlichkeit“ nachhaltigen Schaden anrichtet. Ich stimme zu: Wir werden Gott brauchen bei dem, was vor uns liegt. LG

  7. Schöner Artikel. An der Prämisse hakt´s..
    Es gab einen -von vielen Augen verfolgten- ‚Präzedenzfall‘ (…)Letzten Widerstand erwartete man nämlich von Christen. GENAU DIE haben aber die Dämme gebrochen, wurden gar Vorreiter der Auslieferung der Eigenen (Kultur) an Gewalt(tätige Migranten)! „Schafft den/das Böse/n aus der Mitte!“, war die klare Anweisung – bis heute unerhört. Wird Gott nun hören?

  8. Punkt 12.: „Weil Gott darauf wartet, dass wir ihn bitten!“ Also wenn wir schön bitten, lässt er sich erweichen und hilft. Wenn nicht, lässt er Unrecht Unrecht sein und nimmt unschuldige (Todes-)Opfer in Kauf!? Ist er Psychopath? – Herr Berger, woher wissen Sie eigentlich, dass er darauf wartet, dass wir ihn bitten? Und woher WISSEN Sie, dass es ihn gibt?

      • Entschuldigung – ich habe übersehen, dass nicht Sie, Herr Berger, der Autor des Artikels sind. Inhaltlich ändert das nichts.

      • Meine Antwort auf Ihre Antwort ist verschwunden. Ich will es nochmal versuchen: Ich habe übersehen, dass nicht Sie, Herr Berger, der Autor des Artikels sind. Dafür entschuldige ich mich. Inwiefern ich mich als „Anhänger der Sedisvakantisten“ geoutet haben soll – oder auch nicht-, verstehe ich nicht.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Berger – Auch wenn es Sie nervt, ich möchte Sie um eine Klarstellung bitten. Weder hier in Ihrem Forum noch sonstwo habe ich jemals etwas geschrieben, das mit Sedisvakantismus etwas zu tun hat. Wie ist es zu erklären, dass Sie mir das aber unterstellen? Ich denke, ich habe ein Recht auf Ihre Erklärung. Liegt evtl. eine Verwechslung vor?

    • Teil 2 …weiter sind, kommt man nicht daran vorbei, anzuerkennen, das es eine Macht oder Kraft gibt, die das alles so geschaffen hat. Eine Entität, die über uns und allen steht, die aber zugleich mit uns vereint ist. Die Deutschen vor 100-200 Jahren waren dem am nächsten, weil sie sich ihre Brauchtum und wahres Gottvertrauen trotz Zwangschristianisierung behalten haben.

  9. was die Tante neulich, die mit den Buntstiften, glaubt, habe ich ja noch nachvollziehen können, aber was mir der Kopekenstudent mit dem Dreisatz erklären will, ist mir echt zu hoch. Wieviele Leute müssen denn anfangen, lieber an Gott zu glauben, statt dabei zuzusehen, wie die Zukunft zerstört wird, wenn eh nichts mehr zu verlieren ist? Ohne Angaben zur Relation ist das ein unlösbarer Dreisatz!

  10. Du lieber Himmel, Du gütiger Gott (an den ich glaube!) Läßt sich dieses ewige Mißverständnis nicht mal ausrotten? Der liebe Gott ist nicht der „Alle-Welt-Heiler“, sondern hat uns Menschen in die Welt gesetzt und mit eigenem Verstand ausgestattet. DER MENSCH ist verantwortlich für seine Handlungen (die er mal vor Gott verantworten muß). (2)

    • Nein, liebes Waldkind, es heißt:“Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.“; das hat eine andere Aussage. Und da treffen sich unsere Standpunkt sehr gut. Sollte es einen gewalttätigen Umsturz geben, wird Gott hoffentlich auf unserer Seite stehen und die Dinge günstig verlaufen lassen. So hat jedenfalls der große Arminius gelaubt, und der meinte nicht den Christengott! Aber es half!

    • @Waldkind
      Es gibt nur sehr, sehr wenige, die es wagen, die Situation so klar zu umschreiben, wie Sie es tun. Ich als Agnostikerin habe kein Problem mit Gläubigen; sie brauchen ihren Glauben. Doch meine Lebenserfahrung bestätigt mir immer und immer wieder: Wenn ich etwas verändern will, muss ICH es anpacken, sonst tut es niemand.

  11. Ich verstehe das Fazit nicht:
    „Verlieren nicht bereits alles?“
    Verlieren wir nicht bereits alles oder verlieren nicht bereits alle?

    Das ist deswegen schwierig, weil der Satz – „Lieber will ich anfangen, an Gott zu glauben, als weiter zuzusehen, wie hier alles, besonders die Zukunft unserer Kinder und Enkel, zerstört wird.“ – eine Botschaft enthält, die mir nicht klar wird.

    • Bittet aus euren Herzen heraus! In keinem vorgegebenen Gebet kommt vor, bitte oh Herr, rette jetzt Deutschland vor den Islamisten. Jetzt müssen wir ihm vertrauen und ihn bitten, was unser Herz uns eingibt, bloß nicht um das, was die Priester heucheln…..das ist der Irrweg! Kompromiss: Vater unser !

  12. Die Kernfrage ist: gibt es Gott oder nicht? Als gläubiger Katholik bezeuge ich: es gibt ihn und er steuert alles. Deshalb hat die Welt um uns herum Bestand. Unsere Welt ohne Gott zerfällt, weil die Anfangsbedingung nicht stimmt. Die rictigen Fragen stellen heute die Nichtchristen, die Christen laufen dem Zeitgeist und dem Teufel hinterher. Die Ersten sind die Letzten. VOLLSTÄNDIGE UMKEHR SOFORT!!!

  13. Hervorragender Artikel! Dem ist absolut NICHTS hinzuzufügen! Spricht mir aus tiefster Seele und fasst meine Gedanken und Empfindungen in Worte!
    Ich bete auch jeden Tag dafür, dass die Menschen (und auch die Regierenden) die göttliche Wahrheit erkennen, dass sie umkehren von diesem falschen Weg und wieder auf den Weg unseres Herrn Jesus Christus zurückkehren!
    Gottes Segen dem Autor und uns allen!

  14. Nun hat nicht jeder diese Begabung der tiefsinnigen Analyse. Diese setzt Wissen voraus. Wussten Sie eigentlich, dass es sogar schon lange Pläne gibt spirituelle Gemeinden zu zerstören? Unter den Punkten lautet einer: „Zerstöre die Gebetsbasis.“ Das Wissen ist also nichts Neues, aber in dem obigen Artikel ist das hervorragend dargelegt! Das ist die Lösung!

    • Aber was ist denn die „Gebetsbasis“? Es ist die GERECHTIGKEIT.
      Siehe Jes.1,15 (u.v.a.m.): „Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut…laßt ab vom Bösen; lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdrückten, schaffet dem Waisen Recht, führet der Witwen Sache“

  15. Erst habe ich diesen Artikel nur überflogen, dann aber merkte ich, dass man ihn doch ganz genau lesen muss, was ich tat.
    Ich muss sagen, es schockt mich immer wieder aufs Neue, wenn Menschen so genau zu wissen glauben, wer und was Gott ist, was dieser Gott, den sie so genau kennen, will, was er nicht will, was gut und was böse ist usw.
    Religion ist nur Ideologie. Spiritualität ist völlig anders.

  16. Glauben ist Wunschdenken, und Glauben ist vollkommen irrelevant: Etwas ist entweder wahr, oder es ist falsch. Falls wahr, dann ist Glauben überflüssig, weil es ja sowieso wahr ist. Falls falsch, kann ich glauben bis der Arzt kommt – es wird dadurch nicht wahr. Und ein Gott existiert ganz praktisch und ganz offensichtlich nicht – leider. Hört doch bitte mit diesem peinlichen Wunschdenken auf.

  17. Gott mit uns!
    EL-RA-ISH = Gott regiert (mit) Menschen!
    ER arbeitet mit den Menschen – Jesus gab uns den Lebendigen Geist = Geistes Gaben,
    dazu gehören Kreativität & Intuition …

    Althochdeutsch, göttliche Sprache:
    „i hesu mi chiristo“ = ich bin der Gerüstete, der Streiter für das Gute!

    katholisch – auf Ahd = Irrglaube!
    Deutsche Sprache = Magie, wurde sie deswegen verboten!

  18. Zu Punkt 11 kommt mir folgendes in den Sinn: Bonifatius fällt die Donareiche. Eine böse Tat wider die deutsche Wesensart und ein Prototyp für wehrloses Ertragen. Immerhin wird Bonifatius später erschlagen und das christentümliche Märtyrerwesen hat ein neues Kapitel. Hier ist etwas faul! Und inkompatibel.

  19. 30 Und die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten murrten gegen seine Jünger und sprachen: Warum esst und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern?
    31 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken;
    32 ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.

  20. Berufung des Levi. Lukas 5, 27-32
    27 Und danach ging er hinaus und sah einen Zöllner, mit Namen Levi, am Zollhaus sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach!
    28 Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach.
    29 Und Levi machte ihm ein großes Mahl in seinem Haus; und da war eine große Menge von Zöllnern und anderen, die mit ihnen zu Tisch lagen.

  21. Der mathematische Ansatz gefällt mir sehr gut*Lach
    Einen Gottesbeweis habe ich in Phi gefunden, denn der Divisor = das Satanische Prinzip
    möchte die 1 = Eins/Einheit = GOTT – teilen/sprengen …
    das versucht er bis in alle Unendlichkeit – die Ewigkeit hinein,
    – er wird dabei immer nur selbst kleiner werden
    – er kann aber nie gewinnen, die Eins kann niemals zerstört werden! 😉

  22. Gott irrt sich nicht, und das Leben eines Menschen muss in Eintracht mit Gott sowie im Rahmen von Gottes Vorsehung (providence) verlaufen – und die Erkenntnis dieser Tatsache muss eine innere Seligkeit und den Wunsch hervorrufen der Welt mit offener Seele Wohl zu tun. Gott hört zu, wenn man ihm was zu sagen hat…

  23. Interessante Gedanken. Allerdings stimmt es logisch nicht, dass aus einer falschen Prämisse und korrekter Schlussfolgerung zwangsläufig Falsches folgt. Das Ergebnis solcher Schlussfolgerungen ist lediglich beliebig bzw. willkürlich, kann also auch zufälligerweise wahr sein.

  24. Gott mit uns!
    Ich denke wir haben eine Gnadenfrist, sonst wäre es jetzt schon schlimmer!
    GOTT hat einen Bund für´s Leben mit uns – seinen Kindern geschlossen;
    ER ist derjenige, der GERECHTIGKEIT ausübt,
    wie damals, als er sein Volk in & aus Egypten & der Sklaverei führte!
    Die Wüstenzeit = Zeit der Besinnung & Erkenntnis & Weisheit;
    Lebendiger Geist!
    PRÄMISSE 😉 Liebe.

  25. David Berger,Sie sind ein traumtænzer , aber ein sympathischer .Genausogut kønnen sie vorschlagen die handauflegerin zu besuchen oder die løsungen unserer probleme im kaffesatz zu suchen .Womit ich aber ganz bestimmt nicht ihren glauben angreifen will .Es liegt nur eine gewisse naivitæt in ihrer haltung.

  26. Oh bitte, nicht auch noch eine Gegenreformation, die alle Agnostiker, Atheisten und Buddhisten mit einer Bekehrungsinitiative retten möchte! Religion ist für denjenigen wertvoller Bestandteil seines Lebens, der ihr angehört. Ihm gebührt Respekt, solange er Grundgesetz und Verfassung den Vorrang vor religiösen Vorschriften einräumt. Ich erbitte mir aber auch Respekt vor den Religionsfreien!

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