(David Berger) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch das hohe Pfingsfest, mit dem Christen in aller Welt, aber auch in Deutschland das Ende der Osterzeit feiern, der heiligsten Zeit im ganzen Kirchenjahr.

Entsprechend hat die von einer Christdemokratin und Pfarrerstochter geführte Bundesregierung schon am Samstag vor Pfingsten verlauten lassen:

„Morgen beginnt das hochheilige Pfingstfest. Für die Christen in Deutschland und weltweit sind das ganz besondere Tage, die weit mehr bedeuten als ein festliches Essen nach dem Besuch des Gottesdienstes mit der ganzen Familie“.

Auch Innenminister Seehofer, Chef der CSU,  die als Reaktion gegen die um sich greifende Christianophobie die Wiederanbringung von Kreuzen in öffentlichen Gebäuden fordert, richtete eine ausführliche Grußbotschaft an die Christen in Deutschland:

Er wünsche „allen Christinnen und Christen in Deutschland für die kommenden Tage eine gesegnete Zeit des Gebets und der Besinnung, des Innehaltens vom Alltag und auch der Freude und Nächstenliebe. Es sei das Fest der Herabkunft des Heiligen Geistes, der die Gläubigen zur Verantwortung füreinander und zur Friedfertigkeit gegenüber den Menschen anhält, die Fürsorge und Rücksichtnahme brauchen.“

In der feierlichen Liturgie  des Pfingstsonntags sei das „Niederknien des Priesters und der Gläubigen zum „Veni Creator“ ein besonderer Höhepunkt.“ Dass man dazu Muslime und Atheisten einlade, die zahlreich teilnähmen, „trage zu einem gelebten Miteinander in unserer Gesellschaft bei.“

Abschließend lobte er die Bereitschaft der Christen sich „von dem Wunsch nach einem respektvollen, friedlichen Zusammenleben und der Identifikation mit unserem Land“ leiten zu lassen.

Kirchenvertreter zeigten sich erfreut darüber, dass zum Pfingstfest muslimische Geistliche in vielen vom Islam dominierten Ländern Christen, die keine Kirchen mehr besitzen, einige der zahlreichen Moscheen für die Abhaltung der Pfingstgottsdienste zur Verfügung stellen.

Jedes Jahr feiern Christen in aller Welt das Pfingstfest genau 50 Tage nach Ostern. Bereits in den 9 Tagen von Christi Himmelfahrt bis zu dem Hochfest, das die Osterzeit abschließt, wird in der Pfingsnovene um die Herabkunft des Heiligen Geistes gebetet. Mit dem Pfingstfest bekennen die Christen ihren Glauben an den Heiligen Geist als Person des dreifaltigen Gottes.  Eine Teilnahme der Muslime an den Gottesdiensten gilt als Zeichen des Respektes vor dem dreifaltigen Gott der Christen.

Und für alle, die das, was in dieser Satire geschrieben wurde, noch immer für möglich halten:

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